Geschrieben von Michael Kausch am 01 Jul 2010

Die Scroll-Edition der WELT KOMPAKT – Ich war FAST dabei

weltkompakt

Heute liegt sie also endlich am Kiosk: die vor einigen Wochen angekündigte “Blogger-Ausgabe” der Tageszeitung WELT KOMPAKT, der “kleinen Schwester” der ganzen WELT. Der Verlag hatte einige deutsche Blogger – von Mode-Bloggern über Wein-Surfer bis hin zu Politik- und Kultur-Bloggern – eingeladen, einen Tag lang die Print-Ausgabe der WELT KOMPAKT zu gestalten. Gemeinsam mit meinen Blogger-Freunden vom Czyslansky-Blog – Tim Cole, Sebastian von Bomhard, Christoph Witte und Alexander Broy - war ich eingeladen dabei zu sein.

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Geschrieben von Michael Kausch am 24 Jun 2010

Journalisten und Blogger im Kulturkampf - wie eine nette kleine Aktion der WELTkompakt zum Aufruhr in Kleinbloggingen führt

weltkompakt

Das hat sich Frank Schmiechen, der stellvertretende Chefredakteur der WELTkompakt sicherlich anders vorgestellt, als er vor einigen Tagen “führende deutsche Blogger” dazu einlud, die Redaktion seines Blattes für einen Tag zu übernehmen. Nach seinen Worten handelt es sich um ein “Medien-Experiment …, das es bisher noch nicht gegeben hat. An dieser Stelle darf ich den Text der Einladung dokumentieren:

“Wie würde es Ihnen gefallen, sich mit Gleichgesinnten einen Tag lang auf einem großen Abenteuerspielplatz frei auszutoben? Zumindest hoffen wir, dass es sich wie eine Art Abenteuerspielplatz anfühlt – denn mit dieser Mail laden wir Sie ein, an einem Medien-Experiment teilzunehmen, das es bisher noch nicht gegeben hat. Für einen Tag überlassen wir die WELT-KOMPAKT-Redaktion Schreibern, die ihre Texte sonst nur online veröffentlichen: Bloggern, Twitterern, Amazon-Rezensenten, Wikipedianern und Co. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie als einer der führenden deutschen Blogger bei diesem Experiment dabei wären. WELT KOMPAKT setzt sich wie wohl keine zweite deutsche Tageszeitung mit dem Netz und dessen Auswirkungen auf unser Leben auseinander. Möglicherweise erinnern Sie sich an unsere Werbekampagne aus 2009, in der wir über Internetphänomene wie „Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen“ nachgedacht haben.  Nun wollen wir in dieser Auseinandersetzung mit dem Internet einen Schritt weitergehen, indem wir für eine Sonderausgabe die Redaktion durch Online-Publizisten austauschen und damit die Schreibe des Internet mit dem Medium Papier verbinden – was auch immer dabei herauskommt. Die einzigen Regeln, die gelten, sind fünf von uns aufgestellte Axiome:
1. Du sollst werten.
2. Die Uhr ist Dein Feind.
3. Der Chefredakteur ist Dein Freund.
4. Die Themen der Zeit sind Deine Themen.
5. Schreibe offline wie online: Sei wer Du bist.”

Nun ist Frank Schmiechen einer jener Journalisten, die sich schon seit langem auch für die Welt der “Social Media”, für Blogger und Twitterer interessieren. Er hat sich vermutlich richtig auf die Zusammenarbeit und Konfrontation mit den schreibenden Online-Kollegen gefreut. Und wir haben uns auch gefreut. “Wir”, denn ich bin als Mitbetreiber des kleinen Czyslansky-Blogs ebenfalls eingeladen worden an der WELTkompakt-Ausgabe des 1. Juli 2010 mitzuwirken. Dann aber kam alles ganz anders …

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Geschrieben von Michael Kausch am 21 Apr 2010

Oliver Gassner lädt zum Barcamp Bodensee

Bodensee

Bild: Google Earth

Die Südwest-Blogger treffen sich vom 4. bis zum 6. Juni zum Barcamp Bodensee in Konstanz. Links zu den Anmeldeseiten gibt’s hier:

https://www.xing.com/events/barcamp-bodensee-konstanz-4-6-2010-500946

Geschrieben von Michael Kausch am 22 Okt 2009

Bloggende Charterflieger in der Pressekonferenz

Zum ersten Mal waren in diesem Jahr Blogger zur Hauptpressekonferenz der discuss & discover zugelassen. Und man hat es gleich gemerkt:

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Geschrieben von Michael Kausch am 12 Okt 2009

Kollege Knüwer träumt den Traum vom unabhängigen Blogger und trommelt auf die Journalisten ein

knüwer

Einen Aufruf des GPRA-Chefs Alexander Gütler, der dazu auffordert die schwarzen Schafe unter den Bloggern, die Geld von der Industrie nehmen, markig zu branden (oder war es brandzumarken??) nimmt Handelsblatt-Blogger Thomas Knüwer zum Anlass, die kritischen Blogger von den käuflichen klassischen Journalisten abzugrenzen. Knüwer wörtlich:

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Geschrieben von Michael Kausch am 27 Jul 2009

Eine gelungene PR-Aktion mit Zielgruppe Blogger - das PONS-Mailing!

pons

[Bild: opensourcepr]

Blogger sind ja grundsätzlich sehr offen für Unternehmensinformationen. Drei von vier Bloggern sind grundsätzlich auch an klassischen Pressemeldungen interessiert. Und doch kann man auf diesem Gebiet viel falsch machen, denn Blogger sind zwar in der Regel mit einem Standesbewusstsein ausgestattet, dass eher nicht hinter das Ego eines Watergate-Journalisten zurückfällt. Aber doch ticken viele Blogger anders, als Journalisten.

Über eine ausgenommen gelungene Blogger-PR-Aktion berichtet Tapio Liller auf seinem Open Source PR-Blog:

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Geschrieben von Markus Pflugbeil am 06 Mär 2009

Compuware bloggt und rockt

So stellt sich Compuware CIO Rick vor

So stellt sich Compuware CIO Rick vor

Noch schnell gebloggt, bevor es zu spät ist. Kollege Staudt machte uns auf die Seite rockitman.de aufmerksam, über die die aktuelle Ausgabe der Computerwoche auf der letzten Seite berichtet. Für uns als Kommunikationsexperten ist es durchaus interessant zu sehen, wie ein Unternehmen wie Compuware in der Web 2.0 Welt agiert: mit dem Blog eines rockenden CIO, der auf Pamela Anderson steht, Details zu seiner Person siehe hier.

Laut Computerwoche Gespräch mit der Marketing-Managerin von Compuware soll der rockende, virtuelle CIO eine “Essenz” der Compuware Kunde darstellen… Also schnell durchgeklickt und folgendes festgestellt: auf die Seite gelockt werden die Internetuser mit einem Gewinnspiel (kein Link, da schon abgeschlossen), bei dem ein Wii Guitar Hero Komplettsetz zu gewinnen war. Leads sollten wohl über den Link Hintergrundinformationen generiert werden, was sehr seltsam ist, denn die dort angebotenen Themen haben mit den Blogposts von Rick auf den ersten Blick wenig zu tun, der hier seine Vorliebe für Classic Rock statt Überschriften zum Besten gibt. Statt dass man mit einem Klick mehr erfährt, muss man dann seine Kontaktdaten eingeben – verständlich aus Marketingsicht, aber meines Erachtens einen Klick zu früh, denn mich hätte schon vorab mal interessiert, was Compuware unter “Vantage-Lösung, Risiko-Absicherung und proaktives Handeln, Sparen und Wertbeitrag, Effizientes Troubleshooting und SLM und Transparenz gegenüber dem Business” genauer versteht, bevor ich meine Daten hinterlasse. Laut Computerwoche Bericht sei das Unternehmen aber mit dem Erfolg des Blogs, der Mitte März wieder abgeschaltet werden soll, aber sehr zufrieden.

Die zweite Welle liebe Compuware Blogger alias Rick wäre jetzt natürlich, wenn sich eine Facebook Gruppe mit dem Titel “Rick soll weiter leben!” gründet, wäre das nicht was?

Zu Erinnerung an die Seite hier ein Auszug:

Blogposts des rocken- und bloggenden CIOs Rick

Blogposts des rocken- und bloggenden CIOs Rick

Geschrieben von Michael Kausch am 17 Okt 2008

bloggen = neudeutsch für "abschreiben" - oder: versuch einer typologisierung der bloggerei

an der universität leipzig wurde untersucht, ob das denn stimmt, dass die ganze bloggerei eine kritische und innovative alternative zum etablierten journalismus darstellt, oder ob blogger nicht in erster linie bei den etablierten journalisten abschreiben und ihre eigenleistung - wenn überhaupt - in einer mehr oder weniger intelligenten kommentierung der rechercheergebnisse der berufsjournalisten bestehe. an drei themenbeispielen werden die reflexiven beziehungen zwischen der bloggerszene und den traditionellen medien verständlich und spannend aufgezeigt:

gesetzliches rauchverbot

biosprit

boykott der olympischen spiele in peking

die ergebnisse sind spannend zu lesen und unterstützen die ergebnisse, die für die usa bereits von zwei jahren vom “project for excellence in journalism” belegt wurden: der anteil der eigenrecherchierten beiträge bei den blogs ist minimal (fünf prozent in den usa). fast achtzig prozent der blogeinträge sind meinungsäußerungen oder zitate. und dabei wurden hier nur a-blogger untersucht, also blogger, die als politisch meiungsführend gelten.

wer sich ein bisschen in der bloggerwelt auskennt aber weiss aus eigener anschauung, dass die allermeisten blogs völlig anders gestrickt sind.

eine gute kategorisierung schlägt michael haller in message online vor. in anlehnung und erweiterung an seinen unbedingt lesenwerten beitrag schlage ich folgende kategorien vor:
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Geschrieben von Michael Kausch am 09 Okt 2008

wieder keine konferenz am wochenende …

am kommenden wochenende findet in münchen keine konferenz statt. und das ist wörtlich zu nehmen: das munich barcamp ist laut selbstbeschreibung eine “Ad-hoc-Nicht-Konferenz (engl. Un-Conference)”, auf der sich ein paar hundert blocker treffen und über dinge reden. es geht um technische aber auch strategische dinge, um microformats, openID, OAuth, rss, open social, secure online, mash ups, pod- und vodcasts, identity management im netz, aber auch um “wie bewerbe ich mich richtig?”. wie immer, wenn sich blogger treffen gilt: das endgültige programm wird erst am ende der veranstaltung feststehen.

interessant: hauptsponsor ist sun. und dort findet das ganze dann auch statt. aber auch microsoft, burda und die messe SYSTEMS sind als sponsoren dabei.

infos zur teilnahme gibts hier: http://barcampmunich.mixxt.de/

Alexander Broyalexander broy, unser mann im web, ist live vor ort und wird aus der zukunft berichten.

Geschrieben von Michael Kausch am 03 Jul 2008

PR für Blogger

mein alter kollege, mitarbeiter und freund flo ranner, zugleich blog-anstifter und web 2.0er, hat einige blogger befragt, ob sie an pr-informationen interessiert seien.

die ergebnisse in kürze hier.

die ergebnisse in extremer kürze:

1) 3/4 aller blogger wollen pr-infos zugeschickt bekommen. das hat mich überrascht!

2) 17 prozent wollen auf gar keinen fall.

3) in konsequenz bleibt einem derzeit nichts anderes übrig, als blogger individuell abzufragen, wie man sie standardisiert mit informationen bedienen kann. dabei muss man sich

a) individuell mit den profilen der blogs befassen

b) sodann eine email an den blogger richten und mit ihm ein zu eins klären, was er will

c) einen weg finden, ihm die infos zur verfügung zustellen, an denen er interessiert ist.

grundsätzlich unterscheidet sich diese vorgehensweise nicht von der behandlung von vip-journalisten.