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SPIEGEL-Redakteur sorgte für die Twitter-Falschmeldung des Tages: FDP Landesverbände für Gauck!

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Foto: Matthias Hiekel (Sächsischer Landtag)

„Gerade haben die FDP-Landesverbände in Thüringen & Sachsen beschlossen, geschlossen für Gauck zu stimmen. Was ist da los, Herr Westerwelle?“ So twitterte SPIEGEL-Redakteur Jan Fleischhauer am Freitag um 7:49 Uhr und brachte zuerst die Twittergemeinde und dann Zug um Zug halb Deutschland in Aufregung. Immerhin haben gleich mehr als 100 Wundergläubige die Nachricht weitergetwittert. Und irgendwann hat dann vermutlich auch die FDP von dieser Meldung erfahren.

Aber der frühmorgendliche Zwitschervogel erwies sich als flügellahme Ente. Um 10:07 musste sich Fleischhauer korrigieren: „Korrektur: FDP in Sachsen und Thüringen „noch nicht entschieden“. Die Partei-Spitze ist in heller Aufregung und telefoniert wie verrückt.“ Die helle Aufregung hat Kollege Fleischhauer wohl selbst erzeugt. Was war da los Herr Fleischhauer?

Mein erstes erstes großes GeTwitter war ein urlaubsbericht aus Island. Ein Jahr ist das nun her …

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Ein Jahr Twitter hat mich zu einer kleinen Rückschau verleitet. Und meine übermorgen beginnende Reise nach Lettland hat mich in der Entscheidung, diese Rückschau öffentlich zu machen, bestärkt. Bestandteil dieses Rückblicks ist die Dokumentation einiger Island-Erlebnisse vor einem Jahr. Ein kleines Reisetagebuch als Dokument der ganz persönlichen Zeitgeschichte. Vom „Schwarzen Tod“ über Walfleisch bis zum Bayernthing.

Ab kommenden Montag gibt’s dann unter #miklettland statt Hinweise auf PR 2.0 zwei Wochen lang ein paar Einblicke ins Lettische. Ich freu mich schon drauf. Zur Einstimmung aber nun ein Rückblick auf die aschespeiende Insel. Chronologisch müsste man die Tweets von unten nach oben lesen:

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Geburtstag: 1 Jahr Twitter – Erfahrungen, Irrungen, Erfolge

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Morgen wird es genau ein Jahr her sein, dass ich meinen Twitter-Account eingerichtet habe. Ich war also ein „Spätstarter“, die Zwitscherwelle war damals schon recht alt und anfangs war ich auch alles andere als begeistert von diesem neuen Medium. Mir schien es, als ob man nicht auch nur einen einzigen Gedanken in 140 Zeichen einsperren könnte. Heute, 365 Tage später bin ich zwar sicherlich noch immer kein „Power User“, aber doch ist Twitter für mich heute Alltag. Zeit also für einen kleinen Rückblick:

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Twittern nach der Tagesschau – Neue Daten der Webevangelisten

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Nach raketengleichem Wachsum Anfang letzten Jahres, der Stagnation zum Jahresende und dem überraschendem Wachstum im März 2010 scheint sich die Zahl der Zwitscherdeutschen nun wieder zu stabilisieren: Nach aktuellen Messungen der Webevangelisten gibt es nun 270.000 deutschsprachige Twitterer. Das sind 3,8 Prozent mehr als im Vormonat, aber 335 Prozent mehr, als vor einem Jahr.

Interessant: Die meisten twittern abends zwischen 20 und 22 Uhr. „Vermutlich sind das Kommentare zu Fernseh- oder Sportereignissen“ vermuten die Webevangelisten.

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Grafik: Webevangelisten

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass Twitter heute die Meinungsbörse zum Fernsehprogramm ist. Leider habe ich im Augenblick keine Zeit für eine ordentliche Themenverlaufsanalyse. Das wäre mal spannend. Hat keiner Lust, das mal zu machen? Ich gebe ein Abendessen aus …

Facebook likes me … – oder doch zumindest mein Profil!

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Photo Techcrunch

Techcrunch berichtet, dass Facebook seine „Fan-Seiten“ einstellt und in die neue „Like“-Strategie einbringt: aus allen Fan-Seiten werden normale Seiten mit einem „Like“-Button. Solche Like-Buttons soll es künftig nicht nur bei Facebook, sondern auch auf anderen Web-Seiten geben. Auf Facebook selbst wurden gerade „Community-Pages“ („Like“-Themenseiten) eingerichtet. Diese können von allen Usern abonniert werden, die sich für die jeweiligen Themen interessieren. Auf den Community Pages soll alles Wissen rund um das jeweilige Thema (z.B. Kochen, Golf usw.) versammelt werden – ein Generlangriff auf Wikipedia? Nicht nur…

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Der Führer twittert aus der Web-Schanze

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Führer twittere, wir folgen Dir …

Erst hatte ich ja Schlimmes befürchtet, als ich auf diesen Twitter-Account stieß. Dann aber begann ich zu lesen:

“Mit diesär Zappelgöre Lena wärden wir Oiropa das Förchtän lähren. Ond wänn wir erst ainmal dort sind, blaibän wir glaich da. Bäbie!”

Wenn Chaplin getwittert hätte, wäre er ihm gefolgt. Sächerlich: https://twitter.com/Der_Fuehrer Ein wenig erinnert das alles an die gelungenen und inzwischen auch politisch geachteten Aktionen der „Front Deutscher Äpfel„.

Seltsam, dass ich erst heute auf diese Site fern jeglicher Political Correctness gestoßen bin.

Das Internet vergisst nie – Twitter wird unsterblich

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Die Library of Congress archiviert ab sofort weltweit alle Tweets. Dies gilt auch für alle bereits veröffentlichten Twitter-Botschaften. Und über Google Replay wird man das komplette Twitter-Archiv durchsuchen können. Eigentlich eine Perversion für ein Medium, das einst etwas darauf hielt flüchtig zu sein. …

Guckst du hier auf Twitter und hier für die gute Laune.

via turi.

Kostenlose Tools für das Twitter Auditing

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Unternehmen, die sich nicht von Antipathie-Wellen aus dem Web 2.0 überraschen lassen wollen (siehe hier und da) benötigen Tools zur Suche nach Nennungen ihrer Marken in Social Media wie Twitter in Echtzeit. Neben professionellen kommerziellen Tools wie bluereport oder  raven gibt es auch eine ganze Reihe tauglicher kostenloser Alternativen. Eine kleine Auswahl empfehlenswerter Alternativen habe ich mir in den vergangenen Wochen einmal angesehen:

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Twitter @Anywhere – der Hut ist alt, aber immerhin sitzt er auf dem Kopf

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Gestern hat Twitter auf der Konferenz SXSW in Austin sein Programm @Anywhere vorgestellt. Damit sollen die Twitter-Funktionen künftig über einfache Java Applets in beliebige Web-Seiten implementiert werden. Man liest zum Beispiel eine Kolumne in der Online-Ausgabe der New York Times, findet sie grandios und kann direkt dem Kolumnisten in Twitter folgen. Man kann aber auch eine Meldung der Huffington Post über einen einfachen Tweet empfehlen, ohne die Seite der Post verlassen zu müssen. Zum Start sind 13 renommierte Partner im Boot, darunter Amazon, Ebay und YouTube, Yahoo, MSNBC sowie die Huffington Post und die „New York Times“. Natürlich konnte man dies heute alles auch schon, nur war es eben ein wenig komplizierter zu bewerkstelligen. Für Word Press gibt es zum Beispiel ein prima Plugin von Tweetmeme.

Twitter @Anywhere macht sicherlich Sinn. Twitter-Kritiker wie Nico Lumma haben aber eindeutig mehr erwartet: „Dieses Announcement ist enttäuschend und die Entwicklungsgeschwindigkeit von Twitter ist nach wie vor ein krasser Gegensatz zu Facebook. Twitter ist sich unschlüssig, wie sie mit API und externen Entwicklern umgehen sollen, denn mit jedem Release werden Features implementiert, die vorher bereits von externen Entwicklern getestet wurden, anstatt den Entwicklern dauerhaft eine Plattform für ihre Tools zu bereiten. Twitter muss den externen Entwicklern aufzeigen, wie diese mit Twitter als Ökosystem Geld verdienen können, ansonsten sind Facebook, Android und vor allem das iPhone viel spannender für die Heerscharen von Entwicklern, die diese API nutzen könnten.“

Recht hat er. Twitter braucht zwei Dinge: eine Entwickler-Politik, die externe Entwickler unterstützt und so den Zwitscherdienst auf viele Plattformen bringt und in viele Kanäle und Services integriert; und ein offenes Vermarktungsmodell, dass es sowohl Twitter, als auch unabhängigen Entwicklern erlaubt, mit Zwitscher-Services ein wenig Geld zu verdienen. Professionalisierung ist angesagt.

Foursquare, der nächste Web 2.0-Hype?

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F.A.Z.-Netzökonom Holger Schmidt hat Dennis Crowley, den Gründer von Foursquare, auf der DLD interviewt. Foursquare gilt vielen als das „nächste dicke Ding im Internet“ und mir als nervigste Datenschleuder. Über Foursquare teilen die von mir verfolgten Twitterer laufend mit, wo sie sich gerade befinden. In letzter Zeit nehmen diese „Ich bin gerade in Berlin in der Bornholmer Straße“-Botschaften mächtig überhand und müllen meine Tweetliste zu.

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