Die 7 Eigenschaften eines Social Media Marketing Tools (dass auch wirklich in Unternehmen funktionieren kann)

Nicht nur hier bei vibrio suchen wir schon seit einer Weile nach dem Heilgen Gral des b2b Social Media, der letzen Wahrheit über Social Media Marketing und die besten Prozesse, um Soziale Netzwerke in die Kommunikation von Unternehmen einzubinden. Im Grunde setzt die ganze Web 2.0-Blase darauf auf, wie man Geld verdienen kann mit den Angeboten von Facebook (geschätzte 70 Mrd. $ Wert), LinkedIn (8,9 Mrd. $) oder Twitter (7,8 Mrd. $). Sogar Zillow, eine Art Anzeigenblatt Plus für Immobilien, wird auf über eine Milliarde Dollar geschätzt.

Die Wahrheit ist, dass trotz gefühlter 70 Mrd. „Social Media Experten“ auf Twitter die Einbindung von Social Media in Marketing und Unternehmenskommunikation noch in den Kinderschuhen steckt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Grundübel dürfte sein, dass die meisten Social Media-Dienste (LinkedIn und Xing mal ausgenommen) für Privatanwender gemacht sind, nicht für Unternehmen. Technisch und von der Philosophie eigenen sie sich wenig für die Prozesse, die in Unternehmen als Grundlage für alles dienen.

Gefangen im Netz? Der Tweet. Foto von followtheseinstructions (https://www.flickr.com/photos/followtheseinstructions/)

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: der Tweet, so eine Art kleinste Einheit der Social Media. Gedacht, um ohne großes Tamtam von einem iPhone in die Welt geschickt zu werden. Unzensiert, unreflektiert. Die meisten Pressesprecher kriegen weiße Haare bei dem Gedanken daran, so unregulierte Unternehmenskommunikation verwalten zu müssen. Sie sind gewohnt dass jede Mitteilung Freigabeschleifen durchläuft, in verschiedenen Fachbereichen ergänzt (oder gebremst) wird und schließlich als Produkt sorgfältigen „ass-covering“ veröffentlicht wird.

Abgesehen davon, dass diese Prozesse mehr Zeit haben als Twitter oder Facebook einem geben – die Kommunikation 2.0 ist ja in erster Line schnell – gibt es keine Möglichkeit, einen Twitter-Account so einzurichten, dass er Freigabeprozesse unterstützt, oder die Rollenverteilung von Autor, Verantwortlichen und Teilhabern in verschiedenen Abteilungen ermöglicht. Es ist dies eine Marktlücke, die erst so langsam erkannt wird. Tools, die verschiedene Social-Media-Kanäle zusammenführen gibt es genug. Aber solche, die auf Firmen ausgelegt sind kaum.

Ein solches Tool müsste mindestens folgende sieben Eigenschaften haben:
  • rollenbasiert
  • hierarchisch strukturiert
  • zentral verwaltet
  • automatisiert und termingesteuert
  • abteilungsübergreifend
  • plattformübergreifend
  • mit eingebundenen Monitoring-Funktionen

Wir sind sehr gespannt aus den Social Media Manager SMM, der von unserem Kunden Agnitas auf der dmexpo vorgestellt wird, und dass ein heißer Kandidat dafür ist, diese Eigentschaften zu bieten. Gleichzeitig gibt es sicher in einer so dynamischen IT-Welt noch weitere Tools, die die oben genannten Möglichkeiten bieten.  Wir sind auf unserer Suche nach dem heiligen Gral sehr interessiert, davon zu erfahren, und freuen uns über sachdienliche Hinweise.

Bild: followtheseinstructions (Link zum Photostream)

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