Hübsches Twitter-Tool zur Netzstrukturanalyse: talkexplorer

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Eben ein hübsches kleines Twitter-Tool zur Analyse von Kommunikationsstrukturen von Twitterati entdeckt:

 

Bei talkexplorer gibt man einen Twitter Account ein und erhält eine kleine Netzgrafik mit den wichtigsten twitter-Gesprächspartnern des Twitterati. Klickt man dann auf die Verbindungslinie zwischen beiden, so bekommt man die letzten Gespräche zwischen beiden angezeigt. Man kann statt Twitterati alternativ auch öffentliche Listen in der Suche eingeben:

 

Tipp: Kommunizieren Sie einfach mit Ihrem guten Namen – Markenschutz in sozialen Medien

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Manchmal kommt man sich schon vor wie ein Wanderprediger: landauf landab predige ich seit Jahren, wie wichtig es ist, seine Markennamen in den relevanten sozialen Medien zu sichern – einfach durch das Anlegen eines entsprechenden Accounts. Und immer wieder warne ich vor dem Beispiel BMW, der auf Twitter im Gegensatz zu den Modellen auf der linken Spur der Autobahn vermutlich zwei Nieren besitzt:

Jedes Unternehmen – auch wenn es selbst noch nicht im Social Media Marketing engagiert ist – muss zwei unbedingt Dinge tun: Monitoring betreiben und seine Marken als Adressen schützen!

Weil wir eben dies gerade mal wieder bei einem Kunden umsetzen, hat es sich angeboten, die Liste der zu besetzenden sozialen Medien rundzuerneuern. Meiner Meinung nach sollte man also heute auf diesen elf sozialen Medien seine Marke durch das Anlagen von Accounts – auch wenn sie noch nicht aktiv bespielt werden – zukunftssicher machen:

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Impressumspflicht bei Online-Seiten

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Eine Impressumspflicht bei Online-Angeboten besteht schon lange. Immer wieder aber stößt man auf unvollständige Impressen. Dann droht schnell eine Abmahnung. Und das kann teuer werden.

Was also gehört unbedingt in ein Impressum?

1. Die komplette Nennung des Anbieters mit Adresse

vibrio.
Kommunikationsmanagement Dr. Kausch GmbH
Edisonpark Haus C
Ohmstraße 4
D-85716 Unterschleißheim

2. Die Kontaktmöglichkeiten

Phone: +49 (0) 89 3 21 51 70
Fax: +49 (0) 89 3 21 51 77
info@vibrio.de

3. Die Nennung von Geschäftsführer und relevante juristische Geschäftsdaten

Geschäftsführer: Dr. Michael Kausch, Amtsgericht München HRB 100763, UST-ID: DE153762719

4. Die Benennung eines inhaltlich Verantwortlichen mit Hinweis auf das MDStV

Inhaltlich Veranwortlicher gemäß §10 Absatz 3 MDStV:

Dr. Michael Kausch (Anschrift wie oben)

5. Ein Disclaimer mit Bezug auf externe Links (wenn solche vorhanden)Haftungshinweis:

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links.
Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Was sollte ein Impressum ebenfalls beinhaltet:

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Reputationmanagement im Rollenspiel – Ein Shitstorm um die “Fränkische Bratwurst Manufaktur” und ihren Troll

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… och, schade (cydonna/photocase.com)

Windige Zeiten sind das in den sozialen Netzen. Ein Shitstorm jagt den nächsten und manch einer entpuppt sich dabei als kleiner Windbeutel. Dabei hat sich seit den seligen Zeiten des ersten allgemein beachteten Shitstorms um Kryptonite vor sieben Jahren wenig getan: die grundlegenden Mechanismen einer typischen Online-Reputationskatastrophe sind die gleichen geblieben. Und auch die Strategien, die gegen solche Image-Krisen zu entwerfen sind, sind schon lange entwickelt.

Strategien aber lassen sich nur schwerlich mit Handbüchern vermitteln. Dies musste ich jedenfalls im Rahmen meiner Lehrtätigkeit an der Fachhochschule Würzburg – heutzutage heißt eine solche Institution natürlich nicht mehr einfach Fachhochschule, sondern University for Applied Sciences – erfahren. Diese Erfahrungen bildeten den unmittelbaren Anlass für die Entwicklung eines Rollenspiels, in dem ich mit Studenten der Wirtschaftsinformatik im vergangenen Wintersemester eine Reputationskatastrophe veranlasst, ausgespielt, bekämpft und schließlich analysiert habe. Die Ergebnisse dieses Rollenspiels wurden bislang nicht veröffentlicht. Und das hat einen einfachen Grund: Ursprünglich wollte ich den “Fall” im vergangenen Februar als Speaker auf der TED-Konferenz Rhein-Main vorstellen. Eine ausgebüxte Bandscheibe hat mir damals einen Strich durch die Rechnung gemacht und so wartete ich nun die Social Media Economy Days ab, die vor wenigen Tagen in München stattfanden. Dort also erlebte der Bericht zur Reputationskatastrophe der “Fränkischen Bratwurst Manufaktur” seine Uraufführung. Die Vortragsfolien sind längst publiziert, der Bericht – die “Story” – folgt nun hier in der DampfLog.

Im Wintersemester 2010/11 wollten wir mit Studenten der Wirtschaftsinformatik in einem “Live-Rollenspiel” die Bedingungen und Mechanismen einer typischen Social Media Reputationskatastrophe erfahrbar machen. Die Versuchsanordnung war übersichtlich:

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Neu: Unternehmensseiten auf Google+ – Wer, warum und wie?

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vibrio gehörte Anfang dieser Woche zu den allerersten Unternehmen mit einer eigenen Unternehmensseite auf Google+. Bislang konnte man solche Seiten nur als Privatperson anlegen. So war ich mit meiner eigenen Site schon in der Beta-Phase von Google+ dabei.

Für viele Unternehmen stellt sich nun die Frage: muss ich nach Facebook nun auch noch auf Google+ präsent sein? Was ist wichtiger? Und wie kompliziert ist das eigentlich? Ich möchte an dieser Stelle ein paar erste und vorläufige Antworten geben:

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Tipp: Neues Tool für Blogger: Memonic für WordPress

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Memonic, mein Lieblingswerkzeug für die Archivierung von Web-Inhalten und –Adressen, gibt es nun auch als PlugIn für WordPress. Die WordPress Memonic Plage stellt das eigene Web-Archiv auf Wunsch direkt unter das Editor-Fenster von WordPress und ermöglicht zum Beispiel

  • Nachschlagen während dem Schreiben neuer Postings
  • schnelles Einfügen von Notizen und Links
  • einfaches Einfügen kompletter Memonic-Ordner im Look and Feel des Blogs

So lassen sich effizient Blog Postings um umfangreiche und stets aktuelle Web-Recherche-Ergebnisse ergänzen. So können künftig bayerische Freiherren auf einfache Art komplette Blogs guttenbergen.

Google+ zieht weite Kreise und so wird aus Facebook Facebook+

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Langsam scheint Facebook auf die heftigen Vorwürfe in Sachen Datenschutz zu reagieren. Ab kommenden Donnerstag sollen zahlreiche Verbesserungen in den Optionen- und Privacy-Einstellungen dem Anwender den Schutz seiner Daten und die Kontrolle über seine Aktivitäten erleichtern. Die Facebook-Macher kündigen auf ihrem Blog u.a. an:

Künftig kann man direkt beim Verfassen von Status-Updates definieren, wer die Nachricht lesen können soll.

Facebook1

Auch das Anlegen von Gruppen soll erleichtert werden. Google+-“Kreise” lassen grüßen.

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LinkedIn wächst ungebremst

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linkedin

Der Markteintritt von Google+ und das Wachstum von Facebook beflügeln offenbar auch LinkedIn, das weltweit größte professionelle soziale Netzwerk.

Im zweiten Quartal diesen Jahres hat LinkedIn nochmals 14 Millionen neue Mitglieder registriert. Was aber fast noch wichtiger ist: “LinkedIn wird nicht nur größer, sondern zugleich aktiver. Das Wachstum der monatlichen Besucher lag innerhalb eines Jahres bei 82 Prozent. Dabei wächst LinkedIn außerhalb der U.S.A. schneller, als im Heimatland. Der Anteil internationaler Mitglieder ist gegenüber dem Vorjahr von 52% auf 58% gewachsen.

Auch die Vernetzung mit anderen sozialen Medien und Angeboten nimmt zu. Weltweit nutzen 30.000 Entwickler die offene API von LinkedIn. 100.000 Online-Medien nutzen den neuen LinkedIn Share Button.

Schließlich wird LinkedIn auch mobiler. Die mobilen Zugriffe auf LinkedIn sind im vergangenen Jahr über 400% gewachsen. Auch dort wurde Einiges verbessert, und es wird sich auch noch mehr tun. LinkedIn Today gibt es jetzt auf Android, und das Social Magazin Flipboard hat LinkedIn in ihre iPad Applikation ( https://bit.ly/q1o4Zz ) integriert.

Das Wachstum von LinkedIn führt Konstantin Guericke, in Deutschland geborener Mitbegründer von LinkedIn, vor allen Dingen auf di zahlreichen  Verbesserungen in der Funktionalität des Netzwerks zurück:

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LinkedIn überholt Facebook

Nun gut: In absoluten Nutzerzahlen führt Facebook natürlich weiterhin die Hitliste der Social Communities an, auch wenn LinkedIn und neuerdings Google+ schneller denn je wachsen. Eine Umfrage von Performics (eine Tochter der Publicis Agenturgruppe) unter knapp 3.000 sozialen Netzwerkern ergab aber immerhin das erstaunliche Ergebnis, dass unter den aktiven Netzwerkern das Profi-Netzwerk LinkedIn heute als wichtiger angesehen wird, als der Branchen-Primus:

SocNet

Umfrage sieht LinkedIn als wichtigstes soziales Netzwerk (Quelle: PRWeb) 

Da das deutsche Netzwerk Xing weltweit kaum eine Rolle spielt, findet sich dieses Netz in dieser Umfrage nicht wieder.

Facebook ohne Face – Wie man der biometrischen Gesichtserkennung in Facebook eine Nase dreht

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biometrie

Facebook und Datenschutz, das ist wie Feuer und Wasser, Stuttgart 21 und Wuppertaler Schwebebahn. Jedenfalls passt es nicht wirklich zusammen. Ende Mai startete Facebook eine automatisierte biometrische Gesichtserkennung, wie es sich syrische Innenpolitiker kaum zu erträumen wagen. 

Facebook selbst beschreibt diesen “Service” wie folgt:

“Wenn du auf einem Foto markiert bist, ordnen wir die Markierungen deinem Konto zu, vergleichen die Gemeinsamkeiten auf den markierten Fotos und speichern eine Zusammenfassung dieses Vergleichs. Wenn du nie zuvor auf einem Foto auf Facebook markiert wurdest, oder deine Markierungen auf allen Fotos von dir auf Facebook entfernt hast, wird diese Zusammenfassung der Informationen nicht für dich erstellt oder gespeichert.”

Blogger und Journalist Richard Gutjahr Interpretiert das auf seinem Blog dann so:

“Sobald wir Deine Gesichtszüge präzise genug erfasst haben, damit wir sie automatisch Deinem Namen zuordnen können, speichern wir diese biometrischen Daten. Deine Freunde helfen uns bei der Erfassung.” Bemerkenswert: Nicht einmal Google hat sich bislang getraut, diese Technologie freizuschalten (bei Picasa kommt sie eingeschränkt zum Einsatz). Google CEO Eric Schmidt: “As far as I know, it’s the only technology Google has built and, after looking at it, we decided to stop.”

Erfreulicherweise gibt Kollege Gutjahr dann auch gleich den passenden Tipp, wie man sich der Erkennung seiner Gesichtszüge entziehen kann. Ich hab’s ausprobiert:

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