Geschrieben von Michael Kausch on 08 Jan 2010 at 12:24
Kaffee Partner - kein Partner fürs Leben
“Das Leben ist ernst und der Freuden sind wenig.
Aber dies ist wohl eine: in Ruhe bei einer Tasse Kaffee
und einer Zigarre zuhören, wie sich die Leute aufregen und abhaspeln
und ihr schlechtes Deutsch herunterschnurren und sich versprechen
und schimpfen, schimpfen, schimpfen.”
Kurt Tucholsky
Wenn es doch so einfach wäre, einen ordentlichen Kaffee zu erhalten. Drei Jahre haben wir uns hier bei vibrio nun mit einer Maschine des Hauses Kaffee Partner herumgeärgert. Der Kaffee war schlecht, die Maschinenreinigung aufwändig, die Kosten hoch, der Hersteller-Service miserabel. Zumindest verbraucht die Maschine jetzt keinen Strom mehr: wir haben sie endgültig abgeschaltet - trotz laufendem Leasingvertrag.
Die Kaffee Partner megaBona kann alles, aber nichts wirklich gut: Espresso, “Cappuccino original italienisch”, Milchkaffee, Trinkschokolade, Latte Macchiato, normaler Kaffee, Teewasser, Vanillemilch (!) und und und. Geschmacklich kann nichts davon überzeugen. Die ganze Maschine ist ein unerfülltes Versprechen. Selbst die frischen Bohnen, die oben in einem transparenten Behälter liegen sind nur Tarnung. Sie sind tatsächlich reine “Zierde”.
Hoher Reinungsaufwand für Kaffee Partner -Maschine
Dafür trieb der Reinigungsaufwand die Mitarbeiter täglich zur Verzweiflung. Eine halbe Stunde Arbeitszeit pro Tag ging locker drauf.
Die Ausfall- und Reparaturzeiten waren enorm. Ständig war die Maschine defekt. Im November 2009 war die Maschine volle fünf Arbeitstage außer Betrieb. Einer Kürzung der Leasingrate für den Nutzungsausfall hat der Hersteller widersprochen. Die Leasingkosten liegen bei mehr als 100 € monatlich bei einer Laufzeit von fünf jammervollen Jahren. 6.000 Euro in fünf Jahren für schlechten Kaffee! Auf Beschwerden reagierte der Hersteller in aller Regel nur nach mehrmaliger Nachfrage. Zahlreiche Emails blieben unbeantwortet. Seit Jahren versuchen wir aus dem Leasingvertrag zu kommen. Keine Chance, keine Kulanz.
Warum ich das hier aufschreibe? Weil das Internet doch dem Verbraucher ein Stimme gibt. Und wir mal schauen wollen, ob wir nicht einige Menschen an dieser Kundenerfahrung teilhaben lassen können.
—
Hinweis vom 29. August 2010 zu den folgenden Kommentaren
In den letzten Tagen haben mir mehrere Personen davon berichtet, dass Druck auf sie ausgeübt wurde, Kommentare auf dieses Posting zu löschen. Ich wurde auch bereits um Löschungen gebeten. Ich bedauere dies sehr. Selbstverständlich bin ich jederzeit bereit auf Bitten des Absenders eines Kommentars einen Kommentar zu löschen. Ich bitte die Leser um Verständnis dafür, dass hierdurch teilweise die Diskussion - die Kommentare nehmen ja zum Teil aufeinander Bezug - unverständlich wird.
Ansonsten werde ich auch weiterhin alle Kommentare freischalten, soweit sie nicht für mich erkennbare ehrverletzende oder beleidigende Äußerungen über Personen, Unternehmen oder Marken beinhalten. Ansonsten geben alle Kommentare die Meinung des jeweiligen Absenders wieder, nicht meine oder die der Agentur vibrio.
Michael Kausch
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Kaffee-Partner - Kaffee-Netz - Die Community rund ums Thema Kaffee am 08 Jan 2010um15:13 #
[...] Kaffee-Partner Wir - eine Agentur mit rund 20 Mitarbeitern: DampfLog Kaffee Partner - kein Partner frs Leben - haben in den vergangenen drei Jahren extrem schlechte Erfahrung mit Kaffee Partner gemacht. Wir [...]
czyslansky » Kaffee-Partner droht nicht mehr nur mit schlechten Kaffee, sondern mit dem Anwalt! am 08 Jan 2010um15:36 #
[...] Falls noch jemand mit den Kaffee-Partnern Erfahrungen gesammelt hat: immer rüber mit den Kommentaren: http://www.vibrio.eu/blog/?p=1325 [...]
Michael Kausch am 08 Jan 2010um16:49 #
Habe eben noch den Blog einer kleinen IT-Firma mit hunderten Beschwerden zu Kaffee-Partner entdeckt. Wir sind nicht allein ;-))
http://www.inlife.de/blog/2007/02/12/maschine_vom_kaffee_partner_1
Michael Kausch am 09 Jan 2010um11:35 #
@mijamomu
sag doch mal, welche erfahrungen ihr ausgetauscht habt.
R. Hölscher am 13 Jan 2010um17:36 #
Also ich kann die hier beschriebenen Erfahrungen nicht teilen. Bei uns in der Fachschule steht eine Maxi Bona mit Münzeinwurf. Für Lehrkräfte wie für Schüler kostet kostet jede Tasse 40ct. Rechnen muss sich das Ganze, da unser Träger in den letzten Jahren massive Einsparungen vorgenommen hat und die Maschine sicherlich zwischenzeitlich abgeschafft oder aber der Abnahmepreis erhöht worden wäre.
Die Maschine erfreut sich auch großer Beliebtheit, insbesondere der Schokoladenkaffee wird viel getrunken und schmeckt für den Preis auch gut. Zu den Vertragsmodalitäten, Anwalt ect. meines Vorredners kann ich nichts sagen, oder doch: Das Internet ist voll mit Kommentaren und Hilferufen von Leuten, die sich nicht durchlesen und/oder durchdenken, was sie gerade unterschreiben. Man möchte meinen, dass dies nur bei jungen Schülern und Studierenden vorkommt. Aber mitnichten. Schade!
Michael Kausch am 13 Jan 2010um18:08 #
@ r.hölscher
liebe frau hölscher. sie schreiben: “Das Internet ist voll mit Kommentaren und Hilferufen von Leuten, die sich nicht durchlesen und/oder durchdenken, was sie gerade unterschreiben.” da haben sie natürlich recht. andererseits entschuldigt die schlampigkeit der verbraucher niemals die abzocke von drückerkolonnen.
das unternehmen Kaffee Partner betreibt eine sehr aufwendige - und gar nicht mal schlechte - produktwerbung und leider eben auch einen recht agressiven vertrieb.
DAS ist aus meiner sicht der grund für den enormen markterfolg des unternehmens. produkt- und servicequalität entsprechen aus meiner sicht diesem erfolg nicht.
mir geht es hier ausschließlich um eine schlechte service-qualität, die wir mit kaffee partner erfahren mussten:
- massive reparaturanfälligkeit
- unbeantwortete anfragen
- fehlende kulanz, obwohl eine leasingmaschine eine ganze woche defekt ist
wir arbeiten selbst als dienstleister und würden bei einer vergleichbaren kundendesorientierung schon lange nicht mehr am markt bestehen können.
DIESE erfahrungen machen sie immer erst, wenn sie die maschine bereits im einsatz haben. und es fasziniert mich, dass das internet diesen verbrauchern eine öffentliche stimme gibt. dies ist der einzige weg, druck auf serviceunfreundliche unternehmen auszuüben. unseren kleinen erfahrungsbericht haben in weniger als einer woche mehr als 500 menschen gelesen. das freut mich. nennen wir es konsumentenmacht.
R. Hölscher am 18 Jan 2010um10:54 #
Lieber Herr Kausch,
mich ärgert in diesem Zusammenhang nur die einseitige Darstellung. Ich habe nochmal mit der guten Seele in unserem Hause gesprochen, die seiner Zeit das Gespräch mit dem Vertriebler von KP geführt hat. Sie konnte das von Ihnen beschriebene aggressive Auftreten und ein “in den Vertrag quatschen” nicht bestätigen. Der Vertreter war für einen Vertreter OK. (Nebenbei, letzte Woche klingelte 18.30 Uhr! bei mir zu Hause eine Frau von Vorwerk. Da hätte ich sicherlich Ihre Meinung geteilt.)
Im Anschluss wurde unser Bedarf erfasst. Dazu wurden sowohl die Klassen befragt, als auch das Kollegium. Nachdem dann ungefähr die monatlichen Kosten bzw. das monatliche Guthaben feststand, sind auch Angebote von Tschibo und Cup&Cino eingeholt worden. Der Rund-um-Service, der bei Ihnen ja leider nicht funktionierte, hat dann den Ausschlag gegeben.
Die Maschine läuft, wird regelmäßig gewartet und (aber da frage ich gerne nochmal nach) hat bisher nicht einen Ausfalltag. Nun haben wir zwar auch viel Ferienzeiten aber in der Schulzeit können bis zu 300 Schüler und 30 Lehr- und Personalkräfte pro Tag die Maschine stressen.
Michael Kausch am 18 Jan 2010um17:48 #
@ r. hölscher,
ich kann ja hier nur unsere negativen erfahrungen schildern. bei ihnen klingt das anders. im internet überwiegen allerdings bei weitem die negativen erfahrungen zu Kaffee Partner.
und das wundert mich nciht, wenn man sich zum beispiel mal die tägliche reinigungsprozedur der maschine vergegenwärtigt. hier zur illustration mal unser internes memo zu diesem thema:
—————————————
Tägliche Reinigung:
Die Maschine muss täglich gereinigt werden.
Als aller erstes muss der Schlüssel den Knopf über dem inneren Tastenkasten drücken. Also Schlüssel abziehen, auf den kleinen Knopf oberhalb des Kastens setzen und drehen.
1. Mixer 1, 2 und 3 spülen
Taste 1 Start
Taste 2 Start
Taste 3 Start
2. Milchsystem reinigen
a) Kaffeepadbehälter leeren (…und das Ding daneben auch ;-))
b) Einen Behälter mit Wasser füllen und einen Schuss Reinigungsmittel dazugeben.
In diesen Behälter wird der Milchschlauch gelegt.
Ein weiterer Behälter kommt unter den Ausguss.
Taste 7 Start
Auf dem Display wird nach ca. 3 Minuten angezeigt, dass der Krug gewechselt werden muss. Also wird der Behälter mit dem Reinigungsmittel durch reines Wasser ausgewechselt.
Start drücken
Nach ca. 3 Minuten Spülzeit wird der Kaffeepadbehälter (bitte mit Tüte) wieder eingestellt, der Schlauch wieder mit dem Milchsystem verbunden und die Milch angesaugt.
Taste 4 lange drücken (bis die Milch flüssig läuft)
3. Milch nachfüllen
Abtropfschale entfernen und das Kühlfach dahinter öffnen. Hier befindet sich die Milchschale. Den Schlauch aus der Milchschale ziehen und die Schale entnehmen. Behälter füllen! (es passen 2 Liter hinein).
Nun bitte alles wieder an den geplanten Ort legen (Milchschale ins Kühlfach, Schlauch in die Öffnung des Behälterdeckels und die Tropfschale vor das Kühlfach).
- Jetzt bitte den Kasten innerhalb der Maschinentür öffnen. Dazu den Schlüssel nehmen und damit oberhalb des Kastens die Tastatur aktivieren.
- Jetzt bitte die Milchmenge angeben. Dazu „R“ drücken und die Literanzahl eingeben. Taste 7 Start (Achtung! Eine Tasse unter den Ausguss halten, da nun Milch angesaugt wird.)
Maschine wieder schließen
—————————–
Für den Kaffeekonsum von 20 Personen steht diese Aufwand in keinerlei Relation! Diese Maschine wurde uns aber empfohlen, weil wir uns mit dem Trockenmilchpulver der kleineren Maschine nicht anfreunden wollten.
Nico Hartmann am 18 Jan 2010um20:42 #
Hallo zusammen,
wir recherchieren momentan für eine Berichterstattung über Kaffee Partner.
Wenn Sie uns Ihren Fall schildern wollen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf, per E-Mail an: reportage@journalist.com
Wir werden die Informationen vertraulich behandeln. Es erfolgt keine Namensnennung.
Nico Hartmann
R. Hölscher am 19 Jan 2010um17:17 #
Lieber Herr Kausch,
bei uns erledigt das die Putzfrau, von daher kann ich den Aufwand nicht beurteilen. So wie Sie es schildern, haben Sie sicherlich Recht, wenn das die “regulären” Arbeitskräfte neben Ihrem eigentlichen Job machen müssen, ist das lästig und zeitraubend.
“im internet überwiegen allerdings bei weitem die negativen erfahrungen”
Wundert Sie das? Nur wenige Menschen machen sich die Mühe, ein Produkt oder Dienstleister zu loben, wenn es/er tut, was es/er soll. Dagegen haben sehr viele mit dem Internet ein Ventil gefunden, Frust abzulassen, wenn ein Produkt eben nicht das tut, was es soll.
Die Einseitigkeit folgt hier nicht der Realität, sondern der Natur des Menschen. Ich glaube, dass wenn Ihre Beobachtungen zu verallgemeinern wären, es KP schon lange nicht mehr am Markt geben würde. Googeln Sie doch mal nach Seiten zu Beschwerden über die Telekom / T-Mobile / Vodafone / 1&1 / Arcor ……… Falls Sie eine positive Kundenmeinung finden, schicken Sie sie mir.
Heike am 19 Jan 2010um18:03 #
Hallo Ramona,
ich beschäftige mich mit dem Gedanken, mich selbständig zu machen. Ich würde gerne den 3000. Frisörladen in Bremen aufmachen.
Ich habe auch schon über eine Kaffeemaschine nachgedacht. Von cup&cino habe ich auch schon Werbematerial. Die Fa. kam in die Auswahl, weil mein früherer Lehrbetrieb eine Maschine von denen hatte. Warum habt ihr die abgelehnt? Vielen Dank
Michael Kausch am 22 Jan 2010um11:37 #
@heike,
ich empfehle einmal die quick mill’s monza anzuschauen. die gibts leider nicht überall, aber sie hat einige wirkliche vorteile:
1. der definitiv beste espresso, den ich aus einer nicht-siebträger-maschine kenne
2. eine sehr einfache und schnelle reinigung
3. eine vergleichsweise extreme stabilität und service-freundlichkeit. vom milchschäumer abgesehen findet man kaum kundststoffteile, alles metall und wenig verschleißanfällig.
4. sehr schöne “klassische” optik
5. einfache bedienung
6. man kann recht einfach selbst mahlgrad, kaffeemenge und wassertemperatur einstellen. wenn es sein muss sogar für jede tasse gesondert.
gibt es nachteile?
eigentlich nur den, dass die maschine eben nur kaffe macht, milch aufschäumt (was sie sehr gut tut) und wasser heiß macht für tee. capucchino und latte muss man selbst schichten. und wie gesagt: die maschine gibt es nicht überall.
kleiner tipp: auf den nippel unter den milchschlauch ein wenig melkfett geben. das verbessert das aufschäumen. fettet man hier nciht, muss man ab und an den schlauch abziehen und wieder drauf schieben um die dichtigkeit wieder herzustellen.
hier gibts auch ein bild von “unserer” maschine: http://www.vibrio.eu/blog/?p=1235
nemesis am 24 Jan 2010um21:25 #
guten abend,
mit interesse habe ich die berichte hier gelesen und frage mich immer wieder, warum ein unternehmen z.bsp.mit 10 -15 personen einen vollautomaten für bis zu 10000,- benötigt? natürlich sind kaffee oder andere füllprodukte noch nicht im preis enthalten.
ein unternehmen, wenn es nicht der gastronomie angehört, ist kein kaffeehaus. wenn der kaffee schon vom arbeitgeber gestellt wird,dann langt auch ein kostengünstiges filtersystem anderer anbieter.
wenn ein unternehmen größer ist und partou einen vollautomaten wünscht, gibt es noch andere anbieter als den oben genannten.
In diesem Sinne, Prost.
Michael Kausch am 25 Jan 2010um12:02 #
@nemesis,
völlig richtig. bei uns war die maschine überdimensioniert. das problem war aber, dass eine kleinere maschine von kaffeepartner ursprünglich bestellt war und wir mit schrecken und zu spät festgestellt hatten, dass diese kleinere maschine mit milchpulver arbeitet. im verkaufsgespräch war explizit von “frischmilch” die rede gewesen. dies war aber im leasingvertrag nicht schriftlich dokumentiert. Kaffee Partner bestand auf vertragseinhaltung und tauschte im rahmen des vertrags die kleinere gegen eine gebrauchte größere maschine aus. diese kann mit frischmilch betrieben werden. geschmacklich war das leider aber auch kein fortschritt.
herkömmliche filtermaschinen sind für wirklich guten kaffee zu einer espressomaschine keine wirkliche alternative. es gibt aber gute lösungen, etwa die quick mill’s monza (s.o.)
Heike am 25 Jan 2010um13:31 #
Hallo Herr Kausch,
ihre Maschine sieht ja richtig toll aus. Dürfen Sie mir sagen, was sie gekostet hat und wo sie diese bezogen haben? Cafe Latte ect. wäre mir auch nicht so wichtig. Man will halt nur mal was zum anbieten haben. Viele Kunden lehnen in dem Geschäft, in dem ich jetzt arbeite sowieso ab bzw. trinken häufig eher angebotenen Saft oder Wasser. Falls Sie ihre Informationen nicht so publik machen möchten, würde ich mich freuen, wenn Sie mir privat eine Mail schreiben würden?!
Sonst werde ich mich mal mit der Fa. in Verbindung setzen. Haben diese einen Direktvertrieb oder machen die das über Zwischenhändler? Nur wegen einem Preisvergleich. Vielen Dank.
Heike
Alexander Broy am 25 Jan 2010um13:52 #
komisch dass niemand auf den Tipp:
[...] auf den nippel unter den milchschlauch ein wenig melkfett geben.[...]
herum gekalauert hat, so bleibt das mal wieder an mir hängen.
Jedem der Millionen Zuschauer der hochseriösen Agrar-Dokumentaions-Serie “Bauer sucht Frau” ist der Vorgang des Melkens anscheinend bekannt, deshalb ist der Einsatz von Melkfett inzwischen wohl auch unumstritten.
Michael Kausch am 25 Jan 2010um15:51 #
@heike,
wir haben die quick mill von hier: http://tinyurl.com/quickmill
die Azzarello Handels GmbH in der Rosenheimerstr. 76 in München ist ein ausgesprochen kompetenter und freundlicher laden. tel. 089 483144. wir haben dort den normalen listenpreis gezahlt, ca. 1.500 eur zzgl. mwst.
es gibt sie auch online über ebay für ca. 1.800 euro inkl. mwst.: http://tinyurl.com/quickmillebay.
die maschine ist jeden cent wert. falls sie mal hier in der nähe sind, sind sehr gerne auf ein tasting eingeladen
Heike am 26 Jan 2010um11:09 #
Hallo Herr Kausch,
vielen lieben Dank für die Tipps. Und die Einladung
Ich werde jetzt mal recherchieren. Darf ich bei Fragen nochmal auf Sie zurück kommen?
Michael Kausch am 26 Jan 2010um20:12 #
@heike,
immer und gerne
beste grüße
michael kausch
DampfLog » Bella Macchina - die neue Espressomaschine ist installiert am 27 Jan 2010um18:05 #
[...] Und wer wissen möchte, warum die neue Maschine für uns so wichtig ist: http://www.vibrio.eu/blog/?p=1325 [...]
wogammon am 30 Jan 2010um14:24 #
wie kann mann denn kontakt zu mijamomu auf nehmen,
die angeblich über ihren anwalt ihr problem lösen konnte.
mfg wogammon
Michael Kausch am 30 Jan 2010um17:52 #
@wogammon
ich möchte die emailadresse von mijamomu nicht ungefragt weitergeben. da sie um kontakt bitten habe ich aber ihre emailadresse an mijamomu kommuniziert, damit sie /er sich bei interesse direkt bei ihnen melden kann.
in der hoffnung, dass dies in ihrem sinne ist
und mit herzlichen grüßen
michael kausch
wogammon am 02 Feb 2010um15:49 #
Hallo Herr Kausch,
ja das ist in meinem Sinne,
mijamomu hat sich auch schon gemeldet,
hoffe das er/sie mir weiter helfen kann.
mfg wogammon
Peter am 02 Feb 2010um21:21 #
Hallo Herr Kausch,
meiner Mutter ist das gleiche passiert, allerdings mit der Firma Coffeemat (welche wohl eine Tochter von Kaffepartner ist). Können Sie bitte meine Emailadresse auch an mijamomu weiterleiten, ich würde mich nämlich auch sehr dafür interessieren wie es möglich ist aus diesem Vertrag auszusteigen.
Vielen Dank + Gruß
Peter Schweizer
Michael Kausch am 03 Feb 2010um12:25 #
@peter,
habe ich eben gerne erledigt. Da braut sich ja mächtig was zusammen.
Es wäre aber schön, wenn sie hier im Blog kurz schildern könnten, was ihre Mutter mit coffeemat oder Kaffee Partner erlebt hat. Öffentlichkeit hilft zumindest anderen Menschen. Diesen Blog-Post zu Kaffee Partner haben inzwischen einige hundert Menschen gelesen. Das Interesse ist also da.
Herzliche Grüße
Michael Kausch
Karin am 03 Feb 2010um14:04 #
Hallo Herr Kausch,
meine email-Adresse kennen Sie aus dem System. Bitte leiten Sie diese doch an mijamomu
weiter, mit der Bitte, mir Ihre Erfahrungen zu schildern.
Ich habe aktuell Probleme mit cup&cino. Ich habe eine etwas überdimensionierte Maschine für 60 Monate gemietet. Dann habe ich mich an cup&cino gewandt, mit der Bitte, den Mietvertrag auf eine kleinere Maschine umzustellen. Das haben Sie auch gemacht. Nach zwei Wochen wurde mir die neue Maschine geliefert. Ich soll aber für die restliche Mietzeit die große Maschine weiterzahlen. Ich möchte jetzt gern ganz aus dem Vertrag. Ich finde das alles sehr unseriös.
Karin
emmy am 15 Feb 2010um16:16 #
Hallihallo,
mit großem Interesse habe ich gerade die Einträge gelesen. Bis vor zwei Stunden habe ich nicht geahnt, dass ich seit 5 Jahren von der Firma Kaffee-Partner verarscht werde. Liebe/r Herr/Frau Hölscher - ich bin des Lesens wirklich und tatsächlich mächtig. Vielleicht darf es auch kein “Aber” geben - trotzdem: Ich bin auch ein Dienstleister und blöderweise gilt bei mir auch noch der Handschlag. Der Vertreter von Kaffee-Partner war damals wirklich nett, ein toller Verkäufer. Er hat uns ausführlich die Maschine erklärt. Mein Mann hat daraufhin eine Maschine für seine Firma direkt gekauft. Ich konnte mir das nicht auf einem Male leisten und habe DEN Leasingvertrag abgeschlossen. Da das nicht mein erster Leasingvertrag war, habe ich (und da haben Sie Herr/Frau Hölscher recht) dummerweise den Vertrag nur überflogen. Bei einem Leasingvertrag ist es doch üblicherweise so, dass einem nach Ablauf der Leasingzeit, das Objekt zum Kauf eines Restwertes angeboten wird. So jedenfalls ist es bei sämtlichen Maschinen, die ich bisher gekauft habe - und es waren schon sehr viele - immer gewesen. Also bin ich blöderweise nicht darauf gekommen, dass ein so sympathischer Vertreter mich vorsätzlich verarscht. Diesen besagten Mann gibt es in dem Laden nicht mehr. Heute ruft mich ein vollkommen unfreundlicher und total überheblicher Mann, Kerr K., dieser Firma an, um mir die Sachlage mitzuteilen. Ich kann das Gerät behalten - es ist aber nicht meins. Nein, es gehört weiterhin der Firma Kaffee-Partner, denen ich dann weiterhin um die 100 € im Monat (6000 € sind schon bezahlt!) für die Nutzung zahlen darf …. Den Rest der Geschichte lässt sich von den anderen Verfassern hier im Blog weiter lesen.
Ich bin mit der Firma noch nicht fertig. Ich werde sicherlich zur Hyäne werden. Übrigens: Vor dieser Maschine hatte ich ein gleichwertiges Modell von der Firma Jacobs geleast. Das ist ganz regulär in meinem Besitz über gegangen - wie es sich unter ordentlichen Kaufleuten gehört. Aus “Altersgründen” habe ich eine neue Maschine benötigt und dabei augenscheinlich voll ins Klo gegriffen.
Bin gespannt, wie es weiter geht - warte auf ein “ordentliches” Angebot der Firma Kaffee-Partner.
Emmy
R. Hölscher am 18 Feb 2010um16:08 #
Hallo emmy,
wir haben Schüler in unserer Schule, die - wie es politisch korrekt heißt – Angehörige bildungsferner Schichten mit Migrationshintergrund sind. Wenn mich diese Schüler fragen, wie sie aus ihren völlig überteuerten Handy-Verträgen (iphone ect.) kommen, kann ich ja noch verstehen, dass sie kleinlaut gestehen, sich den Vertrag nicht genau durchgelesen zu haben, auch oder gerade weil sie nicht gut Deutsch können. Was aber soll man einem Vollkaufmann ohne Migrationshintergrund sagen? Sind sie wirklich überrascht, dass Ihr gegenüber ein gutes Geschäft machen will und nicht nur auf der Welt ist, Ihnen einen Gefallen zu tun.
Nicht das Sie mich falsch verstehen. Ich kann Ihren Ärger nur zu gut nachvollziehen. Ich habe bei der Fa. Astroh-Küchen eine Küche mit einem 4stelligen Betrag angezahlt. Obwohl der Verkäuferin bestimmt bekannt war, dass die wirtschaftliche Lage nicht rosig ist, hat sie mich darauf nicht hingewiesen. Es kam wie es kommen musste: Noch vor Auslieferung der bestellten Küche ging Astroh-Küchen in die Insolvenz. Kurz darauf habe ich dann vom Insolvenzverwalter ein Schreiben bekommen, dass aus dem Schuldnervermögen keine Quote zu erwarten ist. Mit anderen Worten, mein Geld ist weg. Aber, ich bin ja selbst schuld. Es wäre ein leichtes gewesen, über die Anzahlung eine Bankbürgschaft zu verlangen. Habe ich nicht gemacht, weil ich nicht daran gedacht habe und dem Unternehmen seine Lage nicht angesehen habe. Deswegen stelle ich jetzt aber nicht auf diversesten Internetseiten die Fa. an den Pranger. Und das ist des Pudels Kern: Es sind immer die anderen Schuld.
Beste Grüße, Ramona
Michael Kausch am 18 Feb 2010um17:46 #
@ ramona hölscher
mir klingt das zu sehr nach raubtierkapitalismus und “survival of the fittest”. ich könnte als dienstleister sicherlich nicht überleben, wenn ich versuchen würde nur “geschickter fies” zu sein, als meine kunden und partner. ich glaube an fairen handel und saubere kundenbeziehungen. und auch ihr küchenlieferant hatte nichts von seiner rafinesse: er ist ja trotzdem pleite! ich lehne als dienstleister immer wieder aufträge ab, wenn ich der meinung bin, dass ich dem kunden nicht wirklich helfen kann. nicht aus altruismus, sondern weil mir an langfristigen kundenbeziehungen gelegen ist. man mag über manche formulierungen und meinungen sehr unterschiedliche einstellungen haben - ich persönlich finde häufig herstellerkritik auf öffentlichen foren “unter der gürtellinie”. grundsätzlich aber bin ich davon überzeugt, dass das internet dem konsumenten und kunden eine chance bietet die machtverhältnisse auf dem markt zu verändern. und langfristig wird mehr markttransparenz zu besseren servicestrukturen führen. das werden aber nur service-orientierte und kommunikationsoffene unternehmen überleben. und das ist gut so für uns alle.
R. Hölscher am 24 Feb 2010um11:45 #
Hallo Herr Kausch,
ich stimme völlig mit Ihnen überein. Bei Privatkunden kann ich auch noch eine gewisse “Vollkaskomentalität” verstehen und die Rechtsprechung hat dem Verbraucher ja bei mangelnder Aufklärung häufig zur Seite gestanden. Die Leute, die eine Vertragsbeziehung mit KP eingehen, kaufen Maschinen, die überhaupt nicht für den Privatgebrauch sind. Sie sind fast immer Kaufleute. Nun ist man als Mensch nicht fehlerfrei, wie die Vorsitzende der ev. Kirche gezeigt hat ;). Aber hier reden wir unter anderem davon, dass sich Kaufleute! die Verträge nicht durchlesen, die sie unterschreiben. Das kann man sicherlich machen. Nur dann sollte man eine entsprechende Versicherung abschließen. Ich möchte diejenigen hier im Forum mal hören, wenn ihr Arzt ihren Laborbericht nur grob überfliegt und daraufhin falsch behandelt. Dann ist mit 100%tiger Sicherheit kein Verständnis da.
Beste Grüße
Yvonne am 25 Feb 2010um13:00 #
Hallo,
bin gerade etwas erschrocken was ich hier lese. Wir hatten vor einigen Tagen den Vertreter von Kaffeepartner bei uns im Haus und auf den ersten Blick klang alles ganz nett. 0,19-0,27€ pro Tasse, keine weiteren Kosten, kein Servicevertrag, keine Laufzeit, eigene Bohnen etc. können eingekauft werden.
Wir waren zu zweit im Gespräch und wundern uns nun sehr, ob wir vielleicht nicht richtig zugehört haben. Dann nochmals ein Telefonat mit dem Vertreter, der uns nochmal den Preis und die alles andere bestätigt. Ok, das einzige was wir bei anderen nun immer bekommen haben war eine Kaffeeprobe, die wir hier nicht erhalten haben. Es wurde ein 2. Termin avisiert aber nicht genau verraten was da passieren soll und wir haben eigentlich mit einer Probe gerechnet….scheint es aber auch da nicht zu geben so wie ich das hier lese.
Nun meine Frage, wurde Euch allen das auch genauso versprochen und dann war der Vertrag ein ganz anderer???? Weicht das so ab? Wir sitzen hier immer noch kopfschüttelnd und sind froh, dass wir dann doch erst nochmal geforscht haben.
Viele Grüße,
Yvonne
Michael Kausch am 26 Feb 2010um10:18 #
@yvonne
Es mag sicherlich große Unterschiede in der Beratungsleistung des Außendienstes geben. Kaffee Partner wächst durch sein agressives Marketing sehr stark. Der Fokus scheint hier eindeutig beim Wachstum und nicht im Qualitätsmanagement von Vertrieb und Bestandskundenpflege zu liegen.
Ich empfehle in jedem Fall eine Geschmacksprobe vor jeder Kaufentscheidung für eine Kaffeemaschine. Über den Geschmack kann man letztlich auch nur selbst entscheiden. Mein Tipp geht hier heute in eine andere Richtung (http://www.vibrio.eu/blog/?p=1235), aber das ist ein zwar gut gemeinter, aber doch eben subjektiver Rat. Außerdem sollte man einmal alle in Frage kommenden Reinigungsprozesse selbst durchführen. Das war einer der Hauptärgerungspunkte in unserem Fall.
Und nicht zuletzt hängt alles von den konkreten Mengenanforderungen vor Ort ab.
Verträge muss man freilich gründlich lesen. Da gibt es eben Verkäufer, die einem das erleichtern, und andere, die tricksen und täuschen. Hier sollte man bei Leasingverträgen sehr genau darauf achten, was in Folge von möglichen Ausfällen der Maschine passiert. Ich zahle ungern tagelang für Maschinen, die defekt sind.
Mein Rat lautet kurz:
1. selbst trinken
2. selbst reinigen
3. gründlich lesen
Janis am 26 Feb 2010um11:55 #
Hallo,
ich habe Kaffee-Partner auf einer Messe kennen gelernt und war von dem dort angebotenen Kaffee erstmal überzeugt, wie auch meine Kollegen. Deshalb hab ich mich einverstanden erklärt, dass man uns bezüglich eines Angebotes etc. kontaktieren kann.
Anfang dieser Woche habe ich dann einen Anruf von Kaffee-Partner erhalten, dass sich ein Außendienstmitarbeiter gerne ein Bild vor Ort machen möchte um mir ein Angebot zu unterbreiten. Da ich bei Vertretern immer erst einmal skeptisch bin habe ich einem Besuch widersprochen und um ein Telefongespräch mit dem Außendienstmitarbeiter gebeten, da ich einfach noch ein paar Informationen wollte ehe ich einem Termin zustimme.
Völlig überrumpelt wurde ich dann vorhin von dem besagten Außendienstmitarbeiter besucht. Ohne eine kurze Ankündigung kam er einfach vorbei, was ich als nicht angebracht betrachte, wenn ich mit dem Unternehmen weiter noch keinen Kontakt hatte. Wenigstens ein kurzer Anruf oder eine kurze E-Mail hätte schon genügt. Da mich dieses Verhalten geärgert hat habe ich ihn weggeschickt und gesagt er solle telefonisch einen Termin vereinbaren.
Da ich diese Vorgehensweise als unseriös empfinde habe ich glücklicherweise angefangen im Internet zu recherchieren und meinen Eindruck von dem aggressiven Drückervertrieb und mein komisches Bauchgefühl wurde durch die zahlreichen Bewertungen in vielen Blogs und Foren bestätigt.
Danke an alle, die hier ihre Erlebnisse geschildert und mich vor vielleicht einer falschen Entscheidung bewahrt haben.
Yvonne am 26 Feb 2010um13:52 #
Als kleiner Nachtrag: Bei uns besteht das Angebot daraus, dass uns ein Prosepkt überreicht wurde auf dem mit Kulli vom Vertreter der Tassenpreis von 0,19-0,27€ drauf geschrieben wurde. Das ist alles, auf nachfrage nach einem Angebot per Post oder Email erhielten wir die Antwort, dass dies ja nicht nötig sein, wir hätten ja nun den Tassenpreis weitere Kosten kommen nicht auf uns zu. Alles weitere im nächsten Termin, wenn möglich in Anwesenheit der zur Unterschrift berechtigten Person. Der Vertreter kam auch nicht von Kaffee Partner direkt sondern von Welltec (ein Unternehmen der Kaffee Partner-Gruppe wie auf seinem Kärtchen zu lesen ist). Ansonsten haben wir (noch) nichts erhalten. Kein Vertragsvorschlag zum durchlesen, keine AGB etc. Ich denke den zweiten Termin werde ich absagen. Ich habe keine Lust bedrängt zu werden um eine Unterschrift zu erhalten.
R. Hölscher am 26 Feb 2010um14:13 #
Man kann natürlich auch mal mit einem Vertreter Pech haben, aber die Maschine, die wir seit Jahren nutzen, vollbringt ihren Dienst vorbildlich. Keinen Tag Ausfall, wir zahlen lediglich 40ct für eine Tasse. Vielleicht einfach mal irgendwo probieren und einen anderen Vertreter ins Haus bitten.
Viele Grüße
Günther am 01 Mär 2010um22:28 #
Vor kurzem kam eine Dokumentation über fairen Kaffee-Handel und Ausbeutung der 3. Welt, was der sparsame Deutsche für sich ausblendet. Kein Volk in Europa gibt weniger Geld für Essen und Trinken aus wie wir. Da wir gleichzeitig den höchsten pro-Kopf-Verbrauch bei Lebensmitteln insgesamt haben, kann man sich vorstellen, wie günstig hier alles ist. Sieht ja auch der Nachbar nicht, was es zu essen gibt, das Auto hingegen schon. Schön den 400 € Webergrill und das Fleisch vom Discounter. Dass ein solches Verhalten nur auf dem Rücken anderer möglich ist, interessiert hier niemanden. Und weil es hier schon mal um Kaffee-Partner geht: Kaffee-Partner gibt nicht wenig Geld aus, um soziale Projekte z.B. von terre des hommes zu fördern. Von Fa., wie N…, c…&c… habe ich sowas noch nie gehört. Da ist der Kaffee eben auch billiger. So ist das nun mal mit der sozialen Verantwortung! Manchmal kostet sie Geld.
Brentano am 05 Mär 2010um10:27 #
Hallo, ich habe bei Kaffee-Partner Coffeemat gearbeitet, 3 Wochen. Das ist die schlimmste und unverschämteste Drückerkolonne die durchs Land zieht.
Da fangen jeden Monat 12-15 neue Aussendienstler an, nach 1 Monat ist noch 1 dabei.
Psychodruck, Überwachung, Unverschämtheiten pur. Man muss die Kunden uberrumpeln und dann sofort da verschwinden.
Maschinen total überteuert, man zahlt für eine Maschine die ca. 2000 Wert ist zwischen 12000-25000 Euro. Genau rechnen, Laufzeit ohne Kündigungsrecht 66Monate beachten und Finger davon lassen.
Alle Aussendienstler die nach mir kamen: ihr tut mir leid, musste da aber auch durch!
Kaffeemann am 09 Mär 2010um11:54 #
Um es ganz einfach auf den Punkt zu bringen:
Es ist traurig mit anzusehen, wie vermeintliche “Kaufleute” Verträge schliessen, deren Inhalt und Folgen sie nicht verstehen.
Leute, der Vertrieb der genannten Geräte folgt keinem Prinzip der Fairness, oder aber des Servicegedankens, sondern ausschliesslich zur monetären Befriedigung von geschäftlichen Interessen.
Faire Anbieter findet jeder Interessierte unter den kleineren Firmen, deren Bestreben immer noch die langjährige Partnerschaft, nicht aber der kurzfristige Erfolg wichtig ist.
Gleichfalls werden die o.g. Geräte von anderen Anbietern zu fairen Preisen offeriert, nur das Design weicht etwas ab.
Traurig mit anzusehen, wie KP & Co das Vertrauen in Dienstleister und Anbieter zerstören und dabei dem Ruf des schnellen Geldes folgen.
Ich schäme mich für eine ganze Branche, der ich lange Zeit angehörte und der gegenüber letztlich für mich die Konsequenzen gezogen habe.
Die Konzepte der “führenden” Anbieter sind auf Grund der scheinbaren Akzeptanz der Käufer die Richtigen, auch wenn im Nachhinein hier massive Beschwerden an der Tagesordnung sind.
Lasst Euch nicht in die Irre führen von bunten Prospekten und aalglatten Verkäufern und fangt an nachzudenken.
Das schreibt Euch ein ehemaliger Mitarbeiter einer der genannten Systemanbieter, der die Beratung stets über den verkäuferischen Erfolg gestellt hat.
Kaffeemann am 09 Mär 2010um12:25 #
@Günther
Engagement in der gezeigten Art ist lobenswert und auch die Hinweis auf die Ausblendung von Wahrheiten, bzgl. der Preise für Kaffee und den daraus resultierenden Folgen, ist nachvollziehbar und entspricht meiner Auffassung.
Was allerdings nicht heisst, dass durch dieses Engagement eine Rechtfertigung gegeben ist, für eine preisliche Gestaltung in der gezeigten Form.
Bezogen auf die Tassenpreise bei vielen Firmen (ja, auch diese engagieren sich in der sog. 3.Welt!) reden wir von Bereichen, die unter einem Cent/Tasse angesiedelt sind.
Ich freue mich über jeden Menschen, der weiter denkt, als bis zur Aldi-Kasse, aber ob das Geld in Form von Steuern einkommt und folgend staatlichen Hilfsprojekten zugeführt wird, oder aber durch Engegement der betreffenden Firmen steuermindernd verwendet wird, ist nebensächlich.
Hier zählt vorrangig der Werbeeffekt und das kann ich wieder nicht ausblenden.
Viele Firmeneigner helfen auf unauffällige Weise, ohne aber das Ganze dann medientechnisch zu nutzen!
Das Du dieses Engagement dann nicht wahrnimmst ist nachvollziehbar, aber es existiert!
Trotzdem sollten wir als Verbraucher lernen, dass wir es selber sind, die eine Fremdhilfe in den benannten Gebieten erst nötig machen, denn der Grundsatz “Leben und leben lassen” gilt leider schon lange nicht mehr.
Phil am 10 Mär 2010um12:36 #
Kontaktgesuch zu Brentano
Hallo Brentano,
ich ärgere mich grade auch mit dieser Firma herum.
Gibt es eine Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten?
Vielen Dank!
andy am 10 Mär 2010um21:39 #
Hallo alle Betroffenen,
ich brauche schnellstens Hilfe, denn meine Freundin steht am Freitag ab 9.00 Uhr mit den Herrschaften vor Gericht.
Die Geschichte ist ganz ähnlich, kleiner Lebensmittelladen, Kaffeeverkauf ca. 20 pro Tag, Rücktritt vom Vertrag abgelehnt, agressives Verhalten, direkt zum Landgericht-sogar die eingeschaltete Anwältin wurde ignoriert und das Verfahren noch vor Weihnachten durchgedrückt ….
Ich habe den Vertrag besonders bezüglich der nicht näher aufgeführten Wartungskosten ins Visier genommen, denn meine Erfahrungen bei Melitta lagen bei 1.500 € zuzügl. eventl. Reparatungkkosten. Hat hier jemand eine Info ???
Herzlichen Dank, wenn es möglich wäre Kontakt mit mijamomu aufzunehmen, zeige mich gerne dankbar.
Werde weiter berichten
Andy
andy am 14 Mär 2010um16:44 #
Hallo,
also die Anwälte sind natürlich gut und teuer…….
Der Richter hat noch nicht ganz entschieden und uns die Chance gegeben zu beweisen,
–dass die Nebenkosten doch noch recht hoch sind, insbes. wie hoch sind die Wartungskosten
–das die Mitarbeiter agressivst verkaufen
–das eine Tasse Kaffee u.U eine normale Tasse nicht füllt
–das es außer den Anwälten keine Ansprechpartner gibt
–das die Laufzeit bewußt verschleiert wird
–das es eine gewissse Spezialisierung auf kleine Unternehmen gibt und diese möglichst während der laufennden Geschäftszeit aufgesucht werden
Um die Informationen auch verwenden zu können, müssen wir allerdings Kontakt aufnehmen können.
Meine Mailadresse:
andyfreiburg10@googlemail.com
Ich zeige mich gerne dankbar und helfe auch anderen, denn es wird immer behauptet, dass man der Einzige ist der ein Problem mit Kaffeepartner hat, denn es gibt doch 60.000 zufriedene Kunden!!!!
Wir haben nur Zeit bis Mittwoch !!!!!
Ich erwarte händeringend Antworten und bedanke mich
Andy
DampfLog » PR 2.0 mal andersrum - vibrio gegen Kaffee Partner am 14 Mär 2010um16:45 #
[...] publizierte ich am 8. Januar unsere bisherigen Erfahrungen in einem Posting hier auf der Dampflog. Ein Posting ist aber nur so erfolgreich, wie es vernetzt ist. Also analysierten [...]
Michael Kausch am 14 Mär 2010um16:57 #
Die Firma Kaffee Partner hat uns vor einigen Wochen vorzeitig aus dem Leasingvertrag entlassen. Wie es dazu kam schildere ich hier: http://www.vibrio.eu/blog/?p=1526
czyslansky » PR 2.0 mal andersrum – ein Beispiel für Social Media Ignoranz und ihre Folgen am 14 Mär 2010um17:54 #
[...] publizierte ich am 8. Januar unsere bisherigen Erfahrungen in einem Posting hier auf der Dampflog. Ein Posting ist aber nur so erfolgreich, wie es vernetzt ist. Also analysierten [...]
KaffeeTrinker am 14 Mär 2010um18:41 #
Es ist schon ein Ding - da gibt es Geschäftsführer, die nicht wissen, dass es im B2B Bereich kein Rücktrittsrecht gibt, die dann event. Mitarbeiter entlassen. Da beschweren sich Menschen darüber, dass ihnen keine gebratenen Tauben in den Mund fliegen und über dem ganzen thront das Eigenlob, eine tolle Geschäftsidee zu haben und diese gern -völlig uneigennützig- anderen zur Verfügung zu stellen.
Natürlich können Automaten Schäden aufweisen, natürlich kann es sein, dass Hilfe nicht sofort kommt. Aber wer spart darf sich nicht beklagen, wenn man nicht an erster Stelle steht. Bei Kaffee partner ist die Gewährleistung (KEINE Garantie!) wie üblich. Schäden, die zB nachweislich durch andere Produkte hervorgerufen werden, sind außen vor. Welcher Autohersteller gewährt “Garantie”, wenn man ein zB ein Billigöl einsetzt usw…? Wer Verträge nicht liest oder versteht - kann da der Lieferant etwas für? Natürlich haben die Vertriebler Druck, denn sie werde alle nach Erfolg entlohnt, vom Fixum kann keiner leben, es liegt unterhalb der Armutsgrenze und ist dann noch brutto. Aber zum “Überreden”, “in Verträge reinquatschen” usw gehören immer 2.
Mein Gott, wenn es doch immer so leicht wäre, eine vermeintlich falsche Entscheidung durch Postings im Internet ungeschehen zu machen und so den Seelenfrieden zu finden, den man sich erhofft hat, dann werden noch viele (werbefreie?) Blogs entstehen.
Michael Kausch am 15 Mär 2010um21:40 #
@günther
seltsam, dass günther seinen scheinaktuellen kommentar zu gunsten von kaffee partner bereits als susanne wortgleich vor einem dreiviertel jahr auf einem anderen blog gepostet hat … siehe: http://www.vibrio.eu/blog/?p=1549
DampfLog » “Susanne-Günther” – und ewig grüßt der Kaffee Partner am 15 Mär 2010um22:07 #
[...] Und am 1.3.2010 kommentiert ein “Günther” auf vibrio.eu/blog: [...]
kathrin am 19 Mär 2010um06:42 #
hallo andy und all die anderen.
bin gestern ebenfalls auf einen vertreter von kaffepartner hereingefallen. Erst heute nacht ging mir durch den kopf, was ich da angestellt habe. ich soll für ein gebrauchtes gerät monatl 170€ excl mwst zahlen, ein jahr wartung ist dabei, kein produktabnahmezwang, ab 2. jahr geht wartung auf meine kosten. Oh nein, was habe ich da nur angestellt. Muss allerdings sagen, dass ich nichts gegen den geschmack sagen kann, allerdings ist es der wahnsinn, dass ich 5 jahre monatlich um 200€ für ein gebrauchtgerät zahle. sag mal: bin ich bekloppt?Konnte die ganze nacht nicht schlafen und bin seit 3 uhr am pc. Habe so diese seite hier gefunden und hoffe jetzt inständig, dass ich nachher gleich den vertreter anrufen kann und er den vertrag ins feuer wirft, was ich allerdings nicht glaube. Für mich steht fest, ich werde das auf keinem fall machen, setze alle hebel in bewegung und wenn ich die öffentlichen medien einschalte.
@andi
was ist denn bei euch rausgekommen?
lg kathrin
Haller Annemarie am 21 Mär 2010um20:51 #
Hallo an alle,
auch ich habe vorschnell unterschrieben, war mit Fieber krank und dann habe ich sofort als ich wieder ohne Antibiotika war meinen Anwalt eingeschaltet, der hat mir echt super geholfen.
Nun habe ich eine Maschine anstatt zwei und hoffe dass ich nie wieder auf so etwas reinfalle.
mit lieben Grüßen Annemarie
Annemarie am 21 Mär 2010um21:11 #
ich kann die negativen Kommentare bestätigen und hatte (als ich wieder gesund war ) sofort meinen Anwalt eingeschaltet, so kam ich mit einer anstatt 2 Maschinen davon !
herzliche Grüße an alle die das lesen - Annemarie
Helmut Meier am 26 Mär 2010um14:43 #
Ich habe leider auch eine sehr schlechte Erfahrung mit Kaffee und Partner gemacht. Was Kaffee & Partner macht ist meiner Meinung nach…Betrug! Sie geben falsche informationen über die evtl. entstehende Kosten. Tassen preis wird von vertreter schön gerechnet. Ich kann nur davor warnen. Diese Firma ist null Kunden orientiert und will nur schnell Profit machen. Achtung: Nicht vom Verteter blenden lassen und schnell einen Vertrag unterschreiben…Ihr werdet es wie ich sonst bereuen und ein haufen Lehr-Geld bezahlen. Man kommt nähmlich aus dem Vertrag nicht raus – 60 Monate lang! Die Kaffee-Tasse kostet in wirklichkeit ca. 1 Euro und nicht wie vom Vertreter gerechnet 35 cent. Eine echte Verarschung!!
shk am 31 Mär 2010um07:22 #
wir haben auch zwei dieser geräte in der firma, ein gerät mahlt den kaffee “on demand”, die andere maschine werkelt mit gemahlenem kaffe. das ergebnis ist schnell beschrieben; der kaffee von der maschine, welche mit dem gemahlenen kaffee werkelt, der schmeckt einfach nur zum k****n!! jener von der maschine, die frisch mahlt ist okay, nicht überwältigendes, aber genießbar.
was aber am meisten auffällt ist die ausfallzeit beider maschinen - ich weiß gar nicht mehr wie oft der servicemann von kaffeepartner in den letzten 3 jahren hier war.
Claudia am 09 Apr 2010um20:59 #
…
Georg am 13 Apr 2010um11:38 #
Hallo zusammen,
hier einen Kurzbeitrag bezügl. eies Vergleichs mit der Fa. Kaffee-Partner!
meine Frau hatte aufgrund einer Anonce in einer seriösen Fachzeitschrift um einen Vertreterbesuch der Fa. Kaffee-Partner gebeten und ist zum Vertragsabschluss gekommen. Nachdem ich sie von der unseriösität dieser Fa. überzeugen konnte, habe ich vergeblich versucht aus dem Vertrag auszusteigen.
Nach erheblichem Schriftverkehr und einem letzten Anruf zwischen einer von uns beauftragten Anwältin und der Fa. Kaffee-Partner war diese mit einer Abstandssumme von 1.000,00 € zzgl. Mwst., zahlbar in 10 Raten einverstanden.
Vielleicht hilft dieser Beitrag jemandem weiter!
Liebe Grüße Georg
Renate am 15 Apr 2010um12:47 #
Von unserem Geschäftsführer wurde (leider) auch ein Vertrag unterschrieben. Versprochen war ein fester Preis pro Haferl. Die erste Rechnung war um das doppelte zu hoch. Außerdem kommen wir nicht auf die veranschlagte Menge pro Tag (nur 20 Tassen). Dadurch erhöht sich der Tassenpreis nochmal um ungefähr (der Vertreter wußte es nicht so genau - haha!) um das Doppelte. Außerdem erzählte uns der Vertreter nach einem Monat auf einmal etwas von Wartungskosten, die jährlich bei ca. 500 EUR liegen. Von Wartungskosten wußten wir aber nichts, vom Vertrag hatten wir nur die erste (kopierte) Seite. Angeblich steht es auf der Rückseite vom Vertrag…
Wir hoffen jetzt, dass wir über einen Anwalt aus dem Vertrag wieder rauskommen.
Hoeck am 29 Apr 2010um12:38 #
Hallo,
auch wir haben letztes Jahr einen dieser tollen Nutzungsvereinbarungen mit Kaffeepartner geschlossen. Der “Berater” war sehr geschickt. Er erzählte uns sehr viel, von dem sich nacher alles als falsch herausstellte. Klar sind wir Kaufleute und wissen was dies rechtlich heißt, aber wir glaubten leider doch noch an das Gute im Menschen. Aber dies wurde von KP massiv ausgenutzt. Tja leider Lehrgeld bezahlt.
z.B.
-Reinigungsaufwand nur einmal pro Woche voll automatisches Programm ausführen sonst nur den Behälter leeren. - Sehr witzig ca 20 min Reinigung pro Tag und bei der wöchentlichen ist nichts
-Maschine ist Eigenentwicklung von KP - haha Maschine wird fremdgefertigt und ist unter verschiedenen Namen wesentlich günstiger zu bekommen
-keine zusätzlichen Kosten - jährliche Wartungskosten ca. 350 € wurden irgendwie vergessen. (hinzu kommt, dass ein seriöser Automatenservice uns sagte, dass dies bei der Maschine völlig überflüssig sei - außer dem Kalk-Filter-Austausch)
-Nutzungsvereinbarung ist nur zum >Testen, wäre natürlich viel zu teuer, Wenn man sich entschieden hat, ndann kann man jederzeit in einen günstiger Leasingvertrag wechseln, er nannte uns auch Preis und Laufzeit, war eine glatte Lüge
-u.v.m.
Zum Glück waren wir zu zweit bei dem Gespräch und konnten nach langem hin und her einen etwas besseren Preis bekommen. (Trotzdem viel zu teuer - wie gesagt Lehrgeld)
Der Hammer ist aber einfach die Preisgestaltung. Nutzungsvereinbarung kostet ca. 10.000 € über die Laufzeit, Kaufpreis laut KP 4500 €, gleiche 2200 €
Also wenn dies keine Wuc… ist.
Zudem ist der Service nur nach aussen hin gut und wenn es nicht um Vertragsfragen geht. Aber natürlich ist der Kaffee und so weiter auch deutlich zu teuer.
Wir haben die Maschine jetzt gekauft. Service macht eine andere Firma. Schreiben von KP landen im Schredder. Und bei Anrufen legen wir einfach auf.
Ich bitte alle macht nicht den gleichen Fehler. Evtl. findet ja auch mal ein Politiker oder Richter einen Weg gegen dieses fragwürdige Geschäft.
Herbert am 29 Apr 2010um13:51 #
Auch wir sind auf eine viel zu kostspielige Kaffe - Partner Maschine reingefallen.
Wie alle ehrlichen schon sagten Die Aussagen stimmen überein.
Schlechte Wartung, teure Produkte, kein Rücktrittsrecht. Ihr müsst jetzt nur mal warten, wenn ihr die Maschine nach dem Leasing zurück geben wollt. Dann geht`s ja weiter.
Fragt einfach mal nach den Kosten für den Rücktransport. Die sind so hoch dann kannst du die Maschine auch seber kaufen. Haben wir gemacht. Nun ist sie aber defekt und wir sind samt Maschine in die Schweiz umgezogen. Es gibt keine Möglichkeit mehr von Wartung durch andere Hersteller. Mit dem Modell will keiner was anfangen ! Sch……..gelaufen.
Übrigens : Die positiven Berichte über solche Unternehmen kann man mittlerweile auch kaufen und ” sauber schreiben” ( hab ich gehört) .
Neugierig am 03 Mai 2010um17:18 #
Hallo Herbert,
klingt ja alles mies. Bei uns läuft der Leasingvertrag demnächst aus. Kann man die Maschine dann dort nicht einfach vorbeibringen? Ein Außendienstler von uns kann die Maschine dann doch mitnehmen. Wir haben ohnehin jeden Tag 3 Autos im Norddeutschen laufen.
Marion am 10 Mai 2010um11:51 #
Hallo Herr Kausch.
Ich habe auch unterschrieben und erst danach das Kleingedruckte gelesen.
Wir haben sofort die Bestellung schriftlich widerrufen. Einer Stornierung des Vertrages konnte nicht zugestimmt werden.
Telefonisch habe ich dann gebeten den Vertrag doch einfach zu zerreißen, da ja ausser einer Unterschrift noch “nichts passiert” ist. Ich war sogar bereit eine “Bearbeitungsgebühr” zu bezahlen. Die “Dame” am Telefon wollte es sich überlegen.
Dann kam erneut eine Absage der Stornierung. Die haben sicher eine eigene Rechtsabteilung, denn der Brief war knallhart formuliert.
Der Vertreter, Herr Sascha Sibus, hat uns einen Tipp gegeben, wie man vorzeitig aus dem Vertrag kommt: “Wenn Sie die Rate nicht mehr bezahlen, holen wir das Gerät sowieso ab und der Vertrag endet vorher.”
Das will “Kaffee-Partner” aber nicht mehr wissen.
Ich würde gerne Kontakt zu mijamomu aufnehmen, da ich mich auch an unseren Rechtsanwalt wenden werde. Können Sie mir bitte weiterhelfen.
Michael Kausch am 10 Mai 2010um12:54 #
Liebe Marion,
da ich keine Klarnamen und Email-Adressen ohne Freigabe weitergeben möchte, habe ich Ihre Email-Adresse an mijamomu gesand mit der Bitte sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen.
Neugierig am 14 Mai 2010um13:02 #
Herbert, meldest Du Dich noch?
Frank am 16 Mai 2010um14:23 #
Hallo an alle,
bin doch immer wieder sehr erstaunt wie Kaffee-Partner “Kundenpflege” betreibt.
Leider habe auch ich schlechte Erfahrungen mit der Fa.IPunkt(100% Tochter von Kaffee-Partner)aus
Papenburg gemacht.
Wir beziehen diese Maschine schon seit 2-Jahren und waren anders als meine Vorkommentatoren von Wartung und Ausbringung der Maschine recht postiv überrascht.
Leider mussten wir aus familären Gründen unser Unternehmen aufgeben und baten die Fa.Kaffee-Partner uns aus dem Vertag zu entlassen. Wie leider zu erwarten, kam hier keinerlei entgegenkommen, wir sind weiterhin verpflichtet 42 Monate unsere Raten zahlen.
Jetzt wo ich Ihre Kommentare gelesen habe, bekomme ich jedoch wieder Hoffnung,wenn auch mit Hilfe der Justiz, das es Wege gibt aus diesem Vertrag auszusteigen.
@ Hr.Kausch könnten Sie meine e-Mailadresse weiterleiten,vielleicht hat mijamomu einen
entscheidenen Hinweis, wie man aus diesem Vertrag vorzeitig heraus kommt.
Vielen Dank im voraus !!
Frank
Michael Kausch am 16 Mai 2010um14:38 #
@ frank
ihre emailadresse habe ich an mijamomu weitergegeben.
viel erfolg.
mik
Marion am 17 Mai 2010um09:00 #
Hallo Herr Kausch,
leider hat sich mijamomu noch nicht bei mir gemeldet. Vielleicht bei Frank.
Meldet Euch bitte.
Kaffee-Partner will gerichtliche Schritte gegen mich einleiten, wenn ich bis zum 21.05.10 die “multiBona” nicht abnehme.
Gruß.
Marion
Garf am 24 Mai 2010um15:56 #
Wir haben die Maschine schon seit über einem Jahr und befinden uns demnächst in einem Rechtsstret. Wir haben alle zahlungen eingestellt. Der Vertrag ist sowas von Abzocke. Das Wort “Partner” ist der blanke Sarkassmus: Ich kann nur jedem empfehlen, die Finger von der Firma zu lassen!!! Wir zaheln über 150€ jeden Monat und der Kaffe schmeckt sch…
Es ärgert mich zu hören, das wir nicht die einzigen sind, die sich von der Firma über den Tisch ziehen lassen haben!
Neugierig am 31 Mai 2010um10:39 #
Hallo Herbert,
meldest Du Dich noch oder warst Du nur hier, um Dich auszukotzen? Ich schaue morgen nochmal vorbei. Wenn Du Dich bis dahin nicht gemeldet hast, ist auch ok. Dann versuche ich alleine mein Glück. Irgendwie habe ich beim ersten Lesen der Beiträge auch nichts anderes erwartet, sorry
Hallo Marion,
wenn Du das Forum aufmerksam gelesen hast, wirst Du feststellen, dass sich mijamomu bei keinem der Hilfe brauchte, gemeldet hat. Soetwas nannte man früher Maulheld(in)!
Past am 31 Mai 2010um19:09 #
Wir sind auch drauf reingefallen…
Sogar doppelt. Denn wir haben das Kündigen des Leasingvertrages versäumt und wurden für weitere 6 Monate gebunden. Nun läuft der Vertrag aus und wir sollen sage und schreibe 499 Euro zahlen, damit die ihren Schrott wieder abholen. Aber unter garantie bekommen die eine seit Wochen ungereinigte Maschine zurück…
Fazit:
1. Vertreter wirklich *** (am liebsten erst Vertrag dann Maschinenvorführung)
2. Münzprüfer mit Rückgabe versprochen, ohne erhalten.
3. Service erst gut (einstellen der Maschine) dann aber miserabel
4. Beschissener Geschmack (komischerweise bei der Vorführung nicht der Fall)
5. wucher
6. mit Leasing hat das Ganze nichts zu tun. Das ist Miete und sollte auch so gekennzeichnet werden, denn die Maschine gehört auch nach über 5 Jahren nicht uns sondern KP, dafür hätte man sogar eine Luxusmaschine von Lamborhini bekommen
7. Finger Weg
MfG
Past
Karsten am 02 Jun 2010um10:46 #
Lustig finde ich den Gedanken: Kaffee Partner beauftragt Michael Kausch, ihre Online-Reputation zu verbessern. Würde Herr Kausch dann als erste Maßnahme seine eigenen Beiträge wieder löschen? Denkt man das mal weiter, ist das eine geile Geschäftsidee, lol
Alexander Broy am 02 Jun 2010um11:30 #
@Karsten Die Idee hat tatsächlich was, allerdings kann man Reputation sei sie on- oder offline nicht verbessern in dem man kritische Beiträge löscht und wie ich Michael Kausch kenne, würde er dies auch niemals vorschlagen, geschweige denn tun.
Der aus meiner Sicht einzige Weg positive Reputation wieder herzustellen wäre, wenn sich Kaffeepartner öffnet und sich einsichtig zeigt. Sie müssten ihre Fehler eingestehen, ihr Geschäftsmodell überdenken und zusammen mit ihren (unzufriedenen) Kunden einen Weg aus der Misere suchen. Dabei könnte Ihnen Michael sicher helfen, darin ist er gut: Beratung die tiefer geht als blosse Kommunikation bzw. Nicht-Kommunikation, denn diese muss authentisch sein, sonst kann sie niemals langfristig funktionieren …
Vielleicht ruft Kaffeepartner ihn ja mal an … wer weiss … aus manch einem Saulus soll ja schon ein Paulus …
manfred am 02 Jun 2010um15:33 #
oh man, was für eine schreckensliste…
ich muss ja eins gestehen, ich arbeite für die Konkurrenz von KP und lese diese Zusammenstellung daher mit etwas genugtuung (und Bedauern für die Betroffenen).
Ich frage mich nun aber, wie hat KP dann die Auszeichnung “TOP Kundenzufriedenheit” bekommen???
Ich gehe nämlich mal nicht davon aus, dass “Prof. Dr. Franke von der Fachhochschule Osnabrück” bei irgendwem von euch allen hier angerufen hat oder?
Michael Kausch am 07 Jun 2010um09:45 #
@Karsten
Nein, das wäre keine gute Geschäftsidee. Denn ganz abgesehen davon, dass ein Löschen dieser Dokumente oder Diskussion auf diesem Blog sich auf Grund der Gepflogenheiten im Internet einfach verbietet - ich würde dies in der Tat niemals tun - geht es eben nicht darum, einfach nur die Kommunikation im Internet zu “optimieren”.
Das Internet wird dazu führen, dass Unternehmen ihre Kunden- und Serviceorientierung nachhaltig verbessern müssen, wenn sie vermeiden wollen, dass Kundenkritik ihr Geschäft nachhaltig verdirbt. Künftig kann man eben nicht mehr einfach mit irgendwelchen Kundenumfragen oder Studien oder Auszeichnungen (”TOP Kundenzufriedenheit”) werben, sondern man muss sich der Kommunikation mit seinen Kunden direkt und öffentlich stellen. Deshalb würde ich auch niemals ein Mandat eines Unternehmens übernehmen, dass sich dieser Aufgabe zu entziehen sucht. Ich habe in meiner inzwischen bald 20jährigen Agenturgeschichte immer wieder auch Kundenaufträge abgelehnt, weil das beauftragende Unternehmen geglaubt hat, PR sei einfach die Beschönigung und Bewerbung des Unternehmens. Gute PR ist immer auch eine Unternehmensberatung im Hinblick auf eine Optimierung der Kunden- und Partnerbeziehung. Konkret: Wenn ich den Eindruck gewinne, dass ein Unternehmen nicht nur an der Verbesserung der Berichterstattung im Internet, sondern an der Verbesserung seiner Kundenbeziehungen über PR und Online-Kommunikation interessiert ist, dann kann ich auch beratend tätig werden. Ein solches Unternehmen braucht das Internet nicht zu fürchten.
Meine eigenen Erfahrungen mit Kaffee Partner habe ich nicht öffentlich gemacht, um diesem Unternehmen zu schaden, oder gar um dieses Unternehmen als Kunde zu akquirieren, sondern um aufzuzeigen, wie das Internet von kritischen (und dabei fairen) Kunden genutzt werden kann und was Unternehmen hieraus lernen müssen und können.
Insider am 11 Jun 2010um13:28 #
Möchte mal an dieser Stelle etwas anmerken. KP stellt selber keine Automaten her! Die Geräte stammen von der Firma Sielaff und Servomat Steigler. Die Automaten werden nur etwas anders gebaut. KP verkauft diese Maschinen im Durchschnitt dreimal teurer als der übliche Marktpreis! Warum funktioniert das? Ganz einfach da man als Kunde nicht erkennen kann woher die Maschinen stammen kann man nicht vergleichen!
Insider am 15 Jun 2010um14:29 #
Hätten wir nur früher diesen Blog gelesen ! Wir sind auch auf solche Machenschaften von Kaffeepartner reingefallen. Nehmt bloss die Finger Finger von dieser Firma ! Der Vertreter erzählt Märchen, erzählt was von 24 Monaten Laufzeit und in Wirklichkeit unterschreibt man für 66 Monate Laufzeit (schwer zu erkennen, da die 66 nicht in Zahlen geschrieben wurde) insegamt macht Kaffeepartner ein Umsatz mit unserem Gerät von 28700 EURO !!! Und es gibt keine Möglichkeit aus diesem Vertrag zu kommen. Keine Kulanz nichts….nur der Barkauf des Gerätes MegaBona für 14000 inkl. Service ! Ein Witz, so teuer sind die Dinger nie und nimmer !
Michael Kausch am 15 Jun 2010um15:02 #
Ich möchte die letzten beiden Einträge von “Insider” zum Anlass nehmen etwas klarzustellen: Es gibt sehr unterschiedliche Erfahrungen mit den Vertriebsmitarbeitern von Kaffee Partner. Meine Erfahrungen waren auch nicht positiv. Solche negativen Erfahrungen sollte man auch öffentlich machen, weil sie zum Gesamtbild gehören, das ein Unternehmen im Markt abgibt. Aber es gibt sicherlich nicht nur schwarze Schafe im - soweit ich weiß überwiegend freiberuflich tätigen - Vertrieb des Unternehmens. Deshalb sollte man sich vor einer Kaufentscheidung immer sowohl den Hersteller, seine Produkte, Preise und Serviceleistungen kritisch ansehen, als auch den Vertriebsmitarbeiter, mit dem man es zu tun hat. Ich zweifle nicht daran, dass es auch eine ganze Reihe seriöser und kulanter Vertriebsprofis gibt, die für Kaffee Partner tätig sind.
Aber schmeckt der Kaffee besser, wenn der Vertreter freundlich lächelt? Hier melden sich überwiegend Kunden mit massiven Vertragsproblemen. Kaum einer bewertet die Maschinen und die Qualität des Kaffees.
Insider am 15 Jun 2010um15:12 #
Würde gerne Kontakt mit jemanden aufnehmen, der erfolgreich über einen Anwalt aus dem Knebelvertrag der Firma Kaffee Partner rausgekommen ist.
Schlaumeyerin am 16 Jun 2010um21:34 #
Hallo Insider,
aus welcher Branche kommst Du? Muss man da nicht lesen? Für einen Blog hat es doch auch gereicht…
Was mir auch nicht ganz klar ist: Man nimmt viel Geld für eine Kaffee-Maschine in die Hand, schreit aber nach kostenloser Rechtsberatung im Internet. Hat´s nicht mehr für ein Beratungsgespräch beim Anwalt gereicht? Tue doch der bloggenden Gemeinschaft einen Gefallen und nimm einfach mal 500 € in die Hand und lasse uns dann an Deinen Infos teilhaben. Wenn Dich die Maschine 28700,- € kostet, kommt es doch darauf nicht mehr an! Ich freue mich auf Deine Hilfe!!!!
Hallo Alexander, Du findest doch bestimmt auch Marcel Davis von 1 & 1 toll?
Hallo Karsten: Ich finde das hier schon eine gute Geschäftsidee. Auf Kosten anderer mit dem eigenen Blog in Klickreichweite bleiben. Gratulation!
DNUERF am 17 Jun 2010um17:28 #
aufklärung für alle interessierten an kp geräte ! - bereits bestehende kunden haben leider pech gehabt und jetzt die anwälte und noch mehr kosten am hals ! - ich mache es ganz kurz und auf den punkt gebracht: bei kp sind alle aussendienstmitarbeiter angestellte mit einem grundgehalt von 800 euro brutto + umsatzprovision, somit ist klar- man muss verkaufen, wer länger dabei ist, bekommt dann in der spitze 1300 euro brutto + umsatzprovision und auch der muss verkaufen, ok, dann die geräte - u.a. von sielaff, servomat steigler oder veromatic und keine eigene produktion, noch nie gehabt, andere, auch kleinere anbieter sind um bis zu 700 % günstiger !!!, ok, jeder adm hat einen leitfaden, von dem darf er nicht abweichen, weil sonst kein erfolg im verkauf, mit wichtigen und berechtigten fragen vom interessierten kommt der mitarbeiter nicht klar oder er muss extrem ausweichen, es gibt eine ganz klare vorgehensweise, die immer wieder geschult wird u.a. “durchmarsch” ( rein, raus, vertraglich verhaftet )- kundenfang mit kleinmachmethode und versprechungen um dann das große ziel einen leasingvertrag innerhalb von 2-4 wochen ( zum teil innerhalb 48 stunden ) nach der ersten unterschrift zu schaffen, damit die knebelung endgültig fest ist und stornosicher! das ziel als interessent eine besonders gute und günstige tasse kaffee zu trinken und langfristig zu sparen mit der anschaffung von kaffee partner oder ipunkt wird nie erreicht, im gegenteil, hier wurden schon viele punkte angesprochen und es entstehen immer wieder neue kosten, die vorher nicht angesprochen wurden, u.a. serviceeinsätze, leasingkosten, leasingübernahme etc. ! ausstieg oder kleineres gerät nur gegen völlig überzogenens cash - umwandlung nur gegen größer und noch mehr bezahlen etc. , dann die benutzervereinbarung laufzeit 66 monate und leasinglaufzeit 60 monate, wenn du nicht 6 monate vorher kündigst, läuft es automatisch 6 monate weiter und weiter und weiter und es ist immer noch nicht deins, kaufen ist völlig uninteressant, weil viel zu teuer, darüber spricht auch kein adm, darum ja erst die benutzervereinbarung !!! ( clever ) // verkaufen wollen wir alle !- dienstleistung betreiben wir alle ! - fehlt im b2b geschäft aber jegliche form der ethik, hört es auf spaß zu machen geschäfte zu tätigen !!! vertrieb ja, aber fair ( ps. war doch nicht ganz so kurz)
manfred am 28 Jun 2010um09:54 #
Ich habe ein Gerichtsurteil gefunden, wenngleich nicht bis ins letzte Detail studiert, glaube ich doch dass es manche interessiert.
http://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:gBFXetoVUeQJ:www.brandenburg.de/sixcms/media.php/4250/4%2520U%2520109-07.pdf+gerichtsverfahren+kaffee-partner&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESg7FIt06EeATzaMUj4vC_OL4z7vfs6KfiNwJGKdUpm6Itpn1sb509vGfOnSThq7wB-hp4EY7MXahGxSvIubZhpVz2fbEH6Zv8coeFgZmIuSUSIGwjfXx8S8ZjjJAC5vRPvsZTIt&sig=AHIEtbSsg3FVMkp5B8XokpsSu3fTcAbnLA
Jürgen Heinze am 29 Jun 2010um13:29 #
Hallo ihr geschädigten von Kaffeepartner!
Auch ich habe so einen Vertrag für 6 Jahre am Hals ,weil ich do dumm war ihn nicht mit beiden Augen zu lesen ,und keine Nacht drüber geschlafen habe. Ich Kämpfe auch schon mit allen Mitteln das ich aus diesem vertrag rauskomme .
Wenn es hier Menschen gibt die mir helfen Können wäre ich dankbar dafür
Ich hab eine kleine Bäckerei die ich mit 2 Auszubildenden betreibe . und ich weis nicht wie ich die hohen Kosten für Kaffeepartner aufbringen soll, da der Kaffeeverkauf nicht so ist wie ich mir das vorgestellt habe Meine Mail Juer45@hotmail.de
Jürgen Heinze am 29 Jun 2010um13:32 #
Wir sollten eine Sammelklage in Angriff nehmen
stefan am 02 Jul 2010um08:58 #
hallo,
ich habe demnächst ein Vorstellungsgespräch bei KP. Nach diesen Berichten bin ich nun total verunsichert ….
Erika am 05 Jul 2010um14:46 #
Hallo Jürgen,
wie willst Du denn “eine Sammelklage in Angriff nehmen”? Wer soll zum Anwalt gehen, wer soll die Kosten verauslagen und ganz wichtig: Wollen wir alle aus den selben Gründen klagen oder hat jeder ein anderen Ausgangspunkt? Also wenn ich mir das hier so durchlesen, will ich mit keinem hier einen Anwalt teilen. Weder mit denen, die nicht lesen können oder wollen und vielleicht auch deshalb den Glauben an eine professionelle kostenlose Rechtsberatung im Internet haben noch mit denen, die eine Vollkaskomentalität leben und es für Betrug halten, wenn sich ein Vertrag verlängert, wenn man seine Kündigungsfrist verpasst.
Wenn Du wirklich brauchbare Ideen hast, dann schreibe mir (laufshop@arcor.de).
Gruß
elisabeth am 06 Jul 2010um13:37 #
Hallo,
ich habe auch zu schnell und ohne richtig zu lesen so einen Vertrag unterschrieben.
Ich bin froh dass ich nicht die einzige geschädigte bin und dass es diese Seite gibt
wo mann sich den ärger aus der Seele schreiben kann.
Erika am 08 Jul 2010um08:15 #
Ich weiß, nach der gestrigen Niederlage gegen Spanien ist es schwer, sich wieder anderen Themen zuzuwenden aber mir brennt noch etwas unter den Nägeln: Wer hat schon Erfahrung mit Tchibo sammeln können? Ich könnte aus einer Insolvenzmasse günstig eine Maschine erstehen. Was mich interessiert: Wartungs- und Reinigungsaufwand + Reparaturanfälligkeit. Die Kosten für Verbrauchsmaterialien habe ich schon bei Tchibo angefragt. Natürlich auch die anderen Dinge. Aber welcher Unternehmer macht schon seine eigenen Geräte schlecht?!
Also bitte schreibt, wenn Ihr Erfahrungen mit Tchibo habt. Gute wie auch schlechte. Danke vielmals!
Fan am 09 Jul 2010um08:25 #
Hallo an alle die hier ihr Unmut breit gemacht haben.
Durch Zufall habe ich dieser Portal gefunden. Leider ist KP nicht die einzige Automatenfirma mit merkwürdigen Geschäftspraktiken.
Ich selbst habe 9 Jahre in einer Firma gearbeitet, die in ähnlicher Art und Weise wie KP vorgehen. Außendienstmitarbeiter arbeiteten auf Provisionsbasis mit stetigem Druck der Geschäftsleitung. Oberstes Ziel bei einem Kundenbesuch war der Abschluss eines Leasingvertrages mit einer Laufzeit über 60 Monate. Versprochen wurde kein Produktzwang, guter und schneller Service. Schnell jedoch wurden die Kunden eines besseren belehrt. In Wirklichkeit hat der Kunde automatisch bei Vertragsunterzeichnung eine Produktabnahmeverpflichtung unterschrieben. Bei Nichteinhaltung dieser Produktabnahmeverpflichtung wurden Reparaturen und Serviceleistungen überdimensional hoch berechnet.
Für alle Kunden, die sich daran gehalten haben, gab es über die komplette Laufzeit des Leasingvertrages nur einen sogenannten “Reparatur-Service-Gutschein” über 500,00 €. Danach wurde alles knallhart berechnet. Durch eine extrem dünne Vernetzung von Servicetechnikern war die Servicepauschale für viele Kunden sehr schnell aufgebracht, da nicht nur Reparaturen und Ersatzteile von dieser Pauschale abgezogen wurden, sondern auch An- und Abfahrskosten sowie zusätzlich noch Kilometer-Geld.
Bespiel:
Servicepauschale 500,00 €, Kundensitz: Magdeburg, Techniker kommt aus Berlin
(Entfernung: ca. 140 km)
Anfahrt: 1,5 Std. –> pro angefangene halbe Stunde wurden 34,50 € netto berechnet,
sprich: alleine für die Anfahrt wurden schonmal 103,50 € berechnet
Kilometergeld: pro Kilometer wurden 0,45 € berechnet
–> 140 km x 0,45 € –> 63,00 € netto
Arbeitszeit (nehmen wir als Beispiel einen labidaren Ventiltausch zwecks Verkalkung.
Dieses dauert in der Regel ca. 20 mn. Pro angefangene halbe Stunden werden auch hier
34,50 € netto berechnet + benötigte Ersatzteile –> 34,50 € an Arbeitszeit + ca. 30,00 € für Ersatzteile.
Somit kommen wir auf ingesamt: 231,00 € netto, die bereits bei einem ersten Besuch von den 500,00 € der Servicepauschale abgezogen werden. In der Regel ist es so, dass der erste Besuch meist bereits nach einem viertel Jahr erfolgt. Wenn man das auf 5 Jahre hochrechnet, die der Leasingvertrag läuft, zahlt man schon nach bereits einem Jahr die Reparaturen selbst. Zu all der ganzen Geschichte kommt natürlich noch die monatliche Leasingrate, die abhängig von Gerät und Ausstattung in der Regel bei 120,00 € beginnt und nach obenhin keine Grenzen setzt.
Der größte Clou allerdings ist das Geschäft mit sogenannten “Messegeräten”. Den Kunden wurde erzählt, dass sie ein Messergerät erhalten, welches nur für ein paar Tage auf der Messe benutzt wurde. In Wirklichkeit standen die Geräte bereits mindestens schon für eine Leasinglaufzeit, sprich 60 Monate, bei einem Kunden. Der Kunde wurde also auch hierbei über den Tisch gezogen, da man ihm vorgaukelte das Gerät zu einem etwas günstigerem Preis zu bekommen. Allerdings betrug die Leasingrate trotzdem noch 120,00 € monatlich. Besonders hat mir das immer leid getan, dass man keine Unterschiede in der Gesellschaft gemacht haben. Sprich mit einem solchen Abschluss konnte sich ein kleiner Lotto-Laden Besitzer in den Ruin treiben. Da umgerechnet die Tasse Kaffee mindestens 2,10 € betragen müsste, um zumindestens die Unkosten zu decken.
Aus dieser Erfahrung heraus hab ich mich nun Selbständig gemacht. Ich habe aus der Erfahrung gelernt wie man die Kunden nicht behandeln sollte und fahre mit meinem Weg sehr gut. Ich bin der Ansicht, dass wenn man den Kunden auch entgegenkommt auf ehrliche Art und Weise zusammenarbeitet können derartige Dinge nicht passieren und es mach unheimlich viel Spaß. Meine Kunden sind zufrieden und dankbar.
Ihr solltet euch nicht bedrängen lassen und die Verträge genau lesen und vielleicht sogar einen Steuerberater rübergucken lassen.
Viele Grüße Fan
Erika am 09 Jul 2010um15:21 #
Hallo Fan,
es tut mir wirklich leid, dass Du von Deinem Arbeitgeber 9 Jahre gezwungen wurdest, Kunden schlecht zu behandeln. Jetzt bist Du selbstständig und ich freue mich, dass es Dir Spaß macht. Darf man fragen, in welcher Branche Du tätig bist? Welchen Kaffeeautomaten nutzt Du selbst im Büro? Du hast nicht zufällig Erfahrung mit Tchibo?
Gruß, Erika
Fan am 09 Jul 2010um16:21 #
@Erika
ich bin in der Branche der Kaffeeautomaten geblieben - da ich ja 9 Jahre Erfahrungen sammeln durfte. Zusätzlich habe ich noch im vergangenen Jahr an einer Verkaufsschulung teilgenommen. Außerdem war ich 9 Jahre lang als Techniker in der damaligen Firma beschäftigt und habe somit viele Erfahrungen sammeln können, auch bundesweit. Mit Tchibo allerdings habe ich keine Erfahrung gesammelt. Ich selbst vertreibe Geräte aus dem Hause Bianchi. Zusätzlich vertreibe ich auch die passenden Produkte. Einmal aus einem Bremer Unternehmen und aus einem Magdeburger. Wenn du nähere Informationen vielleicht dazu haben möchtest, sag mir einfach deine E-Mail Adresse und ich kann dir Informationen zukommen lassen.
Gruss Fan
Erika am 12 Jul 2010um15:18 #
Hallo Fan,
vielen Dank für das Angebot. Über Infos an laufshop@arcor.de würde ich mich sehr freuen.
Viele Grüße, Erika
Schlüsselmeister am 13 Jul 2010um15:31 #
Toll das hier zu lesen, unsere “Multi-Bona” ist schon seit 4 Wochen defekt und erst 2 Jahre alt, der (überaus) arrogante und sarkastische Kundendienst hat mir zum Abschluss auch noch lächelnd viel Spass mit der Maschine gewünscht. Ich kann nur empfehlen, wer seinen Blutdruck unten halten möchte, lässt die Finger von Kaffee-Partner. Ich würde gerne mal wissen -Wie- man denn gegen solche Firmen vorgehen kann ?
Fan am 14 Jul 2010um13:26 #
@ Schlüsselmeister
…das kommt mir alles recht bekannt vor - allerdings wie gesagt von einer anderen Firma …
Die Anzahl der Techniker wird immer dünner - und der Kunde muss immer länger auf Reparaturen warten - Service = 0 - oder man versucht dem Kunden - der ja schon monatlich richtig deftig bezahlt - die Reparatur per telefonanleitung durchführen zu lassen … echt klasse
nur viel tun kann man in der hinsicht nicht - außer dieses Forum sehr bekannt zu machen - vielleicht hat mal jemand die Zeit und entwirft eine Internetseite wo man wie bei Hotels eine Bewertung schreiben kann damit potentielle Kunden sich darüber im Vorfeld eine Meinung bilden können …
schönen heißen Nachmittag noch
Fan
Erika am 19 Jul 2010um17:10 #
Hallo Fan ;),
auch hier nochmal meinen Dank für die Infos!!! Manchmal wird einem ja in solchen Blogs doch noch geholfen.
TH Paula am 21 Jul 2010um15:57 #
Ich möchte hier auch gerne meine Erfahrung zum besten geben.. Wenn ich auch etwas spät bin.
Die Firma KaffeePartner hat es mit einem guten Vertriebler geschafft unsere Damen zum Leasingvertrag zu überzeugen. Erst nach Lieferung kam die Erleuchtung. Nicht 0,35 Euro pro Tasse, nein nein, da kommt der Kaffee noch dazu, Strom, Wartungskosten, Service etc.Dazu noch die größe der Tasse (ist keine Büro Tasse sondern eine “kleine Tee-Tasse).
Heißt pro Tasse Kaffee zahlen wir jetzt um die 0,80 Euro. (JUHU)
Nun gut, wer nicht lesen kann- ..
Nachdem die Maschine allerdings “explodiert” ist und uns einen Schaden in der Küche von über 3000 Euro hinterlassen hat, ist mir der Kragen geplatzt. Nein nicht nur wegen der explosion.. Obwohl KP einen Gutachter und Techniker geschickt haben, der eindeutig belegte das der Schaden von KP verursacht wurde (wir haben die Maschine gepflegt wie ein Baby (kostet ja auch genug) ) - haben wir bis heute keinen Schadensausgleich bekommen. Im Gegenteil, nachdem wir nach weiteren 7 Monaten die Leasing Rate eingestellt haben, da wir die Maschinen ohne Küche (sonst kein Wasseranschluß ausser auf den WCs und das kommt dann doch äh *doof*)) nicht nutzen können, droht uns der Saft äah pardon Kaffee LAden jetzt mit Anwalt und Gericht.
Unglaublich die Vögel. Der Service und Kaffee war vorher sein Geld nicht wert aber jetzt wird es richtig ÜBEL!!! Aus dem Vertrag kommt man scheinbar nicht raus. Nun müssen wir gutes Geld, schlechtem NAchwerfen um uns mit denen vor Gericht auseinanderzusetzen.
Unser Anwalt ist guter dinge.. Aber ganz ehrlich, muss das sein? Pflegt man so eine Partnerschaft oder eine Kundenbeziehung? Tzz..
Fan am 22 Jul 2010um06:50 #
… der Ärger und die Rennereien die man in einem solchen Fall hat sind nicht nur ärgerlich und zert an der Substanz - da man ja in der Regel noch andere Dinge zu tun hat als sich wegen einem Kaffeeautomaten so zu ärgern - aber ich denke das sich das ganze zu euren Gunsten wenden wird. Nur leider wird sich das Thema ewig lange hinziehen - mit einer Menge Schriftverkehr und bis das alles durch ist habt ihr das Gerät wahrscheinlich schon gar nicht mehr weil der Vertrag ausgelaufen ist - vorrausgesetzt ihr habt den Vertrag schnellstmöglich und zum nächstmöglichen Termin gekündigt.
Vielleicht wäre es nicht verkehrt wenn ihr zu eurer eigenen Sicherheit einen Gutachter von eurer Versicherung zu Rate zieht - ich denke das ihr euch damit von eurer Seite absichert.
Was mich bei einer solchen Sache immer ärgert ist, dass die Firmen, mit einer solch schlechten Erfahrung mit Kaffeeautomaten gebranntmarkt sind und es schwirig ist für mich in einem solchen Fall einen neuen Vertrag zu machen. Man bekommt dann grundsätzlich zur Antwort “danke - wir hatten soetwas schon und haben keine guten Erfahrungen damit gemacht” - na bestens!!
… der Anschiss lauert halt überall
Gruß Fan
Sylvia am 24 Jul 2010um12:45 #
Hallo TH Paula,
kannst Du sagen, warum dein Anwalt guter Dinge ist? Wir haben ein ähnliches Problem mit Cup&Cino. Wir haben bei denen die Macchiato Barista für 60 Monate geleast. Irgendwann ist die undicht gewesen und es ist ohne dass wir es gemerkt haben, Wasser hinter die Arbeitsplatte gelaufen. Nach und nach ist die aufgequollen. Der Wechsel der Platte hatte fast 500,- € gekostet. Cup&Cino weigert sich, die Kosten zu übernehmen. Die sagen und das ist die größte Frechheit, wenn wir auch regelmäßig unter der Maschine sauber gemacht hätten, wäre uns das viel früher aufgefallen und es wäre gar nicht zum Schaden gekommen. Jetzt haben wir natürlich keine Lust mehr, noch irgendwas mit der Firma zu tun zu haben. Kannst Du vielleicht hier schreiben, was Dein Anwalt geschrieben habt. Stichpunkte würden uns auch reichen. Ich denke mal, wir können das selber auch gut formulieren. Uns fehlen halt nur die Paragraphen die man nennen muss. Vielen Dank für Deine Hilfe.
TIPP am 29 Jul 2010um09:10 #
An alle hier, die keine! Pfennigfuchser sind: Kauft Euch eine Nespresso meinetwegen mit Aerochino für die Schaumlöffler unter Euch. Selbst wenn die mal kaputt geht, kost nicht die Welt, gibt halt ne Neue. Ich kenne keine Maschine/Hersteller der annähernd so viele verschiedene Kaffeesorten auf Knopfdruck macht. Natürlich muss man sich die Arbeit machen, immer eine Kapsel einzulegen, sonst gibt es nämlich nur Wasser. Wenn diese „Arbeit“ nicht stört und auch die Zeit für diese Arbeit da ist, weil man nicht 4 Tage gerechnet hat, ob nun eine Tasse 28,95 ct oder 37,8 ct kostet, bekommt Frau/Mann wirklich guten Kaffee. Da ich die Klientel hier aber eher im Muskelkeller oder im Friseurgewerbe vermute, dürfte die Kaffeemaschine Euer kleinstes Problem sein, hi, hi, hi
TH Paul am 30 Jul 2010um11:59 #
Hallo Silvia, sorry für das späte Antworten, ich habe irgendwie die Mail die ich angegeben habe verschlampt
(Ich nutze immer wegwerf Adressen zwecks der Spam gefahr).
Unser Anwalt ist guter Dinge, da der Fehler, also die explosion / der Schaden / die Ursache zu 100% auf der Hersteller Seite liegt und auch von diesen und einem Gutachter (beauftragt von KP) bestätigt wurde. Also selbst wenn wir die Maschiene täglich 10 Stunden geputzt hätten- es wäre trotzdem passiert.
In Eurem Fall ist es leider “zweifehaft” - also der Fehler wird hin und her geschoben.
Allerdings habt ihr evtl gute Chancen, wenn Ihr per Eidesstatt oder durch Reinigungspläne etc belegen könnt das die Maschiene wie Vertraglich vorgegeben gereinigt wurde.
Habt Ihr sowas? LG
Michael Kausch am 30 Jul 2010um14:14 #
Kleiner Zwischenruf in eigener Sache:
Ich freue mich über jeden Kommentar, die uns eingeschickt wird. Da ich juristisch für die hier publizierten Inhalte zumindest teilweise haftbar gemacht werden kann, muss ich mir vorbehalten, Kommentare, die als Beleidigung, üble Nachrede oder ähnliches aufgefasst werden können, nicht freizuschalten. In solchen Fällen greife ich natürlich nicht durch Kürzungen in Kommentare ein, sondern informiere den Absender über die Ablehnung. Ich bitte hierfür um Verständnis. Diese Vorgehensweise halte ich für notwendig, damit auch künftig hier jedermann seine Erfahrungen und Meinungen hier mit anderen Teilen kann. Ich habe heute erstmals einen Kommentar abgelehnt und bitte hierfür um Ihr Verständnis.
Ihr
Michael Kausch
A. am 12 Aug 2010um23:37 #
Kaffeepartner - die wohl unendliche Geschichte..
Liebe Gemeinde der Kaffeeliebhaber. Auch meine Kollegen und ich haben Probleme mit Kaffeepartner. Das Geschäftsmodell von KP mit versteckten, schön gerechneten Kosten scheint sehr erfolgreich zu sein. Der Ehrliche ist halt der Dumme. Vorzuwerfen, daß Geschädigte von KP “naiv” oder “blind” seien, ist m. E. billig und oberflächlich. Wer behauptet, er sei nie über den Tisch gezogen worden, der lügt !
Bevor wir als Liebhaber ehrlichen Kaffees zum Kaffeehasser werden, sind wir auf der Suche nach Verbündeten, ebenso Geschädigten, die uns Erfahrungen mitteilen können und vielleicht gibt es ja ein ( mehrere ) Urteile, auf die sich unser RA beziehen könnte. Zusagen unter Zeugen im Verkaufs-/Verköstigungstermin wurden nicht eingehalten. Auf x-fache Aufforderungen, den Zusagen nachzukommen, wurde überhaupt nicht eingegangen. Nein, getreu der Masche, “was interessiert mich mein Geschwätz von gestern” wird ignoriert und dann abkassiert.
Also: bitte, bitte zahlreich melden.
Herr Kausch, bitte leiten Sie die erbetenen Informationen an meine Emailsdresse weiter
Danke !
B. am 13 Aug 2010um15:02 #
Herr A.,
es ist meist einfach nach “Verbündeten” zu suchen und sich als “über den Tisch Gezogenen” dar zustellen, nur wer will/kann Ihnen da helfen?
Wie wir alle wissen sind gerade Gerichtsurteile so einzigartig wie deren Fälle.
Was genau wurde von den Zusagen nicht eingehalten?
B. Bollermann am 16 Aug 2010um15:20 #
Kaffeepartner - Adresse für Apothekenpreise
Der Kaffeautomat vario 8 ist wirklich ein sehr kostspieliges Gerät. Es hat im Monat fast 200 € an Miete gekostet. Die teuren Produkte sollten wir auch noch kaufen. Die Reparaturkosten waren so hoch, dass man dachte, die Rechnung wäre nicht korrekt. Zum Ende des Vertrages haben wir für die Demontage und Abholung noch über 500 € bezahlt, wo sogar noch eine Mahnung kam und keine Rechnung vorher eingegangen war. Mit dieser Abzocke macht sich Kaffeepartner keinen guten Ruf.
C. am 17 Aug 2010um07:39 #
Hallo A.
Schön eingeleitet. Ich hoffte kurz auf Hilfe. Aber dann das wahre Gesicht. „Könnt Ihr bitte für meinen Anwalt seine Arbeit machen – kostenlos versteht sich.“ A. steht nicht zufällig für Abzocke???????????? Wir sind hier nicht dafür da, irgendeinem Advokaten sein ohnehin vieles Geld zu vermehren. Lass ihn ruhig für das Geld arbeiten und seine Angestellten Urteile suchen
Michael Kausch am 29 Aug 2010um09:42 #
Hinweis vom 29. August 2010 zu den folgenden Kommentaren
In den letzten Tagen haben mir mehrere Personen davon berichtet, dass Druck auf sie ausgeübt wurde, Kommentare auf dieses Posting zu löschen. Ich wurde auch bereits um Löschungen gebeten. Ich bedauere dies sehr. Selbstverständlich bin ich jederzeit bereit auf Bitten des Absenders eines Kommentars einen Kommentar zu löschen. Ich bitte die Leser um Verständnis dafür, dass hierdurch teilweise die Diskussion - die Kommentare nehmen ja zum Teil aufeinander Bezug - unverständlich wird.
Ansonsten werde ich auch weiterhin alle Kommentare freischalten, soweit sie nicht für mich erkennbare ehrverletzende oder beleidigende Äußerungen über Personen, Unternehmen oder Marken beinhalten. Ansonsten geben alle Kommentare die Meinung des jeweiligen Absenders wieder, nicht meine oder die der Agentur vibrio.
Michael Kausch
Seriös??? am 29 Aug 2010um12:57 #
Also, ich hätte auch gerne ein paar Infos zur Sammelklage haben wollen, aber jetzt frage ich mich natürlich, wie seriös ist ein Blog, indem der Admin nicht nachvollziehbar Zensur ausübt. Mir kann ja jeder erzählen, er wäre gebeten worden, irgendwas wieder zu löschen. Vielleicht sogar von Kaffee Partner??? Lassen Sie mich Ihre Antwort vorweg nehmen: Natürlich nicht, und Sie würden diesem Anliegen auch für kein Geld der Welt nachgeben. Ist schon klar! Was ich mich gerade frage: Erscheint mein Beitrag jetzt überhaupt noch? Und wie übt man Druck auf Blogger mit Namen Fan, Schlüsselmeister, A. und B. u.s.w. aus? Die email-Adresse sieht doch nur der Admin? Logisch wäre dann, dass derjenige, der die Email-Adresse sehen kann, sie demjenigen gibt, der Druck ausübt? Aber sicherlich gibt es auch dafür eine Erklärung??? Die Blogger haben sicherlich gleich nach ihrem Eintrag ihr Coming Out bei Kaffee Partner! Wer´s glaubt …
Michael Kausch am 30 Aug 2010um08:07 #
@ Seriös???
Es ist hier wie in jedem Blog: grundsätzlich kann der Inhaber aktiv “freischalten”. Da ich (neben dem Absender) in Haftung genommen werden kann für alles, was hier veröffentlicht wird, muss ich mir auch vorbehalten strafbare Inhalte zu verhindern. Im Klartext: “Zensur” aus diesem Grund ist hier bislang ein einziges Mal geschehen! Es gab einen einzigen Kommentar, den ich nicht freigeschaltet habe, weil er den Straftatbestand übler Nachrede erfüllte.
Eine Person, die hier mehrere Kommentare hinterlassen hat, hat mich am vergangenen Wochenende gebeten ihre bisherigen Kommentare zu löschen. Hier habe ich nun zwei Möglichkeiten: ich kann dies ablehnen (”Gesagt ist gesagt” und “Das Internet vergisst nie”) oder ich kann dies auf Wunsch des Kommentators tun. Für mich gilt das Recht des Autors und Verfassers viel: deshalb lösche ich auf Wunsch des jeweiligen Autors - niemals aber auf Wunsch eines Unternehmens oder eines Dritten.
Warum die Person ihre alten Kommentare hat löschen lassen, kann nur diese Person selbst publik tun. Ob es hier Druck seitens der Firma Kaffee Partner gegeben hat, kann ich nicht kommentieren. Die Firma Kaffee Partner erhält von mir jedenfalls keine Angaben zum Absender von Kommentaren. Sicherlich aber kann man einige Absender - soweit man mit der Person schon einmal in Kontakt stand - auf Grund der Inhalte recherchieren. Ich helfe dabei sicherlich niemanden. Die Firma Kaffee Partner hat auch noch nicht versucht, von mir Namen von KOmmentatoren zu erhalten. Ob die Firma Kaffee Partner hinter entsprechenden Versuchen von Eizelpersonen stand, weiß ich nicht. Aber da dies nicht auszuschließen ist, gebe ich auch an Einzelpersonen keine diesbezüglichen Informationen heraus.
Lieber Absender von “Seriös???”: Lass mich eines klar stellen: Die Firma Kaffeepartner hat sich bis heute - und die Debatte läuft hier seit einem dreiviertel Jahr - nur einmal bei mir gemeldet. Ich habe dies hier auch dokumentiert. Ich habe später einmal einen Anruf eines Anwalts erhalten, der angab, für das Unternehmen tätig zu sein. Der Anruf war ebenso höflich, wie inhaltsleer. Die Firma Kaffee Partner übt keinen Druck auf mich aus, kommuniziert aber auch nicht mit mir. Vermutlich mag man dort diesen Blog nicht, denn was hier Kunden, Mitarbeiter und Partner von Kaffee Partner kommunizieren, schadet dem Unternehmen erheblich.
Ich glaube allerdings an die Möglichkeiten des Internet: Das Web ist ein hervorragendes Forum für kritische Konsumenten sich auszutauschen und zusammenzutun. Es zwingt Unternehmen zu mehr Kundennähe und besserem Service. Unternehmen tun gut daran, mehr in eine offene und faire Kundenkommunikation zu investieren, als in Anwälte und Abmahnungen. Auch Kaffee-Partner wird dies eines Tages lernen müssen - wenn es dann nicht schon zu spät ist.
Wenn die Diskussion auf diesem Blog ein wenig dazu beitragen kann, dass Kunden mutiger und kritischer werden, dann lohnt die Sache.
Rudolf Südkamp am 30 Aug 2010um19:41 #
Hallo- 29.08.2010
wir haben leider eine Multibona geleast (für 60 Monate). Aus diesem Vertrag kommt man nicht vorzeitig heraus (auch wenn der Vertreter etwas anderes behauptet hat) !
Die Firma KaffeePartner hat ausgezeichnete Verträge entworfen. Natürlich zu ihrem Vorteil.
Einzige Möglichkeit scheint zu sein die Maschine zu kaufen. Das ist natürlich völlig überteuert - aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Man muß solchen Firmen das Handwerk legen.
Gruß Earni
Fan am 31 Aug 2010um13:54 #
@ Earni
Dann habt ihr das Gerät gekauft - und dann ?? - habt ihr die Kiste zu stehen und wenn mal etwas kaputt geht könnt ihr den Techniker rufen und das berechnet man euch dann richtig kernig.
Ich habe vor kurzem einen Kunden von KP übernommen - der hatte das Gerät auch gekauft - dann ein kleiner Defekt - und der Kostenvoranschlag den KP vorlegte … uiiii jui jui …
Fan
Sven am 02 Sep 2010um18:58 #
Hallo ich habe einen kleinen Coffee-To-Go-Laden. Weiß jemand, ob es sich noch lohnt, Zigarettenautomaten aufzuhängen? Wenn ja, an wen wendet man sich da am besten? Vielen Dank für die Hilfe!!!