Social Media Monitoring in PR und Marketing

Social Media Monitoring Dashboard
Social Media Monitoring mit einem kundenspezifischem I³-Dashboard

vibrio bietet seit einiger Zeit ein professionelles Social Media Monitoring an. Dieser Service besteht aus drei Modulen, die sich beliebig miteinander kombinieren lassen:

  • Image Monitoring
  • Issue Monitoring
  • Influencer Monitoring

Dabei haben unsere Kunden nicht nur direkten Zugriff auf ein für sie eingerichtetes Dashboard, sondern auch auf alle im Social Media Monitoring erfassten Quellen.

Die drei Elemente des Social Media Monitoring
Die drei Elemente des Social Media Monitoring

Das Image Monitoring erfasst Postings, Tweets und Online-Artikel zur Marke des Kunden, zu Produkt-Marken oder aber auch zu Wettbewerbern.

Das Issue Monitoring erfasst Fundstellen, die sich mit relevanten Themen des Kunden auseinandersetzen. Damit wird das issue Monitoring zur wichtigsten Grundlage für eine Content Marketing- bzw. Storytelling-Strategie.

Im Influencer Monitoring werden wichtige Meinungsführer in sozialen Medien und auf Online-Foren identifiziert.

Warum ist Social Media Monitoring eigentlich so schwierig?

Es nützt ja wenig, wenn man einfach viele Fundstellen auf Suchbegriffe hat.

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Zwei Wochen Praktikum bei Vibrio

Ein Gastbeitrag von unserer Praktikantin Leonie:

Wie schon viele Menschen vor mir musste ich irgendwann darüber nachdenken, was ich mal machen möchte. Am Ende dieser Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich entweder etwas mit Presse machen möchte oder in die Tourismus-Branche gehe. Eine Chance, zu überlegen, welche der beiden Richtungen ich gehen will, hat mir das Betriebspraktikum geboten, dass ich nach vielen Überlegungen dann schlussendlich bei Vibrio gemacht habe. Die zwei Wochen waren lang, aber mir hat das Praktikum sehr viel Spaß gemacht, da es fast immer etwas zu tun gab und ich mich gut in den Beruf eines PR Beraters hineinversetzten konnte, mit dem tollen Team.

Praktium-Arbeitsplatz
Praktium-Arbeitsplatz

Meine Aufgaben bestanden darin, zu recherchieren, eine Pressemitteilung zu verfassen, einen Tweet zu schreiben, eine Art Kalender zusammen zu stellen und einen Text für einen Newsletter zu machen. Die Telefonkonferenzen und die Kundenmeetings waren sehr interessant, ebenso war es schön zu sehen, dass das Team hier so gut zusammen arbeitet und sie alle außerordentlich hilfsbereit und nett sind. Ich war sehr froh das ich nicht in das Klischeepraktikum gekommen bin, mit Kaffee kochen und mehr nichts. Dieses Praktikum war sehr lehrreich und hat mir geholfen, eine Entscheidung zu treffen. Danke an die ganze Agentur.

Neues Mobile Health Gadget: Microsoft entwickelt Laufschuh mit Schrittmotor

Microsoft Laufschuh

Unterschleißheim, 01. April 2015. Schuhe, bei denen sich per Windows-App eine Sohlenheizung zuschalten lässt, Schuhe mit eingebautem Schrittzähler und Schuhe, die das Bewegungsprofil des Fußes aufzeichnen und analysieren – alles das gibt es längst für den gesundheitsbewussten und digital ausgerüsteten Läufer. Schon heute alarmiert das Smartphone seinen Besitzer, wenn er wieder einmal einen langen Büro-Tag sitzend am Schreibtisch verbracht hat und er deshalb dringend zum Ausgleich am Abend noch fünftausend Schritte zu Fuß gehen sollte.

Microsoft setzt dieser Entwicklung nun die Krone auf: mittels eines kleines High-Torque-Schrittmotors erkennt die Software, die es vorerst nur für Windows-kompatible Smartphones geben soll, den Laufbedarf und startet den Laufschuh selbstständig. Der Träger kann gar nicht anders, als loszulaufen: die Schuhe laufen einfach los. Den Schuh bezieht Microsoft vom fränkischen Sportartikel-Profi Puma.

BITKOM begrüßt die Rolle des deutschen Mittelstands im Internet der Schuhe

Der Schrittmotor kommt vom deutschen Schrittmotorspezialisten EC-Motion, so dass Microsoft mit seinem „Running Win Shoe“ gleich zwei Mal auf innovative deutsche Mittelständler als Zulieferer zurückgreift. BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf kann der Microsoft-Ankündigung denn auch strategische Bedeutung abgewinnen:

„Der Microsoft Running Win Shoe ist nicht nur ein Meilenstein auf dem innovativem Gebiet des Mobile Health, sondern auch ein Beweis der wichtigen Rolle des deutschen Mittelstands bei der Entwicklung des Internet der Dinge.“

Gerüchte um einen „Miracle Shoe Shop Defender“

Aus der deutschen Microsoft-Niederlassung vernimmt man bereits Spekulationen um weitere Innovationen rund um den Running Win Shoe: angeblich arbeitet man in Redmond an einem Softwareupdate, das auf Basis von BING Map dem Schuh – gedacht ist vorerst nur an die „weibliche“ Variante für Läuferinnen – signalisieren soll, dass sich die Schuhträgerin in der Nähe eines Schuhgeschäftes befindet. Die kleine App namens „Miracle Shoe Shop Defender“ soll mittels Zündung des Schrittmotors verhindern, dass die Schuhträgerin sich länger als fünf Sekunden vor Schaufenstern eines Schuhgeschäfts aufhält oder gar einen Schritt in ein solches Geschäft setzt. Als Zielgruppe für den Frauenschuh will Microsoft allerdings Männer anvisieren. Bis zum Weihnachtsgeschäft soll der „Miracle Shoe Shop Defender“ lieferbar sein. Der „Running Win Shoe“ soll schon im April über ausgewählte Microsoft-Partner-Schuhläden ausgeliefert werden.

Kleiner Lesehinweis in eigener Sache zum Katastrophenjournalismus

Katastrophenjournalismus ist mehr als Voyeurismus: er ist die ständige Kommunikation von Nichtwissen. Und die sozialen Medien sind immer dabei.

Ich weiß ja nicht, wie es Ihnen in den letzten Tagen ging: die traditionellen, aber auch die sozialen Medien waren voll und völler mit Beiträgen zur Germanwings-Katastrophe. Ich war und bin offen gestanden diesen Katastrophenjournalismus und die  unzähligen Spekulationen und die vielen inhaltsleeren Beiträge und das ganze Herumgestochere im Trüben leid.

Das Flugzeugunglück war eine Katastrophe – für die deutsche Luftfahrt, die Lufthansa und Germanwings, vor allem aber natürlich für die Opfer, deren Angehörige und Freunde. Das weiß jeder und das muss weder von mir, noch von anderen bestätigt werden. Aber muss das alles dazu führen, dass auf allen Fernsehkanälen und in vielen Zeitungsspalten und in noch mehr Facebook-Postings und Tweets die immer gleichen sinnlosen Fragen gestellt werden: Warum? Wieso? Wer ist schuld? Was nun?

In den ersten 48 Stunden gibt es selten Wissen, gar keine Analyse, aber immer Sendung Sendung Sendung. Und in den sozialen Medien ist alles noch viel schlimmer: ich hatte in den vergangenen beiden Tagen mehr als einmal den Verdacht, dass viele Äußerungen in Facebook, Google+ und Twitter letztlich nur dazu dienten, sich selbst ins Gespräch zu bringen. Der fast schon mechanisch in die Anschreiben von E-Mail-Newslettern eingesetzte Hinweis auf das Bedauern zum Unglück hat letztlich höchstens die Öffnungsraten dieser Newsletter erhöht. Bei meinem Newsletter, der heute rausgeschickt wurde, geht es wie immer nur um das, wovon ich etwas verstehe, also bestimmt nicht um Flugzeuge.

Zum Unglück hatte und habe ich nichts zu sagen. Aber meinen Unwillen – um es vorsichtig zu formulieren – über dessen mediale Aufbereitung habe ich auf dem Czyslanksy-Blog formuliert. Wen es interessiert, hier ist der Link: Germanwings und die medialen Reiter der Apokalypse.

Manchmal freue ich mich gerade auch in Facebook und Twitter über alle, die einfach mal den Mund halten.

CeBIT 2015 – ein Rückblick in Bildern

Astronauten auf der CeBIT 2015
Astronauten auf der CeBIT 2015

Die CeBIT 2015 hat ihr Comeback geschafft, wenn man den Zahlen glauben darf. Ich persönlich teile die Ansicht, dass die Messe sich wieder belebt hat. Die Athmosphäre war entspannt, aber unternehmungslustig: man weiß, warum man hier ist. Zum Arbeiten, zum Netzwerken. Ein bisschen auch zum Spaß haben. Viele Stände und Ausstellungsstücke zeugen vom ausgedehnten Spieltrieb der Aussteller und Betreiber. Viele Leerflächen in den Hallen zeugen davon, dass die Messe trotzdem noch konsolidieren muss.

Warum nicht eine größere CODE_n Halle?

Die CODE_n-Halle auf der CeBIT 2015
Die CODE_n-Halle auf der CeBIT 2015

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Convento PR-Frühstück “Storytelling” am 5. Mai mit Michael Kausch

Michael Kausch

Am 5. Mai geht es in München auf dem Convento PR-Frühstück um “Storytelling in PR und Social Media Marketing: Strategien, Instrumente und Beispiele”. Vortrag von und Diskussion mit vibrio-Chef Michael Kausch. Teilnahme kostenlos und Anmeldung bei Convento: https://myconvento.com/public/index/fruestuecke.

Programmauszug:

“Tell me a fact and I’ll learn. Tell me a truth and I’ll believe. But tell me a story and it will live in my heart forever.”

Unter diesem Slogan versprechen sich immer mehr Unternehmen von “Storytelling” und Content Marketing große und nachhaltige Erfolge in der Unternehmenskommunikation. Mit Storytelling versuchen sie der Glaubwürdigkeitskrise traditioneller Öffentlichkeitsarbeit, der gewachsenen Bedeutung des Empfehlungsmarketings und dem neuen Selbstbewusstsein des „Kunden 2.0“ gerecht zu werden. Auf dem PR-Frühstück soll es um konkrete Praxis-Tipps für ein erfolgreiches Storyteling in PR und Social Media Marketing gehen: Wo kommen die Themen her? Welche Themen machen Sinn? Wie transportiere ich die Storys effizient in den richtigen Kanälen? Wie messe ich den Erfolg? Der Referent führt in die Strategie des Storytellings ein, zeigt Beispiele und stellt Tools für die konkrete Arbeit vor.

Mit PR in Google News: ein alter Hut in neuen Schläuchen?

pr in google news
pr in google news

PR in Google News: Wozu braucht es eigentlich unabhängige Medien, wenn PR-Leute künftig ihre Pressebotschaften direkt in Google einschleusen können? Steht diese Frage wirklich auf der Agenda?

Reuters überraschte vor wenigen Tagen mit der Meldung “Google change allows company statements to top news searches“.  Und prompt wurde aus dieser Meldung ein grundlegender Paradigmenwechsel der Unternehmenskommunikation. Florian Harms, Chefredakteur von Spiegel Online, bezeichnete den Vorgang in einem Tweet als „Dammbruch“. Und Jens Rehländer, ehemaliger Redaktionsleiter von GEO.de leitete mit diesem Zitat dann auch seine Warnung an die Ex-Kollegen ein: “Journalisten! 5 Gründe, warum euch Google jetzt nicht mehr braucht“.

PR in Google News: Was ist neu an der Google-Politik?

Folgt man der Reuters-Meldung, so hat Google im vergangenen September seinen Algorithmus für die News-Suche geändert.

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Die CeBIT bewegt sich – auf Video

Wenn die diesjährige CeBIT ein Symbolbild hat, dann ist es das Kamerastativ. Mögen altgediente Kollegen unken, wenn man mit dem Dreibein nach Hannover zieht – aber der/die JournalistIn von heute trägt Ständer. Das trifft auch für mich selber zu, zugegebenermaßen eher in der Rolle als Blogger und Chronist.
Immerhin: zu fünf verschiedenen Gelegenheiten stehen unsere drei anwesenden Kunden Ferrari electronic, LANCOM Systems und virtual solution in den ersten Tagen vor der Kamera: Preisverleihungen, Statements, Hintergrundgespräche – alles wird in bewegten Bildern festgehalten.

Stephan Leschke demonstriert vor laufender Video-Kamera das OfficeMaster Gate Advanced
Video-Aufnahmen auf der CeBIT bei Ferrari electronic: das neue OfficeMaster Gate Advanced

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Vor 25 Jahren – mit Bill Gates in Moskau

Michael Kausch in Moskau
Vor 25 Jahren: Michael Kausch auf der ersten Microsoft Pressekonferenz in Moskau

In diesem Blog-Beitrag geht es um Moskau. Und nein: die Ukraine und der Mord an Boris Nemzow sind dieses Mal kein Thema. Es geht vielmehr um eine ganz persönliche Erfahrung. Denn vor zwei Wochen war ich privat in Moskau und konnte die Stadt als moderne und weltoffene Stadt kennen lernen, als eine  Stadt mit einer vielfältigen kulturellen Szene in einem Land mit noch immer engen wirtschaftlichen Beziehungen zu Deutschland.

Ich hatte auch die Gelegenheit an der Eröffnung einer Ausstellung deutscher mittelständischer Manufakturen in Moskau teilzunehmen. In Anwesenheit des deutschen Botschafters gab es neben deutschen Häppchen und Bierchen auch Hifi, Textilien, Kunst, Maschinen und vieles mehr aus deutschen mittelständischen Unternehmen zu begutachten. Und das Echo russischer Industrie- und Medienvertreter war enorm.

Ich musste allerdings in diesen Tagen an etwas ganz anderes denken: an meinen ersten Besuch der damals noch sowjetischen Hauptstadt. Es ist gerade ziemlich genau 25 Jahre her, dass ich für Microsoft die erste Pressekonferenz in Moskau organisieren durfte. Anlässlich der Einführung der ersten russischen Software von Microsoft – MS-DOS 4.0 – hatte ich neben einigen Rechnern und einem Beamer auch Bill Gates im Gepäck, dessen Vortrag ich mit mühsam erlernten russischen Einleitungssätzen ankündigen durfte.

Zu sehen waren wir damals sogar in den russischen Hauptnachrichten. Und für die Nachwelt hatten wir die Höhepunkte der Veranstaltung auf Video festgehalten. Bis heute hielt ich dieses Video für verschollen. Aber auf eben dieses Video bin ich heute im Zuge einer kleinen Anfrage der Microsoft Pressestelle YouTube gestoßen. Den 25 Jahre alten Film kann und will ich Ihnen nicht vorenthalten: der Junge mit der übergroßen Brille ist Bill Gates. Und der Junge mit wildem Bart bin ich.

Michael Kausch mit Bill Gates in Moskau
Bill Gates und Michael Kausch 1990 in Moskau

Über die abenteuerlichen Begleiterscheinungen dieses Events – etwa eine Zimmerreservierung im Hotel des KGB, der Verbrüderung mit einem Handelsblatt-Journalisten nach einer langen Wodka-Nacht, dem Verlust eines Beamers – gebe ich höchstens mündlich Auskunft; aus datenschutzrechtlichen und Gründen des Persönlichkeitsschutzes ;-)

Trends in der Unternehmenskommunikation

Social Web Breakfast - fachsimpeln und frühstücken
Social Web Breakfast – fachsimpeln und frühstücken

Nachdem die meisten Auguren ihre Trendprognosen schon lange abgegeben haben, ist es praktisch, wenn man sich nun einigermaßen in Sicherheit wiegen kann, dass man selbst mit seinen Prophezeihungen richtig liegt. Ich selbst bin zwar kein großer Trenderzähler, aber zum Social Web Breakfast war ich gemeinsam mit Markenberaterin Maren Martschenko und Christian Henne von Henne Digital geladen, in einem kleinen Kreis über die Trends des Jahres in der Unternehmenskommunikation zu diskutieren. Dabei stehen für mich auch dieses Jahr drei Themen im Mittelpunkt: Storytelling, Personalisierung und Content.
Insgesamt waren wir drei uns dabei weitgehend einig. Da wir zu Dritt waren, war es aber gut, nochmal andere Perspektiven schwerer zu gewichten. Zu den Trends, die ich sehe.

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