Twitter Widgets für WordPress im Eigenbau

TwitterwidgetTwitter Widgets sind beliebte Elemente auf Web-Seiten. Auf unserem mit WordPress gebauten Agentur-Blog haben wir bislang mit Tweetblender gearbeitet. Tweetblender ist eigentlich ein ganz wunderbares PlugIn. Nur hat es leider den Fehler, dass es oft “einschläft”, die dargestellten Tweets also nicht mehr aktualisiert. Das hat mich so genervt, dass ich nach einer Alternative gesucht habe.

So bin ich direkt bei Twitter auf einen Bereich gestoßen, der mir noch nie aufgefallen war:

twitterwidgets

Geht man bei Twitter auf “Einstellungen” und weiter auf “Widgets”, so gelangt man an einen recht kommoden Baukasten zum Erstellen eigener Widgets.

Man kann hier sein eigenes Widget bauen und wird Schritt für Schritt dabei zu einer Standardlösung geführt:

  • Sammlung aller Tweets definierter Twitterati
  • Darstellung von Twitter-Listen
  • Sammlung aller Tweets mit einem definiertem Hashtag
  • usw.

Widgetbaukasten

So erhält man in wenigen Minuten den Quellcode für ein Widget, das man anschließend nur noch in seine WordPress-Lösung einzubauen braucht. Es steht aber auch ein kleines Manual für weitergehende Individualisierungen zur Verfügung.

Einfacher geht’s eigentlich nicht. Und bis jetzt läuft mein eigenes Widget besser, als der Tweetblender. Twitter: Habt Ihr gut gemacht!

SEO und Storytelling: Eine Website nach SEO-Kriterien bauen heißt auf Storytelling setzen: ein Beispiel aus der Hifi-Branche

RESTEK Website

SEO und Storytelling, darum geht es letztlich. SEO, also Suchmaschinenoptimierung, ist für den Erfolg einer Website und damit auch für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Dies gilt erst recht auf Märkten, die von zahlreichen kleinen und mittelständischen Anbietern gekennzeichnet sind, etwa für den Markt der Hifi-Anbieter. Dabei ist die Realisierung eines suchmaschinenfreundlichen Web-Auftritts eigentlich kein Hexenwerk. Im Kern steht nicht so sehr ein gutes Linking – das ist schon auch wichtig -, sondern vor allem eine auf gute Inhalte optimierte übersichtliche Seitenarchitektur.

SEO im Hifi-Markt ist Basisarbeit

Der Hifi-Markt steht stellvertretend für Branchen, die mittelständisch geprägt sind und sich in Sachen Weboptimierung durch eher geringer Professionalität auszeichnen.

In diesem Markt durften wir seit Anfang Oktober einen kleinen Webauftritt realisieren: für den deutschen Anbieter hochwertiger Hifi-Elektronik RESTEK. Und eigentlich wollten wir ordentliche Texte abliefern und mit sehr begrenzten Mitteln “einigermaßen ordentlich” in Sachen SEO abschneiden.

Und dann das: nach dem wir die Seite nun weitgehend komplett haben, haben wir “unsere” Website und 49 Internet-Auftritte anderer renommierter Hifi-Anbieter aus dem In- und Ausland mal kurz durch das Kontrollsystem von seobility gejagt. Diese Website wertet jede Website, die man dort eingibt, nach einigen gängigen SEO-Kriterien aus. Sie können unsere Schnell-“Analyse” also jederzeit nachvollziehen. Denn ein wenig unglaublich ist das Resultat schon. Und auch wir haben mächtig mit den Augen gerollt, als wir uns das Ergebnis betrachteten: “Unsere” Website www.restek.de belegt unter den 50 eingegebenen Webadressen den ersten Rang! Und zwar klar vor dem kleinen jungen deutschen Unternehmen Block Audio und den großen UK-Marken B&W und Linn.

Hifi SEO Ranking

 

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Virales Marketing ohne Moralkodex: der Fall Mhoch3

Es war in der Branche kein Geheimnis. Meinungen und Bewertungen im Internet, in Foren oder auf Bewertungsseiten können gekauft werden. Vielen Verbrauchern war dies nicht klar. Ein Fall aus Österreich könnte dies nun ändern, weil er zum ersten Mal deutlich macht, welches Ausmaß und welche Methoden Agenturen anwenden, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Mindestens genauso schockierend ist dabei die Selbstherrlichkeit, mit der die betroffene Agentur Mhoch3 ihre Dienste anbietet. Dabei verstößt sich nicht nur gegen den “Europäischen Kodex der Verhaltensgrundsätze in der Öffentlichkeitsarbeit” (eine Kopie des Code de Lisbonne findet sich auf den vibrio-Seiten), sondern möglicherweise auch gegen das Wettbewerbsrecht.

Hands-Clapping.jpg
Virales Marketing durch bezahlte Claqueure: ein Verstoß gegen den Code de Lisbonne

Dass die irreführenden Kommentare gekaufter Claqueure zutiefst unmoralisch sind und Dienstleister wie Kunden in Misskredit bringen sei nur am Rande erwähnt. Der Fall wird auch dazu führen, dass die Skepsis gegenüber sozialen Medien weiter zunimmt, die schon im Zuge der jüngsten Konflikte in der Ukraine und Syrien stark angestiegen ist.

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In Tiefer Trauer: Gestern verstarben alle Facebook Fangates. Und Vorsicht: es geht nicht ohne Leichen!

Fb_Logo

Facebook hat wieder einmal zugeschlagen und die internen Richtlinien geändert: Seit gestern sind Fangates verboten.

Zur Erinnerung: Fangates waren iFrames auf Facebook, mit denen man für Nicht-Fans und für Fans unterschiedliche Inhalte zeigen konnte. Ich habe zum Beispiel gerne für Kunden spezielle Download-Angebote realisiert, auf die nur Besucher zugreifen konnten, die zuvor mit einem “Like It” “Fan” des Unternehmens geworden sind. Ich fand das auch immer ok: exklusive Angebote für “Freunde des Hauses” sind ja auch in der Offline-Welt ein beliebtes Marketing-Instrument.

Ab sofort sind Fangates auf Facebook verboten

Mit Wirkung zum gestrigen Tag hat Facebook nun seine Plattform-Richtlinien geändert und Fangates verboten:

“Facebook Platform Policy
4. Encourage proper use
4.5. Only incentivize a person to log into your app, like your app’s Page, enter a promotion on your app’s Page, or check-in at a place. Don’t incentivize other actions.
Effective November 5th, 2014, you may no longer incentivize people to like your app’s Page.”

Angekündigt hat Facebook diesen Schritt vor ein paar Tagen wie immer recht dezent über seinen Blog. Neue Fangates konnten schon seit August nicht mehr angelegt werden, da Facebook die Kontrollfunktion intern gekippt hat.

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Agentur vibrio ist Mitglied im BITKOM

BITKOM Logo

Die Agentur vibrio ist im 23ten Jahr ihres Bestehens nun erstmals Mitglied in einem Verband geworden: im BITKOM, dem Dachverband der digitalen Wirtschaft.

Bislang lebten wir immer nach der Devise von Groucho Marx:

“I don’t care to belong to a club that accepts people like me as members.”

Warum wurden wir diesem schönen Leitspruch nun untreu? Es liegt am BITKOM:

Der BITKOM ist ein moderner und kommunikationsstarker Verband

Der BITKOM hat sich in den letzten Jahren zu einem wirklich modernen und kommunikationsstarkem Verband entwickelt. Er tritt mutig für die Interessen der deutschen ITK-Wirtschaft ein; und nicht nur das: er hat sich zu einem unüberhörbarem Sprachrohr der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft entwickelt. Indem er sich zugleich um die Akzeptanz dieser Branche kümmert, macht er sich zum Interessensvertreter vieler Bürgerinnen und Bürger.

Seine Öffentlichkeitsarbeit ist aktiv und attraktiv. Ein Abonnement der BITKOM-News lohnt immer: http://www.bitkom.org/44382.xml. Dieser rss-Link gehört schon lange zum Grundgerüst meines frühmorgendlichen Themen-Monitorings.

Nach innen bietet der BITKOM eine Plattform für den kritischen Diskurs disparater Interessen der Branche, etwa wenn es um die Problematik der Safe-Harbor- und Backdoor-Probleme seiner Unternehmen geht. Unsere IT-Kunden wie zum Beispiel Oracle und LANCOM Systems fühlen sich zurecht gut aufgehoben in diesem Verband.

Als Agentur mit Wurzeln und einem starken Standbein in der Technologie- und IT-Kommunikation haben wir schon immer eng mit dem BITKOM kooperiert. Mehr als einmal waren Präsidenten des BITKOM auf unseren Veranstaltungen zu Gast:

Dieter Kempf
BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf zu Gast bei vibrio
Willi Berchtold
Willi Berchtold, damals Präsident des BITKOM, auf einer vibLounge der Agentur vibrio.

Wir sind stolz, dabei zu sein.

Blogger Relations beim Social Media Club

Influencer- und Blogger-Relations ist das Branchen-Thema der letzten Monate und weiterhin in aller Munde. Es treibt natürlich auch vibrio um und lässt uns nicht mehr los. Nur folgerichtig machten wir uns diesen Montag auf zum Social Media Club München bei metaio, um uns mit der Münchner Digitalszene zum Thema auszutauschen.

 

Digital Marketing bei Bosch und Fujitsu

Die Referenten – Daniel Klaus, Senior Manager, Digital Marketing, Fujitsu und Michael Schmidtke, Director Digital & Social Media bei Bosch – versprachen viel und wir wurden nicht enttäuscht! Besonders interessant: Wie Kommunikationsformen, die man bisher der Endkundenkommunikation (B2C) zugeordnet hätte, nun erfolgreich ihren Weg in das B2B-Marketing finden. Herausforderung dabei: Meinungsmacher sind im B2B-Bereich rar gesät. Naturgemäß waren wir sehr gespannt auf die Erfahrungen der Kollegen.

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Suchmaschinen: Google nicht an erster Stelle?

Gummibaerchen auf der vibrio Waage
Suchmaschinen aufgepasst: ein Gummibärchen wiegt 2 Gramm. Oder mehr.

vibrio hat eine historische Verbindung zu Suchmaschien: die verschwundene Altavista, einst ein Champion, war unser Kunde. MSN ebenfalls, deren Suchmaschine in bing.com zumindest noch fortlebt. Aber in Wahrheit verwenden wir alle Google, so ziemlich überall. Ein Alltagstest zeigt aber: für die wirklich wichtigen Fragen eignet sie sich nicht so gut wie ihre Konkurrenz. EinVergleichtest von fünf Suchmaschinen zeigt: andere beantworten die Frage “Wieviel wiegt ein Gummibärchen” besser. Schlusslicht: die Wissenschaftler-Suche Wolfram Alpha. Dabei gibt sie sich wirklich Mühe.

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it-sa 2014: die helle und die dunkle Seite der Macht

Sicherheit ist ein weit gefasster Begriff. Streng genommen gehören auch die Stormtrooper aus Star Wars zu den Guten. Nicht allein, weil sie Weiß tragen. Sie sind Sicherheitsleute. Auf der it-sa begrüßen sie die Gäste gleich beim Eingang und verleiten selbst nüchterne Geister zu albernen Foto-Ops.  Die Dunkle Seite hat ja bekanntlich gute Öffentlichkeitsarbeiter (siehe den famosen Twitter-Account @deathstarpr) und versteht was von Bild-PR. Sonst hätte man meinen können, der Stand 12.0-402 gehört wem anderen (Noris zum Beispiel – leider fehlt hier jeder optische Hinweis.) Die it-sa bot allerdings noch einiges Sehenswertes mehr. Der vibrio-Weg durch die Hallen zeigte, dass IT-Sicherheit viele Werkzeuge hat: Schulbänke, Trucks, Schlösser und Zahnräder. Manchmal muss man allerdings nachfragen, um das zu verstehen.

Eine Foto-Op auf der it-sa 014
it-sa 2014: Die Dunkel Seite verführt sogar PRler zum Posieren.

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Reputationsmanagement und Krisenkommunikation im Shitstorm

Rainer Maassen
Rainer Maassen, Geschäftsführer der Convento GmbH.

Gestern war ich Gast und Referent beim “Convento-Frühstück” an der Münchner TU. Das Thema ist spannend und ebenso spannend verlief die Diskussion. Für alle die nicht dabei sein konnten gibt’s hier zumindest die Folien:

Ein Lesetipp: http://vibrio.eu/krisen-pr/ und http://vibrio.eu/reputationsmanagement/.

Rainer Maassen und seinem Convento-Team darf ich an dieser Stelle nochmals herzlich für die Einladung danken.

 

Buchtipp: LinkedIn für Dummies von Stephan Koß

Buch LinkedIn für Dummies

Bücher “für Dummies” sprechen mich ja eigentlich gar nicht an …

Aber hier will ich mal eine Ausnahme machen.

Und das aus drei Gründen:

  1. Zum Einen hat Stephan Koß das Buch geschrieben und Stephan kenne ich aus alten LinkedInsider-Kreisen. Ich weiß: wenn er was in die Tasten nimmt, dann hat das Hand und Fuß. Ich kenne niemanden, der mehr LinkedInsider ist, als Stephan.
  2. Zum Zweiten kenne ich in meinen LinkedIn-Workshops viele Menschen kennengelernt, die LinkedIn noch immer nur als Adressbuch nutzen und die Möglichkeiten die LinkedIn zur Vertriebsunterstützung und zur Markenkommunikation bietet noch immer nicht kennen, geschweige denn produktiv einsetzen.
  3. Und zum Dritten ist das Buch gerade mal ein Büchlein im Taschenformat und mit gut 100 Seiten wirklich kein Regalbieger. Und das ist gut so: denn für Einsteiger steht alles übersichtlich drin, was man wissen sollte. Nicht mehr und eben auch nicht weniger.

Um was geht es?

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das vibrio PR-Blog