Alle Beiträge von Michael Höppner

Michael Höppner twittert unter www.twitter.com/Michael_Hoppner

Die Cloud bläst vom Pazifik (TPP) zum Atlantik (TTIP)

Die beiden großen Freihandelsabkommen, die in unserer politischen Debatte einen wichtigen Platz einnehmen, sind aus vielen Gründen entscheidend für die Zukunft, sei es wegen ihrer Vorteile oder Schwächen, trotz oder wegen ihres Zustandekommens. Dies gilt in einem Punkt besonders, der weniger beachtet wird als etwa die Frage der Schiedsgerichte oder die Geheimniskrämerei der Verhandlungen: die Frage von Datentransfers, Datensicherheit und Datenschutz in der Cloud.

Daten-Cloud Scorecard
Die Vermessung der Cloud.

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Whatsapp ist unheimlich. Zeit sich zu verabschieden.

Ich brauche einen neuen Trockner. Der alte hat meinen Reparaturversuch nicht überstanden. Darüber habe ich  mich mit meiner Frau ausgetauscht. In Whatsapp, der beliebten Messaging-App. Beim nächsten Besuch in Facebook bekam ich dort Werbung angezeigt. Für einen deutschen Markentrockner. Gut, dass wir nicht über unser Sexleben gewhatsappt haben.

Whatsapp trascht mit Facebook
Whatsapp trascht mit Facebook

Das klingt lustig, ist es aber nicht. Es ist gruselig. Was passiert als nächstes? Wir diskutieren die Schulnoten unserer Kinder, und bekommen Angebote zu Nachhilfe? Riatlin? Was, wenn wir gesundheitliche Probleme haben? Ich hatte genug davon, und beschloss, Whatsapp den Rücken zu kehren. Mit einem öffentlichen Fluch auf Facebook. Die Reaktion meiner Freunde darauf überraschte mich dann aber.

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Der Apple als Hüter verborgenen Wissens – das FBI als Schlange im Garten Eden

Es verspricht einer der entscheidenden Rechtsfälle der digitalen Welt zu sein. Erst 2014 hatte Apple sein iPhone quasi unhackbar gemacht (nicht zuletzt wegen der Schnüffelei durch die Sicherheitsbehörden). Nun hat das FBI verlangt, diesen Schutz soweit zu schwächen, dass es dennoch Zugriff erhalten kann. Die Behörde hat sich einen unzweifelhaften Fall ausgesucht, um diesen Präzedenzfall auszufechten; den eines islamistischen Terroristen auf US-Boden. Doch das sollte nicht hinwegtäuschen darüber, dass Apple hier um jedes Smartphone auf der Welt kämpft. Wenn die Sicherheitsbehörden hier Zugriff einklagen können, dann sicher auch auf jedes andere Gerät. Es ist kein Wunder, dass die gesamte IT-Branche sich hinter dem Branchenprimus schart. Auch die deutschen IT-Größen sollten Apple unterstützen. Zwar haben sie mit den deutschen Datenschutzgesetzen einen Standortvorteil, der durch ein Pro-Apple-Urteil geschwächt werden könnte, doch es wäre naiv zu glauben, dass eine nationale Insel der Daten-Glückseligkeit Bestand haben könnte. Die digitale Welt ist zu vernetzt, als dass der rechtliche Anspruch auf Backdoors an der Grenze Halt macht.

Apple wurde gehackt und setzt jetzt auf den Datenschutz
Ein wehrhafter Apple hackt sich nicht so leicht. Foto unter CC von Publishing House Mérida

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Streitgespräch: wie findest Du das Home Office ?

S-Bahn_Störung
Das haben wir verpasst. Termingenau zum Home office Day wären wir nicht so ohne weiteres ins Büro gekommen.

Wir befinden uns im Home Office Day. Ganz vibrio ist daheim. Ganz vibrio? Nein, ein unbeugsamer Werkstudent hört nicht auf, den Dienst an Empfang & Telefonzentrale zu leisten. Aber alle anderen waren in ihren verschiedenen Home Offices. Für einige, wie etwa Kollegin Annika, ist das nichts Neues. Für andere, wie den Autor, sehr wohl eine Premiere. Ein Streitgespräch im Sinne eine Manöverkritik über unsere Erfahrungen anhand von vier Punkten, die zu jedem Arbeitstag dazu gehören: Ablenkungen, das Umfeld, Kaffe und, natürlich, die Arbeit.

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Frühe Warnung vor Malaria, Tsunamis und Stau. Wo Daten-Analyse schon heute hilft.

Hypes sind Teil der Kommunikationsarbeit. Viel interessanter aber als die Frage, welches Thema als nächstes sexy wird ist aber folgende Frage: was kommt konkret dabei heraus? Veröffentlichungen, die anhand von Anwendungsbeispielen das Panorama von tatsächlichem Nutzen (oder dessen Fehlen) ausbreiten, sind immer eine Lektüre wert. So verhält es sich beim White Paper „Big Data und was es damit auf sich hat“ unseres Kunden BSA | The Software Alliance. Von Taxis in Stockholm über die Behandlung von Frühchen bis hin zur Vorhersage von Verspätungen listet sie eine Reihe von beeindruckenden Projekten auf, die heute schon Wirklichkeit sind.

Die Stadtverwaltung von Barcelona platziert Leihfahrräder auf Basis von Nutzungsverhalten und Verkehrsströmen, um das Zusammenspiel mit Bussen und Bahnen zu verbessern und so den Verkehr zu optimieren.
Nein, es ist nicht die vibrio Fahrradgarage. Diese Bikes stehen in Barcelona wegen Big Data. Quelle: hadis42 / pixelio.de

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Besser als der Facebook-Algorithmus: der User bekommt die Wahl

Blick durch den Facebook-Algorithmus
Ab jetzt dürfen wir durch den Schleier des Facebook-Algorithmus lugen. Foto unter cc von Keirsten Marie (https://www.flickr.com/photos/starsalive/)

Neulich hat ein entfernter Bekannter von mir Geburtstag gehabt. Ich war nicht eingeladen, habe aber auf Facebook seine Partyfotos geliked und einen jovialen Kommentar hinterlassen. „Der Grillmeister und sein neues Werkzeug in action“ oder so ähnlich. Weil man das eben macht, und weil es auffallen könnte wenn ich bei den „Likes“ fehle. Ein meta-like sozusagen, eine strategische Entscheidung. Ich habe wenig Interesse, mehr aus dem Alltag meines Bekannten auf Facebook zu erfahren. Aber der  Facebook-Algorithmus versteht das nicht: die Posts, die Leute und die Inhalte mit denen ich interagiere dienen als Basis der Posts, die ich zukünftig in meiner Timeline sehe. Andere Sachen werden unterdrückt. Irgendein Entwickler glaubt, besser zu wissen als ich selber, was ich sehen will. Das konnte nicht funktionieren, und deswegen wird es geändert: Facebook gibt seinen Usern die Wahl, zu sehen was sie interessiert. Vor allem für Unternehmen ist das wichtig.

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Partner sind das Gesicht zum Kunden: Der UC-Day 2015

Partner sind für viele Unternehmen wichtig. Doch entscheidend werden sie dann, wenn ein Hersteller auf den Direktvertrieb völlig verzichtet und sich ganz auf sein Spezialgebiet – die Technik – konzentriert, damit die Partner ihres – den Verkauf und die Implementierung – voll ausnutzen können. Ferrari electronic hatte diesen Weg 2014 beschritten. Deswegen war der jährliche Partnertag dieses Mal besonders wichtig und interessant. Es ging darum, das Feedback aus der neu geordneten Zusammenarbeit gemeinsam aufzuarbeiten. Zweitens hat sich  der UC-Anbieter Ferrari electronic einige Produktneuerungen vorgenommen, von denen die Partner natürlich als erste erfahren sollen. Als dritter, aber bestimmt nicht kleinster Anlass, steht die Tatsache, dass der persönliche Kontakt und der Ausdruck der Wertschätzung, den der Partnertag erlaubt, nicht zu ersetzen ist.

Das Gesicht zum Kunden. Eine starke Mannschaft
Partner und Mitarbeiter beim Ferrari electronic Partnertag UC-Day 2015

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Zwei Wochen Praktikum bei Vibrio

Ein Gastbeitrag von unserer Praktikantin Leonie:

Wie schon viele Menschen vor mir musste ich irgendwann darüber nachdenken, was ich mal machen möchte. Am Ende dieser Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich entweder etwas mit Presse machen möchte oder in die Tourismus-Branche gehe. Eine Chance, zu überlegen, welche der beiden Richtungen ich gehen will, hat mir das Betriebspraktikum geboten, dass ich nach vielen Überlegungen dann schlussendlich bei Vibrio gemacht habe. Die zwei Wochen waren lang, aber mir hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht, da es fast immer etwas zu tun gab und ich mich gut in den Beruf eines PR Beraters hineinversetzten konnte, mit dem tollen Team.

Praktium-Arbeitsplatz
Praktium-Arbeitsplatz

Meine Aufgaben bestanden darin, zu recherchieren, eine Pressemitteilung zu verfassen, einen Tweet zu schreiben, eine Art Kalender zusammen zu stellen und einen Text für einen Newsletter zu machen. Die Telefonkonferenzen und die Kundenmeetings waren sehr interessant, ebenso war es schön zu sehen, dass das Team hier so gut zusammen arbeitet und sie alle außerordentlich hilfsbereit und nett sind. Ich war sehr froh das ich nicht in das Klischeepraktikum gekommen bin, mit Kaffee kochen und mehr nichts. Dieses Praktikum war sehr lehrreich und hat mir geholfen, eine Entscheidung zu treffen. Danke an die ganze Agentur.

CeBIT 2015 – ein Rückblick in Bildern

Astronauten auf der CeBIT 2015
Astronauten auf der CeBIT 2015

Die CeBIT 2015 hat ihr Comeback geschafft, wenn man den Zahlen glauben darf. Ich persönlich teile die Ansicht, dass die Messe sich wieder belebt hat. Die Athmosphäre war entspannt, aber unternehmungslustig: man weiß, warum man hier ist. Zum Arbeiten, zum Netzwerken. Ein bisschen auch zum Spaß haben. Viele Stände und Ausstellungsstücke zeugen vom ausgedehnten Spieltrieb der Aussteller und Betreiber. Viele Leerflächen in den Hallen zeugen davon, dass die Messe trotzdem noch konsolidieren muss.

Warum nicht eine größere CODE_n Halle?

Die CODE_n-Halle auf der CeBIT 2015
Die CODE_n-Halle auf der CeBIT 2015

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Die CeBIT bewegt sich – auf Video

Wenn die diesjährige CeBIT ein Symbolbild hat, dann ist es das Kamerastativ. Mögen altgediente Kollegen unken, wenn man mit dem Dreibein nach Hannover zieht – aber der/die JournalistIn von heute trägt Ständer. Das trifft auch für mich selber zu, zugegebenermaßen eher in der Rolle als Blogger und Chronist.
Immerhin: zu fünf verschiedenen Gelegenheiten stehen unsere drei anwesenden Kunden Ferrari electronic, LANCOM Systems und virtual solution in den ersten Tagen vor der Kamera: Preisverleihungen, Statements, Hintergrundgespräche – alles wird in bewegten Bildern festgehalten.

Stephan Leschke demonstriert vor laufender Video-Kamera das OfficeMaster Gate Advanced
Video-Aufnahmen auf der CeBIT bei Ferrari electronic: das neue OfficeMaster Gate Advanced

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