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IT im Umbruch: So wirken sich Cloud Computing und SaaS auf die Branche aus

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Vor wenigen Tagen durfte ich für den Münchner UnternehmerKreis IT (MUK-IT) den Geschäftsführer der InLoox GmbH Dr. Andreas Tremel zum Thema „IT im Umbruch“ interviewen. Dabei ging es um die Veränderungen, die durch Cloud Computing und SaaS für IT-Unternehmen und IT-Kunden hervorgerufen werden. Sechseinhalb interessante Minuten:

 

InLoox entwickelt und vertreibt Lösungen zur Projektplanung und zum Projektmanagement sowohl in der Cloud, als auch „klassisch“.

Cloud-Computing – jetzt erst recht!

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Vergangenen Donnerstag haben wir dem Haus der bayerischen Wirtschaft einen Besuch abgestattet: Christoph Witte und Wolfgang Miedl hatten zum Roundtable geladen und alle, die in der IT-Fachpresse Rang und Namen haben, kamen. Thema des Abends waren Cloud Computing und die Herausforderungen, vor denen Anbieter und Anwender nach dem NSA-Skandal stehen. Da durfte die Task Force von vibrio natürlich nicht fehlen. Mitgenommen haben wir ein neues Wort, dass das Zeug hat zu einem geflügelten zu werden – nicht nur in der Cloud, sondern für unsere tägliche Arbeit allgemein.

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„Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht, nicht nur irgendwo in der Cloud“ (Werner Grohmann)

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Die Cebit war in diesem Jahr durchaus ein Wolkenkuckucksheim: überall wurde über Cloud Computing diskutiert. Ich hatte das Glück – das wie immer auch ein Vergnügen war – auf der CeBIT ein paar Takte mit Werner Grohmann reden zu dürfen. Werner Grohmann ist ja nicht nur ehemaliger vibrio-Kollege, sondern heute vor allem der Macher des SaaS-Forums, des derzeit wohl wichtigsten deutschen Online-Forums zum Thema Cloud Computing:

„Tatsächlich wird auf dieser CeBIT überall über Cloud gesprochen. Das ist auch gut so. Denn das Thema Cloud gehört auf die CeBIT. Schließlich werden Geschäfte zwischen Menschen gemacht, nicht einfach irgendwo in der Cloud. Cloud ist heute eine reife Technologie, aber noch immer gibt es große Zurückhaltung bei mittelständischen Unternehmen. Deshalb wird sich auch der Erfolg der zahlreichen neuen SaaS-App-Stores erst langsam erweisen. Das Business-Modell „Klicken – Testen – Klicken – Bestellen – Klicken – Bezahlen“, das bei Android und Apple so erfolgreich ist, funktioniert im Mittelstand – jedenfalls vorerst – noch nicht. Der Mittelstand muss für das Thema Cloud erst noch gewonnen werden. Messen wie die CeBIT leisten hier einen enorm wichtigen Beitrag bei der Vertrauensbildung und Information der Unternehmen über die großen Potenziale, die Cloud Computing  birgt. Ich hoffe deshalb, dass die Karlsruher Cloudzone in diesem Jahr ein Erfolg wird und dort die Diskussionen, die hier auf der CeBIT starten, fortgesetzt werden.“

Deutscher Software-Markt wächst um 4 Prozent

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Um 4,2 Prozent wird der deutsche Software-Markt im Jahr 2011 wachsen. Dies vermeldet der Branchenverband BITKOM auf Basis von Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO). Danach wird der Umsatz mit Software-Produkten in Deutschland in diesem Jahr auf 15,2 Milliarden Euro zulegen. Im Vorjahr lag der Zuwachs bei 2,4 Prozent und einem Volumen von 14,6 Milliarden Euro.

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Für BITKOM-Chef August-Wilhelm Scheer und die Software-Branche ist die Zeit des Blues vorbei (Bild: SAP)

„Die Nachfrage nach neuen Software-Lösungen zieht kräftig an“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Gut drei Viertel aller Software-Anbieter in Deutschland rechnen im laufenden Jahr mit steigenden Umsätzen.“

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Karlsruher Wolkenkuckucksheim: Messe Karlsruhe startet CLOUDZONE

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Die Messe Karlsruhe springt mit einer neuen IT-Messe auf den Cloud-Zug auf. Am 7. und 8. April 2011 findet erstmals auf dem Karlsruher Messegelände die CLOUDZONE statt. Die Veranstalter richten sich vor allen Dingen an kleine und mittelständische Unternehmen als Besucherpotenzial:

Der Besucher der CLOUDZONE  sind Geschäftsführer, IT-Entscheider und Entwickler aus kleinen und mittelständischen Unternehmen, die branchenübergreifend kostengünstige und sichere Lösungen für ihre Unternehmen suchen, um sichso fit für die Zukufnt zu machen. Dies zu deutlich reduzierten Kosten und nach innovativen und erprobten Konzepten.
Mittelständler und IT-Entscheidungsträger haben erkannt, dass Cloud Computing mit Software as a Service die entscheidende Grundlage für die Weiterentwicklung ihrer IT-Strukturen und die Steigerung ihres wirtschaftlichen Erfolges darstellt.

Schön wär’s ja, wenn das der Mittelstand wirklich schon erkannt hätte.

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gestern in der dampflog, heute auf spiegel

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gestern berichteten wir über die ankündigung von microsoft in bezug auf azure und die vermutung, dass dies den einstieg in kostenlose werbefinanzierte software sei, heute meldet spiegel online, dass die nächste version von microsoft office auch kostenlos und werbefinanziert online angeboten werden wird: „Für die Arbeit unterwegs sollen die Anwender … auch von fremden Rechnern aus via Webbrowser oder sogar per Handy Office-Dokumente betrachten und bearbeiten können. Online- und Handy-Versionen der Programme sollen aber im Funktionsumfang eingeschränkt sein.“

microsoft auf wolke 7

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wolken

microsoft kündigte gestern auf der professional developers conference 2008 einen grundlegenden strategiewechsel an, der die branche mit sicherheit grundlegend verändern wird. mit der neuen entwicklungsplattform microsoft windows azure öffnet sich der branchenriese in richtung cloud computing und web based services. als eigenständiges backend betriebssystem steht azure hinter und neben dem künftigen windows 7.0, das weiterhin ein klassisches desktop-system beleiben wird. die positionierung von azure als backend- und windwos 7 als client-system hat ray ozzie in einem aufschlussreichen interview mit einem blogger der new york times formuliert. (siehe auch das entsprechende white paper auf der microsoft website).

cloud nutzt server-dienste, die auf servern in microsoft rechenzentren bereitgehalten werden. entwickler können auf dieser basis ip-basierte anwendungen schreiben, die im web, auf eigenen enterprise servern oder „irgendwo dazwischen“ laufen. im front end sind beliebige systeme denkbar, die auf die von azure unterstützten allgemeinen industriestandards basieren.

spannend auch, dass microsoft offensichtlich mit azure erstmals plant, betriebssystemsoftware komplett anzeigenfinanziert und damit kostenlos anzubieten. so reagiert man in redmond offensichtlich auf entsprechende angebote und überlegungen von amazon und google.

wie ist dieses announcement einzuschätzen?

a) mit sicherheit wird mit microsofts ankündigung der trend zum cloud computing und zu software as a service gestärkt. relevant für anwender.

b) der zug richtung anzeigenfinanzierte kostenlose software wird beschleunigt. relevant für (ein)käufer.

c) für softwareentwickler tut sich mit der service-power von microsoft ein völlig neuer markt auf. relevant für entwickler.

d) ob azure es freilich als standard zu einer dominanz ähnlich derjenigen des klassischen windows bringen wird, bleibt abzuwarten. relevant für uns alle.

ein witzbold weist auf heise online auf die wichtigsten heute schon etablierten alternativen von azure hin:

alternativen zu azure:
Azure (web color)    #F0FFFF
Columbia blue      #9BDDFF
Light sky blue      #87CEFA
Sky blue      #87CEEB
Maya blue     #73C2FB
United Nations blue  #5B92E5
Cornflower blue      #6495ED
Dodger blue      #1E90FF
Air Force blue      #5D8AA8