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Buchbesprechung: Windows 8 auf Tablet-PCs von Michael Hülskötter

Nun wissen wir einerseits, dass Männer eigentlich niemals Handbücher lesen und sich deshalb auch nach Jahren noch gerne von Features überraschen lassen, die sie, kaum dass ein Produkt “abgekündigt” wurde, eigentlich niemals vermisst haben. Und wir wissen ebenso, dass Windows 8 aber auch derart intuitiv zu bedienen ist, dass man ein Handbuch getrost verschmerzen kann. Deshalb liefert Microsoft ein solches Manual zu seinem Surface Tablet auch gar nicht erst aus. Schließlich steckt in Windows 8 alles drin, was Microsoft in den vergangenen Jahren zum Thema Ergonomie gelernt, entwickelt und erforscht hat. Und spätestens jetzt sollten wir vorsichtig, oder zumindest doch ein wenig stutzig werden …

Mein Surface-Brettchen mit dem neuen Windows 8 RT war wohl eines der ersten, das in Deutschland ausgeliefert wurde. Und nach dem Auspacken fühlte ich mich ein wenig wie damals bei meinem ersten MS-DOS-Rechner. Die Älteren unter den Lesern werden sich erinnern: ein grünlich oder bernsteinfarben blinkendes “C” auf einem leeren Monitor war alles, was man anfangs auf dem Startbildschirm finden konnte. Ein Zeh als User-Schnittstelle – das waren Zeiten.

 

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Ein erstes Fazit von Michael Kausch zu Microsoft Surface

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Lange habe ich warten müssen auf mein Microsoft Surface Tablet. Aber nach vielen Irrungen und Wirrungen ist es heute tatsächlich eingetroffen. Und nachdem ich heute vormittag den kleinen Karton aufgerissen, schnell ein schmuckes kleines Etwas ausgepackt und mit dem vorgefundenem Kabel an die Steckdose gehängt hatte, konnte ich heute nachmittag erste Erfahrungen mit dem Surface sammeln. Für die DampfLog habe ich diese Erfahrungen hier zusammengestellt:

TOLLE OPTIK UND HAPTIK

Mit knapp 700 Gramm kommt es erstmal sehr leicht daher. Und mit 0,94 cm Höhe ist es ist gerade mal so hoch, wie ein Samsung Galaxy S2:

 

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Die Farce um Surface – Im Gegensatz zu Surface fühle ICH mich ausgeliefert…

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Warten Sie auch auf ein Microsoft Surface? Ich auch. Aber Lieferverzögerungen könnte ich ja noch verstehen. Aber ich weiß ja noch nicht mal ob meine Bestellung noch aktuell ist. Bestellt habe ich schon am 17. Oktober. Geliefert werden sollte letzte Woche. Geliefert wurde nichts. Im Netz heißt es, Microsoft habe einige Bestellungen versehentlich storniert und die Kunden hierüber informiert. Information habe ich keine erhalten. Auf meinem Online-Konto ist aber die Bestellung auch nicht mehr zu sehen. Keine Hardware, kein Lieferstatus, keine Information. Wenn Sie mehr wissen wollen: ich habe meine Erfahrungen mal auf Czyslansky … äh … anmerkt: http://www.czyslansky.net/?p=7885

Die Birne von Microsoft: ein eigenes Tablet unter dem Namen Microsoft Surface

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Nicht nur oberflächlich betrachtet hat das heute Nacht angekündigte Microsoft Surface Tablet das Zeug zum iPad-Killer: eine Windows 8-Maschine, die gut aussieht, funktional erscheint und kompakt ist. Wenn Microsoft es jetzt noch schafft, die Entwickler zur Programmierung brauchbarer Apps anzutreiben, dann wird Microsoft nach Jahren mal wieder so sexy, wie es früher einmal war. Das Video, das heute vermutlich überall läuft:


Und hier gibt’s mehr dazu: http://tcrn.ch/MJXy6E

Nachtrag:

Die Netzgemeinde streitet seit letzter Nacht über die Zukunftsaussichten von Surface. Und ich bin davon überzeugt: es wird ein Erfolg! Und es ist auch die letzte Chance Windows ins mobile Zeitalter hinüber zu retten.

Natürlich sind viele Dinge noch unklar: wie lange wird der Akku durchhalten, welche Wireless-Technologien werden implementiert? Wann kommt das ganze auf den Markt? Was werden die beiden alternativen Geräte kosten (manspekuliert über rund 600 $ für die kleine Win 8 RT-Variante und rund 1000 $ für die große mit Full Win 8 und Intel-Architektur. Und vor allem: werden unabhängige Softwareentwickler auf Win 8 und Metro aufspringen?

Aber das ist alles gar nicht so entscheidend. Wirklich wichtig ist, dass Microsoft gemerkt hat, dass man sich in Zeiten, in denen nicht mehr zwischen Produktivitätswerkzeugen fürs Büro und Markenkonsumartikeln für den Privaten unterscheiden kann,  nicht länger auf die Rolle des Softwarelieferanten mit starken OEM-Partnern zurückziehen kann. Microsoft will ernsthaft eine Consumer-Marke werden und dies geht nur, wenn man eigene Hardware unter eigenem Markennamen verbreitet. Das wird natürlich ein Balance-Akt, will man Dell und HP nicht verärgern. Andererseits haben gerade die engsten OEM-Partner von Microsoft im Consumer-Geschäft in den letzten Jahren arg geschwächelt. Microsoft tut also gut daran, sich hier selbst zu positionieren.

Man darf hier Ballmers Leuten viel Mut wünschen. Ddas Gerücht, Microsoft werde die Surface Geräte nur in eigenen Shops und eigenen Online-Kanälen vertreiben, könnte sich bewahrheiten: so schlägt man drei Fliegen mit einer Klatsche:

1. Man tut sich mit Flagship Stores leichter, die eigene Markenidentität zu entwickeln

2. Man kann trotz hohen Entstehungskosten preisagressiv im Markt auftreten

3. Man verhindert eine offene Kannibalisierung mit den Vertriebskanälen der OEM-Partner.