Geschrieben von Michael Kausch am 24 Aug 2010

vibrio ruft Weihnachtsgeschenke zurück und warnt nachdrücklich vor einer Verwechslung von Eierbechern mit Apple’s iPod

ei pott

Ein eiPOTT der Firma koziol (Bild koziol)

Letztes Jahr verschenkte die Agentur vibrio zu Weihnachten einige wunderbare kleine Eierbecher mit dem noch viel wunderbareren Namen eiPOTT - natürlich in klassischem Apple-Weiß und mit angedeutetem Screen als Ablage für die Eierschalen (siehe Bild). Der Hersteller dieser kleinen Pretiosen, die Firma koziol, wurde nun von Apple verklagt, da man ihre Eierbecher leicht mit den Apfel-eigenen iPods verwechseln könne. In Sachen Markenschutz ist man bei Apple ja seit dem Streit mit dem alten Beatles-Label Apple Records recht aufmerksam. Und tatsächlich hat ein Gericht nun koziol dazu verurteilt, den Namen der kleinen eiPötte zu ändern, weshalb vibrio seine Weihnachtsgeschenke hiermit zurückruft und dringend vor einer falschen Nutzung der Eierbecher warnt:

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Geschrieben von Michael Kausch am 30 Apr 2010

"Thoughts on Flash" - was steckt wirklich hinter den Angriffen von Steve Jobs auf Adobe?

jobs

In seinem offenen Brief greift Apple-Boss Steve Jobs unter dem Titel “Thoughts on Flash” Wettbewerber Adobe massiv an. In einem Beitrag auf dem Czyslansky-Blog deute ich diesen Frontalangriff als Ausdruck der Apple-Strategie als Hardwarehersteller auch die Softwareentwicklung für alles was mit “i” anfängt unter völlige Kontrolle zu bekommen. In Wahrheit ist Apples Strategie proprietäer als alles, was wir seit Einführung des Personalcomputers vor 30 Jahren erlebt haben. Und diesen Trend finde ich nicht gut.

Geschrieben von Michael Kausch am 12 Feb 2010

Mitmach-Umfrage: Wie sieht das Netbook der Zukunft aus?

ipad

Während Apple mit dem iPad auf Touch-Only-Technologie setzt, glaubt Bill Gates an die Zukunft von Netbooks mit integrierter Tastatur und Stift- plus Touch-Eingabe:

“”Nichts am iPad lässt mich sagen, ‘Oh, ich wünschte Microsoft hätte das getan’.” Er glaube an die Touch-Technik und auch an digitale Buchlesegeräte, doch zum Mainstream dürften Netbooks mit Stiftbedienung und einer physikalischen Tastatur werden” (Kress online)

Was glauben Sie? Stimmen Sie ab: Wem gehört die Zukunft? Touch Onle (iPad) oder Touch mit Stift und Taste (MS)? http://twtpoll.com/ngdkoi.

Geschrieben von Michael Kausch am 19 Aug 2009

Apple, Beatles und der Siegeszug des iPod

applerec

Das hätte sich Paul McCartney damals nicht erträumt, dass Apple einmal einen Marktanteil von 25 Prozent im Musik-Business erreichen würde …

Nachdem Computerpionier Steve Jobs bei Gründung von Apple Computers im Jahr 1981 bereits Lizenzen an die vier Pilzköpfe abdrücken musste, damit er den Namen Apple benutzen durfte, den sich die Band für ihr Platten-Label Apple Records gesichert hatte, kam es in den Folgejahren immer wieder zu gerichtlichen Auseinandersetzungen zwischen den Musikern und dem Computerbauer. Jobs musste im Laufe dieser Auseinandersetzungen erklären, dass er sich nicht ins Musikgeschäft einmischen würde. Mit dem Siegeszug des iPod hatte er die Grenzen zwischen Computer-Business und Musikgeschäft aber endgültig niedergerissen.

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Geschrieben von Michael Kausch am 04 Aug 2009

Wurmiger Apfel - Schadwurm in Apple-Tastatur injiziert

Da sage noch einer, nur Software aus Redmond ziehe Viren an, wie Stromsparlampen die Motten. Auf der Sicherheitskonferenz Blackhat hat Schwarzhut K.Chen vor Publikum Schadsoftware in eine Apple-Tastatur eingespielt. Möglich wurde dies durch den internen Speicher des Keyboards. Die hübsche Tastatur des Mac verfügt über 8 KByte Flash-Speicher und weitere 256 KByte RAM. Was vor 25 Jahren noch als Treibsatz für einen ausgewachsenen IBM-PC ausgereicht hätte, taugt nun immerhin als Virenschleuse. Schadprogramme lassen sich z.B. unauffällig über ein Treiber-Update einspielen, um anschließend alle Tastaturbefehle an einen entfernten Rechner zu übermitteln. Chen bezeichnete den Eingriff in die Apple-Tastatursoftware als “einfaches Proof of Concept”. Wer Lust hat, sich den Hack anzusehen: inzwischen gibts den Act auf YouTube:

Geschrieben von Michael Kausch am 16 Jul 2009

Fenster-Läden neben Apfel: Erste Microsoft Stores kommen im Herbst

Schon im Februar hat Microsoft angekündigt gegen Apple mit eigenen Flagship Stores antreten zu wollen. Seitdem war es ausgesprochen ruhig um die Gerüchte der Windows-Crew geworden.

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Geschrieben von Michael Kausch am 05 Feb 2009

apple-gründer wozniak engagiert sich wieder in der entwicklung

woz mit patrick hofer klein

steve wozniak (links) im gespräch mit dem schweizerischen vibrio-chef patrick hofer

steve wozniak, der vor vielen jahren gemeinsam mit steve jobs apple computer gründete und als der technische entwickler der ersten apple-rechner gilt, wird wieder aktiv. laut new york times soll er heute als chefentwickler beim amerikanischen start-up “Fusion-io” vorgestellt werden. das drei jahre alte unternehmen hat eine speicher-technologie entwickelt, die mehrere flash chips zu handy-großen speicherbündeln packt und mit einer intelligenten software leistungswerte erreicht, die rund zehnmal teureren emc- oder net-app-lösungen paroli bieten soll.

ich habe steve im vergangenen jahr auf dem züricher tweakfest kennengelernt. dort entstand auch das bild, das steve mit meinem schweizerischen kollegen patrick hofer zeigt, der steve als key note speaker für den event engagiert hatte. steve ist unter allen computer-papas, die ich so kenne, sicherlich einer der angenehmsten zeitgenossen: bescheiden, engagiert, tolerant und noch immer von visionen getrieben. vermutlich werden wir bald alle mit fusion-speichern arbeiten und eben. es würde mich jedenfalls nicht überraschen.