Eventmarketing und Web 2.0

Im Rahmen eines internen Workshops haben sich Kolleginnen und Kollegen von vibrio Gedanken gemacht, wie moderne Events ins Web 2.0 und wie Web 2.0 in die Events hinein wirken können. Die Präsentation, die dabei herausgekommen ist, ist weniger eine konkrete Jobliste für Event-Manager, die ihre Veranstaltung mit den Möglichkeiten der Kommunikation 2.0 anreichern wollen, als vielmehr ein Grundlagenpapier darüber, was alles geht, was sinnvoll ist, an was man denken sollte und denken kann.

Ausgefuchste PR 2.0-Profis werden auf den ersten Blick vermutlich nicht viel Neues finden, gestandene Event-Manager aber, die sich mit Blogs und Twitter bislang nur am Rande beschäfigten, finden hier eine solide Grundlage zur Weiterentwicklung ihrer Event-Strategien. Und selbst alte Web 2.0-Hasen, die sich ständig und gerne auf Unkonferenzen herumtreiben werden an einigen Stellen unzweifelhaft die Handschrift der vibrio entdecken: wir hassen zum Beispiel Twitterwalls hinter der Bühne, die die Aufmerksamkeit vom Redner auf das Gezwitschere lenken und letztlich nicht zu einer Kommunikation zwischen Redner und Publikum führen, sondern zu einer Selbstbespiegelung des Auditorium auf Kosten des Referenten!

Wie schön ist es hingegen, wenn eine Twitterwall zwar existiert und leidenschaftlich das Publikum ermuntert Position zu beziehen, aber auch Fragen zu stellen, wenn diese Twitterwall – die natürlich unzensiert und öffentlich ist – von einem Co-Moderator ausgewertet wird, der den Redner mit interessanten ausgewählten Einwürfen der Zuhörer konfrontiert. Wir bei vibrio sind eben nicht der Meinung, dass man neue Tools um ihrer selbst willen installieren sollte, sondern dass man ihre Kommunikationsleistung in die vorhandenen Strukturen einbauen muss.

In diesem Sinne ist diese Präsentation nicht „fertig“, aber sie beschreibt den aktuellen Stand der Diskussion bei vibrio. Und Sie sind eingeladen diesen Stand kennen zulernen und sich einzumischen. Das Arbeitspapier liegt wie viele andere Papiere von vibrio auch öffentlich bei SCRIBD aus: http://www.scribd.com/doc/31743021/Eventmarketing-und-Web-2-0. Wer Kommunikation 2.0 als Service anbietet, muss sie auch leben. Und dazu gehört Öffentlichkeit.

Dank an meinen Kollegen Freddy Staudt der die Diskussion zum Thema konsolidiert hat.

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