Geschrieben von Michael Kausch am 24 Jan 2012

NEU: Die Trigger-Praline aus der Schweiz – Süsses Schokoladen-Marketing mit Say Chocolate

Kennen Sie Trigger Mails? Nein? Doch natürlich! Trigger Mails haben Sie auch schon erhalten. Zum Beispiel zum Geburtstag. Trigger Mails sind die freundlichen E-Mails, die Ihnen nette Menschen zusenden, die etwas von Ihnen wollen: Ihr Geld!

Trigger Mails werden automatisch ausgelöst. Deswegen heißen sie ja auch so. Der “Trigger”, der “Auslöser”, kann alles möglich sein: gerne der Geburtstag, aber auch ein Jubiläum (“Herzlichen Glückwunsch! Sie sind heute genau drei Jahre unser Kunde!”) oder ein “Negativ-Jubiläum” (“Herr Kausch, wir vermissen Sie! Seit drei Tagen haben Sie schon keinen Whisky mehr bei uns bestellt …”).

Der für viele wichtigste Trigger steht einmal im Jahr an und war vor wenigen Wochen: Weihnachten! Und der zweitwichtigste steht unmittelbar bevor: der Valentinstag am 14. Februar.

“Es ist zwar schon alles gegessen, aber nicht von jedem …” (hat er nicht gesagt, hätt er aber können)

 

Bald rauschen wieder die valentinigen Grüße meiner Wein-, Whisky- und Zigarrenlieferanten ins Eingangskörbchen, dass es eine Wonne ist, den Delete-Knopf zu finden. Trotzdem funktionieren Trigger Mails natürlich vorzüglich. Denn mit dem Mail wird gerne ein Geschenk verbunden, vor allem ein Rabatt für die nächste Bestellung.

Schlaue E-Mail-Marketing-Tools können solche Trigger Mails komplett automatisch generieren. Im hochwertigen Service-Geschäft – also bei vibrio – funktionieren Mailings aber eigentlich überhaupt nicht. Hier geht es um Beziehungsmanagement, um Empfehlungsmarketing, um direkte persönliche Kontakte, um kleine wirkliche Präsente – freilich immer unter Berücksichtigung der steuerlichen Freibetragsgrenze und der aktuellen Corporate Governance ;-) .

Für unsereinen gibt es jetzt endlich die passende Trigger-Praline!

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Geschrieben von Freddy Staudt am 18 Jan 2012

„Compaq ist nicht so alt geworden wie Nixdorf“

Interview mit Dr. Hartmut Fetzer – Teil 2

Hartmut Fetzer, zuletzt Vorstand der Ferrari electronic AG, ist zum 31. Dezember 2011 nach achtzehn Jahren aus dem Tagesgeschäft des Unternehmens ausgeschieden. Zuvor war er unter anderem bei Nixdorf auf Vorstandsebene und in den frühen neunziger Jahren im Umfeld der ehemaligen DDR-Computerfirma Robotron tätig. Im zweiten  Teil seines Gesprächs mit Michael Kausch geht es um Bill Gates, den deutschen Sonderweg der mittleren Datentechnik und das Ende von Nixdorf als selbständige Firma. (Teil 1 des Interviews ist hier verfügbar.)

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Geschrieben von Freddy Staudt am 16 Jan 2012

Ein Unternehmer-Leben in der deutschen IT-Industrie

Interview mit Dr. Hartmut Fetzer, Teil 1: Die Anfänge der deutschen IT-Industrie – Computer in die Produktion!

Er wollte eigentlich Lehrer werden, studierte dann Elektrotechnik und wurde einer der Pioniere der deutschen IT-Wirtschaft – zuständig unter anderem für numerisch gesteuerte Produktion und Kassensysteme bei Nixdorf: Nach 46 Jahren in der IT-Industrie hat sich Dr. Hartmut Fetzer, früherer Vorstand der Nixdorf AG und zuletzt Vorstand der Ferrari electronic AG, zum Jahreswechsel aus dem Tagesgeschäft verabschiedet. In einem ausführlichen Interview mit Michael Kausch spricht er über seinen Weg von der Starkstromtechnik zu Unified Communications, seine Entwicklung vom Wissenschaftler zum mittelständischen Unternehmer und über Produktstrategien in großen und kleinen Unternehmen.

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Geschrieben von Michael Kausch am 13 Jan 2012

“User unknown”: Deutschland-Chef Kai Deininger hat angeblich LinkedIn verlassen

Da liest man tagein tagaus über die Kommunikationsdesaster in Schloss Bellevue und da geschieht vor unserer Haustür das gleiche Affentheater. Heute meldet die w&v, dass Kai Deininger zum Jahreswechsel LinkedIn Deutschland verlassen hat. Ich kenne Kai nun wirklich recht gut, hatte aber einige Zeit nichts mehr von ihm gehört. Erst war Weihnachten, und seit dem Jahreswechsel ist es hier grad extrem hektisch, eine Präsentation und ein Termin jagt die andere und den anderen. Man kennt das. Trotzdem kann ich die Meldung von Kais Abgang kaum glauben. Also schnell eine E-Mail an seine Adresse bei LinkedIn geschickt – und was bekomme ich zurück? Genau:

“User unknown” – so wird heutzutage kommuniziert, wenn einer das Schiff verlässt. Keine Pressemeldung, keine ordentliche Information. Manchmal hasse ich die ganze unfähige Kommunikations-Branche.

Musste das nur mal loswerden, ehe ich Kai anrufe …



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Geschrieben von Freddy Staudt am 13 Jan 2012

Bitkom-Studie: Geht die Nutzung Sozialer Netzwerke zurück?

Mich hat ja wieder niemand gefragt. Laut der neuen Studie des Bitkom zu sozialen Netzwerken verwenden 74 Prozent der deutschen Facebook-Nutzer die Plattform ausschließlich privat, 18 Prozent überwiegend privat und gerade mal 8 Prozent privat/beruflich gleichermaßen. Überwiegend oder ausschließlich berufliche Nutzung (wie sie bei XING und besonders bei LinkedIn dominieren)? Fehlanzeige. Bin ich also der einzige der Facebook (fast) nur beruflich nutzt? Na gut. Doch es gibt weitere spannende Zahlen der zweiten Bitkom-Studienwelle zur Nutzung sozialer Netzwerke. Zusammenfassungen der Ergebnisse finden sich u.a. schon bei kress und bei der Computerwoche. Was aber legen die Ergebnisse Kommunikationsprofis und Social Media Marketers nahe?

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Geschrieben von Michael Kausch am 13 Jan 2012

Social Media zur Leadgenerierung im B2B-Unternehmen – eine Check- und Tippliste

Lange Zeit war Social Media Marketing fast ausschließlich eine Domäne von B2C-Unternehmen. Das hat sich in den vergangenen Monaten gründlich geändert. Nach meiner Erfahrung wird vor allen Dingen derzeit Facebook als ideale Plattform für ein erfolgreiches Recruiting entdeckt. Aber es gibt noch einen zweiten immer intensiver nachgefragten Anwendungsbereich für den Einsatz sozialer Medien: die Neukundengewinnung bzw. Leadgenerierung.
Freilich gibt es auch hier mehr Fettnäpfchen, als Erfolgsspuren, mehr gescheiterte, als erfolgreiche Projekte. Social Media Marketing ist eben kein Verkehrübungsplatz für öffentliche Trainingseinheiten in Sachen Kommunikation. Auch hier gilt wie überall die Regel vom “Do it reight first time”. Wer erst einmal einen Social-Media-Kanal eröffnet hat, muss ihn auch nachhaltig bespielen können. Und er sollte sich vor Beginn gründlich Gedanken machen, welche Ziele er eigentlich erreichen will.
Ich habe für den 57. Roundtable des Münchner Unternehmerkreises IT zum Thema Online-Vertrieb eine kleine Check- und Tippliste für den Einstieg in den Online-Vertrieb für B2B-Unternehmen in sozialen Medien zusammengestellt (der Workshop findet übrigens am 9. Februar bei der IBM in München statt):

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Geschrieben von Michael Höppner am 10 Jan 2012

Neue Kollegen aus den neuen Bundesländern

Wir freuen uns immer über Verstärkung, und durch unseren Sitz im Süden der Republik sind wir in der glücklichen Lage, mit dem bayrischen Gehaltsniveau (dem höchsten, wie man liest) die besten Fachkräfte locken zu können. Bayern ist ein Zuzugsland, und (wie jeder Münchner S-Bahnfahrgast weiß) kommen viele unserer besten und fleißigsten Neubürger aus den neuen Bundesländern. Zwei von Ihnen (nein, nicht S-Bahnfahrer) haben diese Woche bei vibrio angefangen. Sie füllen eine Lücke, die uns in der letzten Zeit vor Probleme stellte; und dies auf ihre ganz eigene (man könnte sagen: retro-moderne) Art.

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Geschrieben von Michael Kausch am 08 Jan 2012

Hübsches Twitter-Tool zur Netzstrukturanalyse: talkexplorer

Eben ein hübsches kleines Twitter-Tool zur Analyse von Kommunikationsstrukturen von Twitterati entdeckt:

 

Bei talkexplorer gibt man einen Twitter Account ein und erhält eine kleine Netzgrafik mit den wichtigsten twitter-Gesprächspartnern des Twitterati. Klickt man dann auf die Verbindungslinie zwischen beiden, so bekommt man die letzten Gespräche zwischen beiden angezeigt. Man kann statt Twitterati alternativ auch öffentliche Listen in der Suche eingeben:

 



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Geschrieben von Michael Kausch am 07 Jan 2012

“Man kann nicht nicht kommunizieren” – Das gilt erst recht für soziale Medien und die Gefahr von Reputationskatastrophen und Shitstorms

Vor wenigen Tagen erst hat mir – wieder einmal (!) – ein Inhaber und Geschäftsführer eines mittelständischen B2B-Betriebs erklärt, dass ihm die Fahrwasser der sozialen Medien viel zu gefährlich seien, als dass er seiner “Marketing-Dame” ihren Spleen in Bezug auf eine eigene Facebook Page und einen Corporate Twitter Account durchgehen lassen würde: “Ich geh erst gar nicht in diese sozialen Medien, dann kann mir auch nix passieren!”

Welch ein Irrtum!

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Geschrieben von Michael Kausch am 22 Dez 2011

Kleine Fingerübung zum Jahresende: Über Zeigedaumen, Wischfinger und persönliche mobile Nebenstellenanlagen

(Bild: USB-Stick in Fingerform; gesehen bei XATRO)

62 Millionen Deutsche haben mindestens EIN Handy. Sagt der BITKOM. Soweit so gut. Aber fast jeder Zweite von ihnen verfügt über mindestens zwei Handys und immerhin 7 Millionen arbeiten derzeit mit drei oder mehr Handys. Was zum Teufel macht man mit einer persönlichen mobilen Nebenstellenanlage? Die gleichzeitige Nutzung von Firmenhandy und Privathandy kann das nicht erklären. Oder gibt es jetzt auch schon Firmentelefone für Micro-Jobs im Putz-, Wach- und Regalauffülldienst? Das passende Handy zum Kleidchen? Aus Datenschutzgründen getrennte Handys für parallele außereheliche Matchmakings?

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