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So kann Technologie-PR begeistern

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PR-Berater lieben das geschriebene Wort. Es gibt nichts Schöneres als treffend und elegant zu formulieren. Nicht umsonst, denn Pressetexte zählen nach wie vor zu den wichtigsten Informationsquellen für Journalisten. Jedoch ebnen soziale Medien PR-Bildern und Videos den Weg zum Publikum wie die wischenden Besen beim Curling. Wie wichtig Visualisierung gerade für Technologie-PR ist, weil es sich meist um eine abstrakte und staubtrockene Materie handelt, zeigen die folgenden Beispiele:   

Die Frage „Was macht eigentlich die Firma Schreiner Group?“ kann man zum Beispiel so beantworten: „Die SchreinerGroup ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion innovativer Funktionsetiketten.“ Damit ist das Wichtigste zwar gesagt, aber einen umfassenden Eindruck, ein Verständnis von Firma und Produkten vermittelt erst das Video, ein Imagefilm, der jetzt online ging.

Bei LANCOM Systems geht es um Hardware für WAN, LAN, WLAN, Firewalls, virtuelle Netzwerkkomponenten und Cloud-basierendes Software-defined Networking (SDN). Und? Interessiert? Sicher begeistert Sie aber das Video über die Bergretter von Air Zermatt, die durch diese IT-Technologien mit ihren roten Helis schneller bei Verletzten sein können.

Next Generation Operating System for Cloud Workspaces und Thin Clients von IGEL Technology Deutschland sind für IT-Laien auch nicht der Burner. Faszinierend ist es aber, wie die weltweit größte Segelveranstaltung, die „Kieler Woche“, durch ausgeklügelte Informationstechnologie für einen reibungslosen Ablauf bei der Registrierung von mehr als 4.000 Teilnehmern sorgt.

Warum PR ohne Bildmaterial nicht vollständig ist, können Sie auf unserer Webseite unter Bild-PR nachlesen. Hier erfahren Sie unter anderem, wann und warum das Bild dem Wort um Längen voraus ist.

SEO-Tipp: Bilddaten von IPTC in WordPress nutzen

IPTC Daten in WordPress nutzen

Google nutzt IPTC-Daten. Und Sie?

Sie haben allen Grund dazu, es Google gleich zu tun. Schließlich sind Bilder im Blog oder auf der Website extrem wichtig für eine gute Suchmaschinen-Performance.

Was sind eigentlich IPTC Daten?

IPTC Daten sind Metainformationen, also ergänzende Daten zu einem Bild. Zur Geschichte und aktuellen Bedeutung von IPTC können Sie sich gerne in Wikipedia schlau machen. Das spar ich mir hier. Ich möchte Ihnen nur zeigen, wie man diese Daten aus IPTC in WordPress nutzt und vor allem wie Sie damit einen kleinen Prozess in WordPress automatisieren können.

So vergeben Sie IPTC-Daten an ein Bild

Es gibt zahlreiche Grafikprogramm, die die Vergabe von IPTC-Daten erlauben. In Adobe Photoshop, aber auch in Lightroom ist das kein Problem. Verfügen Sie aber noch nicht über ein professionelles Bildbearbeitungsprogramm, so können Sie auch einfach das kostenlose und weit verbreitete IrfanView nutzen. Sie müssen aber unbedingt auch die ergänzenden PlugIns installieren. Wichtig für die Vergabe von IPTC-Daen ist das PlugIn METADATA.

Nach erfolgreicher Installation öffnen Sie das Foto, das Sie später in Ihren Blog einfügen wollen:

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news aktuell Studie: Wie Journalisten recherchieren

„Das Bild ist die Mutter des Wortes“, so Hugo Ball, Autor und Dadaist. Seinen Aphorismus sollte sich hin und wieder jeder in Erinnerung rufen, der ernsthafte PR-Arbeit betreibt – egal ob in der Agentur oder im Unternehmen.

news aktuell, Dienstleister für die PR und Unternehmen der dpa Gruppe, führte unter knapp 1.500 Journalisten eine Umfrage zum Rechercheverhalten durch. Fragen nach der Bedeutung verschiedener PR-Materialien wie pdf, Links oder Bildern  für das Tagesgeschäft, sowie nach der Nutzung diverser Social Media-Kanäle, sollten Aufschluss über die Bedürfnisse der Medienprofis geben. Auch hier zeigt sich, dass ein Bild immer einen Text begleiten sollte, wie die Mutter ihr Kind – frei nach Hugo Ball, sozusagen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Für drei Viertel aller Journalisten bieten multimediale Presseinformationen mehr Möglichkeiten zur Berichterstattung
  • Fast jeder zweite Journalist nutzt täglich PR-Bilder
  • Knapp die Hälfte der Journalisten recherchiert aktiv in sozialen Netzwerken
  • Nur ein Drittel der Journalisten informiert sich täglich auf Unternehmens-Websites

Wenn man bedenkt, dass wir 90 Prozent aller Umweltreize über die Augen aufnehmen (Quelle: CB-Research, überrascht das Ergebnis der Studie „Presseinformationen sind wertvoller, wenn sie weiterführendes Material mitliefern“ nicht wirklich. Multimediale Presseinformationen bieten drei Viertel aller Journalisten mehr Möglichkeiten zur Berichterstattung. 85 Prozent der Journalisten wünschen sich Bilder. Das bedeutet, dass Online-Pressebereiche sowie die Pressemitteilungen selber Links enthalten müssen zu Hintergrundmaterialien, flankierenden Daten und Zahlen – und natürlich Bildern.

Was macht ein gutes Pressebild aus?

Wir PR-Menschen tauschen uns – als Bindeglied zwischen Medien und Unternehmen  – regelmäßig mit Journalisten aus und sollten ganz genau wissen, was einen Text  für eine Publikation attraktiv macht. Mit Studien wie der von news aktuell können wir auch unsere Kunden für Themen sensibilisieren, denn gutes Bildmaterial ist spärlich gesät.

Ein Pressefoto mit Mehrwert für den Journalisten wird natürlich von einem Profi aufgenommen, es sollte neben hoher Qualität auch eine hohe Auflösung und eine entsprechende Aussagekraft haben. Und: Je origineller (natürlich dem Thema angemessen), desto besser.

Ein guter Bilderpool umfasst nicht nur Fotos von Produkten und dem Management.

 Journalisten suchen nach Themen

Die meisten Journalisten suchen nach Themen und nicht nach Unternehmen. Nur ein Drittel der Journalisten geht laut Studie täglich aktiv auf Unternehmenswebsites.

PR-Agenturen und Unternehmen können Journalisten in ihrer Arbeit massiv unterstützen, indem sie Bildmaterial zu eben diesen Themen anbieten. Das spart den Medienvertretern immense Recherchearbeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung.

Voraussetzung dafür ist, dass PRler Medien, Journalisten und deren Themen kennen und somit entsprechendes Bildmaterial produzieren lassen. Da immerhin 78,1 Prozent der befragten Journalisten auf Recherchematerial aus dem E-Mail-Postfach zurückgreift, stehen die Chancen für eine Berichterstattung auf dem klassischen Weg, nämlich via Pressemitteilung, noch immer sehr gut.

Recherche über Social Media

Erstaunlicherweise recherchiert noch immer ein Drittel der Journalisten nie auf Social Media Plattformen. Die Journalisten, die diese Kanäle nutzen, setzen bei der Recherche auf Facebook (29 Prozent), YouTube (26 Prozent), Google+ (16 Prozent) und Twitter (16 Prozent). Die wichtigsten Kriterien bei der Recherche sind das Thema und die Auffindbarkeit.

Fazit: Konzentrieren sich Unternehmen neben bloßen Produktnews auf Presseinformationen zu Kernthemen – immer flankiert von passendem Bildmaterial – und beachten dabei die Grundlagen des SEO, so dass diese Inhalte neben dem klassischen E-Mail- Versand auch im Netz via Suchmaschinen auffindbar sind, ist ein Riesenschritt hin zur Berichterstattung getan.