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Immer mehr Wirtschaftsjournalisten nutzen soziale Medien – Fast jeder Dritte nutzt Facebook!

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Nach einer Umfrage von Dr. Döblin nutzen immer mehr Wirtschaftsjournalisten regelmäßig soziale Medien.

wirtschaftsjournalisten und soziale medien

Datenquelle: Dr. Döblin 2010

Den Rückgang der Nennungen von Weblogs interpretiert Dr. Döblin in Zusammenhang mit dem Aufkommen von Twitter: „Wir erklären uns den Rückgang mit dem Aufkommen von Twitter und der Fähigkeit dieses Dienstes, kurze Hinweise auf interessante Vorgänge oder Informationen schnell zu verbreiten. Weblogs vermögen dies auch zu leisten, aber das Handling ist doch ein wenig komplizierter als bei Twitter.“

Das halte ich für falsch. Eher schon sind die Zahlen für die Blog-Nutzung rückläufig, weil die Nutzung von RSS zunimmt. und Blogs werden sinnvoller Weise über RSS abonniert und tauchen dann vermutlich nicht mehr als eigenständige Medien auf.

Interessant ist sicherlich die relativ große Bedeutung, die Facebook erstmals bei Wirtschaftsjournalisten genießt. Schade, dass die Nutzung von XING und LinkedIn nciht abgefragt wurde. Auch dass mehr als jeder fünfte Wirtschaftsjournalist twittert – oder zumindest Twitteratis folgt – überrascht mich positiv. Gut so. Wer braucht da künftig eigentlich noch Pressetexte …

Mit Twitter kommt man nicht an die Macht und mit der Kraft des Blogs wird aus Rüttgers kein deutscher Obama

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nrw ruettgers

nrw kraft

Eigentlich bezogen sich die Forscher der Universität Hohenheim ja auf die aktuelle Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse ihrer Studie über die Bedeutung des Web 2.0 in politischen Wahlkämpfen ist aber allgemein auf Wahlen in Deutschland übertragbar. Und das Ergebnis ist ernüchternd: Das Internet spielt hierzulande noch kaum eine Rolle bei der Willens- und Entscheidungsbildung. Aus Rüttgers werden auch Blogs und Tweets keinen Ruhrpott-Obama machen. Und dass sich die bayerische SPD wird an die Macht twittern können, ist eher unwahrscheinlich.

Die Ergebnisse der Forscher in der Schnellübersicht:

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BVDW veröffentlicht Richtlinien zur Arbeit mit Social Media in Unternehmen

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bvdw logo

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen sinnvollen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang im Social Web veröffentlicht. Die Handlungsempfehlungen der Fachgruppe Social Media im BVDW sprechen Unternehmen sowie beschäftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien, bzw. Social Media Guidelines.
Inhaltlich aufgegriffen werden Themen wie der Umgang in Social Media mit internen Informationen, öffentlicher Kritik am eigenen Unternehmen und über Kunden, Auftraggeber und Partner sowie das Verhalten in Social Media in kritischen Unternehmenssituationen.

Der BVDW hat den Leitfaden hier kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

Im Folgenden habe ich kurz den Inhalt des BVDW Leitfadens „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“ in einer knappen Übersicht mit Kommentaren versehen:

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social media wird für unternehmen immer wichtiger

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das sagen zumindest zahlreiche aktuelle studien zum thema.

«34% post opinions about products and brands on their blog and 36% think more positively about companies that have blogs.» (niversal mccann)

wer sich für solche daten und weitere studien über die akzeptanz von social media interessiert, dem sei eine aufstellung diverser aktueller untersuchungen empfohlen, die michael giser von der schweizerischen agentur wortgefecht  auf seinem blog zusammengetragen hat.

weitere tipps gibts auf dem strategy web von martin meyer-gossner.