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Bericht von der vibLounge zum Thema Social Media

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Für unsere vibLounge, die Ende März stattfand, haben wir uns ein wirklich exotisches Thema ausgeguckt: „Social Media – Content, Technik und Kanäle. Was geht, was wirkt?“

Im Ernst, man sollte meinen, das Thema ist inzwischen so ausgeleiert, dass es kaum mehr irgendwas Spannendes zu sagen gibt und keinen Hund mehr hinter dem Ofen hervor lockt. Wahr ist das Gegenteil. Beweise und Belege für diese Behauptung gibt es auf Schritt und Tritt. Zum Beispiel sind die Download-Raten der vibrio-Präsentationen zum Thema Social Media traumhaft. Knapp 300 mal wurde etwa der Vortrag von Michael Kausch für die vibLounge auf Slideshare bereits aufgerufen – binnen 14 Tagen, ein Vortrag zum Thema Lead Generierung durch Social Media, gehalten vor 60 Münchner Unternehmern fand in Slidesahre bereits knapp 1.400 Interessenten.

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"Social Signals" für die Suchmaschinen

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Es war eine illustre Runde beim ersten Panel auf der Search Marketing Expo in München am vergangenen Dienstag. Unter dem Titel "Das neue Suchuniversum: Google, Microsoft, Facebook, Apple & Co." trafen sich Rand Fishkin von SEOmoz, Stefan Weitz von Bing (Microsoft), Niels Dörje von Tandler.Doerje Partner und Maile Ohye von Google Inc. Und um eines vorweg zu nehmen: Apple & Co. kamen nicht vor. Denn soziale Netzwerke und eigentlich Facebook alleine boten genug Stoff zur Diskussion. Im Vergleich zur Bedeutung sozialer Faktoren im Netz bleibt die mobile Nutzung der Suche vergleichsweise irrelevant.

Maile Ohye von Google hatte die leichteste Rolle. Sie konnte es sich leisten, sich weitestgehend aus der Diskussion mit dem Grundtenor "Wie komme ich nur auf Platz 1 der Suchergebnisse?" herauszuhalten. Stattdessen wiegelte sie im Sinne des Suchmaschinenprimus ab und appellierte an das Publikum "einfach das zu tun, was für Ihre Website und für Ihre Nutzer wichtig und gut ist".

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Messe München diskutiert Zukunft von SYSTEMS bzw. discuss & discover

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Derzeit führt die Messe München offenbar eine Umfrage unter registrierten Besuchern ihrer bisherigen IT-Veranstaltungen SYSTEMS und discuss & discover durch. Jedenfalls habe ich heute die Einladung zur Teilnahme an der Online-Befragung erhalten. Abgefragt werden die Interessen der potentiellen Besucher einer Münchner IT-Messe.

Eine Ausrichtung von Messe-Events an den Bedürfnissen potentieller Besucher ist natürlich löblich, doch sagt der dabei genutzte Fragebogen auch einiges über die Erwartungshaltung des Messe-Veranstalters aus:

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PR 2.0 mal andersrum – vibrio gegen Kaffee Partner

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Kaffee Partner

Wenn nach einem Image-Desaster im Internet 2.0 die Krisen-PR anrollt, ist es für die Schadensbegrenzung meistens schon zu spät. In Blogs, Communities und Foren formieren sich einzelne kritische Verbrauchererfahrungen schnell zu Lawinen, die kaum mehr zu kontrollieren sind. Anfang 2010 bot sich für vibrio die Chance und Notwendigkeit einmal auszuprobieren, was es konkret auf sich hat mit der viel beschworenen neuen Kundenmacht im Internet – nicht aus Lust am Stänkern, sondern weil sich unser Problem nicht mehr anders lösen lies. Entstanden ist ein Fallbeispiel für PR 2.0 – oder besser: für ihr Fehlen, wenn Kunden das Web 2.0 zu nutzen verstehen!

Wenn der Kaffee vom Partner nicht schmeckt

Seit rund zwei Jahren ärgerten sich die Mitarbeiter bei vibrio über einen Kaffeevollautomaten der Firma „Kaffee Partner“. Ganz abgesehen davon, dass die meisten Kollegen mit der Qualität des gebrühten Kaffees unzufrieden waren, erschien der Pflege- und Serviceaufwand als zu hoch. Vor allem aber war die Maschine häufig defekt. Alle Nachfragen, ob wir nicht aus „Kulanz“ aus dem mehrjährigen Leasing-Vertrag des Anbieters entlassen werden könnten, wurden von der Firma Kaffee Partner abgelehnt oder gar nicht erst beantwortet. Als im Herbst 2009 die Maschine wieder einmal fünf Tage defekt war, der Anbieter eine anteilige Kürzung der Leasingkosten schriff ablehnte, mehrere Schreiben der Agenturleitung an die Geschäftsführung der Firma Kaffee Partner unbeantwortet blieben und das Unternehmen zuletzt gar mit dem Anwalt drohte, beschloss ich, meinen Unmut über die Situation öffentlich zu machen. Eine Agentur für Öffentlichkeitsarbeit sollte schließlich wissen, wie so etwas geht.

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