Die CeBIT bewegt sich – auf Video

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Wenn die diesjährige CeBIT ein Symbolbild hat, dann ist es das Kamerastativ. Mögen altgediente Kollegen unken, wenn man mit dem Dreibein nach Hannover zieht – aber der/die JournalistIn von heute trägt Ständer. Das trifft auch für mich selber zu, zugegebenermaßen eher in der Rolle als Blogger und Chronist.
Immerhin: zu fünf verschiedenen Gelegenheiten stehen unsere drei anwesenden Kunden Ferrari electronic, LANCOM Systems und virtual solution in den ersten Tagen vor der Kamera: Preisverleihungen, Statements, Hintergrundgespräche – alles wird in bewegten Bildern festgehalten.

Stephan Leschke demonstriert vor laufender Video-Kamera das OfficeMaster Gate Advanced

Video-Aufnahmen auf der CeBIT bei Ferrari electronic: das neue OfficeMaster Gate Advanced

Video wirkt lebendiger

Die CeBIT eignet sich dafür nur bedingt. Wie viele Aufnahmen von einem Herren neben einem Monitor kann man schießen, ohne dass es langweilig wird? Deswegen haben sich viele der Aussteller ganz bewusst auf dynamische Ausstellungsobjekte konzentriert: tanzende Roboter bei der Telefom, plätzscherndes Wasser bei SAP, Fräsearbeiten in der (fantastischen) n-code-Halle. Alles gefällt dem Auge, und ist natürlich für das der Kamera ausgelegt.

Das macht die Messe besser – da lebendiger. Davon hängt mehr ab, als man denkt. Die interpack, selber eine Messe zum eher trockenen Thema, zeichnet sich eben dadurch aus: Verpacken kann sie, diese Branche. Auch ihren eigenen Auftritt. Die IT kann Dinge dynamisieren. Und das lernt sie jetzt, vor den Objektiven ihrer Presse und Blogger. Die CeBIT 2015 ist damit der Selfie einer Branche.

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