Kategorie-Archiv: Aus der Agentur

Eindrücke vom vibrio Agentur Retreat 2015

Wie jedes Jahr, so zog sich auch heuer das Team der Agentur für zwei Tage zum großen Strategie-Ratschlag zurück. In diesem Jahr ging es an den Fuß und später auch auf den Gipfel des Wendelstein. Wo kann man schon besser Visionen entwickeln, als bei klarer Aussicht von einem Berg?

In diesem Jahr diskutierten wir wie immer die aktuellen Trends in der PR, die Zukunft im Social Media Marketing, aber auch die Zukunft digitaler Beduinen. Und wie immer erzählen wir keine Details. Ein bisschen was bleibt sogar bei einer so sozial-medial-aktiven Agentur wie vibrio intern und vertraulich 😉

Einige Bilder aber zeigen wir gerne:

vibrio retreat vibrio retreat vibrio retreat vibrio retreat

Mehr gibt’s auf unserem vibrio Flickr-Kanal.

Partner sind das Gesicht zum Kunden: Der UC-Day 2015

Partner sind für viele Unternehmen wichtig. Doch entscheidend werden sie dann, wenn ein Hersteller auf den Direktvertrieb völlig verzichtet und sich ganz auf sein Spezialgebiet – die Technik – konzentriert, damit die Partner ihres – den Verkauf und die Implementierung – voll ausnutzen können. Ferrari electronic hatte diesen Weg 2014 beschritten. Deswegen war der jährliche Partnertag dieses Mal besonders wichtig und interessant. Es ging darum, das Feedback aus der neu geordneten Zusammenarbeit gemeinsam aufzuarbeiten. Zweitens hat sich  der UC-Anbieter Ferrari electronic einige Produktneuerungen vorgenommen, von denen die Partner natürlich als erste erfahren sollen. Als dritter, aber bestimmt nicht kleinster Anlass, steht die Tatsache, dass der persönliche Kontakt und der Ausdruck der Wertschätzung, den der Partnertag erlaubt, nicht zu ersetzen ist.

Das Gesicht zum Kunden. Eine starke Mannschaft
Partner und Mitarbeiter beim Ferrari electronic Partnertag UC-Day 2015

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Zwischen Oracle und Sennheiser – das Video

Das kommt dabei heraus, wenn ein Mitglied der Agenturleitung der für den Softwarehersteller Oracle tätigen PR- und Social-Media-Agentur für den Kunden Oracle Online Monitoring betreibt und ein anderes Mitglied der Agenturleitung gerade eine Social-Media-Analyse im Bereich hochwertiger Unterhaltungselektronik („High End“) erstellt und dabei das Sennheiser Social Media Marketing über den grünen Klee lobt:

Man freut sich gemeinsam über einen überaus gut gelungen Spot der deutschen Mikrofon- und Kopfhörer-Profis von Sennheiser:

Zwei Wochen Praktikum bei Vibrio

Ein Gastbeitrag von unserer Praktikantin Leonie:

Wie schon viele Menschen vor mir musste ich irgendwann darüber nachdenken, was ich mal machen möchte. Am Ende dieser Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich entweder etwas mit Presse machen möchte oder in die Tourismus-Branche gehe. Eine Chance, zu überlegen, welche der beiden Richtungen ich gehen will, hat mir das Betriebspraktikum geboten, dass ich nach vielen Überlegungen dann schlussendlich bei Vibrio gemacht habe. Die zwei Wochen waren lang, aber mir hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht, da es fast immer etwas zu tun gab und ich mich gut in den Beruf eines PR Beraters hineinversetzten konnte, mit dem tollen Team.

Praktium-Arbeitsplatz
Praktium-Arbeitsplatz

Meine Aufgaben bestanden darin, zu recherchieren, eine Pressemitteilung zu verfassen, einen Tweet zu schreiben, eine Art Kalender zusammen zu stellen und einen Text für einen Newsletter zu machen. Die Telefonkonferenzen und die Kundenmeetings waren sehr interessant, ebenso war es schön zu sehen, dass das Team hier so gut zusammen arbeitet und sie alle außerordentlich hilfsbereit und nett sind. Ich war sehr froh das ich nicht in das Klischeepraktikum gekommen bin, mit Kaffee kochen und mehr nichts. Dieses Praktikum war sehr lehrreich und hat mir geholfen, eine Entscheidung zu treffen. Danke an die ganze Agentur.

Kleiner Lesehinweis in eigener Sache zum Katastrophenjournalismus

Katastrophenjournalismus ist mehr als Voyeurismus: er ist die ständige Kommunikation von Nichtwissen. Und die sozialen Medien sind immer dabei.

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen in den letzten Tagen ging: die traditionellen, aber auch die sozialen Medien waren voll und völler mit Beiträgen zur Germanwings-Katastrophe. Ich war und bin offen gestanden diesen Katastrophenjournalismus und die  unzähligen Spekulationen und die vielen inhaltsleeren Beiträge und das ganze Herumgestochere im Trüben leid.

Das Flugzeugunglück war eine Katastrophe – für die deutsche Luftfahrt, die Lufthansa und Germanwings, vor allem aber natürlich für die Opfer, deren Angehörige und Freunde. Das weiß jeder und das muss weder von mir, noch von anderen bestätigt werden. Aber muss das alles dazu führen, dass auf allen Fernsehkanälen und in vielen Zeitungsspalten und in noch mehr Facebook-Postings und Tweets die immer gleichen sinnlosen Fragen gestellt werden: Warum? Wieso? Wer ist schuld? Was nun?

In den ersten 48 Stunden gibt es selten Wissen, gar keine Analyse, aber immer Sendung Sendung Sendung. Und in den sozialen Medien ist alles noch viel schlimmer: ich hatte in den vergangenen beiden Tagen mehr als einmal den Verdacht, dass viele Äußerungen in Facebook, Google+ und Twitter letztlich nur dazu dienten, sich selbst ins Gespräch zu bringen. Der fast schon mechanisch in die Anschreiben von E-Mail-Newslettern eingesetzte Hinweis auf das Bedauern zum Unglück hat letztlich höchstens die Öffnungsraten dieser Newsletter erhöht. Bei meinem Newsletter, der heute rausgeschickt wurde, geht es wie immer nur um das, wovon ich etwas verstehe, also bestimmt nicht um Flugzeuge.

Zum Unglück hatte und habe ich nichts zu sagen. Aber meinen Unwillen – um es vorsichtig zu formulieren – über dessen mediale Aufbereitung habe ich auf dem Czyslanksy-Blog formuliert. Wen es interessiert, hier ist der Link: Germanwings und die medialen Reiter der Apokalypse.

Manchmal freue ich mich gerade auch in Facebook und Twitter über alle, die einfach mal den Mund halten.

Convento PR-Frühstück „Storytelling“ am 5. Mai mit Michael Kausch

Michael Kausch

Am 5. Mai geht es in München auf dem Convento PR-Frühstück um „Storytelling in PR und Social Media Marketing: Strategien, Instrumente und Beispiele“. Vortrag von und Diskussion mit vibrio-Chef Michael Kausch. Teilnahme kostenlos und Anmeldung bei Convento: https://myconvento.com/public/index/fruestuecke.

Programmauszug:

„Tell me a fact and I’ll learn. Tell me a truth and I’ll believe. But tell me a story and it will live in my heart forever.“

Unter diesem Slogan versprechen sich immer mehr Unternehmen von “Storytelling” und Content Marketing große und nachhaltige Erfolge in der Unternehmenskommunikation. Mit Storytelling versuchen sie der Glaubwürdigkeitskrise traditioneller Öffentlichkeitsarbeit, der gewachsenen Bedeutung des Empfehlungsmarketings und dem neuen Selbstbewusstsein des „Kunden 2.0“ gerecht zu werden. Auf dem PR-Frühstück soll es um konkrete Praxis-Tipps für ein erfolgreiches Storyteling in PR und Social Media Marketing gehen: Wo kommen die Themen her? Welche Themen machen Sinn? Wie transportiere ich die Storys effizient in den richtigen Kanälen? Wie messe ich den Erfolg? Der Referent führt in die Strategie des Storytellings ein, zeigt Beispiele und stellt Tools für die konkrete Arbeit vor.

Mit PR in Google News: ein alter Hut in neuen Schläuchen?

pr in google news
pr in google news

PR in Google News: Wozu braucht es eigentlich unabhängige Medien, wenn PR-Leute künftig ihre Pressebotschaften direkt in Google einschleusen können? Steht diese Frage wirklich auf der Agenda?

Reuters überraschte vor wenigen Tagen mit der Meldung „Google change allows company statements to top news searches„.  Und prompt wurde aus dieser Meldung ein grundlegender Paradigmenwechsel der Unternehmenskommunikation. Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online, bezeichnete den Vorgang in einem Tweet als „Dammbruch“. Und Jens Rehländer, ehemaliger Redaktionsleiter von GEO.de leitete mit diesem Zitat dann auch seine Warnung an die Ex-Kollegen ein: „Journalisten! 5 Gründe, warum euch Google jetzt nicht mehr braucht„.

PR in Google News: Was ist neu an der Google-Politik?

Folgt man der Reuters-Meldung, so hat Google im vergangenen September seinen Algorithmus für die News-Suche geändert.

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Vor 25 Jahren – mit Bill Gates in Moskau

Michael Kausch in Moskau
Vor 25 Jahren: Michael Kausch auf der ersten Microsoft Pressekonferenz in Moskau

In diesem Blog-Beitrag geht es um Moskau. Und nein: die Ukraine und der Mord an Boris Nemzow sind dieses Mal kein Thema. Es geht vielmehr um eine ganz persönliche Erfahrung. Denn vor zwei Wochen war ich privat in Moskau und konnte die Stadt als moderne und weltoffene Stadt kennen lernen, als eine  Stadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene in einem Land mit noch immer engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland.

Ich hatte auch die Gelegenheit an der Eröffnung einer Ausstellung deutscher mittelständischer Manufakturen in Moskau teilzunehmen. In Anwesenheit des deutschen Botschafters gab es neben deutschen Häppchen und Bierchen auch Hifi, Textilien, Kunst, Maschinen und vieles mehr aus deutschen mittelständischen Unternehmen zu begutachten. Und das Echo russischer Industrie- und Medienvertreter war enorm.

Ich musste allerdings in diesen Tagen an etwas ganz anderes denken: an meinen ersten Besuch der damals noch sowjetischen Hauptstadt. Es ist gerade ziemlich genau 25 Jahre her, dass ich für Microsoft die erste Pressekonferenz in Moskau organisieren durfte. Anlässlich der Einführung der ersten russischen Software von Microsoft – MS-DOS 4.0 – hatte ich neben einigen Rechnern und einem Beamer auch Bill Gates im Gepäck, dessen Vortrag ich mit mühsam erlernten russischen Einleitungssätzen ankündigen durfte.

Zu sehen waren wir damals sogar in den russischen Hauptnachrichten. Und für die Nachwelt hatten wir die Höhepunkte der Veranstaltung auf Video festgehalten. Bis heute hielt ich dieses Video für verschollen. Aber auf eben dieses Video bin ich heute im Zuge einer kleinen Anfrage der Microsoft Pressestelle YouTube gestoßen. Den 25 Jahre alten Film kann und will ich Ihnen nicht vorenthalten: der Junge mit der übergroßen Brille ist Bill Gates. Und der Junge mit wildem Bart bin ich.

Michael Kausch mit Bill Gates in Moskau
Bill Gates und Michael Kausch 1990 in Moskau

Über die abenteuerlichen Begleiterscheinungen dieses Events – etwa eine Zimmerreservierung im Hotel des KGB, der Verbrüderung mit einem Handelsblatt-Journalisten nach einer langen Wodka-Nacht, dem Verlust eines Beamers – gebe ich höchstens mündlich Auskunft; aus datenschutzrechtlichen und Gründen des Persönlichkeitsschutzes 😉

Nacht der Netze – Networking in der Promi-Disko ohne den Promi

Wenn sich bei vibrio an der Garderobe die Blazer und Sakkos häufen, ist das ein untrügliches Anzeichen für einen Kundentermin oder eine abendliche Networking-Veranstaltung. Finden sich in der Küche weder Plundergebäck noch Butterbrezen, kann die erste Möglichkeit ausgeschlossen werden und es steht eindeutig ein abendlicher Event steht an. Letzte Woche war es wieder soweit: Mit den Kollegen Christine und Sebastian ging es auf die Nacht der Netze im P1. Das Fazit fällt gemischt aus.
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vibrio steht vor einer Kreativitätsexplosion – der neue Duft im Büro

vibrio steht vor einem gar nicht ruchlosem Experiment: kann man mit Düften die Kreativität der Kolleginnen und Kollegen im Meetingraum erhöhen? Kann man das Wohlbefinden im Büro durch einen Duftspender fördern? Ich bin davon überzeugt: es geht! Was am Point of Sales funktioniert, sollte doch auch im Arbeitsumfeld klappen. Duftstoffe können beruhigen, anregen und bald auch die Kollegen bei vibrio zum gemütvollen Schnurren bringen.

Olfaktorik im Büro: Duft in Büro fördert Kreativität und Wohlbefinden

Jedenfalls werden wir die neue Air Bar unseren Kunden CWS-boco bei uns intensiv testen. Und wenn dann unsere Pressemeldungen und Online-Artikel endlich literaturnobelpreisverdächtig  werden, wissen Sie woran es liegt.

Ein Vorgeschmack gefällig? Guckst du hier: