Schlagwort-Archive: urheberrecht

Radio-PR wird gerne unterschätzt. Ein Fallbeispiel.

Wie kommunizieren Unternehmen heute ihre Botschaften? Wer nur an Social Media, Blog und Website, Print- und Online-PR denkt, verpasst einen Klassiker, der ein wenig in Vergessenheit geraten ist: das Radio. Media-Etats enthalten zwar regelmäßig Budgets für Radiowerbung, aber für die PR wird das Medium nur selten verwendet. Dabei bietet es einen guten Weg, auch anspruchsvollere Themen anzusprechen. Auf diesem aktuelle Beispiel haben wir gerne gearbeitet: den Beitrag zum „Talk like a pirate day

Radio-PR Schmuckbild
Die Zeit, in der Radio-PR aus so ansprechend designten Geräten klang, sind meist vorbei.

Weiterlesen

Recht am Bild: Kunsträuber mit Plaghunter finden – ein Tool zur Sicherung des Urheberrechts

Plaghunter
Der Plaghunter ist ein Tool, das die Suche nach Kopien eigener Bilder im Web übernimmt.

Das kennt man doch: da stellt man ein Bild online, in das man viel Zeit und Mühsal investiert hat, und dann klaut irgendein Strolch das Motiv um seinen Blog aufzuhübschen. Und selbst wenn man seine Bilder gerne zur Nutzung unter creative commons frei gibt, wird der Hinweis auf das Urheberrecht gerne unterschlagen und der freundliche Link verweigert.

In einem Gespräch mit einem meiner Lieblings-Stock-Fotografen auf dem Czyslansky-Blog forderte ich vor drei Jahren „Seid nett zu Fotografen“.  Jetzt teste ich ein Tool, mit dem man das Nett-Sein einklagen kann. Vielleicht.

Weiterlesen

Urheberrecht: eher geht ein iPad durch eine Nadelöhr-große Antenne…

Die Firma Aereo darf wohl für sich in Anspruch nehmen, Ziel des absurdesten Rechtsstreits im Bereich Urheberrecht zu sein, der aktuell verhandelt wird (und das will was heißen). Wie kam das New Yorker Startup-Unternehmen zu dieser Ehre? Durch das Erkennen einer Gesetzeslücke, um öffentlich zugängliches, terrestrisches Fernsehen auf iPad und iPhone zu bringen. Weiterlesen

Gastbeitrag: Weltweite Unterstützung für das Recht am geistigen Eigentum

Ein Gastbeitrag von Robert Holleyman, President und Chief Executive Officer der Business Software Alliance (BSA)

Robert Holleyman, President und Chief Executive Officer der Business Software Alliance (BSA)

Das Konzept des geistigen Eigentums (Intellectual Property Rights oder kurz: IPR) — Copyrights, Patente und Handelsmarken — ist die rechtliche Rahmenbedingung für die Stärke kreativer Branchen wie Softwareentwicklung. Dennoch wird gemeinhin angenommen, dass IPR für die meisten Menschen ein abstrakter rechtlicher oder wirtschaftlicher Begriff ohne Relevanz für das tägliche Leben ist. Deshalb hat die Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) mit ihren 184 Mitgliedsstaaten den Tag ihrer Gründung am 26. April zum Tag des Geistigen Eigentums erklärt.
Neue Forschungsergebnisse der BSA geben Anlass zu Optimismus: Weiterlesen

Belastbare Zahlen, oder: sind Schwedische Mäuse sicher vor Piraterie?

Frederick“ ist eine bekannte Geschichte für Kinder von Leo Lionni. Sie erzählt von der Maus Frederick, die den Sommer über Eindrücke sammelt statt Körner wie seine Mit-Mäuse. Im Winter füttern ihn diese durch, während er ihnen mit den Geschichten seiner sommerlichen Träumereien die dunkle Zeit vertreibt. Frederick (welcher Äsops Fabel von Heuschrecke und Ameise eine etwas freundlichere Wendung gibt) ist ein Künstler, ein Unterhalter, ein Kreativer. Er ist der Mann mit dem Kopf in den Wolken, den zehn andere mit den Füßen auf dem Boden stützen müssen.

Im 21. Jahrhundert ist Frederick vermutlich verhungert. Gestorben an der Piraterie. Seine Mäusefreunde haben seine Geschichten kopiert und online gestellt. Warum sollen sie ihm dann noch von ihrem hart erarbeiteten Futter etwas abgeben? Es sind harte Zeiten für Künstler. Oder ist das reine Polemik? Weiterlesen

12.000 Gründe gegen Raubkopien

Raubkopien, so die landläufige Meinung, schaden vor allem den Softwarefirmen. Die sitzen in den USA. Wer also sein Betriebssystem aus dem Internet herunterlädt und mit einem KeyGen-Tool freischaltet, muss sich vielleicht mit eingebetteter Malware herumschlagen – aber bis auf ein paar Softwareentwickler auf der anderen Seite des Atlantiks schadet er ja keinem. Ein Kavaliersdelikt, vielleicht sogar ein Akt von zivilem Ungehorsam gegen gesichtslose Konzerne?
Viele IT-User scheinen diese Gedanken insgeheim nicht zu verurteilen. Dass sie dabei von falschen Voraussetzungen ausgehen, zeigt die aktuelle Studie “Piracy Impact Study: the economic Benefits of reducing software piracy“ der IDC. Denn nicht etwa internationale Unternehmen profitierten am meisten von einem hypothetischen Rückgang der Software-Piraterie. Nein, es ist der deutsche IT-Service-Sektor, Supportprofis, Vertrieb, Handel und nicht zuletzt der deutsche Staat. Alles, was dafür passieren müsste, ist ein Rückgang der sogenannten „Piraterierate“ – dem Anteil raubkopierter an allen eingesetzten Programmen – von derzeit 28 auf 18 Prozent bis zum Jahr 2013.

Weiterlesen