Christoph Witte kommentiert Gartner-Studie zur Zukunft von Social Software in Unternehmen

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Christoph Witte schreibt nur über Dinge, von denen er etwas versteht – auf der vibLounge auch schon mal über feinen Single Malt Whisky

Der langjährige Herausgeber und Chefredakteur der Computerwoche setzt sich in einem interessanten Beitrag auf dem Czyslansky-Blog mit einer aktuellen Prognose von Gartner zur Zukunft von Social Software in Unternehmen auseinander.

Einige zentrale Thesen:

1. Social Networks in Unternehmen

Gartner: „Im Jahr 2014 werden 20 Prozent der Business-Nutzer social Networking Services als wichtigstes Transportmittel für interpersonelle Kommunikation benutzen und nicht mehr E-Mail.“

Witte: „Trotz Facebook und anderen social Networks lassen die meisten hiesigen Unternehmen diese Kommunikationsplattformen links liegen. … Die Unternehmen dürften eher die von Microsoft, IBM und anderen Anbietern angebotenen Collaboration-Plattformen nutzen.“

2.Twitter in Unternehmen

Gartner: „Bis 2012 werden mehr als 50 Prozent der Unternehmen Microblogging a la Twitter betreiben“

Witte: „Zunächst muss sich die Kultur in vielen Unternehmen ändern. In hierarchisch orientierten Strukturen funktionieren diese Kommunikationsmittel nämlich nicht.“

3. Analysen sozialer Netze in Unternehmen

Gartner: „Bis 2015 werden nur 25 Prozent der Unternehmen kontinuierlich Analysen ihrer sozialen Netze vornehmen, um die Leistung und Produktivität zu erhöhen.“

Witte: „Die ganze Idee der sozialen Netzwerke [baut] auf gegenseitigem Vertrauen und der Bereitschaft zu Austausch auf. Wer das dann kontrollieren und optimieren will – damit auch das Richtige ausgetauscht wird, scheint die Sache nicht verstanden zu haben.“

 

Gut gebrüllt, Christoph 😉 Die ganze lesenwerte Replik gibt’s hier.

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