Kostenlose Milchübertragung per Kupfer oder Glasfaser?

Bild von "Milch & Markt" Presse Online Services der deutschen MilchindustrieDas Zitat von Kai Diekmann, Chefredakteur der B-Zeitung, ist für die Nachwelt erhaltenswert: "Es gibt den verfluchten Geburtsfehler des Internets, dass das Internet kostenlos ist. Diesen Fehler werden wir nicht korrigieren können." (zitiert aus eine dpa-Meldung veröffentlicht bei Newsroom am Freitag)

Und heute nun titelt die Tagesschau: “Milch soll Vorrang vor Breitband-Internet habenhttps://www.tagesschau.de/wirtschaft/milchbauern112.html

Da muss man sich doch fragen, ob es zukünftig nicht sinnvoller wäre, die Milch endlich kostenlos über Breitband zu verteilen, da die Milchbauern ja mit ihrer Produktion sowieso nichts mehr verdienen. Dafür könnte dann Kai Diekmann die Inhalte seiner on- und offline-B-Zeitung mit Milchlastern an die Abonennten ausfahren und dafür Geld verlangen, ganz zu schweigen von den Werbeflächen auf den Transportern. Damit wäre beiden Seiten gedient. Achso ja, die Milchlieferung über Hotspot, DSL oder Satellit bezahlt natürlich die EU, so wie jetzt schon die Unterstützung für die Milchbauern und mit höherer Bandbreite fließt dann auch mehr Milch durchs Netz, so dass die Nachfrage steigt und damit vielleicht auch wieder die Preise…

1 Antwort
  1. Alexander Broy
    Alexander Broy says:

    Bei dieser Betrachtung bekomme ich Angst vor einer EU-Breitband-Quote, welche die Zuteilung der IP-Pakte auf die einzelnen Betriebe regelt, um die Preise für den IP-Traffic innerhalb des EU-Binnenmarktes stabil zu halten, damit die kulturelle Struktur der Provider im Landschaftsbild erhalten bleibt.

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