Wenn vor Haus C die grüne Flotte parkt… Oder: wir arbeiten mit den Produkten unserer Kunden…

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Was gibt es Schöneres für eine Agentur, als wenn die Mitarbeiter von den Produkten für die sie arbeiten, überzeugt sein können. Wie schon hier beschrieben, sind unsere Waschräume mit Seifenspendern und Handtuchrollen von CWS-boco ausgestattet. Heute früh war es mal wieder soweit: die Lieferung frischer Handtuchrollen erfolgte. Gebracht hat sie ein freundlicher Servicefahrer, standesgemäß im CWS-boco-CI-konformen Outfit und mit umweltfreundlichen Erdgasfahrzeug (mehr dazu in unserem Pressetexten (als RTF) zu Iveco und Mercedes) unterwegs.

Ein schnelles Foto konnte ich mir nicht verkneifen, auch wenn der Servicefahrer leicht überfordert war, als ich ihm zu erklären versuchte, was wir für CWS-boco tun und dass er jetzt ins Internet kommt – sein Erdgasfahrzeug hat er mir trotzdem in Position gefahren.

erdgas

bitte nicht stören

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nichtstören

turi2 brachte mich heute auf einen heissen tipp zum thema mitarbeitermanagement und betriebsfrieden:

forscher der universität zürich haben herausgefunden, dass das hormon oxytocin das verhältnis zwischen paaren positiv beeinflusst. sie streiten weniger, hören einander besser zu und tauschten öfter zärtlichkeiten aus. was aber für ältere paare als hilfreich sich erweist, sollte auch älteren agenturen und anderen unternehmen zum wohlgefallen gereichen. man kann sich den stoff einfach in die nase sprühen.

vibrio feiert heute abend seine traditionelle weihnachtsfeier. falls wir also morgen ein wenig verschlafen wirken sollten: vielleicht lag’s am oxytocin …

in der krise schaltet man nicht das licht aus

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jung holger jung (quelle: spiegel online)

holger jung, gründer der hamburger agentur jung von matt und der mann, der jopi in die cabrios von sixt setzt, warnt in einem spiegel online interview vor kürzungen der werbe-etats in der sich abzeichnenden konjunkturkrise. er berichtet von kunden, die, obwohl sie selbst noch gute zahlen schreiben, jetzt schon ihre etats zusammenstreichen:

„Marken sind Leuchttürme, die müssen gerade bei Nebel brennen. … Das wird leicht vergessen bei der aktuellen Panik.“ ein mindestmass an kommunikation darf auch in der krise nicht unterschritten werden, da sonst die markenwerte massiv verfallen und für den aufschwung nach der krise kein potential mehr vorhanden ist, auf dem sich das unternehmen neu aufbauen könne.

wo er recht hat, hat er recht, der jung. was er für die werbeetats zutreffend postuliert, gilt für die pr nicht weniger: gerade in krisenzeiten muss die marke im markt präsent bleiben. sicherlich macht eine antizyklische pr-investition bei den wenigsten unternehmen sinn. eine konzentration der mittel mag schon angezeigt sein. aber pr- und marketing-budgets, die direkt von der quartalsentwicklung abhängig sind, sind dysfunktional.  es ist jetzt die zeit, die pr-planung auf die krise einzustellen, nicht die zeit die budgets zu kürzen.

wie sich in der krise die pr ändern muss, hängt einzig und allein von den spezifischen problemen des unternehmens ab: vielleicht braucht es eine verschiebung von vertriebsorientierter auf markenkommunikation, vielleicht eine refokussierung innerhalb der produkt- und angebotspalette, vielleicht eine stärkere partnerkommunikation. let’s talk about!

fuge für mehrere vibrios

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johann sebastian vibrio

dem web ist nichts unmöglich. das konzerthaus dortmund – im unterirdischen kennt man sich dort ja aus – bietet mit seinem web-angebot die nievollendete jetzt verhinderten komponisten die möglichkeit zur fugenbildung. und nicht nur das:

der kleine bach – das bächle –  entscheidet sich im angebot der nievollendeten  für die komposition eines allegro, eines andante, eines kleinen barock-stücks, einer grave oder einer fuge. sodann kombiniert er aus dem angebot vorbespielter tonreihen und schon ists vollbracht: sein ganz eigenes individuelles opus steht im internet zur großen abhöre bereit. natürlich nicht nur für ihn, sondern für die ganze virtuelle welt. ich habe es mit zwei fugen versucht, während  „czyslansky seine fuge“ die grenzen des barocken aufs grausamste auslotet, wirkt die „fuge für mehrere vibrios“ deutlich geschmeidiger. hören sie einfach mal rein. oder besser noch: hinterlassen auch sie ein werk, dass die violinen seufzen macht. es ist gar nicht so schwer. ich weiß gar nicht, warum alle immer so ein aufhebens um beethoven und mozart machen …

ps: man sollte sich von der langsamen website nicht irritieren lassen. bis man im odeon seinen platz findet dauerts ja auch ein weilchen.

podcast zur Oracle vibrio studie zum thema pr 2.0

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mikrofon

pr-on-air, der „podcast-sender für kommunikationsmanager“ veröffentlicht in seiner aktuellen ausgabe einen beitrag zur Oracle vibrio Studie zum thema „journalisten und web 2.0“. wer es aushält, mir fast neun minuten lang zuzuhören ohne mich unterbrechen zu können – bitte!

by the way: der „podcast-dienst für kommunikationsmanager“ wird von engagierten studenten des instituts für kommunikationsmanagement der fachhochschule osnabrück gemacht. dabei handelt es sich sicherlich um einen frühen versuch, die möglichkeiten, die web 2.0 heute bietet, zu erproben. was man aber auch sieht: hörfunk – und um nichts anderes handelt es sich hier – muss unsere branche erst noch lernen. interviews, dramaturgie, spannung, o-töne – alles was ein tolles wortprogramm im hörfunk heute ausmacht (ich denke an bayern 2 oder den deutschlandfunk) will gewissenhaft gelernt sein. und die interaktivität wird sich eines tages sicherlich auch nicht in der möglichkeit kommentare zu hinterlassen erschöpfen.

wer aber heute über diesen noch ein wenig rudimentären dienst die nase rümpft, der sollte sich vielleicht darauf einstellen, dass dort die künftigen hörfunk-online-reporter unserer branchendienste arbeiten. das jedenfalls wünsche ich den engagierten kollegen von pr-on-air von herzen.

klug sind deshalb die kollegen von steinberg (das sind die mit den tollen cubase-musikprogrammen), die diesen jungen und zukunftsfrohen online-service als sponsoren unterstützen. dieses product placement haben sie sich ehrlich verdient 😉

3D-Multimedia-Show an digitalem BBQ

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Wer dachte, dass sich eine Grillparty nicht digitalisieren lässt, wurde am tweakGrill auf dem Turbinenplatz in Zürich eines Besseren belehrt. Das Highlight war zweifellos die 3D-Multimedia-Show vom Videokunstlabel AntiVJ.

Das nächste tweakfest – Festival für Medienkultur und digitale Lebenaspekte – wird vom 24. – 25. April 2009 im Puls 5 und im Technopark in Zürich unter dem Motto: «InterFaces» stattfinden.

wer hat angst vorm schwarzen mann …

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huber und merkel

kurz vor dem wochenende erreicht mich folgende information:

From: „Twitter“ <noreply@twitter.com>

Sent: Friday, September 05, 2008 4:53 PM

Subject: CDU und CSU is now following you on Twitter!

> Hi, vibrio..

> CDU und CSU (cducsu) is now following your updates on Twitter.

> Check out CDU und CSU’s profile here:

> http://twitter.com/cducsu

> You may follow CDU und CSU as well by clicking on the „follow“ button.

> Best,

> Twitter

hallo angie, hallo erwin, seid ihr alle da?

zeitmaschine internet

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waren sie schon einmal im internet-archiv spazieren? wenn nicht – tun sie’s jetzt! sie werden staunen. im archiv finden sie zum beispiel den ersten internetauftritt von vibrio aus dem jahr 1997. ok, wir sind seit 1996 online. damals waren wir wohl eine der ersten deutschen pr-agentur mit eigener web site. aber aus dem gründungsjahr ist leider keine seite archiviert.

 vibrio 97

 

aus 1996 gibt es aber eine frühe site der computerwoche zu bestaunen.

 computerwoche 96

 

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Gesprächsstoff

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vibrio. hat in der Schweiz zum Agentur-Apéro eingeladen und viele interessante Gesprächspartner sind dem Ruf gefolgt. Das hat uns sehr gefreut. Wir möchten uns deshalb bei allen Besucher herzlich bedanken.

Impressionen vom vibrio. Apéro

Mehr Bilder vom vibrio. Apéro gibts hier: http://www.flickr.com/photos/30164165@N06/

Der vibro. Apéro wurde im Rahmen des „tweakgrill“ am „Tag der Informatik“ durchgeführt…

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Nicht-Veröffentlichungs-Vereinbarung für Journalisten – ein Widerspruch!?

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Eine heiß geführte Diskussion zu Vertraulichkeitsvereinbarungen, bei angelsächsischen Öffentlichkeitsarbeitern auch Non-Disclosure-Agreement, kurz EnnDiehÄih (NDA), genannt, ist gestern in dieser Agentur entbrannt. Demnach ergibt sich heute folgender Diskussionsstand:

  • Im Zeitalter der globalen Echtzeit-Kommunikation, die nicht nur von Journalisten bestimmt wird, hat ein NDA nur begrenzten Wert. Wenn z.B. ein anonymer russischer Blogger Gerüchte veröffentlicht, ist das NDA gefährdet, da unter NDA stehende Journalisten immer auf diese öffentliche Quelle verweisen können.  Die Quelle selbst lässt sich dabei juristisch nicht verfolgen.
  • Bei dem zunehmenden Konkurrenzdruck zwischen den Medien und zwischen Medien und anderen Quellen wie Blogs oder Foren, besteht die Gefahr, dass das Risiko wegen eines nicht eingehaltenen NDAs verfolgt zu werden, geringer eingeschätzt wird, als der Vorteil durch die frühzeitige Veröffentlichung.
  • Langjährige unabhängige Beobachter von Unternehmen können sich meistens aus offiziellen Unternehmensmitteilungen, Gerüchten und Markteinschätzungen zusammenreimen, welches Thema unter NDA steht. Spekulationen sind nur schwer zu verbieten.
  • Ein NDA greift und lässt sich offenbar juristisch auch durchsetzen.

In  der Praxis stellen sich mir jedoch einige Fragen bzw. sollten vor dem Griff zum NDA einige Fragen geklärt werden:

  • Warum ist das NDA überhaupt notwendig? Journalisten sollten doch eigentlich berichten und nicht nicht-berichten.
  • Muss es ein NDA sein oder reicht eine Sperrfrist bis zum gewünschten Veröffentlichungszeitpunkt? (Auch hier ist zu beachten, dass der Konkurrenzdruck, s.o., möglicherweise dafür sorgt, dass die Sperrfrist nicht eingehalten wird.)
  • Wurde der unter NDA gesetzte Sachverhalt oder das Produkt möglicherweise schon anderen Zielgruppen vorgestellt? Wenn ja, ist zu prüfen, ob dort auch eine strenge Geheimhaltungsvereinbarung angewendet wurde. Häufig passiert es, dass z.B. Vertriebspartner über neue Produkte informiert werden, ohne unter NDA zu stehen. Das NDA für Journalisten wäre damit wirkungslos, wenn sie sich wieder auf eine öffentlich zugängliche Quelle, z.B. ein Partner-Interview stützen können.
  • Sind Journalisten überhaupt die richtige Zielgruppe für das NDA? Wenn sie sowieso nicht veröffentlich sollen, brauchen sie dann die Infos überhaupt?
  • Warum lässt man für manche Aktionen ein NDA unterschreiben (Produktpräsentation vor einer Gruppe) für andere (informelles Hintergrundgespräch mit dem Geschäftsführer) nicht?

Abschließend plädiere ich vor diesem Hintergrund dafür, ein NDA so zurückhaltend wie möglich einzusetzen und die Laufzeit auf so kurz wie unbedingt notwendig zu beschränken. Es mag Situationen geben, wo man für einige Tage Detail-Informationen bis zu einer zentralen, globalen Produktvorstellung zurückhalten will oder einem Journalisten vor Redaktionsschluss Informationen für die nächste Ausgabe mitteilen will. Alles andere ist aber eine Zumutung für Journalisten und Öffentlichkeitsarbeiter, die fürchten müssen, wegen eines „Lecks“ belangt zu werden – und das, obwohl ihr Auftrag eigentlich die Öffentlichkeit und nicht die Nicht-Öffentlichkeit ist.

Ein paar Links dazu zum Schluss noch:

  • Schöne Kommentare auf ein Blogpost von Thomas Knüwer, der an dem Sinn der Sperrfristen zweifelt.
  • Interessanter Aspekt aus der Computerspiele-PR, wo Hersteller offensichtlich versuchen, bestimmte Informationen per NDA von der Berichterstattung auszunehmen. (Mit Strg+“+“ lässt sich übrigens ddie Darstellungsgröße der Schrift beim IE und FF vergrößern.) Dies Beispiel zeigt auch deutlich, dass der allzu umfassende Umgang mit NDAs zu negativer PR führen kann.
  • „Don‘ trust bloggers“ darf nicht das Ergebnis der Diskussion sein, wenn es um die Einbindung von Bloggern in die PR geht. Ausführliche Überlegungen dazu auf Englisch hier.
  • Schönes Beispiel für ein NDA von einem vielen (noch) sympathischen Unternehmen. Google stellt sein NDA, das angeblich alle Besucher unterschreiben müssen, natürlich nicht öffentlich zur Verfügung, deshalb hier eine unautorisierte Version. Es wird sogar spekuliert, dass der Inhalt des NDAs unter NDA steht (das gilt allerdings für Mitarbeiter NDAs):

Google Mitarbeiter werden wahnsinnig, wenn sie ihr Non Disclosure Agreement nochmal durchlesen und realisieren, was sie sagen dürfen, nicht sagen dürfen und nicht sagen dürfen, was sie nicht sagen dürfen. (…)