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Neues Mobile Health Gadget: Microsoft entwickelt Laufschuh mit Schrittmotor

Microsoft Laufschuh

Unterschleißheim, 01. April 2015. Schuhe, bei denen sich per Windows-App eine Sohlenheizung zuschalten lässt, Schuhe mit eingebautem Schrittzähler und Schuhe, die das Bewegungsprofil des Fußes aufzeichnen und analysieren – alles das gibt es längst für den gesundheitsbewussten und digital ausgerüsteten Läufer. Schon heute alarmiert das Smartphone seinen Besitzer, wenn er wieder einmal einen langen Büro-Tag sitzend am Schreibtisch verbracht hat und er deshalb dringend zum Ausgleich am Abend noch fünftausend Schritte zu Fuß gehen sollte.

Microsoft setzt dieser Entwicklung nun die Krone auf: mittels eines kleines High-Torque-Schrittmotors erkennt die Software, die es vorerst nur für Windows-kompatible Smartphones geben soll, den Laufbedarf und startet den Laufschuh selbstständig. Der Träger kann gar nicht anders, als loszulaufen: die Schuhe laufen einfach los. Den Schuh bezieht Microsoft vom fränkischen Sportartikel-Profi Puma.

BITKOM begrüßt die Rolle des deutschen Mittelstands im Internet der Schuhe

Der Schrittmotor kommt vom deutschen Schrittmotorspezialisten EC-Motion, so dass Microsoft mit seinem „Running Win Shoe“ gleich zwei Mal auf innovative deutsche Mittelständler als Zulieferer zurückgreift. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kann der Microsoft-Ankündigung denn auch strategische Bedeutung abgewinnen:

„Der Microsoft Running Win Shoe ist nicht nur ein Meilenstein auf dem innovativem Gebiet des Mobile Health, sondern auch ein Beweis der wichtigen Rolle des deutschen Mittelstands bei der Entwicklung des Internet der Dinge.“

Gerüchte um einen „Miracle Shoe Shop Defender“

Aus der deutschen Microsoft-Niederlassung vernimmt man bereits Spekulationen um weitere Innovationen rund um den Running Win Shoe: angeblich arbeitet man in Redmond an einem Softwareupdate, das auf Basis von BING Map dem Schuh – gedacht ist vorerst nur an die „weibliche“ Variante für Läuferinnen – signalisieren soll, dass sich die Schuhträgerin in der Nähe eines Schuhgeschäftes befindet. Die kleine App namens „Miracle Shoe Shop Defender“ soll mittels Zündung des Schrittmotors verhindern, dass die Schuhträgerin sich länger als fünf Sekunden vor Schaufenstern eines Schuhgeschäfts aufhält oder gar einen Schritt in ein solches Geschäft setzt. Als Zielgruppe für den Frauenschuh will Microsoft allerdings Männer anvisieren. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der „Miracle Shoe Shop Defender“ lieferbar sein. Der „Running Win Shoe“ soll schon im April über ausgewählte Microsoft-Partner-Schuhläden ausgeliefert werden.

Bing greift Google an: Microsoft jetzt erstmals auf Rang 2 unter den Suchmaschinen in den USA

bing sucht vibrio

Microsoft Suchmaschine Bing hat in den USA jetzt erstmals Yahoo bei den Suchmaschinen überholt und kommt immerhin auf einen Marktanteil von 13,9 Prozent, gefolgt von Yahoo mit 13,1 Prozent, ask.com mit 2,1 Prozent und AOL mit 2 Prozent. Marktführer bleibt unangefochten Google mit 65,1 Prozent.

Interessant: niemand wächst zur Zeit schneller als Bing:

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Googlen im eigenen Bild

googlescreen

Jetzt kann man auch im eigenen Bild nach Herzenslust herumgooglen: Der Suchmaschinenhersteller erlaubt die Einbindung eigener Bilder als Bildschirmhintergrund – vorerst aber nur in der amerikanischen Version. Über eine kleine Schaltfläche unten links kann man sich dafür entscheiden die Kindergartenbilder von Google gegen beliebige andere Illustrationen auszutauschen. Damit wird Google jetzt so hübsch wie Bing – nur individueller. Wann Google Deutschland oder gar Bing nachziehen? Abwarten!

Neu: Google Image Swirl zum Schnuppern freigegeben

jaguar

Google Image Swirl – die Strudel des Jaguars als Beispiel

Google testet mal wieder „live“ durch eine Vorankündigung die Akzeptanz eines Tools, dass sie in ihren Labors zur Zeit entwickeln. „Google Image Swirl“ stellt bei einer Bildersuche die Suchergebnisse nach Bildähnlichkeiten sortiert in „Swirls“ (Strudeln) dar.

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Gezwitschert – Gesucht – Gefunden: Google und Bing öffnen sich Twitter und der Google PageRank wird zur "latte macchiato misurare"

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In den U.S.A. kann man in Bing bereits nach Tweets suchen: vorerst aber nur nach Aktualität und Top Links. Hier ein Beispiel mit Suchergebnissen zur aktuellen Jack Wolfskin-Debatte.

Sowohl Google, als auch Microsoft haben in der vergangenen Woche Verträge mit Twitter abgeschlossen, die es den beiden Suchmaschinen erlaubt, Tweets künftig bei ihren Suchergebnissen zu berücksichtigen. So erklärt Google VP Marissa Mayer die Vorteile auf dem Google Blog: „That way, the next time you search for something that can be aided by a real-time observation, say, snow conditions at your favorite ski resort, you’ll find tweets from other users who are there and sharing the latest and greatest information.“ Für die Anpassung von Google auf die Echtzeitsuche nach aktuellen Tweets benötigt der Marktführer aber nach eigenen Aussagen noch einige Wochen.

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Wird heute der große BING-Tag? Zur Kooperation von Microsoft und Yahoo

bingyahoo

Seit über einem halben Jahr spekulieren wir auf eine Übernahme oder doch zumindest enge Kooperation zwischen Yahoo und Microsoft im Markt für Online Search. Folgt man dem Branchengeflüster aus den USA, soll es heute soweit sein: Yahoo gibt die eigene Suchtechnologie auf und integriert Microsoft Bing als Such-Maschine in das eigene Online-Angebot. Die Washington Post jedenfalls erwartet eine entsprechende Ankündigung für den heutigen Tag.

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