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G DATA: Neuer Kunde für vibrio aus dem IT-Sicherheits-Valley

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Wo verorten Sie das Silicon Valley Deutschlands? München erhebt den Anspruch als IT-Hauptstadt Deutschlands. Das gilt aber nur dann, wenn man über die Toleranz verfügt, zu Microsoft und IBM auch noch Siemens und die Software-Abteilung von BMW mit zum IT-Standort zu zählen. Wo Google wirklich seinen deutschen Hauptsitz hat, wissen wohl nur Juristen und von Apple hört man gar nichts in München (außer wenn neue Produkte im Apple Store verfügbar sind, aber das ist ja weltweit das gleiche). Berlin rühmt sich als Mittelpunkt der deutschen Start-up-Szene, auch wenn dort oft mehr „letztes Jahrhundert“ anzutreffen ist, als manche Gründer es sich erhofft haben. Hamburg versucht irgendwie stolz auf Facebook Germany zu sein, was immer schwerer fällt, zumal das Unternehmen seine Berlin-Repräsentanz erst kürzlich vergrößert hat. Und wenn BMW in München als IT gilt, muss dann vielleicht auch Grünheide in Brandenburg als IT-Standort zählen? Und wo bleibt dann eigentlich das Ruhrgebiet?

G DATA CyberDefense AG
Gegründet: 1987
Hauptsitz: Bochum
Mitarbeiter: 500+

 

Weiter vorne als Sie denken, denn wussten Sie, dass das Ruhrgebiet DER IT-Sicherheitsstandort Deutschlands ist? Anfang 2021 berichtet die Deutsche Welle in einem Beitrag von knapp 100 Cybersecurity-Startups, die sich rund um Bochum angesiedelt haben. Anziehungskraft haben dabei etablierte Unternehmen, aber auch Organisationen, die der Forschung und Entwicklung, der Vernetzung und der Wirtschaftsförderung dienen: allen voran das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit 200 Wissenschaftlerlern*innen und 26 Professuren und das im Mai 2019 gegründete Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre. Schon seit dem Jahr 2003 betreibt die Wirtschaftsentwicklung Bochum das Zentrum für IT-Sicherheit (zits). Es wurde für die Ansiedlung von kleinen und mittleren Unternehmen aus der IT-Sicherheit und zur Aus- und Weiterbildung in diesem Bereich errichtet. Seit Bestehen des Zentrums haben sich dort bereits mehrere Ausgründungen aus den wissenschaftlichen Einrichtungen der Ruhr-Universität Bochum, u. a. die Rohde & Schwarz Cybersecurity GmbH und die escrypt GmbH, angesiedelt und sind dort gewachsen.

G DATA: IT-Sicherheit nach deutschen Standards seit 1987

Zu den etablierten Unternehmen, die IT-Sicherheit aus dem Ruhrpott weltweit voranbringen, zählt G DATA, gegründet bereits 1987 (und seit November 2021 Kunde von vibrio). Mit heute mehr als 500 Mitarbeitenden zählt die Bochumer G DATA CyberDefense AG zu den größten IT-Sicherheitsunternehmen Deutschlands. Die Frage, ob man von einem IT-Sicherheits-Valley im Ruhrpott sprechen kann, sollte spätestens damit also geklärt sein.

Hauke Gierow, Leiter Unternehmenskommunikation bei G Data CyberDefense AG

G DATA entwickelt und vertreibt IT-Sicherheitssoftware und dazugehörige Dienstleistungen. Eingesetzt werden die Produkte von Unternehmen und Organisationen aller Branchen weltweit, auch in kritischen Infrastrukturen. Die Angebote von G DATA entsprechen seit jeher den strengen deutschen Sicherheitsstandards. Zu den Aufgaben von vibrio gehört es, die Aufmerksamkeit für G DATA in ausgewählten Branchen und bei neuen Medienkategorien, wie Podcasts, zu erhöhen. Zudem soll die Sichtbarkeit für neue Angebote von G DATA, wie Security Awareness Trainings, verstärkt werden. Eine Kampagne dazu wird es unter anderem im Rahmen der Learntec 2022 Ende Mai 2022 in Karlsruhe geben. Außerdem beobachten wir gemeinsam gespannt, welche Bedeutung die Themen Datenschutz und IT-Sicherheit bei der neuen Bundesregierung erhalten – im Koalitionsvertrag sieht es ganz gut aus, meint Hauke Gierow, Leiter Unternehmenskommunikation bei G DATA:

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Dramatische Personallücke bei IT-Sicherheitsberatern – Ergebnisse einer aktuellen Umfrage des BITKOM

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Prof. Dieter Kempf als Gast der vibrio vibLounge im Herbst 2010

Prof. Dieter Kempf, Präsident des Branchenverbands BITKOM, warnt vor den Folgen fehlender IT-Sicherheitsexperten in Deutschland: “Erfahrene Spezialisten für IT-Sicherheit sind schon heute schwer zu finden. Das erschwert den Kampf von Unternehmen und Behörden gegen die wachsende Zahl der Cyberangriffe und bedroht mittelfristig den weltweit guten Ruf von IT-Security made in Germany”.

Jedes zweite Unternehmen, das Produkte oder Dienstleistungen aus dem Bereich IT-Sicherheit anbietet, erwartet in den kommenden Jahren Wachstumsraten von mehr als 10 Prozent. Bei Anwendern aus der Wirtschaft und Behörden soll jede vierte Sicherheitsabteilung in ähnlichem Maße personell verstärkt werden. Diese Daten hat der BITKOM im Juni 2011 im Rahmen einer Umfrage erhoben. Kempf: “Angesichts der wenigen vorhandenen Qualifizierungsangebote wird es schwer, geeignetes Fachpersonal zu rekrutieren”, so Kempf. “Wir brauchen nicht nur Experten für die technische Sicherheit, sondern auch Fachleute für die Organisation von Sicherheit in den Anwenderunternehmen, also Sicherheitsmanager.”

Dabei gibt es schon heute massive Defizite im IT-Sicherheitsmanagement. So besitzt nur jedes dritte mittelständische Unternehmen derzeit überhaupt ein Sicherheitskonzept.

Quelle: BITKOM

Neue Studie: CIOs scheuen soziale Netze wie der Teufel das Weihwasser

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„Rund 82 Prozent der IT Security-Administratoren sind davon überzeugt, dass Social Networking, Internet-Applikationen und Widgets die Sicherheitslage ihrer Organisationen signifikant verschlechtert haben.“

Das ist die Quintessenz der Studie „Web 2.0-Sicherheit am Arbeitsplatz“ des Ponemon Instituts, die silicon.de heute vorstellt. Die Mehrheit der Befragten sieht die Hauptverantwortung für die Minimierung von Web 2.0-Sicherheitsrisiken im Unternehmen bei den Mitarbeitern. Diese würden viel zu selten an die Konsequenzen ihrer Aktivitäten in Netzwerken wie Facebook, LinkedIn und XING für die IT-Sicherheit ihrer Unternehmen denken. Dies wurde ja auch vor wenigen Tagen auf der vibLounge in der Diskussion der Sicherheitsspezialisten Markus Bernhammer von Sophos  und Dr. Wieland Alge von Barracuda Networks mit Experten von BSI, BITKOM und XING angemerkt.

Die kompletten Ergebnisse der Ponemon-Umfrage gibt es übrigens hier bei Check Point.

Drei in am Weggla – aber sicher doch! – Ein Besuch der Nürnberger Sicherheits-Messe it-sa

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wurschtwegg

Reisen in meine Heimat stimmen mich immer ein wenig melancholisch: was anderen der Duft von Castrol Edge Sport 10W-60 oder Chanel No 5 ist mir der Duft von frischen Bratwürsten. Gestern aber saß die Melancholie gleich doppelt tief: Nicht nur, dass die Fachmesse für IT-Sicherheit it-sa erstmals in Nürnberg stattfand, es war auch das erste Mal, dass dieser Event überhaupt als eigenständige Messe durchgeführt wurde. Bis zum letzten Jahr war die it-sa nämlich ein fester Bestandteil der Münchner SYSTEMS, die es ja nicht mehr gibt.

Was also bot und bietet die it-sa, die noch bis morgen ihre Tore geöffnet hat?

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