"Der Medienwandel in Richtung Internet beschleunigt sich" sagt Acta, sagt Netzökonom

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F.A.Z. Netzökonom Holger Schmidt fasst die jüngsten Ergebnisse der Acta (Allensbacher Computer- und Technikanalyse) übersichtlich zusammen. Ein Posting, das unbedingt lesenswert ist.

Hier nur eine Kurzübersicht der wichtigsten Daten:

1. 55 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland, die sich über ein Thema näher informieren möchten, schauen heute dafür im Internet nach. Im vergangenen Jahr betrug dieser Wert 51 Prozent, vor zehn Jahren waren es gerade einmal 9 Prozent. Noch deutlicher fällt dieses geänderte Informationsverhalten bei jungen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren aus. 81 Prozent suchen inzwischen Informationen zu einem Thema im Internet, 6 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. In dieser Altersgruppe ist das Internet schon mit großem Abstand das Informationsmedium Nummer eins.

2. Die steigende Bedeutung des Internet als Informationsmedium geht quer durch alle Bildungsschichten. Am stärksten ist der Zuwachs in der Gruppe der Menschen mit Abitur: 61 Prozent bezeichnen das Netz als unverzichtbar für die aktuelle Information. Das sind fast 8 Prozentpunkte mehr als noch im vergangenen Jahr.

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3. Diese Verlagerung ins Internet hat Auswirkungen auf die anderen Medien. Der Anteil der Menschen, die ausschließlich auf Informationen aus Internet und Fernsehen zurückgreifen, hat sich seit 2004 auf 27 Prozent erhöht. Unter den Jugendlichen beträgt dieser Anteil schon 50 Prozent.

 

Weitere Übersichten und Grafiken gibt’s hier bei Holger Schmidt.

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