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Sotschis Guerilla-Kröte Zoich: Russland: 1 – Social Media: 0

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Die Organisatoren der olypischen Winterspiele in Sotschi mögen sich zahlreiche Schnitzer erlaubt haben. In Punkte Social Media und Guerilla Marketing haben sie der Welt gezeigt, wo der Hammer hängt. Ganz unerwartet für einen monolithischen Apparat haben sie die subversive Kraft des Internet für ihre eigenen Zwecke eingesetzt. Alles was sie dazu brauchten war ein kreativer Designer, Willen zum Erfolg und die Bereitschaft, den (unvermeidlichen) Spott an „ihren“ Spielen nicht nur hinzunehmen, sondern zu fördern. Die Geschichte um Zoich, die Hypno-Kröte, liest sich wie ein gestrichenes Kapitel aus „1984“.

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vibrio Social Media Monitoring

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Auf der CRM EXPO 2013 erklären wir auf unserem Stand (24.-26.09. in Stuttgart: Halle 3 F71) unsere drei Produktangebote rund um Social Media Monitoring. Dabei bieten wir für alle Unternehmen die passende Lösung: vom kleinen Monitoring Dashboard bis zur mehrsprachigen Lösung auf Basis von Microsoft netbreeze. Auf der Messe zeigen wir ein konkretes Beispiel für die netbreeze-Lösung aus unserem Agenturleben, sprich die Lösung, die wir für einen unserer Kunden realisiert haben. Hier gibt es nur einen verkürzten Foliensatz:

 

Soziale Medien spielen in der Kundenkommunikation (von vibrio) kaum eine Rolle

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Ups! Da predigen wir seit Jahren die Relevanz des Social Media Marketing und nun müssen wir feststellen, dass uns unsere eigenen Kunden auf den sozialen Medien kaum folgen. So muss man jedenfalls die Ergebnisse der Kundenbefragung interpretieren, die wir in den vergangenen beiden Wochen durchgeführt haben.

Aber eigentlich überrascht dieses Ergebniss nicht:

Social Media Nutzung vibrio Kunden

Unsere Agenturkunden folgen uns auf Facebook, Google+ oder Twitter nur in einer Minderheit. Genau deshalb haben wir ja vor ein paar Jahren unseren Newsletter gestartet. Und immerhin sieben von zehn Kunden lesen unseren vibLetter, der durchschnittlich einmal pro Monat erscheint, „regelmäßig“ oder „häufig“. Auch den Blog Postings in der DampfLog folgen unsere Kunden mehrheitlich. Dann aber kommt lange nichts, ehe immerhin noch jeder Fünfte neue Videos der Agentur auf YouTube oder neue Dokumente und Präsentationen in unserem SlideShare Channel regelmäßig oder häufig anschaut. Es folgen Twitter, Facebook und XING, während sich für vibrio auf GooglePlus, LinkedIn und auf dem von uns nicht mehr regelmäßig gepflegten Kanal auf Scribd nur wenige unserer Kunden – und auch das nur gelegentlich – interessieren.

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Per Fax zum Interview: A‘ guade Idee vom FCB!

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Dieser Beitrag ist ursprünglich im Blog unseres Kunden Ferrari electronic erschienen. Uns zeigt er, dass schon 137 Zeichen ausreichen, um einen thematischen Ansatz für Unternehmenskommunikation im Social Web zu finden. Den Twitterer kennen wir übrigens nicht – beobachten und monitoren lohnt sich also!

Den Satz „Fax ist tot“ haben wir schon öfter mal zu hören bekommen. Aber hier trügt die Branchen-Brille, die manche IT-Journalisten, TK-Experten und Fachleute tragen. Ein besonders schönes Beispiel dafür, dass Fax immer noch fest in der Unternehmenskommunikation verankert ist, zwitscherte uns jüngst ein Vögelchen.

Der Tweet lautete: Weiterlesen

Matchmaking in Social Media: nur virtuelle Partnerschaften?

Virtuelle Schokolade

Virtuelle Schokolade macht niemanden satt. Aber auch nicht dick.

Virtuelle Schokolade macht keinen satt. Digitale Blumen sind zwar hübsch, aber wer seiner Freundin, Frau oder Verehrten einen Pinterest-Link statt einer Fleurop-Gabe schenkt, der wird heute einen eher unromantischen Abend verbringen. Ganz ähnlich verhält es sich auch mit der Liebe an und für sich: sehnsüchtige SMS und E-Mail, anzügliche Fotos per Smartphone oder Facebook-Beziehungsstati sind zwar nettes Beiwerk, können aber das echte Gefühl nicht einmal angemessen beschreiben, geschweige denn ersetzen. Möchte man meinen. Aber man könnte sich irren.

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Praxis und Tools des Social Media Monitoring – ein Tag #somofo

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Angeregte Gespräche in den kurzen Pausen auf dem #somofo

Angeregte Gespräche in den kurzen Pausen auf dem #somofo

Vier Social-Media-Monitoring-Anbieter im direkten Vergleich, insgesamt sechs in der Ausstellung und neun Referenten bot das Social Media Monitoring Forum (Hashtag #somofo) von Kongress Media am vergangenen Mittwoch in München auf. Im Publikum tummelten sich ca. 40 Vertreter von Unternehmen, Agenturen, Verlagen, Ausschnittdiensten und öffentlichen Organisationen. Das dürfte also schon ein mittleres Who-is-Who der Branche gewesen sein. Nachdem vibrio seinen Kunden auch Social-Media-Monitoring-Leistungen anbietet, war es quasi Pflicht für mich, auf der Veranstaltung zu erscheinen.

Zwischen Technikeuphorie und Realitätsbezug

Zunächst ist festzustellen, dass das Thema Social Media Beobachtung im Moment wohl zwischen Euphorie über die technische Machbarkeit und nüchterner Einschätzung des Wertes und der Bedeutung der tatsächlichen Ergebnisse schwankt. Anna-Maria Zahn (@anmaza99) vom Forschungsweb (@ForschungsWeb) zeigte in ihrem Eröffnungsvortrag nochmal die breiten Einsatzmöglichkeiten nicht nur für die Kommunikation, sondern auch für andere Bereiche und Prozesse im Unternehmen auf. Umgekehrt dazu stehen Umfragen, die belegen, dass es in deutschen Unternehmen nach wie vor an Zeit und Budget für Social Media und erst recht das Monitoring mangelt. (siehe Anwenderstudie von Forschungsweb, wo online?).

Insgesamt neun Fachvorträge waren auf dem #somofo geboten.

Insgesamt neun Fachvorträge waren auf dem #somofo geboten.

Melanie Arens von TNS Infratest holte die Zuhörer wieder auf den Boden der Realität zurück. Sie präsentierte Studien, die erneut belegten, dass die Deutschen verglichen mit dem Rest der Social-Web-Welt ein schreib- und kommentierfaules Völkchen sind, ergo bilden die Ergebnisse des Monitorings nur einen kleinen Ausschnitt der Bevölkerung ab – sie sind also weit entfernt davon, repräsentativ zu sein. Für Diskussionen in Social Media sorgen vor allem die Influencer, von denen knapp 80% mit eigenen Beiträgen für Inhalte sorgen, sowie die Communicators, die diese Inhalte weiterverbreiten.

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Lesetipp: Soziale Medien im Messemarketing

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In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Aussenwirtschaft im Fokus“ von Bayern International gibt es auf Seite 22/23 einen kleinen Beitrag von mir zum Thema Social Media Marketing in der Messe-Kommunikation:

Früher war weniger Pflege

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instagram vw usa desktop Jetzt also auch Instagram. Was waren das für Zeiten, als sich das Internet auf einen Suchschlitz bei Google (noch früher AltaVista) und eine statische HTML-Homepage beschränkte. Nun führt also auch der Online-Foto-Sharing-Dienst Instagram Webprofile ein und wandert damit vom Smartphone auf den Desktop. Wieder ein Profil mehr, das zu pflegen ist.

Mit all den Folgen: Profilfoto auswählen und hochladen, sich eine mehr oder weniger witzige Eigendarstellung zu überlegen, entscheiden, auf welche andere Web-Präsenz man verlinkt. Natürlich bietet das Angebot Vorteile – ich kann nun auch vom Arbeitsplatz schnell mal schauen, was sich auf Instagram so tut (gefühlter Tab Nr. 27), und muss nicht auffällig am Smartphone rummachen. Ok, zugegeben, oft ist die Web-Performance am Desktop schneller, man bekommt am größeren Bildschirm einen besseren Überblick usw. Als Social Media Experten denken wir bei Instagram natürlich auch an die professionelle Nutzung in der Unternehmenskommunikation, wie Klaus Eck heute als erster zusammengefasst hat.

Dennoch überkommt mich, nicht nur als Privatnutzer, ein gewisses Gefühl der Überforderung. Schon bei der Einführung von Google+ wurde uns vielfach die Frage gestellt „muss man das jetzt zusätzlich zu Homepage, Blog und Facebook auch noch pflegen?“ Weiterlesen

Aufgetaut: Tout, das neue Video-Twitter funktioniert auf Facebook, Twitter und Pinterest

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Eines erstmal vorneweg: „Tout“ spricht sich nicht französisch elegant aus -„Tuuuh“ -, sondern kaugummiert amerikanisch: „Taut“. Das werden noch wenige wissen, blüht diese Social Media Plattform doch in Deutschland noch immer ein wenig im Verborgenen. In den U.S.A. hingegen wird schon fleissig „getoutet“, auch im Präsidentenwahlkampf.

Was macht Tout auf der anderen Seite des Atlantiks so attraktiv? Nun, Tout ist der potentielle Nachfolger von Twitter, aber mit Bewegtbild statt fadem Text. So einfach wie einen Tweet kann man von seinem Smartphone aus ein 15-Sekunden-Video aufzeichnen und per Tout verbreiten. Dabei lässt sich Tout in Facebook, Pinterest oder Twitter einbinden. Es gibt also von Anfang an einige Millionen potentielle Video-Empfänger.

Und ein schneller Spruch und Schwenk über die Szene ist einfacher gedreht, als ein Twitter formuliert. Und ein Video ist emotionaler, als ein Text. Und deshalb wird Tout, davon bin ich überzeugt, das mächtigere Twitter. Über kurz oder lang. Aber eher über kurz.

Die Begrenzung auf 15 Sekunden macht durchaus Sinn:

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Social CRM – Mit Netzen fischt es sich besser als mit der Angel. Ein Beitrag zum SocialCRM Forum 2012

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Gastbeitrag von Andreas Uthmann, Blueconomics Business Solutions GmbH

Zum zweiten Mal organisiert vibrio auf den beiden Messen „IT & Business“ und „DMS EXPO“ das SocialCRM Forum. Am 25. Oktober werden in der Halle 3 der Landesmesse Stuttgart zahlreiche Experten Lösungen rund um Social Media Monitoring, Social CRM und Social Marketing vorstellen. Um 14:30 stellt Andreas Uthmann, Gründer und Geschäftsführer der Blueconomics Business Solutions GmbH, praktische Beispiele für den B2B Vertriebserfolg vor.

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Gemäß Einschätzung der in einer globalen IBM CEO Studie (“Leading through Connections”, Insights from the Global CEO Study, IBM Institute for Business Value, May 2012) befragten Manager, werden sich die sozialen Netzwerke neben dem persönlichen Kontakt in den nächsten Jahren zum allerwichtigsten Kommunikationskanal mit Kunden entwickeln. Und bereits heute schlummern in den sozialen Netzwerken Schwärme von Informationen, die nur darauf warten genutzt zu werden. Und im Minutentakt kommen neue grosse und kleine Fische hinzu.

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