Archiv der Kategorie: Über Kunden

microsoft überholt google im phaeton meint die f.a.z.

ms sky

dass microsoft für seine online-aktivitäten gelobt wird, kommt ja nicht alle tage vor. wenn netzökonom holger schmidt von faz.net microsoft neuerdings auf der überholspur sieht, muss sich etwas großes ereignet haben: mit dem renovierten microsoft live sieht er ms in der wolke des cloud computing zügig an goggle vorbeiziehen. quasi „im phaeton auf der überholspur“. mit sky drive als virtueller festplatte und live mesh als synchronisierungslösung tut microsoft in der tat einen großen sprung richtung wolke 7. große chancen sieht schmidt für microsoft bei einer online-publizierung seiner erfolgreichen office-applikationen, nachholbedarf bei den community-produkten.

Wenn vor Haus C die grüne Flotte parkt… Oder: wir arbeiten mit den Produkten unserer Kunden…

Was gibt es Schöneres für eine Agentur, als wenn die Mitarbeiter von den Produkten für die sie arbeiten, überzeugt sein können. Wie schon hier beschrieben, sind unsere Waschräume mit Seifenspendern und Handtuchrollen von CWS-boco ausgestattet. Heute früh war es mal wieder soweit: die Lieferung frischer Handtuchrollen erfolgte. Gebracht hat sie ein freundlicher Servicefahrer, standesgemäß im CWS-boco-CI-konformen Outfit und mit umweltfreundlichen Erdgasfahrzeug (mehr dazu in unserem Pressetexten (als RTF) zu Iveco und Mercedes) unterwegs.

Ein schnelles Foto konnte ich mir nicht verkneifen, auch wenn der Servicefahrer leicht überfordert war, als ich ihm zu erklären versuchte, was wir für CWS-boco tun und dass er jetzt ins Internet kommt – sein Erdgasfahrzeug hat er mir trotzdem in Position gefahren.

erdgas

"Dittrichs digitale Denkfabrik" – der neue it-branchen-event der messe münchen

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so ist das wohl immer, wenn man ein neues projekt vorstellt: erstmal wird ausgiebig über den namen und das logo diskutiert. so geschehen auch heute in der pressekonfernez zur ankündigung des lang erwarteten systems-nachfolgers. unter dem titel „discuss & discover“ stellte klaus dittrich, geschäftsführer der messe münchen international, den neuen event, das neue logo und den neuen claim vor. und schon entspann sich eine diskussion, ob das „D“ zu sehr nach bundesbahn aussehe, das rot auch wirklich ein anderes sei, als das der systems und ob man nicht erst discovere und dann diskutiere, oder doch vielleicht erst diskutiert, um dann gemeinsam zu discovern. eines hat der neue event-titel aber schnell gezeigt: weder der name, noch das projektdesign lässt die menschen kalt. auch wenns dem ein oder anderen zu „visionär“ war, die meisten der anwesenden journalisten zeigten sich in den anschließenden gesprächen doch recht neugierig und aufgeschlossen.

und wenn es einen schönheitspreis für die beste namensalternativen gäbe, so hätte ihn die computerwoche eindeutig gewonnen. die cowo titelte heute schon um 13:47: „Dittrichs digitale Denkfabrik“. und weiter: „Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, baut die Veranstaltung zu einer All-in-one-Kommunikationsdienstleistung für IT-Entscheider um.“ und so ist es!

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Klassische Messen verlieren für die Interaktivbranche an Bedeutung

messe

Der HighText Verlag publiziert in seinem aktuellen iBusiness Executive Summary (Ausgabe 23/2008) die Ergebnisse einer Studie zum Bedeutungswandel der Messen für die Interaktivbranche.

Demnach führt das Ranking der wichtigsten Messen für die Branche derzeit die CeBIT an (33%), gefolgt von der OMD (28%) und der Internet World (28%), die ganz offensichtlich im vergangenen Jahr wieder erstaunlich Boden gut gemacht hat. Gespannt darf man sein, wie im nächsten Jahr die neue DMEX in Köln und der Nachfolge-Event der SYSTEMS in München abschneiden werden. Die Münchner werden am 2. Dezember den Vorhang öffnen und auf einer Pressekonferenz ihre Pläne erstmals detailliert der Öffentlichkeit vorlegen.

Für die Zukunft erwarten die Experten um Branchen-Guru Joachim Graf einen grundlegenden Bedeutungswandel der etablierten Messen: „Die Branchenmessen verlieren ihren Fokus als Branchentreff und werden zu Einkäufer- und Entscheidermessen“. Ihre Rolle als Branchentreff werden zunehmend Barcamps und regionale Stammtische übernehmen: „Der Wissenstransfer verlagert sich somit zunehmend von den überregionalen Leitmessen in die regional aufgestellten Web-2.0-Events.“

Ich denke, an diesem Trend ist viel Wahres dran. Die traditionellen Messeveransalter zeigen ja auch hinreichend Nervosität: Die OMD spaltet sich in die Düsseldorfer Alt-Mannschaft und die Kölsch-Riege der DMEX, die CeBIT sucht unter dem Schlagwort webciety anscheindend derzeit nach einer neuen Web 2.0-Strategie und was sich die Münchner ausgedacht haben erwartet die Branche derzeit auch mit Spannung.

Stark vernachlässigt: Handhygiene auf den Klogblogs

Natürlich hat der Besuch eines (mehr oder weniger) stillen Örtchens etwas Erleichterndes an sich und das „Kerngeschäft“ findet ja auch auf der Schüssel (oder vor dem Pissoir/Urinal) statt. Mehrere Blogger widmen sich bereits der Aufgabe, die Schüsseln und Pissoirs (bzw. deren Zustand) zu dokumentieren und auch zu kommentieren.

Übersehen oder nur in einem Nebensatz erwähnt wird dabei leider nur allzu häufig, dass ein erfolgreiches Kerngeschäft auch einen stilvollen und sauberen Ausklang benötigt, um das Gesamterlebnis zu verstärken. Während das Waschbecken von den Bloggern und ihren zahlreichen Unterstützern fotografisch oft noch erfasst wird, ist die Ausstattung für das Händetrocknen den wenigsten Bloggern einen Satz oder gar ein Bild Wert.

Hier ein paar Hinweise, welchen Stellenwert die Handhygiene in den einschlägigen Blogs hat, gibt es im Folgenden:

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Deutscher Internet-Preis geht an 1stplan

firstplan Illustration: 1stplan

Unter der Moderation von Computerwoche-Herausgeber Christoph Witte wurde in der vergangenen Woche der Deutsche Internet Preis vergeben. Der zweite Preis (dotiert mit 20.000 Euro) ging an das Münchnern Unternehmen 1stplan. Prämiert wurde ein internetbasiertes Simulationsprogramm zur Unternehmensplanung. Damit können gerade kleinere und mittlere Unternehmen Geschäftsideen und -strategien auswerten, Zukunftsprognosen ableiten und bessere Management-Entscheidungen treffen. Mich freut diese Preisverleihung. Schließlich gehört vibrio zu den „1st usern“ von 1stplan.

say no to dirt

 

auf dem 24. internationalen kurzfilmfestival berlin werden heute die besten viralen videos ausgezeichnet. mit dabei ist unser kunde cws boco mit dem kurzfilm „say no to dirt“, der auf youtube bereits über eine million zuschauer fand.

der film ist einer von 24 finalisten, unter denen die jury (johnny haeusler vom spreeblick, harald martenstein von der zeit und mathias blüm von clipfish) heute den sieger küren wird. der clip wurde vom hamburger büro von jung von matt gedreht.

viel glück!

yang im reich des yin

altavista

kress online meldet eben, dass die seit monaten diskutierte werbekooperation zwischen yahoo und google nun doch endgültig geplatzt ist. damit verliert yahoo seinen letzten verbündeten. nun wirds eng für yahoo-chef jerry yang. scheinbar will er nun doch noch von microsoft gekauft werden:

„Beobachtern zufolge könnte das Ende der Partnerschaft eine neue Chance für Microsoft bieten. Auch Yahoo selbst sieht einen Verkauf des Unternehmens an Microsoft als beste Alternative an: „Wir sind bereit Yahoo zu verkaufen“, so Yahoo-CEO Jerry Yang (Foto) auf einer Konferenz in San Francisco am Mittwoch.“

knapp 50 milliarden dollar wird man in redmond nun aber sicherlich nicht mehr für yahoo bieten. deren aktienkurs ist inzwischen um mehr als fünfzig prozent abgeschmiert. schade ist es in jedem fall um yahoo, vor allem aber natürlich um meine alte lieblingssuchmaschine: altavista, die durch so viele hände ging, ehe sie im reich von mr. yang landete: digital equipment, compaq, overture, yahoo.

erinnert sich noch jemand an die zeit von raging? das war die absolut werbefreie und komplett zeichenorientierte suchmaschine von altavista – suchen pur:

raging

nie war suchen schlichter …

aber das ist ebenso vergangenheit wie bundesliga ohne werbeunterbrechnung. dann wollen wir wenigstens ein tolles programm. und vielleicht wird ja aus der kombination von yahoo und microsoft live was wirklich spannendes. wenn’s denn soweit kommt …

komm, wir spielen social net

xbox

folgt man den analysten von jupitermedia und einem bericht im wall street journal, dann nutzen immer mehr anwender der microsoft spielekonsole xbox den mit dieser konsole verbundenen live-service als social community plattform. sie eröffnen online spiel-sessions nur um miteinander zu chatten und ihre meinungen und empfehlungen zum aktuellen fernsehprogramm auszutauschen. laut juptermedia wird das internet immer häufiger als „rahmenprogramm“ für den fernsehkonsum genutzt.

social networking war eigentlich als anwendung für spielekonsolen gar nicht vorgesehen. der „missbrauch“ kommt aber natürlich den anbietern sehr zupass: microsoft will die nächste version von x-box live serienmässig mit einem chat-programm ausrüsten, das dann auch den einfachen austausch von bilddateien erlauben wird. avatare können in virtuellen umgebungen miteinander kommunizieren. auch sony plant für die playstation die einführung virtueller welten.

sollte sich bestätigen, dass social communities im internet den fernsehkonsum immer häufiger direkt begleiten, wird die vermarktung dieser social communities als werbeplattformen natürlich einen neuen schub erhalten. warum soll sixt den neuen heesters spot nicht auf der xbox, statt im fernsehen schalten? jopi in der xbox – völlig neue perspektiven für kreative werbevermarkter in redmond …

tschüss systems – hallo „wer kommt denn da“

aufbruchstimmung bei der münchner messegesellschaft. und wie das so ist, wenn man große neue dinge vorhat, beginnt alles mit einem großreinemachen, oder, wie wir in bayern sagen, mit einem „ramadama“.
hinweggeräumt wird im vierzigsten jahr ihres bestehens die gute alte SYSTEMS. dabei ging es der SYSTEMS eigentlich noch ganz gut. zahlreiche andere messen der it-branche mussten sich schon früher verabschieden: die messe in madrid, die mailänder smau, und nicht zuletzt in las vegas die comdex.
aber natürlich war (und ist) die SYSTEMS 2008 nicht zu vergleichen mit der SYSTEMS des jahres 2000. ein knappes drittel der aussteller und besucher ist noch übrig geblieben aus jenen boomjahren, in denen die aktien der it-unternehmen RAUF, die mitarbeiter in die karrieren REIN und nicht immer etwas vernünftiges aus den businessplänen RAUS gekommen ist. zuletzt war die SYSTEMS eine bei zahlreichen mittelständlern und rund 1.000 anbietern beliebte veranstaltung, in der sicherlich weniger, aber häufig doch bessere kontakte, als auf dem hannoveraner volksfest getätigt wurden. freilich: die einladenden sitzecken in den münchner hallen waren nicht nur ein akt der freundlichkeit der münchner messegesellschaft, sondern auch das ergebniss nicht verkaufter ausstellungsfläche.
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