Alle Beiträge von Madeleine Pilpin

Markenführung – die Glamourisierung im Unternehmen

„Ich liebte sie, nicht weil wir zusammenpassten, ich liebte sie einfach.“ Das Zitat aus dem Hollywood-Film „Der Pferdeflüsterer“ bezog sich natürlich nicht auf eine Marke, aber es fasst perfekt zusammen, was gelungene Markenführung ausmacht. Kunden „lieben“ manche Marken „einfach“ obwohl es genug Alternativprodukte gibt. Was machen die erfolgreichen Markenartikler hier richtig? Wie bekomme ich ein bisschen „Hollywood“ in mein Unternehmen?

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Das Handelsblatt als redaktioneller Megadienstleister

Medienprofi Gorkana hat zum Pressefrühstück mit Oliver Stock, Stellvertretender Chefredakteur des Handelsblatt, eingeladen. Und der demonstrierte wie erfolgreich der Verlag  das Vorzeigeformat im vermeintlichen Spannungsfeld zwischen Online und Print platzieren konnte.

Unique User sind egal

Online verzeichnet das Handelsblatt monatlich rund vier Millionen Unique User. Eine Zahl die sich binnen weniger Jahre verdoppelt hatte. Dem misst Oliver Stock allerdings gar keine so große Bedeutung bei. Viel interessanter sei für ihn die Entwicklung von Diensten wie dem Digitalpass. Nach vierwöchiger Testphase kostet das Bezahlangebot 30,99 Euro im Monat und bietet Live App, ePaper, Premium Inhalte und Online-Archiv-Zugang. Das kommt an und bestärkt das Management in der Gründung neuer Formate: ein „Handelsblatt Club“ befindet sich gerade in der Entwicklung. Morning Briefing (Newsletter) und die  Global Edition (Handelsblatt auf Englisch) finden ebenfalls ihre Leser. Weiterlesen

news aktuell Studie: Wie Journalisten recherchieren

„Das Bild ist die Mutter des Wortes“, so Hugo Ball, Autor und Dadaist. Seinen Aphorismus sollte sich hin und wieder jeder in Erinnerung rufen, der ernsthafte PR-Arbeit betreibt – egal ob in der Agentur oder im Unternehmen.

news aktuell, Dienstleister für die PR und Unternehmen der dpa Gruppe, führte unter knapp 1.500 Journalisten eine Umfrage zum Rechercheverhalten durch. Fragen nach der Bedeutung verschiedener PR-Materialien wie pdf, Links oder Bildern  für das Tagesgeschäft, sowie nach der Nutzung diverser Social Media-Kanäle, sollten Aufschluss über die Bedürfnisse der Medienprofis geben. Auch hier zeigt sich, dass ein Bild immer einen Text begleiten sollte, wie die Mutter ihr Kind – frei nach Hugo Ball, sozusagen.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie auf einen Blick:

  • Für drei Viertel aller Journalisten bieten multimediale Presseinformationen mehr Möglichkeiten zur Berichterstattung
  • Fast jeder zweite Journalist nutzt täglich PR-Bilder
  • Knapp die Hälfte der Journalisten recherchiert aktiv in sozialen Netzwerken
  • Nur ein Drittel der Journalisten informiert sich täglich auf Unternehmens-Websites

Wenn man bedenkt, dass wir 90 Prozent aller Umweltreize über die Augen aufnehmen (Quelle: CB-Research, überrascht das Ergebnis der Studie „Presseinformationen sind wertvoller, wenn sie weiterführendes Material mitliefern“ nicht wirklich. Multimediale Presseinformationen bieten drei Viertel aller Journalisten mehr Möglichkeiten zur Berichterstattung. 85 Prozent der Journalisten wünschen sich Bilder. Das bedeutet, dass Online-Pressebereiche sowie die Pressemitteilungen selber Links enthalten müssen zu Hintergrundmaterialien, flankierenden Daten und Zahlen – und natürlich Bildern.

Was macht ein gutes Pressebild aus?

Wir PR-Menschen tauschen uns – als Bindeglied zwischen Medien und Unternehmen  – regelmäßig mit Journalisten aus und sollten ganz genau wissen, was einen Text  für eine Publikation attraktiv macht. Mit Studien wie der von news aktuell können wir auch unsere Kunden für Themen sensibilisieren, denn gutes Bildmaterial ist spärlich gesät.

Ein Pressefoto mit Mehrwert für den Journalisten wird natürlich von einem Profi aufgenommen, es sollte neben hoher Qualität auch eine hohe Auflösung und eine entsprechende Aussagekraft haben. Und: Je origineller (natürlich dem Thema angemessen), desto besser.

Ein guter Bilderpool umfasst nicht nur Fotos von Produkten und dem Management.

 Journalisten suchen nach Themen

Die meisten Journalisten suchen nach Themen und nicht nach Unternehmen. Nur ein Drittel der Journalisten geht laut Studie täglich aktiv auf Unternehmenswebsites.

PR-Agenturen und Unternehmen können Journalisten in ihrer Arbeit massiv unterstützen, indem sie Bildmaterial zu eben diesen Themen anbieten. Das spart den Medienvertretern immense Recherchearbeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Berichterstattung.

Voraussetzung dafür ist, dass PRler Medien, Journalisten und deren Themen kennen und somit entsprechendes Bildmaterial produzieren lassen. Da immerhin 78,1 Prozent der befragten Journalisten auf Recherchematerial aus dem E-Mail-Postfach zurückgreift, stehen die Chancen für eine Berichterstattung auf dem klassischen Weg, nämlich via Pressemitteilung, noch immer sehr gut.

Recherche über Social Media

Erstaunlicherweise recherchiert noch immer ein Drittel der Journalisten nie auf Social Media Plattformen. Die Journalisten, die diese Kanäle nutzen, setzen bei der Recherche auf Facebook (29 Prozent), YouTube (26 Prozent), Google+ (16 Prozent) und Twitter (16 Prozent). Die wichtigsten Kriterien bei der Recherche sind das Thema und die Auffindbarkeit.

Fazit: Konzentrieren sich Unternehmen neben bloßen Produktnews auf Presseinformationen zu Kernthemen – immer flankiert von passendem Bildmaterial – und beachten dabei die Grundlagen des SEO, so dass diese Inhalte neben dem klassischen E-Mail- Versand auch im Netz via Suchmaschinen auffindbar sind, ist ein Riesenschritt hin zur Berichterstattung getan.

vibrio animalisch am „Kollege-Hund-Tag“

Heute ruft der Deutsche Tierschutzbund zum Kollege-Hund-Tag auf. Hundebesitzer sollten ihre Tiere für einen Tag mit an den Arbeitsplatz bringen dürfen – ein Schnuppertag für alle.

Auch bei vibrio gibt es einen Bürohund, den ich in die Agentur mitnehmen darf – was aus Rücksicht auf eine allergiegeplagte Kollegin, aber eine Ausnahme bleibt – denn mein Chef ist bekanntermaßen ein kluger Kopf. Nicht nur weil er FAZ und Co. liest, sondern weil er es zu schätzen weiß, wenn seine Mitarbeiter gelassen und zufrieden sind.

Denn zahlreiche Studien beweisen immer wieder aufs Neue, dass alleine die Anwesenheit eines Haustieres Stress mindert und die Stimmung verbessert. Amerikanische Universitäten sind inzwischen auf den (Therapie-) Hund gekommen, um Prüfungsstress bei Studenten zu verringern. Stefan Keuchel von Google Deutschland, spricht sich ausdrücklich für Hunde am Arbeitsplatz aus. Bei Google gibt es weltweit die „Dog Policy“: Hunde sind willkommen und erlaubt.

“Private”, mein römischer Vonallemdasbeste-Edelmischling war noch bis vor kurzem ein Pflegehund aus dem Tierschutz, der bis zur weiteren Vermittlung ein Heim auf dem bayerischen Land bekommen sollte. Dass er dem Hundelager endlich entkommen konnte, verdankt er auch vibrio, denn durch die Möglichkeit im Home Office zu arbeiten, konnte ich ihn sukzessive an sein neues Leben gewöhnen und ihn schließlich fest übernehmen.

Das Engagement der Mitarbeiter auch außerhalb der Agentur zu unterstützen, sei es im Sozialen, in der Musik oder im Sport, gehört zur Unternehmensverantwortung bei vibrio. Wir arbeiten an flexiblen Arbeitsplätzen und zu flexiblen Zeiten und bringen so privates und berufliches Engagement prima unter einen Hut.  

Im Agenturalltag kümmern wir uns täglich um Kunden, Journalisten, Blogger und alle, die da mal eine Frage haben zu Unternehmen, Strategien und Produkten. Unsere Agenturleitung legt sich voll ins Zeug, damit sich auch alle Kollegen wohl fühlen und bestens kümmern können: ein freundliches Loft, guter Espresso in der Küche, geselliges Bar-B-Q auf der Terrasse, Wertschätzung persönlicher Interessen, Talente und Soft Skills.

Die Stimmung ist gut bei vibrio, denn Menschen mit einer ausgeglichenen Work-Life-Balance sind motivierter, gesünder, belastbarer, vielleicht sogar loyaler: die meisten Mitarbeiter von vibrio arbeiten schon lange hier. Ex-Kollegen kommen immer wieder gerne auf einen Plausch vorbei, hängen den „alten Zeiten“ nach und schwärmen von der konkurrenzlos guten Atmosphäre.

Von diesen good vibrations bei vibrio kann sich gerne jeder überzeugen: bei einem Whiskey und einer Zigarre, bei Espresso, Wein oder Wasser.

Aber bitte dem Hund dabei das Fell kraulen – entspannt ungemein…