Social-Media-Marketing: durch Qualität, Kontinuität und Leistung gewinnen

,
vibrio Social Media Wunderrad

Social-Media-Marketing ist eine der wichtigsten Komponenten im gesamten Marketing-Mix. Darunter fallen sämtliche Aktivitäten auf den sozialen Medien, um die anvisierten Marketingziele zu erreichen. Wenngleich diese Ziele von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich sind, vereinen sie doch drei Schlüsselbegriffe: Markenbildung, Reichweitenschaffung und Kundenbindung. Sie stehen an erster Stelle, um den Absatz von Produkten und Dienstleistungen zu befeuern.

Social-Media-Marketing nimmt an Fahrt auf

Durch die sozialen Netze wurden Internetauftritte von Unternehmen immer glitzernder. Reichten anfänglich Banner und Werbeeinblendungen aus, mussten mit der Zunahme der Mitbewerber in der Onlinewelt auch die Ideen ausgeklügelter werden, um Aufmerksamkeit zu erregen.

Als die digitale Evolution Social-Media-Plattformen wie Facebook, YouTube und Twitter hervorbrachte, war die Stunde des Social-Media-Marketings geboren. Schnell haben sich diese sozialen Plattformen einen bedeutenden Nutzerkreis erschlossen. Nicht nur junge, ambitionierte „Digital Natives“ begeisterten sich für die neue Art der Informationsbeschaffung. Eine aktuelle Erhebung des Internetdienstes „Statista“ zeigt, dass der Anteil der Nutzer über alle relevanten Altersgruppen hinweg in Deutschland durchschnittlich bei rund 90 Prozent liegt[1].

Soziale Medien rücken ins Zentrum des Marketings

Somit ist es selbsterklärend, dass die sozialen Plattformen mittlerweile zu einem der wichtigsten Marketinginstrumente für Unternehmen wurden. Und nicht nur für Firmen: Auch Künstler und Politiker wissen längst um die Kraft und Macht von Abermillionen potenziellen Fans und Wählern, die sich auf Facebook und Instagram, YouTube und Twitter tummeln. Auch Business-Plattformen wie LinkedIn und Xing behaupten längst ihren Platz in der Riege der relevanten Social-Media-Kanäle.

Neue Herausforderungen für die Öffentlichkeitsarbeit

Doch allein mit dem Aufbau eines eigenen Twitter-Accounts oder Xing-Profils ist es für Unternehmen nicht getan, um sich in den sozialen Medien zu platzieren. Auch die neue Position des „Social-Media-Managers“ in der Marketingabteilung ist noch längst kein Garant für einen adäquaten und lohnenden Erfolg in den sozialen Medien. Es braucht vor allem umfangreiche Kenntnisse und Fähigkeiten, um derlei Plattformen bedienen und verstehen zu können. Es ist eine völlig neue Art der Marketing-Kommunikation, mit denen die Abteilung konfrontiert wird – oder anders gesagt: Es macht einen gewaltigen Unterschied, als Unternehmen glaubhaft auf Facebook präsent zu sein im Vergleich zum Beispiel zu einem Newsletter-Versand.

Social-Media-Marketing als Strategie-Komponente

Unter den Begriff Social-Media-Marketing fassen wir all die Maßnahmen zusammen, die zum Erreichen der gesteckten Unternehmensziele mithilfe sozialer Medien unabdingbar sind. Strategisches Marketing beobachtet nicht nur die vom Unternehmen selbst initiierten Informationen, sondern vor allem die Themen der Gesellschaft und die Reaktion der Zielgruppen auf die Firmenkommunikation.

Vorbereitet in die sozialen Medien

Aufgrund der Schnelligkeit, mit der man über sich und seine Produkte auf den sozialen Plattformen sprechen kann, lässt auch die Reaktion der Verbraucher nicht lange auf sich warten. Das hat zur Folge, dass die Kommunikation der Unternehmen besonders sensibel gehandhabt werden muss und eine gute Vorbereitung braucht. Bevor Firmen diese Höhle des Löwen betreten, sollten sie sich über ein paar Antworten auf folgende Fragen klar werden:

  • Wofür steht mein Unternehmen ein?
  • Wie trägt die Marke dazu bei?
  • Bin ich Leader oder Player in meiner Branche?
  • Wie möchte und kann ich über die sozialen Kanäle kommunizieren?

Die richtigen Plattformen auswählen

Sind erst einmal die passenden Antworten gefunden, kann die Planung der Social-Media-Mechanik in Angriff genommen werden. Dabei steht in erster Linie die Überlegung, wie die relevanten Zielgruppen am besten erreicht werden. Es ergibt relativ wenig Sinn, sich beispielsweise auf die Nutzung der Kanäle Twitter oder LinkedIn zu konzentrieren, wenn das Unternehmen nur Menschen im Alter zwischen 14 und 20 Jahren anspricht.

Content: nützlich und regelmäßig

Was sehr häufig unterschätz wird, ist die Frequenz, mit der über die Kanäle kommuniziert werden sollte. Es gibt zwar kein Muss, aber ein deutliches „Sollte“. Man sollte also in regelmäßigen Zyklen Postings absetzen, Blogposts schreiben oder Neuigkeiten verteilen. Das A und O ist regelmäßiger, qualitativ hochwertiger und nützlicher Content.

Hat man seine bestehenden oder potenziellen Kunden erst einmal begeistert, ist es damit aber längst nicht getan. Ausschlaggebend für den langfristigen Erfolg sind die weitere Kontinuität der Kommunikation und der Dialog mit den Lesern.

Das große Ziel: Zufriedene Kunden

Wir gehen davon aus, dass das Ziel all dieser Bemühungen das Verkaufen von Produkten, Dienstleistungen, aber auch von Wissen, ist. Wertvoller Content muss nicht gratis sein. Am Ende des Tages zählen für den Firmenerfolg nur zufriedene Kunden. Empfehlungsmarketing ist wichtiger denn Je. Kunden können eine Firma zum Fliegen bringen oder ins Straucheln. Harte Zeiten, aber auch gute Zeiten.

[1] https://de.statista.com/statistik/daten/studie/509351/umfrage/anteil-der-nutzer-von-sozialen-netzwerken-nach-altersgruppen-und-geschlecht-in-deutschland/

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.