Kategorie-Archiv: Marketing

Blogger Relations beim Social Media Club

Influencer- und Blogger-Relations ist das Branchen-Thema der letzten Monate und weiterhin in aller Munde. Es treibt natürlich auch vibrio um und lässt uns nicht mehr los. Nur folgerichtig machten wir uns diesen Montag auf zum Social Media Club München bei metaio, um uns mit der Münchner Digitalszene zum Thema auszutauschen.

 

Digital Marketing bei Bosch und Fujitsu

Die Referenten – Daniel Klaus, Senior Manager, Digital Marketing, Fujitsu und Michael Schmidtke, Director Digital & Social Media bei Bosch – versprachen viel und wir wurden nicht enttäuscht! Besonders interessant: Wie Kommunikationsformen, die man bisher der Endkundenkommunikation (B2C) zugeordnet hätte, nun erfolgreich ihren Weg in das B2B-Marketing finden. Herausforderung dabei: Meinungsmacher sind im B2B-Bereich rar gesät. Naturgemäß waren wir sehr gespannt auf die Erfahrungen der Kollegen.

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Reputationsmanagement und Krisenkommunikation im Shitstorm

Rainer Maassen
Rainer Maassen, Geschäftsführer der Convento GmbH.

Gestern war ich Gast und Referent beim “Convento-Frühstück” an der Münchner TU. Das Thema ist spannend und ebenso spannend verlief die Diskussion. Für alle die nicht dabei sein konnten gibt’s hier zumindest die Folien:

Ein Lesetipp: http://vibrio.eu/krisen-pr/ und http://vibrio.eu/reputationsmanagement/.

Rainer Maassen und seinem Convento-Team darf ich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Einladung danken.

 

Buchtipp: LinkedIn für Dummies von Stephan Koß

Buch LinkedIn für Dummies

Bücher “für Dummies” sprechen mich ja eigentlich gar nicht an …

Aber hier will ich mal eine Ausnahme machen.

Und das aus drei Gründen:

  1. Zum Einen hat Stephan Koß das Buch geschrieben und Stephan kenne ich aus alten LinkedInsider-Kreisen. Ich weiß: wenn er was in die Tasten nimmt, dann hat das Hand und Fuß. Ich kenne niemanden, der mehr LinkedInsider ist, als Stephan.
  2. Zum Zweiten kenne ich in meinen LinkedIn-Workshops viele Menschen kennengelernt, die LinkedIn noch immer nur als Adressbuch nutzen und die Möglichkeiten die LinkedIn zur Vertriebsunterstützung und zur Markenkommunikation bietet noch immer nicht kennen, geschweige denn produktiv einsetzen.
  3. Und zum Dritten ist das Buch gerade mal ein Büchlein im Taschenformat und mit gut 100 Seiten wirklich kein Regalbieger. Und das ist gut so: denn für Einsteiger steht alles übersichtlich drin, was man wissen sollte. Nicht mehr und eben auch nicht weniger.

Um was geht es?

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Content Marketing und Storytelling: die Karriere zweier Begriffe in Google

Manchmal stößt man bei Recherchen auf seltsame Dinge. So habe ich mich heute vormittag mit einer kleinen Google-Keyword-Analyse beschäftigt. Und das kam dabei heraus:

Kennen Sie eine Agentur, die kein “Content Marketing” betreibt? Und auch kein “Storytelling“? Ich nicht. Und das braucht auch gar nicht zu verwundern, haben diese beiden Begriffe doch im vergangenen Jahr eine erstaunliche Karriere gemacht:

Die Google-Karriere von Content Marketing und Storytelling

Google-Karriere der PR Hypes

In den vergangenen 12 Monaten wurde nach “Content Marketing” in Deutschland 83 Prozent häufiger gesucht, als noch ein Jahr zuvor. Und die Suchanfragen nach “Storytelling” haben sich immerhin um satte 50 Prozent erhöht. In Deutschland wohlgemerkt.

Und wer hat verloren im Ranking der Hype-Begriffe?

Twitter-,  Facebook- und XING-Marketing. Das ist gut so. Vielleicht hat sich ja tatsächlich herumgesprochen, dass Social Media Marketing – ein Begriff, nach dem übrigens nach wie vor rund 4.000 mal jeden Monat in Deutschland gegoogelt wird – eine integrierte Strategie verlangt. Isoliertes Facebook-Marketing gibt es nicht.

Beruhigend auch, dass die Nachfrage nach Krisenkommunikation sich in den vergangenen 12 Monaten nicht erhöht hat. Jedenfalls nicht in Google. Und nicht in Deutschland.

“PR” und “Public Relations” werden aber immerhin um rund 25 Prozent mehr gefragt, als im Vorjahr.  Manchmal machen Zahlenspiele einfach Spaß. Und Mut.

Branchenblick Automotive: Social Media bei Automobilzulieferern

Marktführer Continental auf der IAA 2013
Marktführer Continental auf der IAA 2013

Ab und an will ich hier in der DampfLog einen Blick auf Branchen und den Reifegrad der Social-Media-Aktivitäten in diesen Branchen werfen: wer nutzt soziale Medien? Wozu? Wo liegen ungenutzte Potentiale? Kann man von diesen Branchen etwas lernen? Und was können diese Branchen lernen?

Den Anfang machen will ich heute mit einem Ausschnitt aus dem Automotive-Markt. Hierzu habe ich mir einige Zulieferunternehmen der Automobilhersteller einmal näher angesehen. Es geht also nicht um BMW, Mercedes und Volkswagen, sondern um Unternehmen wie Continental, Bosch und ZF.

Konkret betrachte ich im Folgenden die derzeit zehn umsatzstärksten Automobilzulieferer:

Umsatz-Ranking Automobilzulieferer

 

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Social Media in Stadtmarketing und regionaler Wirtschaftsförderung – eine Replik auf “text intern”

Michael Kausch bei Invest in Bavaria

Die Zeitschrift “text intern” schreibt in der aktuellen Ausgabe 34/35 ausführlich über den Einsatz von Social Media in Stadtmarketing und regionaler Wirtschaftsförderung – leider ein wenig blauäugig: ich habe in den vergangenen Jahren einige Male auf Kongressen der Wirtschaftsförderer und Stadtmarketing-Verantwortlichen aus Bayern und Rheinland-Pfalz referiert. Die Realität sieht noch immer so aus, dass abgesehen von einigen “Leuchtturmprojekten” noch kaum strategisch mit Social Media Marketing gearbeitet wird. Ein bisschen Facebook hier, ein bisschen YouTube da. Twitter wird fast gar nicht eingesetzt.

Noch immer dürfen viele Wirtschaftsförderer nicht in Facebook

Und vielerorts warnen Politiker und Behörden vor der “Datenkrake Facebook”. Vor einer Diskussion mit der rheinlandpfälzischen Wirtschaftsministerin wurde ich aus dem Ministerium aufgefordert vor Facebook zu warnen: Der dortige Landesdatenschutzbeauftragte bat darum, im Rahmen meines Vortrags über “Social Media als strategisches Kommunikationsinstrument” vor rheinland-pfälzischen Wirtschaftsförderern keine Werbung für Facebook zu machen. Er schrieb: 

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Wie finde ich den Influencer?

Wie finde ich den Influencer? Dieses Trendthema ist gerade Gegenstand einer hochinteressanten Blogparade bei MonitoringMatcher. Aber wer oder was ist das überhaupt? Wie erkenne ich Influencer? Wo finde ich sie, wer hilft mir dabei? Fragen über Fragen, zu denen ich aus dem Agenturalltag ein wenig Licht ins Dunkel bringen möchte.

Auf der Suche nach dem Influencer...
Auf der Suche nach dem Influencer…

Wer, wie, was, warum?

Influencer sind Meinungsmacher im Social Web. Ihre Ansichten haben Gewicht, auf ihre Eindrücke zählt eine treue Fanbase, ihre Interessen fördern Austausch und ihre Ideen speisen Diskussionen. Manche verbreiten fremde Beiträge und News, andere schaffen eigenen Content, beraten und informieren. Meist verschwimmt diese Unterscheidung irgendwo zwischen Tweet, Comment und Blogpost. Motive für die Identifizierung von Meinungsmachern sind vielfältig und wurden on- und offline bereits ausgiebig diskutiert. Die Idee ist denkbar einfach: Kenne ich Influencer, Multiplikatoren, Meinungsmacher beliefere ich sie zunächst mit Inhalten und allerlei Wissenswerten. Dankbar und idealerweise kostenfrei, tragen sie dafür meine Botschaft in die weite Welt hinaus. Schön, und so einfach, theoretisch. Nur wie gehe ich tatsächlich vor?

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Twitter-Ranking nach Follower-Zahlen macht wenig Sinn ohne Berücksichtigung der Quality of Follower – SocialBro im Einsatz

Twitter_square

“Du, der Ding hat jetzt 3.000 Follower auf Twitter.” “Ich hab aber 4.000 – Ätsch!” 

Die Anzahl der Follower auf Twitter ist ein beliebtes Signal für Ranglisten vermeintlich einflussreicher Unternehmen oder Meinungsführer. Aber was sagt die reine Anzahl der Follower eigentlich aus? Wenig. Eigentlich gar nichts.

Accounts, die automatisch jedem folgen, der ihnen folgt, wachsen erfahrungsgemäß schneller als andere. Deswegen sind mir Accounts, die mehr Personen folgen, als sie selbst Follower haben immer ein wenig suspekt. Andererseits galt das ja mal als Teil der Twitter-Etikette, dass man Followern aus Höflichkeit zurückfolgt. Wie dem auch sei: um die Relevanz eines Accounts zu messen muss man eigentlich die Zielgruppen des Accounts berücksichtigen, mindestens aber ein Qualitäts-Kriterium einführen.

Twitter Quality Ranking mit SocialBro

Um einen ersten Eindruck von der Relevanz eines Twitterati zu erhalten, nutze ich gerne das Tool SocialBro. Mit diesem Tool kann man viel Sinnvolles treiben, von den üblichen analysen der besten Twitterzeiten bis hin zur Zielgruppenrecherche nach Themengebieten.

Ganz wunderbar aber ist die Funktion, dass man komplexe Selektionskriterien für Twitterati-Gruppen – zum Beispiel Follower oder Gefolgte – abspeichern kann. So kann man mit einem selbst definiertem Quality-Filter schnell und einfach unterschiedliche Accounts miteinander vergleichen.

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Die klassische Pressearbeit ist am Ende – Trends im neuen European Communication Monitor

Die neue Ausgabe der wohl wichtigsten Panel-Befragung zur Entwicklung der PR ist erschienen: der “European Communication Monitor“, erarbeitet von Prof. Ansgar Zerfass und Kollegen. dass die klassische PR-Arbeit am Ende ist und neue Herausforderungen inbesondere in der mobilen Kommunikation und im Bereich Social Media anstehen, ist wenig überraschend. Aber die Studie ist lesenswert wegen der zahlreichen Detailergebnisse. Hier einige aus meiner Sicht wirklich überraschende oder aufschlussreiche Resultate:

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