Everyone Social vs Smarp – welches Employee Advocacy Tool ist das Richtige?

Everyone Social vs Smarp - womit ziehen alle besser am Strang

Alle ziehen an einem Strang? Bei der Social-Media-Arbeit in Unternehmen ein Ziel, das nicht einfach zu erreichen ist. Wie erreicht man, dass alle Mitarbeiter zur richtigen Zeit die richtige Unternehmensbotschaft teilen? Wie kann man sie motivieren, überhaupt aktiv zu werden – und zwar nicht nur einmal, sondern regelmäßig? Employee-Advocacy-Tools erleichtern es der Marketing-Abteilung, die Social-Media-Aktivitäten im Unternehmen zu koordinieren. Die beiden Führenden haben wir hier verglichen: Everyone Social vs Smarp – welcher Anbieter ist der richtige für Sie?

Was leisten die Tools?

Beide Plattformen erlauben das koordinierte Teilen von Social-Media-Posts über die gängigen Netzwerke. Sie ermöglichen dem Admin-Team, Posts vorzuschlagen und erlauben die Analyse der Ergebnisse sowie des Verhaltens der Mitarbeiter als auch der Reichweite und Interaktion in sozialen Medien. Beide Netzwerke unterstützen einen Gamification-Ansatz, bei dem Mitarbeiter ihre Erfolge untereinander vergleichen können. Beide Portale haben Dashboards mit ähnlichen Funktionen.

Soweit also kein großer Unterschied. Doch wie steht es um die Details?

Content einstellen: Everyone Social vs Smarp

Everyone Social vs. Smarp: wo lässt sich Content einfacher einpflegen? Beide Tools ermöglichen das Vorschlagen von Content durch User (Freigabe durch den Admin) und manuelles Einstellen durch den Admin.

Everyone Social erlaubt es dem einzelnen User, Content automatisch in Form von RSS-Feeds, Twitter-Hashtags, Twitter-Accounts oder einzelnen Keywords aufzunehmen und zum Teilen vorzuschlagen. Doch von Seiten des Unternehmens besteht kein gesonderter Weg, Content automatisch aufzunehmen (hier sind die Aussagen des Unternehmens widersprüchlich; es scheint bei älteren Fassungen des Portals möglich gewesen zu sein.)

SMARP ermöglicht die Einbindung von Facebook-, Twitter, Linkedin Unternehmensseiten und RSS-Feeds als automatisch eingespielten Content für bestimmte Kanäle auf Admin-Ebene. Das erleichtert den Social-Media-Team die Arbeit.

Messung und Ranglisten

Wie steht es ums Monitoring? Ein Employee-Advocacy-Projekt ist nur so gut wie die Qualität seiner Ergebnisse. Smarp erlaubt die Analyse der Ergebnisse nach Nutzer, Netzwerk, Datum und Reaktionstyp, Everyone Social bietet weitere Analysemöglichkeiten: per Stream, per Team und nach erfolgreichsten Posts gegliedert.

Shared Trend auf Everyone Social

Ähnlich detailliert sind auch die Leaderboards, also die Ranglisten der aktivsten Mitarbeiter. Everyone Social erlaubt die Einrichtung verschiedener Leaderboards nach Stream, Tag und einzelnen Usern. Das Smarp Leaderboard bietet die Übersicht über grundlegende Metriken: Anzahl der Ansichten, Posts, Klicks, Reichweite und Reaktionen.

Everyone Social vs Smarp - wie sehen die Leaderboards aus?
Das Leaderboard bei Smarp

Fazit: Everyone Social vs Smarp

Beide Tools bieten alle nötigen Funktionen, um ein leistungsstarkes Employee-Advocacy-Programm aufzusetzen. Everyone Social hat etwas bessere Analyse- und Verwaltungsfunktionen, wohingegen die automatische Content-Acquisition bei Smarp eine Arbeitserleichterung darstellt. Wenn Sie unsere Erfahrungen zum Pricing und eine Bewertung der DSGVO-Treue der beiden Tools erfahren wollen, laden Sie unseren kostenlosen Vergleich Everyone Social vs. Smarp herunter.

Vergleich  Everyone Social vs Smarp hier zum Download

 

Ehrensache: PR-Berater bei vibrio und Feuerwehrmann

Feuerwehrmann und PR-Berater

Kurz nach der Mittagspause piept der Meldeempfänger oder das Smartphone: Alarm für die Feuerwehr im Ort. Neben dem obligatorischen Adrenalinschub durchzuckt sofort eine Frage meine Gedanken: „Kann ich weg? Steht ein Meeting oder eine Telefonkonferenz an?“

Ehrenamt nur mit Rückendeckung

In den meisten Fällen kann ich meine Arbeit als PR-Berater sofort unterbrechen. Das ist aus mehreren Gründen möglich: Da ist zum einen der sehr tolerante beziehungsweise sozial eingestellte Arbeitgeber. Zum anderen habe ich sehr selbstlose Kolleginnen und Kollegen. Sie fangen im seltenen Fall eine Aufgabe ab, die ich nicht selbst erledigen kann. Etwa dann, wenn ich zu Dienstbeginn noch oder schon im Einsatz bin. Und vibrio ist auch deshalb Weiterlesen

PR-Alternativen bei einer Messe-Absage

Alleine auf weiter Flur

Es ist ein schlechter Monat für Aussteller: Die ITB, die TwentyXX, die Halal Hannover, die LogiMat und die Leipziger Buchmesse wurden abgesagt, die Hannover Messe verschoben (hier eine komplette Übersicht). Die Embedded World in Nürnberg hat zwar stattgefunden, war aber teilweise verwaist. Wir erklären, wie Sie den Schaden einer Messe-Absage minimieren können.

Messe-Absage: vernünftig, aber bitter

Sie haben sich im Interesse der Gesundheit ihrer Kunden, Partner und Mitarbeiter entschieden, Ihre Messepräsenz abzusagen und die Messe findet nun ohne Ihr Unternehmen statt – oder sie wurde ganz gestrichen. Wie können Sie dennoch Kunden, Partner und Journalisten erreichen, um ihnen von Ihren Neuheiten zu berichten?

Leere Messehalle

Leere Messehalle Quelle: privat

Sorgen Sie dafür, dass Sie von den Messebesuchern nicht vergessen werden. Falls die Messe stattfindet, Sie aber nicht mit dabei sind, ist auf ihrer leeren Standfläche vermutlich ein Sitzbereich eingerichtet worden. Verhandeln Sie mit der Messeleitung, dass Sie eine Litfaßsäule aufstellen dürfen oder zumindest eine Plakatwand bekommen. Dort können Sie Messebesucher informieren und, viel wichtiger, einen direkten Kontakt angeben wie z.B. eine Telefon-Hotline, einen Chat oder wenigstens eine E-Mail-Adresse. Gleiches funktioniert noch besser, wenn Ihr Stand schon gebaut wurde, nun aber nicht besetzt ist, denn absperrbänder alleine sind das Gegenteil von Werbung.

Senden Sie Ihren Gesprächspartnern, die Sie nun nicht persönlich treffen konnten, eine personalisierte Nachricht mit zwei, drei Stichworten über die Themen, die Sie ansprechen wollten: Vielleicht sogar auf dem Postweg, mit dem vorbereiteten Give-Away zur Messe, das haben Sie ja schon besorgt. Bieten Sie einen Ersatztermin für ein Treffen an: persönlich, per Videokonferenz oder einfach nur telefonisch.

Denken Sie daran: Der Grund für Ihren Messeauftritt war es, persönliche Kontakte zu knüpfen. Versuchen Sie also mit Ihren Kunden, Partnern und anderen Interessierten in Kontakt zu kommen. Bauen Sie Hürden ab und richten Sie neue kurze Wege ein, die eine persönliche, schnelle und direkte Kommunikation ermöglichen. Klar gibt es bestehende Vertriebsprozesse und Regeln – aber im Katastrophenfall, wenn die Lead-Pipeline auszutrocknen droht, muss man eben auch mal über den langen Schatten seiner eigenen Prozesse springen. Nutzen Sie alle heute unkompliziert und schnell zur Verfügung stehenden Technologien: Chats, Social Media, Telefon, Online-Konferenzen um ihre persönlichen Kontakte zu pflegen und gar neue zu schließen.

Eine Task-Force zur Schadensminimierung

Setzen Sie eine Taskforce für die Umsetzung ein, die über die berühmten Silos hinweg schnell agieren kann und Rückendeckung von der Geschäftsleitung hat. Wenn Sie Ihre Produkte indirekt über Partner vertreiben, binden Sie die Partner bei den Aktivitäten mit ein; beispielsweise in virtuelle Beratungsgespräche.

Und ganz wichtig: machen Sie überall deutlich sichtbar, dass Sie den Kontakt wollen wie zum Beispiel über einen Störer auf der Homepage mit direktem Link zum Chat oder einer Telefon-Hotline. Verlassen Sie sich nicht darauf, dass der Kunde unten im Impressum die info-@-Adresse findet.
Die Virenkrise bietet die Chance, eingefahrene Vertriebswege zu verlassen und neue Tools und Prozesse zu testen. Seien Sie schneller als der Mitbewerb.

Der Kontakt zu den Redaktionen

Aus Sicht der Medienarbeit sind Messen ein effektives Tool, um News zu verkünden, neue Produkte vorzustellen und den direkten Kontakt in die Redaktionen zu pflegen. Im Normalfall ist die Messe für Aussteller und Journalisten höchst effizient, weil alle zur gleichen Zeit am gleichen Ort sind. Zum Glück gibt es aber eine Reihe von Werkzeugen, die Informationsvermittlung und Kontaktpflege auch beim Wegfall der Messe erfüllen können:

  • Redaktionstour: Die Redaktionen vieler Fachmedien sind regional gebündelt. Sie können sie innerhalb von ein oder zwei Tagen nacheinander besuchen, um Ihre Ansprechpartner auf dem Laufenden zu halten. Der Aufwand ist etwas höher als bei einer Messe, da Termine koordiniert werden müssen.
  • Round-Table-Gespräch: Vermitteln Sie wenigen Journalisten ihrer wichtigsten Medien in einem kleinen, exklusiven Rahmen einen persönlichen Vortrag über News und Neuigkeiten. Achten Sie darauf, dass Ort und Zeit den Vorlieben der Journalisten entsprechen und vor allem, versuchen Sie, wenig direkte Konkurrenten einzuladen.
  • Videokonferenz: Unkompliziert und schnell umzusetzen sind auch Telefonkonferenzen. Sie bieten sich dann an, wenn Ihre Sprecher aus verschiedenen Orten oder gar Ländern „zugeschaltet“ werden sollen. Zusätzlich ermöglichen Videokonferenzen einen klaren Blick auf Präsentationen und falsch gewünscht, sogar die Sprecher. Wichtig dabei: der Organisator und Moderator sollte sich vorher mit der Bedienung vertraut gemacht haben.
  • … und für die Zukunft nicht unbedingt als Alternative, aber zur Ergänzung von Real-Life-Veranstaltungen: Virtuelle Messen: Wir haben mit dem Konzept der virtuellen Messe auf der DIMAREX 2019 gute Erfahrungen gemacht. Der Online-Messestand im Rahmen einer fachspezifisch ausgerichteten Plattform ist ein Weg, Interessenten und Kunden in Zukunft zu erreichen – ganz ohne Sorge vor einem Virus. Denn für die digitalen Schädlinge gibt es immerhin Firewalls und Anti-Malware-Programme. Es fragt sich nur, wie die virtuelle Standparty aussehen soll.
Bild Messe-Absage Dimraex-Stand
Der vibrio-Stand bei der DIMAREX war sicher vor einer Messe-Absage

Social Monitoring in Zeiten von Corona

Bild Brandwatch Dashboard

Aufsehenerregende Ereignisse machen Menschen neugierig. Sie wollen mehr erfahren und machen sich auf die Suche nach weiteren Informationen. Das gilt umso mehr für schlechte Nachrichten, oder für solche, die Angst erregen. Doch selbst nüchterne Unternehmen sollten mittels Social Monitoring ein waches Auge auf kritische Themen haben. Sie könnten ihr Geschäft direkt beeinflussen.

Wer heutzutage wissen will, was Menschen denken, der blickt in die sozialen Medien. Dafür gibt es legitime Gründe ebenso wie zweifelhafte. Die philippinische Bundespolizei nutzt aktuell Social Media Überwachung, um Gerüchten und Falschmeldungen zur Verbreitung von Covid-19 („Corona-Virus“) entgegen zu wirken. Dabei arbeiten sie direkt mit Facebook zusammen und werden auch direkt gegen die Quellen von Falschmeldung rechtlich tätig. Auch die chinesischen Behörden sind bekannt für ihre Überwachung der sozialen Medien. Sie wurden in der aktuellen Krise stark kritisiert für die Zensur von Nachrichten zu Covid – 19.

Social Monitoring in Unternehmen

Nun haben Unternehmen anders als Behörden zumeist nicht die Möglichkeiten, die Sozialen Netze zum Löschen von Fehlmeldungen aufzufordern, geschweige denn polizeilich gegen deren Urheber vorzugehen. Ihnen bleibt nur das Mittel der Krisenkommunikation. Grundstein und wichtigstes Werkzeug dazu ist das Social Monitoring: der gezielte Echtzeit-Blick in Facebook, Twitter, Linkedin und Co., um aufkommende Trends zu identifizieren und schnell reagieren zu können.

Produkt-Rückruf und Lieferverzögerungen?

Doch die Probleme, die Unternehmen in Situationen wie der aktuellen Epidemie entstehen können, sind dennoch ernst zu nehmen. Gerüchte über Produkt-Rückrufe ode Falschmeldungen, welche die unsachgemäße Anwendung eigener Produkte empfehlen (wie beim gefährlichen Rat, Hygiene-Mittel zu trinken) können eine Marke nachhaltig beschädigen. Berichte über mögliche Lieferverzögerungen beeinflussen Kaufentscheidungen und damit die Umsatzentwicklung.

Infografik: Coronavirus könnte Nachschubprobleme verursachen | Statista

 

Ein weiteres Beispiel ist das unangenehme Rampenlicht der Berichterstattung, in das die Firma Webasto aufgrund ihrer Standorte in China unfreiwillig geriet. Zum aktuellen Stand scheinen alle Mitarbeiter zum Glück wohlauf, doch sowohl die Corporate PR als auch die HR-Kommunikation hätten Schaden nehmen können.

Social Monitoring als Vorbereitung auf die Krise

Krisenkommunikation ist eine Schlacht, die in der Vorbereitung geschlagen wird. Nicht nur in Fällen globaler Vorfälle wie diesem, sondern auch bei ganz banalen „Shitstorms„. Dazu gehört auch, Parameter für das Social Monitoring festzulegen. Wenn dieses Fundament gelegt ist, kann ein Unternehmen sich auch auf unerwartete Krisen vorbereiten.

P.S. Aktuelle Hinweise und Ratschläge in Puncto Corona bzw. Covid-19 gibt die WHO.

Social-Media-Marketing: durch Qualität, Kontinuität und Leistung gewinnen

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vibrio Social Media Wunderrad

Social-Media-Marketing ist eine der wichtigsten Komponenten im gesamten Marketing-Mix. Darunter fallen sämtliche Aktivitäten auf den sozialen Medien, um die anvisierten Marketingziele zu erreichen. Wenngleich diese Ziele von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sind, vereinen sie doch drei Schlüsselbegriffe: Markenbildung, Reichweitenschaffung und Kundenbindung. Sie stehen an erster Stelle, um den Absatz von Produkten und Dienstleistungen zu befeuern.

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Neues Smarp-Interface – ein erster Blick

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Sharing Through Mobile Phones

Smarp ist ein Tool, um Social Media Posts eines Unternehmens einem Team zum einfachen Teilen zu kommunizieren. Das geht auch anders – per E-Mail („Schau mal hier, kannst Du das teilen?“) oder Messenger-Gruppe. Aber das sind Umwege. Auch wir nutzen Smarp, und haben für die neue Bedienoberfläche ein Tutorial erstellt, dass Sie hier finden. Einen kurzen Blick auf das neue Smarp-Interface wollen wir hier geben.

Smarp-Interface – Ein Blick ins Tool

Smarp-Interface 1
Es beginnt mit einem Link oder Blog-Beitrag

Hier wählen wir einen Link zu einem aktellen Presse-Beitrag (über einen Vortrag von vibrio-Chef Michael Kausch zur Zukunft der Arbeit). Das Tool lädt eine Vorschau.

Smarp-Interface 2
Der Vorschautext lässt sich anpassen

Kanal, Kampagne, intern oder extern.

Smarp bietet verschiedene Möglichkeiten, die Inhalte zu kategorisieren, die Sie und ihr Team teilen. Am wichtigsten sind die Kanäle („Channel“), welche Sie bei der Einrichtung von Smarp konfigurieren. Mehr zu den verschiedenen Arten der Kategorisierung finden Sie in unserem Smarp-Tutorial.

Smarp-Interface 3
Der Kanal muss gewählt werden, eine Kampagne kann gewählt werden.

Falls es bestimmte Hinweise gibt, die Ihre Team-Mitglieder beim Teilen in verschiedenen Netzwerken beachten sollten (etwa beim Taggen von Personen, Partnern oder Firmen, die erwähnt werden), dann ist weiter unten im gleichen Screen dafür Platz.

Smarp-Interface 4
Zu einzelnen Netzwerken kann man Notizen hinzufügen

Zuletzt können Sie einen Hinweis zum Post für Ihre Kollegen eingeben, etwa einen Text-Vorschlag für deren eigene Social-Media-Posts. Nützlich ist auch die Option, ein Veröffentlichungsdatum festzulegen.

Textvorschlag oder Hinweis
Ein Vorschlag für den Text des Posts lässt sich hier eingeben.

Smarp ist ein nützliches Tool, wenn Sie in Ihrem Unternehmen die Employee Advocacy stärken wollen. Es trägt dazu bei, dass Ihre Mitarbeiter ihre Begeisterung für Unternehmen, Produkte und Kollegen nicht nur teilen, sondern auch richtig: zum geeigneten Termin, mit den richtigen Tags, und gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Hinweisen, die Sie als Social Media Koordinator geben.

Hat Ihnen dieser erste Blick auf das Smarp-Interface gefallen? Sind Sie Interessiert? Ich kann gerne von unseren Erfahrungen berichten, oder Sie werfen einen ersten Blick auf unser Smarp-Tutorial.

Smarp-Tutorial hier zum Download

So kann Technologie-PR begeistern

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PR-Berater lieben das geschriebene Wort. Es gibt nichts Schöneres als treffend und elegant zu formulieren. Nicht umsonst, denn Pressetexte zählen nach wie vor zu den wichtigsten Informationsquellen für Journalisten. Jedoch ebnen soziale Medien PR-Bildern und Videos den Weg zum Publikum wie die wischenden Besen beim Curling. Wie wichtig Visualisierung gerade für Technologie-PR ist, weil es sich meist um eine abstrakte und staubtrockene Materie handelt, zeigen die folgenden Beispiele:   

Die Frage „Was macht eigentlich die Firma Schreiner Group?“ kann man zum Beispiel so beantworten: „Die SchreinerGroup ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion innovativer Funktionsetiketten.“ Damit ist das Wichtigste zwar gesagt, aber einen umfassenden Eindruck, ein Verständnis von Firma und Produkten vermittelt erst das Video, ein Imagefilm, der jetzt online ging.

Bei LANCOM Systems geht es um Hardware für WAN, LAN, WLAN, Firewalls, virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basierendes Software-defined Networking (SDN). Und? Interessiert? Sicher begeistert Sie aber das Video über die Bergretter von Air Zermatt, die durch diese IT-Technologien mit ihren roten Helis schneller bei Verletzten sein können.

Next Generation Operating System for Cloud Workspaces und Thin Clients von IGEL Technology Deutschland sind für IT-Laien auch nicht der Burner. Faszinierend ist es aber, wie die weltweit größte Segelveranstaltung, die „Kieler Woche“, durch ausgeklügelte Informationstechnologie für einen reibungslosen Ablauf bei der Registrierung von mehr als 4.000 Teilnehmern sorgt.

Warum PR ohne Bildmaterial nicht vollständig ist, können Sie auf unserer Webseite unter Bild-PR nachlesen. Hier erfahren Sie unter anderem, wann und warum das Bild dem Wort um Längen voraus ist.

Virtuelle Messen im Partnermarketing – ein Erfahrungsbericht zur DiMarEx

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dimarex vibrio stand

Im Herbst 2019 haben wir uns erstmals an der DiMarEx beteiligt, einer virtuellen Messe, die von der EXPO-IP GmbH veranstaltet wird. Ich bin ja seit vielen Jahren ein großer Fan von Messemarketing, saß vor langer Zeit schon im Ausstellerbeirat der CeBIT, habe über lange Jahre mit meiner Agentur vibrio die Kommunikation der Münchner SYSTEMS, der INTERNET WORLD, der electronica, der analytica, der productronica, der SMX und anderer Messen betreut und auch einige Vorträge, Trainings und Fachartikel zum Thema Messekommunikation verfasst.  Und so war ich einerseits skeptisch in Bezug auf die DiMarEx und andererseits ausgesprochen neugierig auf das Konzept einer rein virtuellen Messe ohne CeBIT-Bierhalle, Bitkom-Hinterzimmer und Kaffee aus Meißner Messe-Porzellan.

Skeptisch war ich, weil ich weiß, dass eine Messe nur so stark ist, wie ihre Aussteller. Denn erfolgreiches Besuchermarketing machen eigentlich nur die Aussteller.  Da können sich die Messeveranstalter noch so sehr anstrengen: Besucher kommen nur, wenn möglichst viele Aussteller einer Messe erfolgreiche Besucher-Akquisition betreiben. Als Messe-Veranstalter kannst du dich auf Medienarbeit und Partnermarketing konzentrieren, aber die Besucher kommen in erster Linie, wenn sie von den Ausstellern vernünftig adressiert werden. Und die DiMarEx ist gut organisiert – das Team um Messe-Macher Martin Schulz macht ohne Zweifel einen guten Job – aber die Anzahl und Qualität der Aussteller ist dann doch – nun sagen wir – „übersichtlich“.

dimarex

Ich habe mir deshalb eigentlich gar nicht sehr viele Leads versprochen und ich war am Ende angenehm überrascht. Auch wenn die Website der DiMarEx heute von 5.000 Fachbesuchern spricht (was mir recht viel erscheint) und für vibrio gerade mal 247 Leads kommuniziert: ich weiß, dass wir deutlich mehr Leads generiert haben und ich sehe keinen Grund, mit meinen zahlen hinter dem Berg zu halten, wie man so schön sagt:

Insgesamt haben wir auf der DiMarEx im Herbst 2019 exakt 350 Leads generiert. Diese Liste ist natürlich schon um Mehrfacheinträge bereinigt. 249 Personen haben sich zu meinem Vortrag auf der Messe angemeldet und registriert, 88 haben live meinem Vortrag zugehört – davon haben die allermeisten tatsächlich fast eine Stunde durchgehalten (Danke und Respekt!), mehr als 200 Besucher haben sich auf unserem Stand registriert, zahlreiche Besucher haben sich nach der Messe bei uns gemeldet. Vor allem aber konnten wir mehr als 800 (!) Klicks auf begleitende Angebote auf unserer Website registrieren. Entscheidend sind eben die begleitenden Maßnahmen zum Messeauftritt. So ist das ja bei jeder – auch traditionellen – Messe Die Cost-per-Lead-Relation für unser Engagement auf der DiMarEx ist ausgezeichnet. Freilich besagt das wenig über die Wandlung in wirkliches Business. Aber das war auch gar nicht meine Erwartungshaltung, dass mir die DiMarEx die Auftragsbücher füllt.

Eigentlich wollte ich mir die DiMarEx mal näher ansehen, ob ihr Konzept der virtuellen Messe für etwas ganz anderes taugt, nämlich als Tool im Partner-Marketing. Und da hat sie mich wirklich überzeugt …

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Inbound Marketing mit HubSpot für Einsteiger – Einführung und Definition

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HubSpot

In einem Vortrag auf der virtuellen Messe DiMarEx habe ich Inbound Marketing mit HubSpot wie folgt definiert: „Im Inbound Marketing bieten wir den Interessenten spannende Inhalte, die diese zu Aktionen animieren: zum Klicken, zur Registrierung, zur Kommunikation und schließlich zum Kauf und zur Etablierung einer Kunden- oder Partnerbeziehung. Im Inbound Marketing bauen wir statische Webseiten zu interaktiven Erlebnissen aus und entwickeln so eine attraktive Customer Journey.“

Und erklärt habe ich Inbound Marketing am Beispiel eines Schaufensters: Das Schaufenster, das ist unsere Website, unser Blog und das sind unsere sozialen Medien. Entscheidend ist, was im Schaufenster liegt, also unser Content. der Content muss für die „Flaneure“ attraktiv und hilfreich sein- Er muss so einladend sein, dass die Menschen vor der Auslage ins Geschäft kommen. Damit wir mit den Besuchern ins Geschäft kommen. Deshalb ist Inbound Marketing ein Coming In, kein Coming Out. Inbound Marketing ist Content Marketing. Und im Schaufenster dürfen nicht einfach die Dinge liegen, die wir verkaufen wollen, sondern da müssen die Dinge liegen, die den Flaneur interessieren. 

Wer die Geschichte der Schaufenster-Dekoration versteht, der versteht auch die Geschichte des Storytellings: In den 50iger Jahren lagen im Fenster des Schnapsladens noch Schnapsflaschen, im Fenster des Klamottenladens noch Klamotten. Wer heute durch unsere Fußgängerzonen streift sieht in den großen Auslagefenstern „Konsumwelten“, „Stories“. Das ist Storytelling. Diese Geschichten reflektieren die Interessen und Phantasiewelten der Konsumenten, nicht einfach die Produktportfolien. Und so entstehen die Themenwelten unseres Inbound Marketings auch nicht einfach aus der Introspektion des Produktlagers, sondern aus einem modernen Themenmonitoring unserer Zielgruppen.

Aber was rede und schreibe ich hier lange um den heißen Brei … Hören Sie sich doch einfach durch die vierzig Minuten meines Vortrags auf der DiMarEx. Die DiMarEx war eine virtuelle Messe. es handelte sich also eher um ein Webinar. Die Lippensynchronität gehört nicht unbedingt zu den Stärken. Aber die Synchronität der Gedanken ist auch auch wichtiger. Ich lade Sie ein zu vierzig Minuten DiMarEx, Inbound Marketing und HubSpot:

 

 

IGEL Technology bei vibrio: Neukunde aus der IT

Logo IGEL Technology

Seit dem 2. November 2019 haben wir IGEL Technology als Kunde an Bord. Das reinrassige IT-Unternehmen hat uns mit Pressearbeit und Social-Media-Marketing beauftragt. IGEL setzt auf unsere Kompetenzen in punkto PR für erklärungsbedürftige Produkte und insbesondere auf unsere Technologie-PR. Heute zählen sieben unserer 14 Kunden zum Bereich der Informationstechnologie, bieten Hard- und Software-Lösungen an. Einen Schwerpunkt bildeten IT und Internet schon immer in den 27 Jahren der vibrio-Geschichte: Netscape und AltaVista, Compaq und Citrix, MSN und Yahoo!, Microsoft, Oracle und Novell und viele mehr.

IGEL Technology ist seit November 2019 Kunde bei vibrio.
IGEL Technology ist seit November 2019 Kunde bei vibrio. Im Bild: Angelika Straub, Marketingleiterin bei IGEL für die Region DACH, und Markus Pflugbeil von vibrio.

Damit schließt sich sozusagen ein Kreis, denn IGEL ist ein enger Partner von Citrix und Microsoft. IGEL mit Hauptsitz in Bremen und einer großen Entwicklungsmannschaft in Augsburg bietet einerseits ein Edge Operating System (OS) für den Zugriff auf Cloud-Umgebungen oder virtuelle Umgebungen in Rechenzentren an. Andererseits auch die dazu passende Hardware, sogenannte Thin Clients. Das Betriebssystem und die dazugehörige Universal Management Suite sind mittlerweile unabhängig von der Hardware verfügbar. Das heißt, nahezu jedes Endgerät, das dem x86-Standard entspricht, kann das Linux-basierte Betriebssystem in ein Endgerät für den Cloud-Zugriff verwandeln. Das geht übrigens auch von einem Daumennagelgroßen USB-Stick mit integriertem IGEL OS aus.

Die zentrale Verwaltung und Steuerung der Endgeräte erhöhen die Sicherheit und vereinfachen den Management-Aufwand, insbesondere wenn es sich um Hunderte oder Tausende Clients handelt. Gleichzeitig können damit die Lebenszyklen der vorhandenen Endgeräte verlängert werden, was nicht nur Kosten spart, sondern auch Ressourcen schont. Aktuell hat IGEL auf der Microsoft Ignite Konferenz bekannt gegeben, auch Windows Virtual Desktop zu unterstützen, also den Windows-Desktop, der aus der Cloud auf das Endgerät geliefert wird.

Das gesamte Team von vibrio freut sich auf die Zusammenarbeit mit IGEL. Insbesondere das engere Beraterteam aus Katharina Nilges und Markus Pflugbeil sieht schon mit Vorfreude und Spannung den nächsten Events entgegen, vor allem der Kundenkonferenz Disrupt2020 von 4. bis 6. Februar 2020 in München. Wenn Sie mehr über IGEL wissen wollen, kontaktieren Sie uns gerne.