LinkedIn Anzeigen – So geht’s!

LinkedIn Anzeige Titel

LinkedIn’en Sie schon oder googeln Sie noch?

Ich meine: mit Google Ads haben Sie doch sicherlich schon herumgespielt, oder? Sie nutzen diese Möglichkeit der Digitalwerbung sogar nachhaltig und strategisch? Dann wird es aber langsam Zeit, es mal mit LinkedIn Anzeigen zu probieren.

LinkedIn Anzeigen sind wie Google Ads – nur besser!

LinkedIn Anzeigen funktionieren wie Google Ads, nur besser. Besser, weil zielgenauer. Exakter, als mit LinkedIn können Sie die Zielgruppen, die Sie mit Ihrer Anzeige adressieren wollen, derzeit nirgendwo definieren. Aber gehen wir Schritt für Schritt vor:

LinkedIn Anzeigen: wann machen sie Sinn?

Mit LinkedIn Anzeigen können Sie – wer hätte das gedacht? – LinkedIn-Mitglieder erreichen. Das waren Anfang 2016 immerhin weltweit 350 Millionen, knapp 90 Millionen in Europa, mehr als sieben Millionen in Deutschland.

Im Gegensatz zum WWW (Google) und zu Facebook sind das vor allen Dingen Berufstätige und überproportional viele Menschen mit Entscheider-Funktionen. Das sind weltweit erheblich mehr, als bei XING und in Deutschland beinahe so viele wie in XING. Und in den oberen Management-Hierarchien und in international agierenden Unternehmen finden Sie in LinkedIn schon heute mehr Deutsche, als in XING. Wenn Sie also Entscheider irgendwo auf der Welt – gerne auch in Deutschland – ansprechen wollen, dann liegen Sie mit LinkedIn Anzeigen schon mal grundsätzlich richtig.

Es handelt sich bei LinkedIn Anzeigen um kleine Textanzeigen, die als „Call-to-act“ einen Link enthalten, auf den der Leser klicken soll. Sie benötigen also eine Landing Page, irgendeinen Ort, auf den Sie das Interesse Ihrer Zielgruppen lenken wollen. Das kann eine beliebige Website sein, besser ist es aber allemal, Sie verlinken auf ein Ziel in LinkedIn, etwa ein Firmenprofil, eine Fokusseite, eine Gruppe oder einen Beitrag auf LinkedIn Pulse. Ein LinkedIn-Link vermittelt dem Leser im Gegensatz zu einem externen Weblink das Gefühl sich in seinem sicheren Netzwerk zu bewegen.  Bleiben Sie im System, so vermeiden Sie einen psychischen Medienbruch.  Verfügen Sie also über ein solches Link-Ziel, dann steht der Realisierung einer LinkedIn Anzeige nichts mehr im Wege.

In fünf Schritten zur erfolgreichen LinkedIn Anzeige

Ehe Sie sich ans Texten und Gestalten der Anzeige machen, sollten Sie sich einige Gedanken über Ihre Ziele machen. Auch wenn einige erfahrene Werber Werbestrategien für Kopfgeburten halten, ein wenig Nachdenken vor dem Werben kann nie schaden.

  1. Ziele definieren

Ich erstelle als kleines Beispiel eine kleine Anzeige, die die Social-Media-Kompetenz der Agentur vibrio kommunizieren soll. Als Link-Ziel benutze ich die Fokusseite, die wir zum Thema Social-Media-Marketing auf LinkedIn angelegt haben: https://www.linkedin.com/company/vibrio-social-media-marketing. Dort kommunizieren wir regelmäßig aktuelle Informationen rund um Social Media Marketing. Und es wird allmählich Zeit, dass wir diese kleine Seite ein wenig bekannt machen. [Ach, Sie haben diese Seite noch gar nicht abonniert? Dann wird es aber Zeit. Oder ist Social Media für Sie belanglos? ;-)]

2. Eine LinkedIn Anzeige bauen

Über einen Klick auf Business-Services rechts oben im LinkedIn-Fenster gelangen Sie auf den Eintrag Werben:

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Hier können Sie Ihre Kampagne erstellen:

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Im nächsten Schritt geben Sie das Link-Ziel ein. Es folgt die Überschrift der Anzeige und der Anzeigentext. Bei der Texteingabe weist die Eingabemaske Sie darauf hin, wie viele Anschläge Sie noch zur Verfügung haben. Unbedingt sollten Sie eine kleine Grafik (50 mal 50 Pixel) anlegen und integrieren. Die Anzahl der erreichbaren Klicks erhöht sich mit Bild angeblich um rund 20 Prozent:

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Sinnvoll ist es gleich zu Beginn mehrere Motive mit unterschiedlichen Texten und Bildern anzulegen. So können Sie später analysieren, welche Versionen erfolgreicher sind:

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3. Zielgruppen definieren

Abhängig von Ihren Zielen definieren Sie nun Ihre Zielgruppen. Hierfür steht Ihnen eine breite Auswahl an ein- und ausschließenden Suchkriterien zur Verfügung, zum Beispiel Karrierestufe, Unternehmensgröße, Branche, Funktion.:

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Sie können mit einer Anzeige aber auch ganz konkret Mitarbeiter bestimmter Unternehmen ansprechen. In meinem Beispiel macht das keinen rechten Sinn, aber nehmen wir einmal an, Sie würden die wichtigsten Lieferanten der Boeing Company als Zielgruppe für Ihre Kampagne definieren. Die wichtigsten Supplier hätten Sie im Vorfeld über den LinkedIn Sales Navigator recherchiert. Nun könnten Sie die Liste dieser Zielunternehmen eingeben und dort die Auswahl auf bestimmte Funktionen einschränken.

In meinem Beispiel will ich vor allen Dingen Marketing-, PR- und Social-Media-Verantwortliche adressieren. Meine Auswahl sieht also so aus:

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Ist die Auswahl „zu spitz“, so warnt LinkedIn und zwingt Sie, Ihre Auswahl ein wenig zu verbreitern:

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 4. Zahlen für Zahlen

Nun müssen Sie nur noch entscheiden, ob Sie für jeden Klick oder für die Anzahl der Views bezahlen wollen, und natürlich, wie viel Ihnen jeder Klick oder jeder View wert ist. Außerdem geben Sie Ihr tägliches Maximalbudget an:

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5. Erfolg optimieren

In den folgenden Tagen sollten Sie dann die Resultate Ihrer Kampagne auswerten und gegebenenfalls Ihre Kampagne erfolgsabhängig optimieren. Sie können es also mit verschiedenen Anzeigentexten probieren, Ihre Zielgruppe ändern, Ihre Gebotshöhe anpassen usw.

Es gibt Alternativen

Es gibt Alternativen zu LinkedIn Anzeigen. In LinkedIn gibt es zum Beispiel die Sponsored Updates. Dabei bieten Sie auf die Darstellung ausgewählter Kurzmeldungen, die als Anzeigen auch außerhalb Ihres Netzwerks angezeigt werden können.

LinkedIn Anzeigen lassen sich ganz wunderbar in komplexe Kampagnen integrieren, die Sie inLinkedIn fahren können. Eine solche komplexe Kampagne besteht dann nicht nur aus Textanzeigen, sondern auch aus Beiträgen in LinkedIn Pulse, aus News-Meldungen, aus komplexen Lead-Recherchen im Sales Profi, aus Fokusseiten und aus Dokumenten in Slideshare. Wenn Sie sich für diese Dinge interessieren, dann nehmen Sie doch einfach mal Kontakt mit uns auf.

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Und selbstverständlich gibt es auch auf XING ein eigenes vergleichbares Anzeigenprogramm. Und Dings gibt’s auch noch, äh … die Anzeigen bei der Suchmaschine … diese Google Ads. Aber da können Sie die Zielgruppen nicht so schön definieren. Sagte ich das nicht schon … ?

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