Neues Projekt bei vibrio: itl – Institut für technische Literatur

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Change

Das volle Programm: Inbound-Marketing, Content und Pressearbeit

Unser Kunde itl AG hat es im Kern mit Sprachen zu tun. Itl ist ein großes Unternehmen mit Sitz der Zentrale in München, das sich auf Technische Dokumentation spezialisiert hat. Dem Laien sagt dieser Terminus Technicus wenig. Bekannter sind sie uns, den normalen Konsumenten, als Bedienungsanleitungen, Manuals oder Gebrauchsanleitungen. Doch in der Industrie, im Business-to-Business-Bereich, gibt es für jede Maschine nicht nur eine Gebrauchsanleitung, sondern eben die schriftliche Dokumentation über wirklich jedes Teil, jede verwendete Schraube. Ist eine Schnellbauschraube oder eine Terrassenschraube und mit welchem Durchmesser, Zylinderkopf oder Klammerkopf oder gar keinem Kopf verbaut? Sowas steht da drin.

Ein Tauchgang in die Tiefsee: Technische Literatur

Eine Technische Dokumentation muss, wenn die Produkte im Ausland vertrieben werden, natürlich auch in der Landessprache vorliegen. Deutsch hilft ja in nur wenigen Ländern wirklich weiter. In etwa 30 Sprachen werden die Dokumentationen von VW, Miele oder Linde übersetzt, und das sind nur die geläufigsten Marken unter den itl-Kunden.
Wir haben uns, als die itl AG im Jahr 2020 für vibrio entschieden hatte, in die Tiefen der Technischen Literatur versenkt. Das ging ziemlich weit runter und es wurde mit jedem Zentimeter immer interessanter.

itl web

Die neue Homepage von itl

In unseren Bedienungsanleitungen steckt jede Menge Künstliche Intelligenz und Software

Technische Redaktion ist nämlich nicht einfach nur der korrekte Umgang mit Sprache und Fremdsprachen. Künstliche Intelligenz ist im Spiel genauso wie Cloud native Anwendungen und Software-Komponenten wie Konnektoren und APIs.

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Was Mikroben mit Israel und Star Wars zu tun haben

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betterair

Forschungsland Israel. Start-up-Nation Israel. Hightech-Land Israel. Israel macht immer wieder durch seine Innovationskraft, dem nationalen Ideenwettbewerb und einer großen Investitionsbereitschaft in neue Projekte von sich reden. Das Land strotzt vor Unternehmergeist. Rund 6.000 Start-ups sind ständig aktiv – die einen kommen, die anderen gehen.

Gekommen, um zu bleiben, ist betterair, die 2014 gegründet wurden und inzwischen in mehr als zehn Länder expandiert sind. Das Biotechnologie-Unternehmen entwickelte ein Raumreinigungssystem mit besonderer Raffinesse und Einsatzfähigkeit. Wo herkömmliche Luftfilter alles reinigen was sie einsaugen, verströmt betterair Probiotika, die nicht nur die Luft reinigen, sondern zugleich auch alle Gegenstände und Oberflächen im Raum von schädlichen organischen Stoffen befreien. Hierzu zählen Viren. Bakterien, Allergene und Schimmelpilze.

Raumklima in Balance

betterair Spender – und das ist das Besondere – sprühen im Stundenrhythmus ganz dezent eine spezielle Probiotika-Mischung, die Enviro-Biotics®, in den Raum. Die leistungsstärksten Geräte für Betriebe und Industrie lassen sich auch in vorhandene Lüftungsanlagen integrieren. Für unterwegs und für Hautierhalter gibt es praktische Sprays.

Über die Luft gerät die Probiotika-Mischung auf alles im Raum. In der kleinsten Nische entsteht eine unsichtbare Schutzschicht; das Mikrobiom, das einen Überhang an schädlichen organischen Stoffen ausgleicht und das Raumklima in Balance bringt. Das ist dringend nötig, denn unsere Innenluft ist bis zu fünf Mal belasteter als die Außenluft.

Endor statt Todesstern

Selbst Architekten haben die Möglichkeiten des Mikrobioms für gesundes Wohnen entdeckt und versuchen dies in ihren Konstruktionen zu berücksichtigen. Immerhin verbringen wir 90 Prozent (!) unseres Lebens innerhalb von vier Wänden. Ein gesundes Waldklima herzustellen wäre das Ideal, aber Bäume in Aufenthaltsräume zu pflanzen ist keine gängige Praxis. Die Architekten wollen für einen möglichst natürlichen Austausch von Luft sorgen, da sich so die Mikrobiome mischen. Die dadurch erreichte Vielfalt an Mikroorganismen ist gesund, weil sie das Immunsystem anregt.

betterair Produkte zielen genau darauf ab: schädliche organische Stoffe zu reduzieren und freundliche Mikroorganismen zu erhalten. Sind Sie ein Star-Wars-Fan? Dann erkläre ich es drastischer: betterair macht aus Todesstern-Räumlichkeiten einen Planeten Endor.

Fröhliche Weihnacht – nicht keimfrei, aber ohne schädliche Keime

Ohne Luftaustausch, ohne betterair Produkte passiert das, was wir alle kennen: irritiertes Luftanhalten, wenn wir morgens die verschlossene Bürotür öffnen oder das Jugendzimmer, in dem schon stundenlang gezockt wird. Wer Hunde hält, findet eher selten einen lieblichen Duft in Kissen und Decken vom Vierbeiner. Uns stockt der Atem! Sind wir Allergiker oder Asthmatiker, fallen die Beschwerden noch drastischer aus. Allergene wie Pollen, Hausstaub und Haustierschuppen, Viren und Bakterien verteilen sich einfach überall.

Haben Sie Weihnachtsschmuck mit Glitzer? Wer Glitzer an den Händen hatte, findet ihn noch Tage später an den unterschiedlichsten Orten. Teilweise weit entfernt vom Weihnachtsbaum. So verbreiten sich eben auch die meisten Infektionskrankheiten: durch die Berührung von Oberflächen.

Vom Gesundheitswesen bis zur Industrie: Vielseitige Einsatzbereiche

betterair Produkte – Spender, Sprays und Geräte für Lüftungsanlagen – werden zuhause und im professionellen Bereich eingesetzt. Sie sind mehrfach international zertifiziert und unbedenklich für Menschen und Tiere. Asthmatiker und Allergiker können die biologischen Produkte anwenden und durch die frischere, saubere Luft Beschwerden lindern.

Die PARE Vertriebs GmbH mit Sitz in Grünwald bei München ist exklusiver Vertriebspartner der betterair Produkte, die ab sofort in Deutschland erhältlich sind. Für PARE begleitet vibrio den Markteintritt. Wir starteten bei Null und bauten im letzten Quartal 2021 die virtuelle Infrastruktur auf: Website und Social-Media-Kanäle. Wir knüpften erste Medien- und Influencer-Kontakte, führten Interviews, drehten Videos und begleiteten den Auftritt auf der Weltleitmesse MEDICA.

Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2022 und viele neue betterair Kunden in Deutschland, die so begeistert sind wie wir.


Illustrationen betterair

„Deine Krise ist eine Chance“ – Über den Wert der Krisenkommunikation bei einem Ransomware-Angriff

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Krisenkommunikation

constantin conrad

Constantin Conrad, CDO bei Leschaco

„Deine Krise ist eine Chance“: Taugt dieser beliebte Spruch nur als Inhalt chinesischer Glückskekse oder auch als Leitmotiv für eine Unternehmensstrategie in der Krise? Constantin Conrad muss es wissen, denn er hat als Chief Digital Officer (CDO) der Leschaco Unternehmensgruppe gerade eine handfeste Krise erfolgreich gemeistert. Und dafür hat er sich vibrio als Agentur für die Krisenkommunikation an Bord geholt.

Leschaco – Weltweiter Logistikdienstleister mit Sitz in Bremen

An Bord“ ist ein recht passender Ausdruck, schließlich steht „Leschaco“ als Marke für „Lexzau, Scharbau GmbH & Co. KG“, einen in Bremen beheimateten, weltweit tätigen Logistikdienstleister. Leschaco bietet interkontinentale Logistiklösungen vor allem für See-, aber auch für Luftfracht, sowie Kontraktlogistik und Tankcontainer-Betrieb. Zu den Kunden zählen führende Unternehmen der Chemie- und verwandter Industrien, Automobil-, Konsumgüter- und Pharmaproduzenten sowie des Anlagen- und Maschinenbaus. Besonders stark ist das Unternehmen in der anspruchsvollen Gefahrgutlogistik aufgestellt. Hier setzt Leschaco mit seinen hohen Qualitäts- und Sicherheitsstandards Maßstäbe. Leschaco verbindet hanseatische Tradition mit Weltoffenheit und Technologiekompetenz. Der Familienkonzern beschäftigt derzeit rund 2.300 Mitarbeiter*innen in mehr als 22 Ländern.

leschaco logo

Opfer eines Cyberangriffs

Ende August 2021 wurde Leschaco zum Ziel eines Cyberangriffs. Unbekannte Täter griffen mit einer Ransomware die Server von Leschaco an, die sich bei externen Dienstleistern befanden. Dabei wurden vor allem Inhalte von Datenbanken verschlüsselt und teilweise beschädigt. Das Unternehmen folgte dem Rat der Behörden, insbesondere des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und gab den Erpressern nicht nach, sondern informierte umgehend die zuständigen Behörden. Dank einer modernen IT-Infrastruktur waren die Folgen des Angriffs zwar hart, blieben aber doch überschaubar. Die gesamt IT-Infrastruktur musste komplett heruntergefahren werden. Das Unternehmen war mehrere Tage komplett offline, für einen globalen Logistikdienstleister der größte anzunehmende Unfall. In der Folge waren mehr als 100 Mitarbeiter*innen unter strengen Sicherheitsvorkehrungen über viele Wochen mit der Wiederherstellung beschäftigt.

Gemeinsam mit vibrio haben Kommunikationsabteilung und Firmenleitung die Kunden, Partner und Öffentlichkeit von Anfang an umfassend über Ursachen und Konsequenzen informiert:

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G DATA: Neuer Kunde für vibrio aus dem IT-Sicherheits-Valley

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Wo verorten Sie das Silicon Valley Deutschlands? München erhebt den Anspruch als IT-Hauptstadt Deutschlands. Das gilt aber nur dann, wenn man über die Toleranz verfügt, zu Microsoft und IBM auch noch Siemens und die Software-Abteilung von BMW mit zum IT-Standort zu zählen. Wo Google wirklich seinen deutschen Hauptsitz hat, wissen wohl nur Juristen und von Apple hört man gar nichts in München (außer wenn neue Produkte im Apple Store verfügbar sind, aber das ist ja weltweit das gleiche). Berlin rühmt sich als Mittelpunkt der deutschen Start-up-Szene, auch wenn dort oft mehr „letztes Jahrhundert“ anzutreffen ist, als manche Gründer es sich erhofft haben. Hamburg versucht irgendwie stolz auf Facebook Germany zu sein, was immer schwerer fällt, zumal das Unternehmen seine Berlin-Repräsentanz erst kürzlich vergrößert hat. Und wenn BMW in München als IT gilt, muss dann vielleicht auch Grünheide in Brandenburg als IT-Standort zählen? Und wo bleibt dann eigentlich das Ruhrgebiet?

G DATA CyberDefense AG
Gegründet: 1987
Hauptsitz: Bochum
Mitarbeiter: 500+

 

Weiter vorne als Sie denken, denn wussten Sie, dass das Ruhrgebiet DER IT-Sicherheitsstandort Deutschlands ist? Anfang 2021 berichtet die Deutsche Welle in einem Beitrag von knapp 100 Cybersecurity-Startups, die sich rund um Bochum angesiedelt haben. Anziehungskraft haben dabei etablierte Unternehmen, aber auch Organisationen, die der Forschung und Entwicklung, der Vernetzung und der Wirtschaftsförderung dienen: allen voran das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit 200 Wissenschaftlerlern*innen und 26 Professuren und das im Mai 2019 gegründete Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre. Schon seit dem Jahr 2003 betreibt die Wirtschaftsentwicklung Bochum das Zentrum für IT-Sicherheit (zits). Es wurde für die Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen aus der IT-Sicherheit und zur Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich errichtet. Seit Bestehen des Zentrums haben sich dort bereits mehrere Ausgründungen aus den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum, u. a. die Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH und die escrypt GmbH, angesiedelt und sind dort gewachsen.

G DATA: IT-Sicherheit nach deutschen Standards seit 1987

Zu den etablierten Unternehmen, die IT-Sicherheit aus dem Ruhrpott weltweit voranbringen, zählt G DATA, gegründet bereits 1987 (und seit November 2021 Kunde von vibrio). Mit heute mehr als 500 Mitarbeitenden zählt die Bochumer G DATA CyberDefense AG zu den größten IT-Sicherheitsunternehmen Deutschlands. Die Frage, ob man von einem IT-Sicherheits-Valley im Ruhrpott sprechen kann, sollte spätestens damit also geklärt sein.

Hauke Gierow, Leiter Unternehmenskommunikation bei G Data CyberDefense AG

G DATA entwickelt und vertreibt IT-Sicherheitssoftware und dazugehörige Dienstleistungen. Eingesetzt werden die Produkte von Unternehmen und Organisationen aller Branchen weltweit, auch in kritischen Infrastrukturen. Die Angebote von G DATA entsprechen seit jeher den strengen deutschen Sicherheitsstandards. Zu den Aufgaben von vibrio gehört es, die Aufmerksamkeit für G DATA in ausgewählten Branchen und bei neuen Medienkategorien, wie Podcasts, zu erhöhen. Zudem soll die Sichtbarkeit für neue Angebote von G DATA, wie Security Awareness Trainings, verstärkt werden. Eine Kampagne dazu wird es unter anderem im Rahmen der Learntec 2022 Ende Mai 2022 in Karlsruhe geben. Außerdem beobachten wir gemeinsam gespannt, welche Bedeutung die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit bei der neuen Bundesregierung erhalten – im Koalitionsvertrag sieht es ganz gut aus, meint Hauke Gierow, Leiter Unternehmenskommunikation bei G DATA:

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Als Werkstudent in einer fortschrittlichen PR-Agentur

Datenbankpflege auf Reisen

Ein Einblick von unserem Werkstudenten Philip Erdmann

Durch Covid-19 waren viele Firmen gezwungen, ihre Arbeitsplätze in Home-Office-Stationen umzubauen. Diese Tatsache wurde bestimmt von vielen Leuten unterschiedlich aufgenommen. Als Werkstudent kann ich über das Arbeiten im Home Office nur Gutes berichten. Kurze Arbeitswege, entspanntes Arbeitsumfeld und die Freiheit, in seinem eigenen zu Hause arbeiten zu können. Mir ist durchaus bewusst, dass die fehlende soziale Interaktion ein großes Manko der Heimarbeit darstellt und dennoch überwiegen für mich die Vorteile.

Wunderbar: Arbeiten aus dem Home-Office

Vor nun gut einem Jahr bekam ich die Möglichkeit, als Werkstudent bei vibrio zu arbeiten und einhergehend auch die Info, dass in diesem kleinen Betrieb Home-Office auch schon lange vor Covid der Standard war. Ich hatte nun also die Möglichkeit, von meinem eigenen Schreibtisch aus Geld zu verdienen. Und selbst an den bin ich nicht gebunden. Bei vibrio habe ich die Freiheit, meine Arbeit auch auf Reisen zu erledigen.

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(M)ein Buchtipp: Starthilfe zu einer erzählten Reise entlang den Anden

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Buch „Von 0 auf 5.000 – Unterwegs zwischen Gletschern und Wüsten"

Crowdfunding kennt nahezu jeder, und Kickstarter als eine der populärsten Crowdfunding-Plattformen ist auch ein Begriff.

Wenn man also nun seine Begeisterung für’s Reisen, für’s Lesen und für Unterstützungsprojekte vereint, dann kommen schon mal solche Aktionen raus wie die eines finanziellen Supports für einen „persönlichen Reisebericht durch Südamerika“.

Im vergangenen Jahr wurde ich durch die sozialen Medien auf ein geplantes Buchprojekt aufmerksam, das eigenfinanziert und im Eigenverlag auf den Weg gebracht werden sollte: Ein Reisebericht von Jana Ruster, die meist ganz allein drei Monate durch Argentinien, Chile und Bolivien zog, um Menschen, Landschaft, Kulinarik und Eigenheiten kennenzulernen.

So nah als wäre man da(bei)

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Buch wurde produziert, der Inhalt liest sich mal ganz anders als die sonst üblichen, „professionellen“ Reiseführer oder bezahlten Hochglanz-Blogposts.

Jana Ruster erzählt dir ihre Reiseerlebnisse auf eine Art und Weise, als ob sie bei einem Eistee im Garten sitzt und diese drei Monate aus dem Gedächtnis heraus nochmal Revue passieren lässt. Und das so plastisch, dass du förmlich die Furcht vor dem klapprigen Bus, die Freude über die Pinguine am Straßenrand oder die Abneigung gegen so manches Landesgericht im Bauch spürst. Dazu kommen die zahllosen Erläuterungen zu Landschaftsbildern, die man zwar aus dem TV kennt, im Lesemodus jedoch nochmal live und direkt durch die Synapsen ins Hirn gepresst bekommt. Man merkt schon: Das Buch fesselt – mich.

Der Crowdfunding-Beitrag war nun nicht so besonders hoch. Selbstverständlich hätte ich mir für das Geld mehrere existierende Bücher kaufen können, aber hey – es ist doch ein tolles Gefühl, am Entstehungsprozess von etwas Gutem beteiligt zu sein. Und außerdem gab es das Buch bei Erscheinen dann mit persönlicher Widmung UND Nennung des Namens als Unterstützer am Ende der Seiten. Ok, das ist fast zu viel des Guten, aber ein bisschen stolz ist man ja doch.

Der langen Rede kurzer Sinn: Wer auf eine kurzweilige, imaginäre Reise durch die genannten Länder Südamerikas Bock hat, der sollte sich das Buch aus dem Selbstverlag Voyager „Von 0 auf 5.000 – Unterwegs zwischen Gletschern und Wüsten“ von Jana Ruster kaufen.

10 Jahre Martina Limlei für vibrio Wien

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vibrio Wien Martina Limlei

Heute sind es genau zehn Jahre, dass wir hier auf dem PR-Blog der Agentur vibrio Mag. Martina Limlei als neue Repräsentantin von vibrio in unserem Wiener Büro vorgestellt haben.  Damals trat Martina die Nachfolge von Markus Holzer an, der zuvor vibrio Österreich geleitet hatte. 

Martina gründete schon 2008 das Frauenportal www.women30plus.at und sie führt dieses Portal neben ihrem Engagement für vibrio seitdem ebenso erfolgreich wie ihre eigene PR-Agentur prevent cc.

Davor war sie von 1999 bis 2002 PR-Beraterin bei der Agentur Publico mit Sitz in Wien und für Kunden wie Media Markt, AUVA und S&T verantwortlich. Sie liebt und lebt PR seit langen Jahren. Das verbindet sie mit dem deutschen vibrio-Team.

vibrio ist schon seit 2002 mit einem eigenen Büro in Österreich vertreten und bietet damit als eine der ganz wenigen Kommunikationsagenturen für Hightech-Unternehmen eine Betreuung von Deutschland, Österreich und Schweiz aus einer Hand an. Wir sind froh Martina bei uns an Bord zu haben. Mit ihr ist PR einfach „leiwand“. 😉 

Wachsende Besucherzahlen auf vibrio Website und Blog

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vibrio website

Das Jahr 2020 ist nun fast zu Ende und man kann schon ein erste Resümee ziehen: Bei allen Pandemie-bedingten Problemen: Die Website und das PR-Blog von vibrio konnten im abgelaufenen Jahr wachsende Besucher- und Klick-Zahlen verzeichnen. Und das freut uns dann doch.

Sieben Prozent mehr Unique Visitors beim Blog und sechs Prozent mehr Unique Visitors bei der Website – damit sind wir sehr zufrieden. Denn um ehrlich zu sein: Wir haben zwar allerhand ins Backoffice unserer Website investiert – also die HubSpot-Struktur, die hinter der Website liegt – aber bei der Usability und beim Design hat sich ja nicht wirklich was getan. Und unser Corporate Design, unsere Olympia 72-Farben, polarisieren noch immer.  Wir wollen nun mal nicht dunkelblaue Nadelstreifen. Das sind wir nicht im Web und das sind wir nicht im Leben. Und ich, na ja – ich bin ein Fan der Münchner Olympischen Spiele, des Designs von Otl Aicher und ein Kind der 70iger Jahre. Und in einem in Chinesisch-Lackmus-Orange ausgemaltem Zimmer lernte ich einst die Songs von Supertramp, Led Zeppelin und Pink Floyd auswendig. Und später ist ja kaum mehr Musik komponiert worden … 😉 Und nun weiß auch die und der Letzte, warum unser Logo die Farbe hat, die es eben hat.

vibrio website

Das unsere Website und unser Blog trotzdem auf wachsendes Interesse stößt liegt – das ist mir schon klar – nicht an unseren Farben. Nein nein, das liegt am Content. Was also waren die „Renner“ im vibrio Agentur-Blog des Jahres 2020?

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Der letzte Drucker geht – Paperless Office

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Heute geht der letzte Drucker. Ein bisschen ist das, wie wenn das letzte Bergwerk schließt und der Bergmannchor ein letztes Mal singt:

Glück auf, Glück auf ! Der Steiger kommt,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht,
und er hat sein helles Licht bei der Nacht
schon angezündt, schon angezündt. 

Bei uns geht heute auch eine Epoche zu Ende. Der letzte Drucker geht!

Als ich Ende 1992 die Agentur gründete stellte ich zwei Computer auf und verband beide mit einem Kabel. Es war die Zeit von „Windows for Workgroups“. An einen PC – es handelte sich um zwei 486er Rechner – hängte ich einen Drucker und fertig war mein kleines Netzwerk. Vor den einen Rechner setzte ich meine erste Mitarbeiterin („Hallo Slobo“), vor den anderen setzte ich mich und dann warteten wir auf Kunden. Aber erstmal kamen Behörden und Formulare und auf denen stand „Bitte mit Schreibmaschine ausfüllen“. War das eine Diskussion mit dem Amt. Wir hatten keine Schreibmaschine. Das verstand damals bei der Stadt Unterschleißheim kein Mensch. „Sie haben keine Schreibmaschine?“ „Nein!“. „Was sind Sie denn für eine Firma?“ „Wir haben Computer“. „Sie brauchen eine Schreibmaschine“. „Wir haben einen Drucker“. 

Mein erster Arbeitsplatz bei vibrio 1992: Keine Schreibmaschine, aber ein fetter PC.

kein paperless office

vibrio 1992: Wirklich noch kein paperless office: Drucker unter Windows for Worksgoups.

 

Kurz: es war eine lange Diskussion. Und wir waren ein wenig Avantgarde.

Paperless Office

Heute, am 27. November 2020, passierte folgendes bei vibrio:

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Papierfrei

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Papierrolle

Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren berichtete ich von der Messe DMS aus Stuttgart vom „World Paper Less Day“. Und es gibt Texte, die bleiben im Gegensatz zu den Messen einfach aktuell. Deshalb scheue ich keinen duplicate content und ich veröffentliche meinen Beitrag hier noch einmal:

Wie in jedem Jahr steht auch in diesem Jahr das papierlose Büro vor dem Durchbruch. Hier auf der DMS EXPO steht das auf jedem Flyer. Und passenderweise findet in diesem Jahr die DMS EXPO genau während des weltweit gefeierten World Paper Less Day statt.

Ins Leben gehaucht hat diesen Feiertag die aiim, die “Association for Information and Image Management”, auch bekannt als eine Art Dachverband der Enterprise Content Management Branche.

Auf der DMS EXPO gibt es morgen also Vorträge (nicht vom Blatt gelesen) und Diskussionsrunden rund um das Leben ohne Papier. Ich werde mitmachen:

– meine Spätzle mit Münzen bezahlen
– meine Hände mit CWS-Stoffhandtüchern abtrocknen
– meine Fax mit Ferrari Fax versenden
– ein ernstes Wort mit dem Etikettendrucker Schreiner Group reden
– statt einem Serienbrief ein Mailing über Agnitas absetzen
– und intensiv darüber nachdenken, wie ich auch alle meine anderen Kunden in ein Posting über diesen seltsamen Tag einbauen kann …

Abgesehen von der DMS gibt es das alles noch:

  • CWS mit den tollen Stoffhandtuchrollen
  • Ferrari electronic macht noch immer Faxen (neben Unified Messaging und Next Generation Document Exchange)
  • die Schreiner Group mit elektronischen Etiketten und vielen smarten Lösungen mehr
  • AGNITAS mit E-Mail-Marketing und Marketing-Automation

Nur Papier gibt es schon lange nicht mehr. Jedenfalls bei vibrio im Büro. Was natürlich daran liegt, dass wir fast ausschließlich in der Cloud arbeiten. Das heißt: Toilettenpapier gibt es noch. Wenn es nicht grad wieder weggehamstert wurde. Wegen Corona. Das immerhin gab es vor zehn Jahren noch nicht.

Übrigens: In diesem Jahr ist der World Paper Free Day am 6. November. Mal sehen ob dann die Klopapierregale leer sind …


Titelbild: industrieblick at stock.adobe.com