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Radio-PR wird gerne unterschätzt. Ein Fallbeispiel.

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Wie kommunizieren Unternehmen heute ihre Botschaften? Wer nur an Social Media, Blog und Website, Print- und Online-PR denkt, verpasst einen Klassiker, der ein wenig in Vergessenheit geraten ist: das Radio. Media-Etats enthalten zwar regelmäßig Budgets für Radiowerbung, aber für die PR wird das Medium nur selten verwendet. Dabei bietet es einen guten Weg, auch anspruchsvollere Themen anzusprechen. Auf diesem aktuelle Beispiel haben wir gerne gearbeitet: den Beitrag zum „Talk like a pirate day

Radio-PR Schmuckbild

Die Zeit, in der Radio-PR aus so ansprechend designten Geräten klang, sind meist vorbei.

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Moderner Journalismus und moderne PR

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Wir alle erhalten unsere Nachrichten von Journalisten. Doch woher erhalten die Journalisten ihre? Diese Frage ist für die Pressearbeit natürlich zentral, und deswegen war die Studie „Trends im Journalismus 2016“ für uns von größter Wichtigkeit. Zusätzliche Bedeutung erhält sie dadurch, dass eine der wichtigsten Kanäle und Quellen – LinkedIn – gerade von einem der größten Unternehmen gekauft wurde – von Microsoft natürlich. Im Zuge der anhaltenden Debatte über die Zensur oder Filterung von Nachrichten auf Facebook ein heißes Eisen: können Journalisten ihre Unabhängigkeit bewahren? Wie kann moderne PR in Zusammenarbeit mit ihnen funktionieren?

Die Zeiten ändern sich, und mit ihnen die moderne PR

Die Zeiten ändern sich, und mit ihnen die moderne PR

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Das Handelsblatt als redaktioneller Megadienstleister

Medienprofi Gorkana hat zum Pressefrühstück mit Oliver Stock, Stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatt, eingeladen. Und der demonstrierte wie erfolgreich der Verlag  das Vorzeigeformat im vermeintlichen Spannungsfeld zwischen Online und Print platzieren konnte.

Unique User sind egal

Online verzeichnet das Handelsblatt monatlich rund vier Millionen Unique User. Eine Zahl die sich binnen weniger Jahre verdoppelt hatte. Dem misst Oliver Stock allerdings gar keine so große Bedeutung bei. Viel interessanter sei für ihn die Entwicklung von Diensten wie dem Digitalpass. Nach vierwöchiger Testphase kostet das Bezahlangebot 30,99 Euro im Monat und bietet Live App, ePaper, Premium Inhalte und Online-Archiv-Zugang. Das kommt an und bestärkt das Management in der Gründung neuer Formate: ein „Handelsblatt Club“ befindet sich gerade in der Entwicklung. Morning Briefing (Newsletter) und die  Global Edition (Handelsblatt auf Englisch) finden ebenfalls ihre Leser. Weiterlesen

Digitale Transformation und ihre Folgen – Trivadis PR bei vibrio

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vibrio ist seit Januar 2016 mit der PR-und Kommunikationsarbeit für den IT-Dienstleister Trivadis in Deutschland und Österreich betraut. Björn Bröhl ist bei Trivadis verantwortlich für Vertrieb, Marketing und PR. Er erläutert anhand einiger Fragen, wer Trivadis ist, warum er sich für die Zusammenarbeit mit vibrio entschieden hat und was das mit digitaler Transformation zu tun hat.

Trivadis hat seinen Hauptsitz in Glattbrugg in der Nähe des Zürcher Flughafens.

Trivadis hat seinen Hauptsitz in Glattbrugg in der Nähe des Zürcher Flughafens.

Frage: Trivadis ist ein überaus erfolgreicher IT-Dienstleister, warum engagiert sich das Unternehmen nun mehr in der PR?

BB: Trivadis ist erfolgreich, das stimmt: Mit über 600 Mitarbeitern an 14 Standorten in Deutschland, Schweiz, Österreich und Dänemark sowie einem Umsatz von über 100 Millionen Euro geht es uns sicher nicht schlecht. In der Schweiz positionieren wir uns als Marktführer bei der IT-Beratung, der Systemintegration, der Lösungsentwicklung und IT-Services mit Fokus auf Oracle- und Microsoft-Technologien sowie IT-Trainings.

Aber der Markt ist in Bewegung. Wir müssen unsere Kunden und Interessenten wissen lassen, dass sie mit Trivadis einen Partner haben, mit dem sie neue und zukünftige Herausforderungen meistern können. Hier wollen wir auch gegenüber unseren Konkurrenten deutlich stärker in der Öffentlichkeit präsent sein.

Frage: Wer sind denn die Kunden von Trivadis?

Björn Bröhl verantwortet bei Trivadis Vertrieb und Marketing Communications.

Björn Bröhl verantwortet bei Trivadis Vertrieb und Marketing Communications.

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Mit PR in Google News: ein alter Hut in neuen Schläuchen?

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pr in google news

pr in google news

PR in Google News: Wozu braucht es eigentlich unabhängige Medien, wenn PR-Leute künftig ihre Pressebotschaften direkt in Google einschleusen können? Steht diese Frage wirklich auf der Agenda?

Reuters überraschte vor wenigen Tagen mit der Meldung „Google change allows company statements to top news searches„.  Und prompt wurde aus dieser Meldung ein grundlegender Paradigmenwechsel der Unternehmenskommunikation. Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online, bezeichnete den Vorgang in einem Tweet als „Dammbruch“. Und Jens Rehländer, ehemaliger Redaktionsleiter von GEO.de leitete mit diesem Zitat dann auch seine Warnung an die Ex-Kollegen ein: „Journalisten! 5 Gründe, warum euch Google jetzt nicht mehr braucht„.

PR in Google News: Was ist neu an der Google-Politik?

Folgt man der Reuters-Meldung, so hat Google im vergangenen September seinen Algorithmus für die News-Suche geändert.

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Trends in der Unternehmenskommunikation

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Social Web Breakfast - fachsimpeln und frühstücken

Social Web Breakfast – fachsimpeln und frühstücken

Nachdem die meisten Auguren ihre Trendprognosen schon lange abgegeben haben, ist es praktisch, wenn man sich nun einigermaßen in Sicherheit wiegen kann, dass man selbst mit seinen Prophezeihungen richtig liegt. Ich selbst bin zwar kein großer Trenderzähler, aber zum Social Web Breakfast war ich gemeinsam mit Markenberaterin Maren Martschenko und Christian Henne von Henne Digital geladen, in einem kleinen Kreis über die Trends des Jahres in der Unternehmenskommunikation zu diskutieren. Dabei stehen für mich auch dieses Jahr drei Themen im Mittelpunkt: Storytelling, Personalisierung und Content.
Insgesamt waren wir drei uns dabei weitgehend einig. Da wir zu Dritt waren, war es aber gut, nochmal andere Perspektiven schwerer zu gewichten. Zu den Trends, die ich sehe.

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vibrio PR-Partner Jenni Kommunikation jetzt für Oracle Schweiz

Seit dem 1. Dezember 2014 ist Jenni Kommunikation als PR-Agentur für Oracle Schweiz aktiv. Damit ist Oracle neben Barracuda und Lancom bereits der dritte unserer deutschen PR-Kunden, der die Dienste unserer Partner in der Eidgenossenschaft nutzt. vibrio ist mit unterschiedlichen Partnern seit 1999 im gesamten deutschsprachigen Raum präsent.

Die Erfahrungen zeigen dabei, dass die Sprache zwar ähnlich, die Kommunikationskultur aber anders ist. Schweizer und Österreicher sind selbstbewusst und haben eine eigene Medienlandschaft. vibrio ist seit Juni 2007 PR-Agentur für Oracle in Deutschland. Seit 2011 ist vibrio Repräsentantin Martina Limlei in Österreich für Oracle PR zuständig.  Seit dem 1. Dezember 2014 arbeitet nun auch der vibrio PR Partner in der Schweiz, Jenni Kommunikation (jeko), für die dortige Oracle Niederlassung.

Selfie nach dem ersten PR-Meeting mit Oracle in Baden-Dättwil (CH): Sylvana Zimmermann und Urs Jenni (r.) von Jenni Kommunikation in Zürich

Selfie nach dem ersten PR-Meeting mit Oracle in Baden-Dättwil (CH): Sylvana Zimmermann und Urs Jenni (r.) von Jenni Kommunikation in Zürich

Nur wer Sprache, Kultur und Kommunikation direkt vor Ort beherrscht hat eine realistische Chance, dass er von den Medien und der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.  Deshalb freuen wir uns, dass wir mit Jenni Kommunikation in der Schweiz und Martina Limlei in Österreich zwei kompetente und erfahrene PR-Partner haben. Unsere Kunden erhalten dabei die Wahl, was für ihr Unternehmen das Beste ist: zentrale Steuerung oder maximale lokale Flexibilität, ganz wie sie es wünschen. Journalisten haben einen Kontakt vor Ort, der ihre Sprache spricht.

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Schweizer Kollegen und die gemeinsame Arbeit für Oracle in der sogenannten DACH-Region.

Virales Marketing ohne Moralkodex: der Fall Mhoch3

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Es war in der Branche kein Geheimnis. Meinungen und Bewertungen im Internet, in Foren oder auf Bewertungsseiten können gekauft werden. Vielen Verbrauchern war dies nicht klar. Ein Fall aus Österreich könnte dies nun ändern, weil er zum ersten Mal deutlich macht, welches Ausmaß und welche Methoden Agenturen anwenden, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Mindestens genauso schockierend ist dabei die Selbstherrlichkeit, mit der die betroffene Agentur Mhoch3 ihre Dienste anbietet. Dabei verstößt sich nicht nur gegen den „Europäischen Kodex der Verhaltensgrundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit“ (eine Kopie des Code de Lisbonne findet sich auf den vibrio-Seiten), sondern möglicherweise auch gegen das Wettbewerbsrecht.

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Virales Marketing durch bezahlte Claqueure: ein Verstoß gegen den Code de Lisbonne

Dass die irreführenden Kommentare gekaufter Claqueure zutiefst unmoralisch sind und Dienstleister wie Kunden in Misskredit bringen sei nur am Rande erwähnt. Der Fall wird auch dazu führen, dass die Skepsis gegenüber sozialen Medien weiter zunimmt, die schon im Zuge der jüngsten Konflikte in der Ukraine und Syrien stark angestiegen ist.

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Was PR mit SEO zu tun hat oder auch nicht

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Oder: Alle Jahre wieder unterwegs als PR-Agentur auf der dmexco, der Messe für Digitales und Social-Media-Marketing.

Durch Frankfurt nach Köln zur dmexco

Durch Frankfurt nach Köln zur dmexco

Unlängst ergab sich unter mehr oder weniger (auch privat) bloggenden PR-Profis wieder das Streitgespräch, in das ich zur Zeit öfter gerate: Muss man als PRler auch SEO beherrschen? Ich sage darauf: Nein, man muss es nicht beherrschen, aber verstehen und akzeptieren. Keiner stellt mehr die Macht der ersten zehn Suchergebnisse von Google in Frage. Wie man dorthin kommt, sollte aber nicht ausschließlich zur Aufgabe des PR-Profis werden.

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Global PR – mehr als nur eine Überwindung der Sprachbarriere

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Volles Literaturhaus: rund 40 PR-Fachleute besuchten den Vortrag zur globalen PR

Volles Literaturhaus: rund 40 PR-Fachleute besuchten den Vortrag zur globalen PR

Public Relations sind mit den Sozialen Netzwerken ein internationales Handwerk geworden –  spätestens, denn schon davor hatten die meisten Kunden internationales Geschäft, das kommunikativ unterstützt sein wollte. Die Echokammer Internet aber rückt diese Thematik in den Vordergrund: was jenseits des Weißwurstäquators passiert, auf der anderen Seite von Rhein, Ärmelkanal, Atlantik oder Datumsgrenze, beeinflusst das Unternehmensbild auch hierzulande. Auf der Aufgabenliste vieler Unternehmen stehen bei der Wahl ihrer Berater und Agenturen deswegen globale Konzepte und die Integration in internationale PR-Strukturen.  Ein Umstand, den auch die Besucherzahl des Seminars „Do you speak global? Current trends within the global PR industry“ verdeutlichte: bis in die letzte Stuhlreihe war der Vortrag Christopher Barrons von news aktuell im Münchener Literaturhaus besetzt.

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