Archive for the 'Allgemein' Category

Geschrieben von Markus Pflugbeil am 17 Mai 2013

Heiße Woche für PR-Arbeiter bei vibrio

So langsam neigt sich eine der in punkto Aktivitäten gemessen vermutlich heißesten vibrio Woche des Jahres dem Ende zu. Höhepunkt war sicherlich die Oracle CloudWorld am Mittwoch in München, zu der knapp 30 Journalisten aus ganz Europa anreisten. Auch die Barracuda Networks Europakonferenz am Donnerstag und Freitag war, gemessen am sonstigen IT-Event-Aufkommen der Woche, mit neun Journalisten gut besucht. Und den Anfang machte Ferrari electronic mit einer Redaktionstour zu drei Fachmedien. PR ist ja vor allem Beziehungspflege und dafür hat vibrio seinen Kunden diese Woche also mehr als reichlich Anlass geboten.

Oracle CloudWorld in München

Oracle President Hurd auf Oracle CloudWorld München

Oracle President Hurd auf Oracle CloudWorld München

Erstmals nach mehr als sechs Jahre gaben die Nummer zwei und vier von Oracle der deutschen Öffentlichkeit die Ehre. Aus Anlass der Oracle CloudWorld in München fanden sich sowohl President Mark Hurd als auch Entwicklungschef Thomas Kurian in München ein und stellten sich den Fragen der Journalisten. Mark Hurd stand den Kollegen der dpa sowie von Euro am Sonntag/Börse Online und Computerwoche Rede und Antwort. Thomas Kurian beantwortete im Anschluss an seine Keynote die Fragen von 12 deutschen Journalisten und ihren Kollegen, die dazu aus Russland, Südafrika, Spanien, Italien, Frankreich, Belgien, Tschechien und Österreich angereist kamen. vibrio arbeitete dafür im Vorfeld und vor Ort eng mit den verantwortlichen PR Teams von Oracle aus London und den USA zusammen und die Ergebnisse können sich bereits sehen lassen, z.B. in Fachmagazinen wie silicon.de, Java Magazin, Le Monde Informatique aber auch im Handelsblatt. Wer es lieber russisch mag, sollte hier gucken. Für die Konferenz hatte sich Oracle übrigens Tim Cole als Keynote-Speaker ausgesucht, der seinen Vortrag zum Unternehmen 2.0 (oder Enterprise 2020) im November bereits auf der viblounge in Kurfassung und weniger spektakulärer Atmosphäre zum Besten gab.

Im Presse-Briefing Oracle Entwicklungschef Thomas Kurian (r.)

Im Presse-Briefing Oracle Entwicklungschef Thomas Kurian (r.)

Barracuda Networks Europa Konferenz

Ein Mini für maximale Sicherheit parkt vor der Barracuda Networks Europa Konferenz

Ein Mini für maximale Sicherheit parkt vor der Barracuda Networks Europa Konferenz

Allein am Umsatz gemessen kann Barracuda natürlich nicht mit Oracle mithalten, dafür stimmte relativ gesehen hier wie dort die Zahl der Journalistenkontakte. Insgesamt neun Kollegen der schreibenden Zunft konnte Barracuda Europa Chef Wieland Alge für Informationen und Gespräche zu seiner traditionellen Veranstaltung in München begrüßen. Dort stellte er die neue Version der Barracuda Web Application Firewall mit verbessertem Schutz vor DDoS Angriffen sowie die neue Version der Barracuda NG Firewall 5.4 vor, die einen neuen Standard bei Live Applikationskontrolle und Echtzeit-Priorisierung setzt.

Ferrari electronic auf Tour

Und auch der deutsche IT-Mittelständler Ferrari electronic wurde trotz der großen (internen) Konkurrenz in dieser Woche von den Medien berücksichtigt. Mit den Gesprächen bei Channelpartner,  Telecom Handel und Funkschau Handel will Ferrari electronic Geschäftsführer Stephan Leschke vor allem Vertriebspartner auf die neue Vertriebsstruktur für seine Unified Communication Lösung aufmerksam machen.

Ferrari electronic Geschäftsführer Stephan Leschke im Gespräch

Ferrari electronic Geschäftsführer Stephan Leschke im Gespräch

Geschrieben von Su Steiger am 10 Mai 2013

re:publica – für mehr: Öffentlichkeit

An Tag 3 des Insider-Treffens re:publica war wieder einmal Entscheiden zwischen in und out angesagt, sprich wollte ich mehr Input der Netzgemeinde oder Strategien  für mehr Öffentlichkeit? Wissen sammeln für die Sinne und das Verstehen des „Innenlebens“ oder lieber die Wege klären, wie das, was wir zu sagen haben, nach „draußen“ gelangt? Wobei mich dieses Trennen von Drinnen und Draußen am meisten stört: Ist nicht genau dies das größte Problem der Digitalen Welt, dass sie sich abgrenzt, oder abgegrenzt wird?

Ruhe in dir selbst oder wie digitales Yoga funktioniert

Mit „Laptop Yoga“ in den Tag starten, sollte Erleuchtung oder Gelassenheit bringen. Und tatsächlich, die Tweets von stage 7 (eher im Nachgang zur Session, schließlich war „Yoga“ angesagt) verhießen entspannte Menschen, die sich mutig in die Vorträge der nächsten Stunden stürzen würden. Was genau den Yoga-Efekt ausmacht, findet sich in der Sammlung der Tweets bei Annina wieder und ist dort nett nachzulesen. Ich selber habe auch „entspannt“ und rein GAR NICHTS getwittert  dazu (musste so sein, für mich).

Informelles Urheberrecht und Netzkultur

Meine Entscheidung fiel anschließend auf die eher die journalistischen produzierenden Menschen ansprechenden Inhalte: Urheberrecht, Wissensvermittlung und Spuren im Netz im weiteren Sinne. Zunächst ging es auf #stage7 um Lücken im Urheberrecht – und wie sie durch informelle Urheberrechtsvereinbarungen oder moralische Grenzen.  Neben den klassischen Hinweisen, die sich auf Comedians und den Kopierethos der Witz-Branche bezogen brachte Jeanette Hofmann und Christian Katzenbach der Humbold-Universität auch die geduldete Kopiererei im Gaming-Bereich auf die Wand. Wer glaubte, gegen jede Nachahmung würde da strickt vorgegangen, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die Argumente, das Original profitiere vom Nachahmer blieb jedoch ohne nachweisbaren Beleg… Was für die Games-Industrie allerdings auch verwunderlich gewesen wäre: Wer gibt schon gerne öffentlich zu, dass FarmVille wegen aller Kopien wirklich viel gewonnen hat. ; )

Bloggen bleibt ein Spass  mit Rechtsunsicherheit

Ganz in der ursprünglichen re:publica Tradition des Blogger-Treffens stand der anschließende Dreiertalk zur Abmahnwut und Rechtsunsicherheit bei Bildern im Internet. Was harmlos begann ist diese Woche noch nicht beendet: der Gerichtsentscheid über die UnRechtmäßigkeit einer Abmahnung im Fall des „Schlangenkuchenstücks“  wird wohl erst kommende Woche gefällt. Umso wichtiger daher die Informationen, die sich aus der Session mitnehmen ließen: Bildrechte auch nachweisbar einholen, Quellen beim Bild nennen und nicht nur verlinken und möglichst gut dokumentieren., nicht alles, was im Netz geteilt wird, darf und kann willkürlich weitergeteilt werden. Dazu passte die Debatte um den Lobbyismus in Brüssel und wie sich das Thema Datenschutz nun doch besser und für alle Seiten nützlich einbringen und umsetzen lässt. Dass nicht jedermann einverstanden ist mit der Wirkung der deutschen Richtlinien – sie seien entweder ein Wettbewerbsvorteil, den man nur so darstellen müsse oder eben ein Nachteil – ist nachvollziehbar. Deutlich war der Aufruf, auch der BITKOM möge doch aktiver in die Debatte einsteigen – nun denn.

Boost your brain oder neue Wege denken

Die 10 Vorschläge, um die Welt zu verbessern, lockerten das angestrengte Hirn wieder ein bisschen.  Auch, wenn ich leider  einen Teil des Vortrags auf Video nachschauen musste,  kann ich ebensolches nur empfehlen. Felix Schwenzel hatte ich eingeschoben zwischen Recht und Recht – und nach diesem Block ohne Pause hatte ich das Gefühl, mein Groß- und Kleinhirn könne das Ganze nicht mehr fassen. Drum war es mir eine Erleichterung, anschließend  einfach nur einmal den Tweets der Freunde zu folgen, ohne selbst dabei zu sein. Bereits in den vergangenen Tagen profitierte ich davon, so viele internette Bekannte zu haben, die aus den jeweils besuchten Sessions zwitscherten. Ich  konnte so trotz allem fast live mehrere Sessions (zumindest via Kommentaren) besuchen. Mein journalistisches Interesse lockte mich aus zwei Gründen in die Session von Kirsten Gross aka @hormonlotto. Zum einem, weil ich hoffte und auch bestätigt fand, dass auch Männer sich für die Problematik der  klischeehaften   Frauenbilder  in der Gamingszene interessieren würden. Und zum anderen, weil mein Vorgespräch mit ihr mich neugierig machte, wie ihr Vortrag denn aufgefasst werden würde. (In meinem persönlichen Umfeld ist mir diese diversifizierte Gaming-Szene übrigens durchaus vertraut.) Erfreulich war es, dass es viel betroffenes und offenes Zuhören und gemeinsames Nachdenken gab. Das Thema ist allerdings erst einmal angerissen, noch lange nicht beendet.

Sofa-Gespräch der Boyband mit Frontfrau

Krönung für die „Schreiberin“ in mir war das Sofa-Gespräch ohne Sofa zwischen SZ-online-Chef Plöchinger, SpOn-Frontfrau Borchert und laut eigener Aussage erst frisch auf den Führungssessel gerücktem Zeit-Online-Kopf Wegner. Die von @lyssaslounge scherzhaft im Anschluss als „Lieblingsboyband“ betwitterte Runde wurde moderiert von @alrightokee, um alle auf der Bühne Sitzenden aufgezählt zu haben. Sicherlich keine leichte Sache, einen Diskurs dreier online sehr präsenter Medien entstehen zu lassen, die gerade so etwas wie einen „Link-Friedens-Pakt“ geschlossen und deren führende Köpfe am selben Tag morgens erst zu weitergehenden Absprachen oder Kooperationen zusammen gesessen haben. Nicht erst seit ihrem grandiosen selbstironisch-refektierten Auftritt , mit dem sie der Herrenrunde immer ein bisschen voraus war, ist Katharina Borchert meine Top-Frau in medialer Führungsposition. Sie verantwortet dabei ein Online-Medium, dessen Leserschaft nicht als einfach zu beschreiben ist. Das tut sie menschlich und souverän, ebenso wie sie dazu aufrief, die „Onliner“ müssten sich selber mehr das Experimentieren erlauben. Ein wenig tat dies die SZ, wie  Stefan Plöchinger betonte, zumal eigens die ganze Zeit  drei Onliner zum schnellsten e-Book direkt vor Ort beitrügen.

Kleiner „taziger“  Talk über Bezahlmethoden am Rande

Jochen Wegener kam nicht umhin, seine Bewunderung für deren „kompliziertes Modell“ der Bezahlung ihrer journalistischen Arbeit zum Ausdruck zu bringen. Im persönlichen Gespräch anschließend von mir dazu befragt, gestand er allerdings ein, selber nicht die idealistische Haltung zu haben, um unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Dennoch könne es in ein Vorbild sein, wie Bezahlsysteme eben funktionieren könnten. Ein Spotify für Nachrichten sehe er allerdings schwierig – solange es nicht besser auf die persönlichen Belange abgestimmt werden könne.  Ganz zu schweigen von dem dafür nötigen Kooperieren vieler Verlagshäuser, was ja bereits bei der Entwicklung anderer Bezahlsysteme nicht möglich sei. Im Anschluss an unser Gespräch reiste er übrigens gleich weiter zum Mittwochstalk bei der taz…

 

Während der Rest der re:publica Besucher den Dank an die Organisatoren mit einer gemeinsam gesungene Bohemian Rhapsody  ausklingen lies. (Bemerkung am Rande: Längst nicht alle der rund 5000 Besucher waren damals schon geboren, als das Lied 1975 veröffentlicht wurde ) mein persönlicher Ausklang fand in Berlin Mitte statt, „Roberta kocht!“ übrigens selber vorzüglich österreichische Speisen.

Geschrieben von Su Steiger am 07 Mai 2013

Auf zum Klassentreffen oder was die #rp13 wirklich ist

Eigentlich fing ja alles schon viel früher an, dieses #rp13-Ding, also die re:publica.
Genau genommen schon letztes Jahr mit den Berichten der re:publica 12, die ich auslassen musste. Aber für 2013, da hatte ich es mir fest vorgenommen, da fahr ich (wieder) nach Berlin. Die ersten Tweets liefen im Herbst – die Facebook-hinweise folgten, und endlich war es soweit: die virtuelle Kasse geöffnet. #rp13, ich komme!

Erste Hürde:Ticketkauf
Pustekuchen, so einfach war es nicht zu schnappen – durfte jeder diesmal ein sehr handgestrickt wirkendes Buchungssystem nutzen, von dessen Seite zunächst noch nicht einmal eine Quittung respektive Rechnung zugesagt wurde über den Erwerb. Aber ich bin ja nicht kleinlich oder nachtragend – sonst hätte ich mich da schon davon verabschieden müssen, jetzt in Berlin zu sitzen. Nun denn, ich nahm mir die Zeit, ich eroberte ein Ticket, und ja, ich erhielt es auch. Als pdf. Wie – fein? Nunja. Nicht. So fein, dass ich mir dieses pdf fast ein halbes Jahr später – ich hatte es NICHT ausgedruckt – selbst wieder als Mail-Anhang schickte, um es dann am ersten #rp13 Tag digital vorweisen zu können. #saveTheTrees oder so. (Weil der ganze Strom den wir geeky #rp13People verbrauchen dafür ja so viel sauberer ökologischer gewonnen wird.

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Geschrieben von Markus Pflugbeil am 06 Mai 2013

Gründe auf die re:publica zu fahren

re:publica 13Mit Su Steiger, @MiuSocu auf Twitter, und meiner Wenigkeit, @MarkusPfl, ist vibrio dieses Jahr gleich mit zwei Kollegen auf der re:publica in Berlin unterwegs. Auch wenn die re:publica nicht die klassische Social-Media-Marketing-Veranstaltung ist, gibt es trotzdem Gründe, sich als Agentur dort umzutun.

Eine Agentur, die sich um PR, Social-Media- und Content-Marketing kümmert, muss am Puls der Internet-Zeit bleiben. Und das Herz des deutschen Web schlägt – wenn man den Berichten und Kommentaren des letzten Jahres Glauben schenken darf – während der re:publica für drei Tage in Berlin. Grund genug, dieses Jahr selbst vor Ort das Stethoskop anzulegen und zu hören, was “die” Internet-Gemeinde in Deutschland derzeit bewegt, wie sie fühlt und denkt. Schon ein Blick auf die Referenten- und Sessionliste lässt erahnen, dass sich nicht jeder Vortrag für die praktische Umsetzung im kommerziellen PR- und Marketing-Business eignen wird. Dafür erwarte ich mir spannende und nachdenkenswerte Impulse, aus denen sich später Ideen für unsere Kunden ableiten lassen, die am Puls der Zeit liegen. Außerdem hoffe ich, wieder einen neuen Teil meiner Timeline persönlich kennen zu lernen und freue mich auf alte Bekannte. Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell Twitter & Co. es schaffen, Menschen mit gleichen Interessen zusammen zu bringen, Networking auf Neudeutsch. Von Angesicht zu Angesicht ist heute immer noch so wichtig, wie Xing, Linkedin und Facebook. In dem Sinn: folgen Sie meiner Kollegin @MiuSuCo oder mir @MarkusPfl auf Twitter, dort erfahren Sie am besten und am schnellsten, was wir auf der re:publica erleben. Mein persönliches Programm reicht von “Abendmahl” bis “SEO”. Oder sind Sie etwa selbst dort? Dann freuen wir uns auf ein Treffen.

Geschrieben von Michael Höppner am 02 Mai 2013

Storytelling als PR-Element in einer Szene aus dem “Hobbit”

Storytelling in der Kunst: Karl Heyden - Eine interessante GeschichteEs mag weit hergeholt klingen, aber Storytelling ist nicht nur ein hübscher Name für eine PR-Technik. Die Öffentlichkeitsarbeit für Firmen, Parteien oder Verbände haben sehr ähnliche Ziele wie ein Drehbuch oder Roman. Gerade zu Beginn einer Geschichte steht ein Fiction-Autor vor einem Problem, dass PR-Profis bekannt vorkommen dürfte: wie teile ich dem Publikum die wesentlichen Fakten über meinen Kunden mit? Ohne zu langweilen, ohne Zeit zu verschwenden? Im Falle von Hollywood ist das “Publikum” der Kino-Besucher, der “Kunde” ist der Protagonist des Films. In der PR sind es jeweils Journalist und Unternehmen. Eine Szene aus Peter Jacksons “Der Hobbit” beschreibt, wie diese Aufgabe im Film gelöst wird, und welche Lehren die PR daraus ziehen kann.

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Geschrieben von Michael Kausch am 04 Apr 2013

Kauf dir einen Shitstorm! Ein Graf vermarktet Shitstorms ab 4.999,- €

Die Macher des Shitstorm

Jetzt kann man ihn also kaufen – den Shitstorm nach Maß! Die Agentur Caveman des Grafen Lutz zu Dohna (Betriebswirt) und seiner Mitstreiter Oliver Bienkowski (Lichtkünstler) und Katarina Lischka (Cosplay Künstlerin) preist einen Shitstorm im Komplettpaket an:

Werbung für den Shitstorm

Für knapp 5.000 Euro bekommt man also 100 Kommentare und 150 Likes, größere Stürme erfordern freilich größere Gelder.

Der Candystorm – der Sportpalast des Social Media Zeitalters

Natürlich gibt es auch das Gegenteil des Bösen, den Candystorm, also die “Lobhudelei auf Bestellung”. Offener wurden Claqueure wohl niemals beworben: “Liebe = Der Endzweck der Weltgeschichte – das Unum des Universums. Sagen Sie doch einer Person Ihrer Wahl das Sie SUPER ist. Wir werden Ihre Zielperson behandeln wie einen Nobelpreis Gewinner.” (Quelle)

Ja habt Ihr sie noch alle?

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Geschrieben von Annika Pulfer am 28 Mrz 2013

Per Fax zum Interview: A‘ guade Idee vom FCB!

Dieser Beitrag ist ursprünglich im Blog unseres Kunden Ferrari electronic erschienen. Uns zeigt er, dass schon 137 Zeichen ausreichen, um einen thematischen Ansatz für Unternehmenskommunikation im Social Web zu finden. Den Twitterer kennen wir übrigens nicht – beobachten und monitoren lohnt sich also!

Den Satz „Fax ist tot“ haben wir schon öfter mal zu hören bekommen. Aber hier trügt die Branchen-Brille, die manche IT-Journalisten, TK-Experten und Fachleute tragen. Ein besonders schönes Beispiel dafür, dass Fax immer noch fest in der Unternehmenskommunikation verankert ist, zwitscherte uns jüngst ein Vögelchen.

Der Tweet lautete: Continue Reading »

Geschrieben von Michael Kausch am 26 Mrz 2013

Tipp: Mobil präsentieren – mit Smartphone oder Tablet und Presefy

Eine Lösung Lösung zur mobilen Präsentation aus der Cloud heraus hat das finnische Unternehmen Presefy - http://www.presefy.com – vorgestellt. Mit Presefy lassen sich einerseits Powerpoint- und pdf-Präsentationen mobil aus einem Smartphone heraus präsentieren, andererseits dient Presefy auch als öffentlicher Kanal für die Bereitstellung von Präsentationen – ähnlich SlideShare oder Scribd.

Ich hab den kostenlosen Account mal eben getestet:

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Geschrieben von Michael Kausch am 22 Mrz 2013

Die wichtigsten Online-Medien in Deutschland, Schweiz und Österreich

Jens Schröder veröffentlicht auf dem Blog http://www.10000flies.de/blog jeden Monat eine Liste der in sozialen Medien meistzitierten deutschsprachigen Online-Medien. Für den Februar 2013 sieht das dann so aus:

01.  Spiegel Online (924.602 Flies)
02.  Bild.de (608.603)
03.  Süddeutsche.de (293.474)
04.  Die Welt (286.377)
05.  Der Postillon (218.269)

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Geschrieben von Michael Kausch am 21 Mrz 2013

Twitter feiert heute seinen siebten Geburtstag. Eine Zwischenbilanz

Am 21. März 2006 tippte Twitter-Co-Gründer Jack Dorsey den Satz „Just setting up my Twtr.“ in die Maschine und damit war der erste Tweet in der Welt. Eine schöne Geschichte zu Twitter haben Ole ReißmannKonrad Lischka und Christian Stöcker schon vor zwei Jahren in SPIEGEL ONLINE zusammengetragen. Das braucht man nicht zu wiederholen. Aber man kann es gut wiederlesen: zum Artikel!

Ich bin seit Mai 2009 dabei (https://twitter.com/michaelkausch): in der Regel mit Hinweisen zu aktuellen Studien und Artikeln, die ich für wichtig halte und die also Themen betreffen, die für mich relevant sind: das reicht dann von der PR über Social Media Marketing bis zu Kultur und Politik.

Manchmal freilich sind’s auch eher  Querschläger und krude Geistesblitze oder Geisterbilder. Und wenn ich in Urlaub fahre gibt es eine Art Urlaubstagebuch mit überraschenden Ansichten, so etwa zu isländischen Stadtplänen mit Hinweisen auf Trollbehausungen, lettische Zeitgeschichte oder ähnlichen Dingen.

Wen das interessiert? Das ist mir eigentlich egal. Es sind wohl Leute, die ähnliche Interessen verfolgen wie ich, die also einige Dinge in meinem Twitter-Stream als lesenswert, andere für überflüssig erachten werden. Es sind durchaus auch einige Menschen und Institutionen, die in meiner Branche über einige Reputation verfügen. Ja, ich freue mich, dass einige Bundestagsabgeordnete (aus unterschiedlichen und mir durchaus nicht immer nahe stehenden Parteien) zu meinen Followern gehören, oder Medien wie CNN, Kress und Freitag, Unternehmen wie Microsoft und LG, Kollegen wie Joachim Graf, Michael Praetorius und  die Kollegen vom PR Journal. Und ich bemerke bei diesen wichtigen Accounts auch, wer wirklich liest (und nutzt) und wer mich nur “höflich” auf seiner Freundesliste führt.

Für mich selbst ist Twitter ein nettes Tool, das mich überraschen soll. Man liest ja nicht alle Tweets. Wenn etwas wirklich wichtig ist, dann ist Twitter viel zu stark gefiltert, als dass es ein zuverlässiger Kanal wäre. Twitter ist ein ganz wunderbarer Kanal zur Themenfindung und ein miserabler Kanal zur Verifizierung von Geschichten.

Twitter ist ein Spaziergang durch die Kaffee-Bar

Anlässlich meines “Einjährigen” bei Twitter habe mein Twitterverhalten mal so beschrieben:

“Wann immer ich mal ein paar Minuten Zeit habe “blättere” ich in meiner Twitter Timeline. Hierfür habe ich Twitter in mein individuelles Standard-Online-Portal bei Netvibes eingebunden und lasse ich mir dort nur diejenigen Twitterer anzeigen, die ich auf meiner privaten “Wichtel”-Liste eingetragen habe. Ich folge vielen und lese – in der Regel – doch nur ausgewählt. Das ganze ist für mich so, als würde ich auf einer Fachkonferenz in der Kaffeepause durch die Reihen der Besucher laufen und mal hier mal da ein paar Brocken aufschnappen. Und das schöne dabei ist, dass ich ganz alleine bestimmen kann, wer auf dieser Konferenz anwesend ist und wer nicht. Ich habe das “Hausrecht”. Ich erfahre, was die Leute, die mich interessieren, gerade beschäftigt und so erfahre ich viel Überraschendes, was mein eigenes Agenda Setting immer wieder mal kräftig durcheinanderwirbelt und meine Weltsicht durchlüftet. Das ist vielleicht sogar die wichtigste Funktion von Twitter für mich. Schließlich konfrontieren wir uns selbst im Google-und Pull-Informationszeitalter immer häufiger mit aktiv Gesuchtem und deshalb nur wenig Überraschendem.” (Quelle)

Daran hat sich in den letzten Jahren wenig geändert: Twitter ist für mich noch immer primär ein “Impulsgeber”. Beruflich analysiere ich die twitter-Welt natürlich heute auch sehr ausführlich: Wer bestimmt welche Themen? Wer dominiert Meinungsbildungsprozesse im Twitter-Universum? Wie pflanzen sich News und Meinungen in Twitter und anderen sozialen Medien fort? Für meine Agenturkunden identifizieren wir die wichtigsten Meinungsbildner in Twitter ebenso, wie die wichtigsten Journalisten in den klassischen Medien. Und wir versuchen dann zu diesen Multiplikatoren direkte Beziehungen aufzubauen. Das ist Relation Management, klassische Öffentlichkeitsarbeit, modernes Social Media Marketing.

Die individuelle Bedeutung von Twitter schwankt. Ich habe das Gefühl, dass Twitter für mich ein wenig an Bedeutung verloren hat. Dafür haben Facebook, GooglePlus, aber auch LinkedIn und zum Teil sogar Xing in den letzten Monaten bei mir an Viralität zugelegt. Bei anderen mag das aber anders aussehen. Und in einem Jahr mag sich die Situation auch schon wieder anders darstellen.

Meine wichtigsten Twitter Tools

Heute gibt es zahlreiche gute und wertvolle Tools um Twitter effizient einzusetzen. Hier sind meine aktuellen Favoriten:

  • Mein Redaktionssystem: Hootsuite (für Twitter und andere soziale Medien)
  • Mein Tool zum Themenmonitoring (für Twitter und andere soziale Medien): netvibes
  • Meine Twitterwall zur Event-Organisation: Tweetwally
  • Mein Tool zur Analyse und Pflege meiner Twitter Community: Socialbro
  • Meine Twittersuchmaschinen: Topsy, Twittersuche (Tipps hier) und Google
  • Relevante Analyse-Tools: TweetstatsTwittercounterbrandtweetfollerme, vibrio Monitor (das eigene professionelle Monitoring-Tool meiner Agentur auf Basis von netbreeze).

Natürlich gibt es weitere hilfreiche Tools. Aber das ist mein Master Set; vielleicht nicht grad für die nächsten sieben Jahre, aber sicherlich für die nächsten sieben Monate. Jedenfalls habe ich den Spaß an Twitter und das Interesse nicht verloren. Auf geht’s  in die nächsten sieben Jahren!

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