Neues aus der Suchmaschinenoptimierung (SEO): Social Media wird wichtiger

Vor einigen Wochen hat Google mal wieder seine Algorithmen umgestellt. Wesentliches hat sich offenbar nicht geändert. Eine Schnellübersicht:

1. Soziale Medien werden immer wichtiger: Likes, Shares, „Plusse“ und Retweets werden immer relevanter für ein gutes Google Ranking. Insbesondere Google+ gewinnt offenbar an Gewicht. Wen wundert’s?
2. Lange Verweilzeiten gewinnen offenbar erheblich an Bedeutung, weil sie ein Hinweis darauf sind, dass der Suchende auf der Site das gefunden hat, was Google versprach.
3. Verlinkungen sind nach wie vor wertvoll, aber eben nur in Verbindung mit langen Verweilzeiten. Wertlose Backlinks werden von Google immer häufiger entlarvt.
4. Kurze Ladezeiten scheinen wichtiger zu werden. Schnelle Server und eine effiziente Seitenprogrammierung machen das Rennen.

Noch immer gilt, dass die wichtigste Strategie um in Google gut gefunden zu werden, guter, wertvoller und einzigartiger Inhalt ist. Inhalt, der parallel auf anderen Seiten „republished“ wird, ist weniger wert, als Originalinhalt. Und „Ornamente“ wie Flash und Javascript sind eher schädlich. Und ebenfalls nichts geändert hat sich an der Bedeutung einer auf Key Words optimierten Sprache: „Gute“ Suchwörter sollten in den Headlines, im Text, in Bildunterschriften und Links Verwendung finden.

Ich selbst bin immer noch „Fan“ einer kleinen Zusammenstellung von Tipps für suchmaschinenoptimierte Texte, die vor beinahe sieben Jahren schon Torsten Schwarz im E-Mail-Marketing-Forum veröffentlicht hat:  http://www.email-marketing-forum.de/Fachartikel/details/12-Tipps-um-bei-Google-ganz-oben-zu-stehen/737. Manche Dinge werden einfach nicht alt!

4 Gedanken zu „Neues aus der Suchmaschinenoptimierung (SEO): Social Media wird wichtiger“

  1. „Und “Ornamente” wie Flash und JavaScript sind eher schädlich.“ Bei Flash kann ich dem zustimmen, bei JavaScript nur sehr eingeschränkt. Heutzutage kommt eine Webseite ohne JavaScript kaum mehr aus – allerdings gibt es eine Implementierung der Sprache, die der Suchmaschinenoptimierung keinesfalls schadet und zudem einige Aspekte der Usability fördert. Gerade der Einsatz von jQuery ist ein Beispiel für Quellcode-freundliche Implentierungen von JavaScript.

  2. Hallo und danke für diese informative Zusammenstellung. Mir fällt allerdings in letzter Zeit auf, dass viele Leute in meinen Workshops zu Corporate Blogs vor allem über SEO und weniger über Inhalte diskutieren wollen. In meinen Augen wird das Pferd da von hinten aufgezäumt. SEO kann es ohne gute Inhalte eben nicht geben. Und Inhalte lassen sich auch nicht beliebig für die Suchmaschine „hinbiegen“. Viele Grüße, Meike

  3. @meike: und dabei „auf Teufel komm raus“ auf Keywords optimieren möchten, die wenig Sinn machen, weil entweder kaum gesucht oder „überbucht“.

    Die von Mik angesprochenen und von Dr. Schwarz in fast schon prophetischer Weise bereits vor Urzeiten aufgestellten Tipps 🙂 sind sicher weiter gültig, Google+ klar, weil’s zu Google gehört, aber der wahre Clou sind auch meiner Meinung nach qualitativ hochwertige Texte. Und wenn dann da mal das ein oder andere Keyword geschickt platziert wird, kann es ja auch nicht schaden. 🙂

    Gruß
    Werner Grohmann

  4. Der Hinweis auf jQuery ist gut. Danke dafür.
    Und ansonsten ist es doch schön zu sehen, dass Google immer „schlauer“ wird: dieses Mal nicht dadurch, dass sie unsere User-Daten besser auswerten, sondern indem sie Verhaltensaspekte von Usern immer stärker berücksichtigen: denn natürlich kann man am User-Verhalten ablesen, ob die Inhalte den Besucher „treffen“, oder ob es sich um Irrgänger handelt.

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