Al Jazeera und der deutsche Mittelstand

Deutsche Mittelstandsunternehmen exportieren in die ganze Welt – das „Made in Germany“-Siegel wird nach wie vor als ein Zeichen für unerreichte Qualität angesehen. Dieser Umstand hat die wirtschaftlichen Tumulte infolge der Schuldenkrise (bislang) abgefedert. Mit diesem Ruf geht auch internationales Medieninteresse einher: Was macht das Rückgrat der deutschen Wirtschaft so tragfähig? Was ist das, der „Mittelstand“ (stellen Sie sich das mit englischem Akzent ausgesprochen vor). Al Jazeera International ist dieser Frage nachgegangen und hat sich in Produktion und Führungsetage zweier bayrischer Mittelständler umgeschaut. Eine faszinierende Reportage, die einen Außenblick auf die wahrgenommenen Stärken des deutschen Erfolgs bietet. Hier sehen Sie den kompletten Beitrag:

Al Jazeera: Success of German Mittelstand firms

 

Unser Kunde, die Schreiner Group, ist alles andere als unbeleckt im internationalen Geschäft: Geschäftsführer Helmut F. Schreiner ist mehrfach international ausgezeichnet, und Niederlassungen in den USA und China sind Zeichen der Internationalisierungsstrategie des familiengeführten Unternehmens. Zahlreiche Auszeichnungen für bundesweit beste Azubis sind ein Beweis für eine These aus dem Beitrag von Al Jazeera: dass die Aus- und Fortbildung eines der wichtigsten Werkzeuge für die deutsche Wirtschaft, insbesondere den Mittelstand ist. Das muss ich unseren Werkstudenten bei Gelegnheit noch mal erzählen.

2 Gedanken zu „Al Jazeera und der deutsche Mittelstand“

  1. Interessant. Das Al Jazeera unserem „Made in Germany“ sogar einen kompletten Beitrag widmet 😉
    Das macht schon auch stolz.
    Ich würde „Made in Germany“ und „Deutscher Mittelstand“ jedoch als zwei voneinander getrennte Marken sehen! Erstere als sehr starke Marke, zweitere als eine im Aufbau befindliche Marke, welche einmal sehr stark werden kann.
    Habe passend dazu einen Artikel gelesen: http://www.marktundmittelstand.de/nachrichten/strategie-personal/exklusiv-neue-marke-deutscher-mittelstand/

    Wenn der deutsche Mittelstand es schafft, seine Marke weiterhin stärker werden zu lassen und mit Leben zu füllen, dann hat er im globalen Wettbewerb eine ganz klare Differenzierung geschaffen!

    Ein schöner Schlusssatz aus dem Artikel zum deutschen Mittelstand:
    „Der Begriff deutscher Mittelstand (…) ist hunderttausendfach und in allen Landkreisen dieser Republik mit Leben gefüllt. Er hat Identität, er hat das weltweite Vertrauen der Verbraucher, er vermittelt Sicherheit und Orientierung.“

  2. Ich würde den deutschen Mittelstand als nicht mehr nur im Aufbau bezeichnen – die Unternehmen haben so viel Renomée, dass sie weltweit als Übernahmeobjekte begehrt sind. Das hat sicherlich auch mit Deutschlands Status als sicherer Hafen in der europäischen Krise zu tun, aber eben auch mit dem Ruf des „Made in Germany“, der sich bei diesen (eben nicht mulinational aufgestellten) Firmen verkörpert findet.

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