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Krisenkommunikation wird in Deutschland, Schweiz und Österreich geringer geschätzt, als in den USA

In einem interessanten interkulturellem Vergleich kommt eine aktuelle Studie, die an der Universität Leipzig (Prof. Zerfass) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Röttger) durchgeführt wurde, zu dem Ergebnis, dass dem Thema Krisen-PR in Deutschland, Schweiz und Österreich von PR-Profis einer deutlich geringerer Stellenwert zugemessen wird, als von den us-amerikanischen Kollegen: Während in den USA 16,6 Prozent der befragten PR Professionals der Krisen-PR eine zentrale Rolle unter den aktuellen PR-Herausforderungen zuweisen, tun dies in der Region DACH gerade einmal 8,3 Prozent. Andererseits halten in Zentraleuropa 10,7 Prozent das Thema „Transparenz“ für dominant. In den USA tun dies nur 4,9 Prozent. Ähnlich signifikant ist der „Culture Gap“ beim Thema Corporate Social Responsibility: Für immerhin 7,8 Prozent der PR-Profis in Deutschland, Schweiz und Österreich ist CSR die wichtigste Herausforderung, eine Position die in den USA gerade einmal 2 Prozent der Befragten teilen.

Haben wir im alten Europa weniger Krisen? Wohl kaum. Haben wir weniger Krisen-Sensibilität? Scheint so.

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vibrio läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft

Insgesamt haben sich sechs Läufer von vibrio nahezu freiwillig für den Blogathlon angemeldet – einen Staffellauf für einen guten Zweck durch Deutschland, über das Internet organisiert. Es werden noch Mitläufer überall in Deutschland gesucht, Anmeldung hier.

vibrio hat diese Idee sofort gut gefallen, da sie viele Elemente verbindet, die wir auch unseren Kunden oft empfehlen: der Blogathlon verbindet den guten Zweck (eine Spendensammlung) mit der Gesundheitsförderung für die Mitarbeiter und gleichzeitiger öffentlicher Sichtbarkeit im Web 2.0 – ein schönes Beispiel für Corporate Social Responsibility (CSR), wenn man als Firma teilnimmt. Leider hat es der Organisator in seinem Blog übersehen, unseren Namen preiszugeben. Deshalb setzen wir hier einen Trackback.

Unser Plan ist es derzeit, quasi als vibrio Staffel in der Staffel, eine Strecke von rund 30 bis 40 km im Norden Münchens zu absolvieren. Wir halten unsere Leser auf dem Laufenden 😉 , wie es weiterläuft – wann wir wo laufen und natürlich wird es von unserer Laufstrecke dann auch Bilder (und Filme) geben. Jetzt heißt es Daumen drücken, dass der sich selbst organisierende Web 2.0-Lauf-Event zu Stande kommt und die vibrioten alle laufwillig bleiben. Keep on running!

Im Übrigen wäre das nicht die erste sportliche Einlage von vibrio – im August 2006 schaffte es eine Beach-Volleyball-Auswahl der Agentur auf den vorletzten Platz beim Turnier im Münchner Flughafen:

beachvolleyball