Bedeutung der Messen im Marketing-Mix weitgehend stabil – Russen machen sich rar!

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Der AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft) hat jetzt eine Bilanz der deutschen Messewirtschaft für das Jahr 2009 veröffentlicht. Demnach sei die Anzahl der Aussteller auf den 135 überregionalen Messen in Deutschland um 4,3 Prozent zurückgegangen. Dabei sei die Beteiligung der deutschen Aussteller noch relativ gut gewesen. Ausländische Aussteller aber hätten sich in Folge der internationalen Wirtschaftskrise rar gemacht.

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Bittere Kekse: Online-Anbieter müssen sich auf neue "EU Cookie-Richtlinie" einstellen

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Spätestens im Mai kommenden Jahres muss die Bundesregierung die sogenannte „EU Cookie-Richtlinie“ in geltendes Recht umgesetzt haben. Sebastian Kraska und Alma Lena Fritz empfehlen heute im Online-Magazin „Gründerszene“ allen im Internet aktiven Unternehmen sich rechtzeitig auf die neuen Regelungen vorzubereiten.

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Eventmarketing und Web 2.0

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Im Rahmen eines internen Workshops haben sich Kolleginnen und Kollegen von vibrio Gedanken gemacht, wie moderne Events ins Web 2.0 und wie Web 2.0 in die Events hinein wirken können. Die Präsentation, die dabei herausgekommen ist, ist weniger eine konkrete Jobliste für Event-Manager, die ihre Veranstaltung mit den Möglichkeiten der Kommunikation 2.0 anreichern wollen, als vielmehr ein Grundlagenpapier darüber, was alles geht, was sinnvoll ist, an was man denken sollte und denken kann.

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Facebook likes me … – oder doch zumindest mein Profil!

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Techcrunch berichtet, dass Facebook seine „Fan-Seiten“ einstellt und in die neue „Like“-Strategie einbringt: aus allen Fan-Seiten werden normale Seiten mit einem „Like“-Button. Solche Like-Buttons soll es künftig nicht nur bei Facebook, sondern auch auf anderen Web-Seiten geben. Auf Facebook selbst wurden gerade „Community-Pages“ („Like“-Themenseiten) eingerichtet. Diese können von allen Usern abonniert werden, die sich für die jeweiligen Themen interessieren. Auf den Community Pages soll alles Wissen rund um das jeweilige Thema (z.B. Kochen, Golf usw.) versammelt werden – ein Generlangriff auf Wikipedia? Nicht nur…

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BVDW veröffentlicht Richtlinien zur Arbeit mit Social Media in Unternehmen

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Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat einen sinnvollen Leitfaden mit zehn Tipps für den geschäftlichen Umgang im Social Web veröffentlicht. Die Handlungsempfehlungen der Fachgruppe Social Media im BVDW sprechen Unternehmen sowie beschäftigte Mitarbeiter an und dienen als Grundlage für individuelle Unternehmensrichtlinien, bzw. Social Media Guidelines.
Inhaltlich aufgegriffen werden Themen wie der Umgang in Social Media mit internen Informationen, öffentlicher Kritik am eigenen Unternehmen und über Kunden, Auftraggeber und Partner sowie das Verhalten in Social Media in kritischen Unternehmenssituationen.

Der BVDW hat den Leitfaden hier kostenlos zum Download zur Verfügung gestellt.

Im Folgenden habe ich kurz den Inhalt des BVDW Leitfadens „Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter“ in einer knappen Übersicht mit Kommentaren versehen:

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PR 2.0 mal andersrum – vibrio gegen Kaffee Partner

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Kaffee Partner

Wenn nach einem Image-Desaster im Internet 2.0 die Krisen-PR anrollt, ist es für die Schadensbegrenzung meistens schon zu spät. In Blogs, Communities und Foren formieren sich einzelne kritische Verbrauchererfahrungen schnell zu Lawinen, die kaum mehr zu kontrollieren sind. Anfang 2010 bot sich für vibrio die Chance und Notwendigkeit einmal auszuprobieren, was es konkret auf sich hat mit der viel beschworenen neuen Kundenmacht im Internet – nicht aus Lust am Stänkern, sondern weil sich unser Problem nicht mehr anders lösen lies. Entstanden ist ein Fallbeispiel für PR 2.0 – oder besser: für ihr Fehlen, wenn Kunden das Web 2.0 zu nutzen verstehen!

Wenn der Kaffee vom Partner nicht schmeckt

Seit rund zwei Jahren ärgerten sich die Mitarbeiter bei vibrio über einen Kaffeevollautomaten der Firma „Kaffee Partner“. Ganz abgesehen davon, dass die meisten Kollegen mit der Qualität des gebrühten Kaffees unzufrieden waren, erschien der Pflege- und Serviceaufwand als zu hoch. Vor allem aber war die Maschine häufig defekt. Alle Nachfragen, ob wir nicht aus „Kulanz“ aus dem mehrjährigen Leasing-Vertrag des Anbieters entlassen werden könnten, wurden von der Firma Kaffee Partner abgelehnt oder gar nicht erst beantwortet. Als im Herbst 2009 die Maschine wieder einmal fünf Tage defekt war, der Anbieter eine anteilige Kürzung der Leasingkosten schriff ablehnte, mehrere Schreiben der Agenturleitung an die Geschäftsführung der Firma Kaffee Partner unbeantwortet blieben und das Unternehmen zuletzt gar mit dem Anwalt drohte, beschloss ich, meinen Unmut über die Situation öffentlich zu machen. Eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit sollte schließlich wissen, wie so etwas geht.

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Seminarangebot zum Thema Kommunikation 2.0 für den Mittelstand

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vibrio hat gemeinsam mit den Design-Spezialisten von Co-Produktion@B&P ein Seminarangebot zum Thema Kommunikation 2.0 gezielt für mittelständische Unternehmen entwickelt.

In den Seminaren wird an konkreten Fallbeispielen aufgezeigt, wie Unternehmen auf die zentralen Herausforderungen des Web 2.0 reagieren können und müssen.

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Britischer Werberat schützt Ruf der Deutschen

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Verordnete Völkerverständigung: Der britische Werberat hat den Spot einer britischen Jobbörse verboten, in dem ein ungehaltener deutscher Chef seine freundlichen britischen Untergebenen tyrannisiert. Laut Kontakter begründet der Rat die Entscheidung damit, dass die Werbung „ein negatives und überholtes kulturelles Stereotyp der Deutschen als übermächtig und tyrannisch“ verstärke. Negativ? Keine Frage. Aber „überholt“? Das hat den Beiklang der berühmten Worte „Don’t mention the war“, die in der Serie „Fawlty Towers“ von John Cleese  am laufenden Band fallen und doch nichts nutzen.

Wer sich den Radiospot anhören will, findet ihn u.a. auf Welt.de. Die englischen Passagen sind gut zu verstehen, bei den deutschen fällt das schon schwerer.

Werbe-Profi prophezeit großes Zeitschriftensterben

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Lothar Leonhard, Chairman der deutschen Ogilvy-Gruppe, prophezeit in der heutigen Online-Ausgabe der FR das große Zeitungs- und Zeitschriftensterben. Die seit 2001 verloren gegangenen Anzeigenumsätze würden nicht mehr zurückkehren. Auf Daue hätten nur Zeitschriften mit klarem verlegerischem Auftrag und emotinaler Zielgruppenansprache eine Überlebenschance. Leonhard erwartet international eine Marktbereinigung.

Leonhard: „Das Anzeigenvolumen ist dauerhaft und massiv abgeschmolzen. Und jetzt schmilzt es noch weiter ab. Die Krise wirkt nur wie ein Booster. Wir haben es mit einem Strukturwandel zu tun. Das gilt für Zeitschriften noch viel mehr als für Zeitungen, die stark von den Anzeigen des Einzelhandels leben, der die Zeitungen braucht, um seine Sonderangebote zu offerieren.“

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Messe-Marketing zurück auf Wachstumspfad?

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Die AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.) erwartet für das kommende Jahr wieder steigende Messe-Investitionen. Demzufolge planen 27 Prozent der ausstellenden deutschen Unternehmen steigende Messe-Budgets für 2010, nur 19 Prozent wollen ihre Budgets senken, bei 51 Prozent sollen die Messe-Ausgaben gleich bleiben. Das wäre für die Messe-Wirtschaft ein schöner Erfolg, nachdem im Jahr 2009 die Ausstellerzahlen um drei bis vier Prozent rückläufig waren. Besonders die Beteiligung ausländischer Unternehmen auf deutschen Messen sei unbefriedigend gewesen. Andererseits wächst das Engagement deutscher Unternehmen auf Auslandsmessen.

Trotz dieser positiven Erwartungshaltung wird sich nach meiner Einschätzung die Messewirtschaft umstellen müssen: Messeveranstalter müssen flexibler werden. Messen haben nur dann eine Chance gegen das Internet zu bestehen, wenn sie auf Emotionalität setzen, wenn sie den Ausstellern flexible Beteiligungsformen anbieten (Stand, Lounges, Speaker Opportunities, …) und ihre Services um moderne Online-Kommunikationsformen ergänzen.