tweakfest Vernissage-Veranstaltung

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Die Digital Culture Association lädt herzlich ein zur tweakfest Vernissage-Veranstaltung am Freitag, 24. April 2009 ab 18:00 Uhr in der Alten Börse am Bleicherweg 5 in Zürich.


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Strassenbahn-Verfolgungsjagd

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Dampflog-Besucher und Modelleisenbahn-Freunde interessiert es sicher, dass die regionale Suchmaschine local.ch nun die Möglichkeit bietet die Bewegungen der Zürcher Trams in Echtzeit und mit einer Live-Videoschaltung in die Fahrzeuge am eigenen Bildschirm zu verfolgen. Nach Conficker endlich ein gelungener 1. April Scherz 😉

Digital Life Index Schweiz = 0.331

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Microsoft Consumer & Online und Publicis erheben mit dem Digital Life Index erstmals das Ausmass der Digitalisierung im Leben der Schweizer Bevölkerung. Über alle erfassten Bereiche konnte so erstmals ein eidgenössischer Digitalisierungsgrad von 31 Prozent nachgewiesen werden…
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Setzt sich Larry Ellison ein rotes Hütchen auf?

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Reuters meldet eine neuerliche Übernahmeabsicht im Hause Oracle: dieses Mal seien die begehrlichen Augen auf den Linux-Spezialisten Red Hat gerichtet. Nach dem möglichen IBM-Sun-Merger stünde der IT-Industrie schon wieder eine große Übernahme bevor. Oracle und Red Hat kommentieren die Gerüchte nicht. Wäre es anders, würden wir’s als Presseagentur von Oracle Deutschland wissen 😉

Um es klar zu sagen: Ich habe keine Ahnung, ob an den Gerüchten irgendetwas dran ist, oder ob sich da eine Analystin vergaloppiert hat!!!  Und es ist mir auch egal!

Auch wenn vibrio die Gerüchte nicht kommentieren kann, darf und will: sollte es stimmen, bräuchten wir uns keine Sorgen machen:

– erstens beherrscht Oracle das Übernahmespiel, wie niemand sonst: bislang hat jede Firmenübernahme hervorragend funktioniert und nachhaltig für Oracle Sinn gemacht

– zweitens haben wir als Agentur bei Novell auch schon die Übernahme von SUSE mitgemacht. Auch das hat damals der Linux-Community nicht geschadet.

Linux ist erwachsen. Da muss man mit solchen Übernahmegerüchten leben. Und Larry hat schon so viele Hüte. Er hat – wie sagt man das in der Mode-Branche ? – ein Hutgesicht!

Meine CeBIT – Was wir aus und von Hannover lernen können / Teil 5: Versuch einer Bilanz

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(Bild: CeBIT)

Ein Blick auf die CeBIT 2009 zeigt für mich zwei Dinge: die CeBIT ist für unsere Branche unverzichtbar. Nirgendwo anders lassen sich an einem Ort und zu einer Zeit so viele interessante Menschen und Unternehmen aus der globalen IT-Branche treffen wie im März in Hannover. Aber: die CeBIT wird wohl auch in den kommenden Jahren kleiner werden. Sie wird immer weniger ein Schaufenster der gesamten Branche sein können. Das liegt schon daran, dass IT als Querschnittbranche heute so viele Themen und gesellschaftliche Bereiche abdeckt, dass der Versuch eine Gesamtübersicht zu bieten aus logistischen Gründen scheitern muss. Deshalb muss sich die CeBIT stärker fokussieren: auf die wichtigsten Trends und Themen unserer Branche und auf die zentralen Player unserer Zunft.

Das vornehmste Ziel einer Großmesse kann es nicht sein, künftig möglichst nur noch einstellig zu schrumpfen. Deshalb war der Schritt der Münchner SYSTEMS sich selbst abzuschaffen und dafür in einem harten Schnitt etwas völlig Neues zu inszenieren – die discuss & discover – richtig. Gefordert ist heute

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Meine CeBIT – Was wir aus und von Hannover lernen können / Teil 4: IT Security – Sicherheit nur noch für Spezialisten?

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Seltsames Hostessen-Outfit auf der Security World der CeBIT 2009 (Bild: CeBIT)

Fest in russischer Hand war die Security World zumindest am Mittwochabend, als Kaspersky auf seinem Stand zur legendären Russen-Disco aufrief. Überhaupt war der Retail-Antivirenkönig Kaspersky wohl mit dem größten Stand in der Halle vertreten, während klassische B2B-Unternehmen wie Sophos und Utimaco, die sich um Enterprise-Lösungen und integriertes Sicherheitsmanagement für den Mittelstand kümmern, aber auch der Branchenriese Computer Associates fehlten. Und hier zeigte sich ein weiteres Manko der diesjährigen CeBIT: noch immer ist die CeBIT ein gewaltig großer Treffpunkt der Branche und die Security World beeindruckte durch zahlreiche Aussteller und einen sehr guten Publikumszuspruch. Die Größe wird aber nicht zuletzt durch immer neue Themenbereiche garantiert, die integriert werden. So schoben sich die aufmerksamen Besucher an zahllosen Überwachungskameras und elektronischen Zugangskontrollsystemen vorbei.

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Meine CeBIT – Was wir aus und von Hannover lernen können / Teil 3: Green IT – ein alternativer Landfrauentag für Computer-Freaks?

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(Foto: CeBIT)

Aus dem Green IT Village der CeBIT 2008 wurde in diesem Jahr die Green IT World in Halle 8. Drunter macht man’s nicht in der niedersächsischen Metropolregion. Laut Ankündigung der CeBIT sollte es in der grünen Welt um Dinge gehen, wie Cloud Computing, mit dem man die Rechenleistungsbevorratung optimieren kann, um solarklimatisierte Rechenzentren, um eine Art Zylinderabschaltung für Mobilfunkmasten, um sparsame OLED-Bildschirme und und und. An der Aufzählung sieht man schnell, dass eine geeignete Begriffsdefintion vorausgesetzt, so ziemlich jede Innovation sich heute als grün darstellen lässt, denn es gibt immer noch etwas, was mehr Energie unsinniger verbraucht.

Wie aber schrieb die Deutsche Bank Research kurz vor der CeBIT so schön: „IT ist nicht grün und wird es niemals sein.“

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Weltneuheit: Mit Gedanken Computer steuern

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Geräte durch Gedankenkraft zu steuern ist seit je her ein Traum der Menschheit. William Gibson verarbeitet  das Sci-Fi Thema in seiner Neuromancer Trilogie ebenso wie das Raumschiff Enterprise oder der Film „Matrix“.  Emotiv Systems hat nun die weltweit erste Hirn-Computer-Schnittstelle für Konsumenten präsentiert, die es ermöglicht mit Hilfe der EEG (Elektroenzephalografie) Technologie zum Beispiel Computerspiele oder einen elektrischen Rollstuhl mit reiner Hirnaktivität zu steuern. Das Neuro-Headset „EPOC“ kann an der tweakfest 09 Konferenz am 24. April 2009 in Zürich ausprobiert werden. Willkommen in der Zukunft!

Neulich im McDonalds…

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…am Irschenberg (an der A8 München-Salzburg, einer der meist befahrenen Autobahnen Deutschlands, beliebter Halt zum Beispiel auf dem Weg in die Tiroler Skigebiete für den Morgenkaffee und auf dem Rückweg für den Burger nach dem Germknödel.)

Hat doch der amerikanische Fleischpflanzlbrater tatsächlich nicht nur ein gutes Drittel seines “Restaurants” für den McCafé geopfert, nein, gleich links vom Eingang befindet sich ein Multimediacenter genanntes Rund, mit zwei Flachbildschirmen und mehreren Fernsehbildschirmen (wo die üblichen unvermeidbaren Videoclips laufen). Ein Großflachbildschirm lässt sich sogar vom Publikum mittels randalesicherer Tastatur und Maus bedienen (logisch, dass da sofort die vibrio Homepage zu sehen war, unten leider schwer zu erkennen 😉 wie übrigens auch an der PC-Säule mit zwei Internet-Terminals).

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Noch interessanter als die vibrio Homepage im McDonalds ist jedoch die Frage: was bringt einen Massenabfütterer dazu, an einem der sicherlich meistfrequentierten Autobahn McDonalds , einen großen Teil seiner Geschäftsfläche für das “Multimediacenter” zu opfern?

Da müssen ja irgendwelche betriebswirtschaftlich schlauen Kerle oder Mädels nachgerechnet haben, dass es mehr Umsatz bringt, ein paar Internet-Terminals anzubieten, als weitere Fritteusen und Grills aufzustellen. Sehr interessant!

Dazu fällt mir ein, unser Kunde Dacos macht etwas ähnliches: mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz und anderen Auswerteverfahren wird festgestellt, durch welche Preis- und Angebotsveränderungen, insbesondere Retailer ihre Umsätze verbessern können. Ein einfaches (und sicher vereinfachendes) Beispiel: Wird der selten gekaufte, teure analoge Schwarz-/Weiß-Film aus dem Programm genommen, kommen ausgerechnet die Kunden nicht mehr, die die teure Rasiercreme mit der hohen Marge gekauft haben, folglich bleibt der s/w-Film im Angebot (so wie das Multimediacenter bei McDonalds).

Und zum Schluss: auf irgendeinem “Welt der Wunder”, “Die Reportage” oder “Galileo” habe ich unlängst gesehen, dass die Supermärkte mit unterschiedlicher Beleuchtung je nach Ware arbeiten. So sieht das Obst noch knackiger aus, die Milchprodukte noch weißer, das Brot noch knuspriger… wie wir verführt werden sollen… immer wieder spannend, sich das vor Augen zu halten.

web 2.0 expo in berlin abgesagt

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o’reilly media hat heute die web 2.0 expo in berlin abgesagt. begründung: die allgemeine wirtschaftliche lage:

„Aufgrund der unsicheren wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen haben sich unsere amerikanischen Kollegen, die Veranstalter O’Reilly Media, Inc. und Techweb, leider entschließen müssen, mit der Konferenz Web 2.0 Expo Europe in diesem Jahr auszusetzen.“

die cebit steht mit der webciety schon bereit, das erbe zu übernehmen. so sieht das jedenfalls blogger björn negelmann von den hannoveranern. turi2-mann björn bzieslik traut den niedersachsen das eher nicht zu: „Ob ausgerechnet die Webciety-Foren zu neuen Erkenntnissen führen – unklar, aber eher unwahrscheinlich. Da wirkte es fast ein bisschen hilflos, was Messe-Chef Ernst Raue bei der ersten Präsention des Konzeptes im Oktober sagte: „Wir springen nicht auf Züge auf, wir versuchen höchstens, die Lokomotive unter Dampf zu setzen.“ Dampf ist allerdings nur heiße Luft. Raue und Co müssen kommende Woche erst beweisen, dass eine Riesen-Messe wie die CeBIT für die kreativen Web-Entwickler die richtige Umgebung ist.“

ich wünsche der cebit jedenfalls viel erfolg mit der webciety. auch wenn es zeit wird, dass sich die branche auf zwei bis drei große web 2.0 events in deutschland konzentriert. dass unsere münchner events dann dabei sind steht wohl außer frage: die neue discuss & discover genauso wie im april die doppelveranstaltung smx und emetrics.