Agentur-Pitch: Nichts geht über Empfehlungsmarketing

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Die Zeitschrift iBusiness aus dem HighText Verlag hat ein Ranking veröffentlicht, das ausweist, nach welchen Kriterien heute Unternehmen Agenturen im Pitch auswählen:

Agentur-Pitch

Agentur-Pitch: so wählen Unternehmen Agenturen aus

Man sieht, dass wir uns kaum von Kaufentscheidungen in B2C-Märkten unterscheiden: Empfehlungen gehen über alles! Zwei von drei Konsumenten berücksichtigen heute bei ihren privaten Kaufentscheidungen Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis. Klassische Werbung wird für die unmittelbare Kaufentscheidung immer belangloser. Marketing-Entscheider arbeiten heute bei der Auswahl von Agenturen nicht anders: entscheidend sind die Referenzen aus dem Markt.

Was man auch sieht: ein wenig SEO kann nicht schaden. Und Vorträge und Messeauftritte sind allemal wichtiger, als Awards.

Empfehlungsmarketing ist das wichtigste Kriterium für den Erfolg von Agenturen vor und im Pitch

Ich kann all das nur bestätigen. Wir gewinnen die meisten unserer Kunden über Empfehlungen aus dem Markt. Auch auf meine Vortragstätigkeiten werden ich häufig angesprochen. Deshalb ist für uns unser Slideshare-Kanal mit den zahlreichen Vortragsfolien von großen und kleinen Events so wichtig.

An Awards beteiligen wir uns grundsätzlich nicht. Das heißt: einmal mussten wir auf Veranlassung eines Kunden eine Ausnahme machen. Wir wurden dann immerhin Zweiter bei einem sehr renommiertem Award für Markenkommunikation. Hat’s was gebracht? Ja – einen glücklichen Kunden, der sich bestätigt gefühlt hat.

In einem Punkt aber habe ich gänzlich andere Erfahrungen gemacht, als die Studie von iBusiness nahelegt: Unsere Social-Media-Aktivitäten tragen erheblich zu erfolgreichen Neukundenabschlüssen bei. Und dies gilt für Aktivitäten auf LinkedIn und XING ebenso, wie für Facebook und Twitter. Allerdings sind hier die persönlichen Auftritte der Agenturmitarbeiter meistens wichtiger, als die Agenturprofile. Das ist auch gut so. Denn auch hier geht es um Referenzen: um die Referenzen der Mitarbeiter in ihren Netzwerken.

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